Monthly Archives: August 2016

Christopher Wesley – Hockey meets Projektmanagement: Olympia Rio 2016

Olympische Spiele:

Nach 2012 durfte ich zum 2. Mal zu den Olympischen Spielen. Wie schon damals war es eine einzigartige Erfahrung, welche mit dem Gewinn der Bronze Medaille gekrönt wurde.

Kurz nach der Siegerehrung im Hockeystadion

Kurz nach der Siegerehrung im Hockeystadion

Nach dem Erfolg 2012 mit der Goldmedaille waren die Erwartung an mich, an das Team natürlich groß. Wir hatten uns zwar „mehr“ vorgenommen als „nur“ die Bronzemedaille, aber bei den Olympischen Spiele teilnehmen zu dürfen und mit einer Medaille heimkehren zu dürfen ist eine fantastische Sache. Man wurde viel gefragt, ob es eine „Enttäuschung“ ist, aber da dann ich einfach nur sagen ich bin stolz auf das was wir erreicht haben!

Als (Hockey-) Athlet der Olympischen Spiele hat man wenig Zeit was von der Stadt zu sehen. Man kommt an, lernt das Olympische Dorf (da dürfen nur Trainer und Athleten rein) und saugt die ganze Olympia Stimmung auf, bereitet sich auf den Wettkampf vor, welcher sich über die ganze Zeit dort zieht. Einen Tag haben wir genutzt um an den Cristo hochzufahren und das war es dann auch schon mit dem Tourismus.

Das Olympische Dorf bei Nacht

Das Olympische Dorf bei Nacht

Cristo Redentor (Rio de Janeiro)

Cristo Redentor (Rio de Janeiro)

Gelebt haben wir auf 80 Quadratmetern zu 8 mit 3 Bädern und einem großen Balkon. Wir hatten 3 Bäder. Problematisch war nur das der Wasserdruck im 13. Stock (von 18.) nicht so hoch war. Das duschen ging nur in einem Bad richtig. Nach 3,5 Wochen ist man dann auch froh wieder zu hause zu sein :). Mein ewiger Zimmerkollege Tobias Hauke und ich hatten jedoch das Glück, dass wir die Ältesten in unserem Apartment waren und so durften wir das größte Zimmer beziehen. Das war wirklich doppelt so groß wie die anderen und wir hatten sogar einen „Schrank“. Die Darmscheibe wurde fast rund um die Uhr benutzt (wir hatten ja viel Zeit im Apartment).

Zimmer in unserem Apartment

Zimmer in unserem Apartment

Eins der Highlights bei den Olympischen Spielen ist natürlich die Eröffnungsfeier. Jeder der sie im Fernehen gesehen hat, hat wesentlich mehr gesehen als ich. Man fährt hin (1 Stunde), steht an, wartet bis man Einlaufen darf und dann geht man 15 min und schaut sich die Show an (Was man davon sieht). Wir „mussten“ jedoch nicht warten, da gleich heimfahren konnten. Dies hatte damit zu tuen, dass wir am nächsten Tag unser erstes Spiel hatten und somit früh ins Bett mussten. Dort einzulaufen ist eines der geilsten Gefühle bei den Spielen.

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Der Einmarsch, Zuschauer und vom Cristo

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Tobias Hauke – Nicolas Jacobi

Was steht in den kommenden Monaten an:

Ab Oktober werde ich ein Praktikum beginnen bei einer Firme welche Laser herstellt. Der Start in das Berufsleben hat also begonnen.

Jetzt steht erstmal Pause an, welche jedoch nicht lange dauert, weil die Bundesligasaison schon wieder vor der Tür steht. In 2,5 Wochen geht es wieder los und wir werden versuchen wieder einmal den Abstieg zu verhindern.

Das größere der 2 Hockeystadien

Das größere der 2 Hockeystadien

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Kooperation ipp. Projektmanagement und Relo Drive & Innovation

Elektromobilität ist faszinierend! Wir unterstützen deshalb das Start up Relo Drive & Innovation über ein strukturiertes Audit über das fertige Produkt, die Montage, die Inbetriebnahme und natürlich den Betrieb des Relo Steckantriebs.

RELO Basisset

Relo Basisset (C) Relo Drive & Innovation GmbH

Hier Bilder unseres ersten Umbaus:

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Das Getriebe

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Ein wirklich kleiner Rahmen – der Platz ist knapp, aber es passt!

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Befestigung am Rahmen

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Ein Design, das sich auch mit einem leichten Damenrahmen versteht.

Kurzfazit: Super Produkt, mit einem ausgezeichnetem Design, dass sich auch an einem wirklich filigranen Damenrahmen sehen lassen kann. Die Montage lies sich auch durch einen Laien problemlos durchführen. Wir würden dennoch die Montage durch den Fachhandel empfehlen, da doch einige Tätigkeiten dabei sind, die man zuhause eher selten macht.

Was wirklich klasse ist: hat man mehrere Fahrräder, so braucht jedes einzelne Fahrrad nur das montierte Getriebe. Antrieb und Batterie können problemlos zwischen den Fahrrädern gewechselt werden. Bei uns wird wohl immer die „Zugmaschine“ des Kinderanhängers die Motorunterstützung bekommen, um mit der Gruppe mithalten zu können.

 

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Elena Krawzow Schwimmblog: Vorbereitungen auf Paralympics in Rio 2016

Liebe Leserinnen  und Leser

die Paralympics kommen näher und es ist Zeit, Euch ein paar Zeilen zu schreiben. Vorweg, es geht mir sehr gut, ich hoffe auch, dass ich die Umstellung von der Höhe aufs Meeresniveau gut verkrafte. Ich war ja jetzt vier Wochen im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada in Spanien, etwa 45 Minuten mit dem Auto von Granada entfernt. Ich hatte bislang in dieser Saison 14 Wochen Höhentrainingslager, 10 Wochen Sonnentrainingslager, 8 Wettkämpfe. Dazu kam eine echt heftige Ernährungsumstellung. Dabei habe ich etwa 8 kg Fett verloren und 3 kg an Muskelmasse aufgebaut.

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Trainingslager Sierra-Trainingspause Bild: Phillip Semechin

Ich habe mit viel Anstrengung erreicht, dass ich in einem der besten Schwimmteams in Deutschland trainieren darf, dadurch waren die ganzen Maßnahmen und das tolle Training mit meinem Trainer Phillip Semechin überhaupt erst möglich. Jetzt hoffe ich natürlich sehr, dass ich bei den paralympischen Spielen meine mir mühsam erarbeiteten Techniken umsetzen, persönliche Bestzeiten schwimmen und neue Erfahrungen sammeln kann. Und das Ganze mit Spaß gemischt!

Heute, am 17. August geht es ins letzte Trainingslager vor den Paralympics, nach Belek für eineinhalb Wochen. Am 31. dann fliegt unser Team nach Rio.

Unterwasser-Analyse [85744]

Unterwasser-Analyse Bild: Phillip Semechin

Dort werde ich schwimmen:

  • 200m Lagen à am 10. September
  • 100m Brust (Hauptstrecke)  à am 11. September
  •  50m Kraul à am 14. September
  • 100m Kraul à am 16. September

Liebe Grüße an Euch alle!

 

Elena

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Plakatkampagne: Lassen Sie Nürnberger Olympia Träume wahr werden

Der Goldene Ring Nürnberg: Rabia, Tahir und Christopher vertreten gerade die Deutschen Farben bei den Olympischen Spielen in Rio, sind aber präsenter denn je in ihrer Heimatstadt Nürnberg: Gemeinsam mit Sportbürgermeister Gsell, Georg Sorger von der Stadtreklame und Christopher Dietz von Werk :b Events präsentierten wir heute das Plakatmotiv für unsere Crowdfunding-Kampagne. Schon ab 50 €/Jahr kann man Nürnberger Sportler auf Ihrem Weg zu den Olympischen Spielen mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen.

Lassen Sie Nürnberger Olympia Träume wahr werdenMit dabei ist natürlich ipp Sportblogger Christopher Wesley, der derzeit bei den Olympischen Spielen in Rio mit dem Hockey-Team um eine Medaille kämpft.

Über Ipp: Als Spezialist für Management-Dienstleistungen in der Medizintechnik führen wir Unternehmen bei der Umsetzung technisch komplexer Projekte zum Erfolg. In der Produktentwicklung liefern wir Ihnen für Ihre Entscheidungen Sicherheit und Transparenz und halten Ihnen als operativer Projektleiter den Rücken vom Tagesgeschäft frei. Sie haben Zeit für das Wesentliche und generieren Ihren Erfolg aus unserer Erfahrung aus 15 Jahren Projektmanagement und 5 Jahren Branchenkompetenz Medizintechnik im Interimsmanagement. Wir tun, was immer getan werden muss, um Ihr Projekt im Zeit- und Budgetrahmen abzuschließen. www.ipp-projektmanagement.de

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Europacup Tabor

Am Freitag ging es für mich zum letzten Wettkampf der Saison nach Tschechien. In Tabor waren mit mir knapp 60 weitere Athletinnen aus dreizehn Nationen am Start. Am Samstag Nachmittag ging es dann zur Streckenbesichtigung. Nach dem Schwimmen, im Lake Jordan, dem ältesten Stausee Europas, musste man gut 300 m bergauf zur Wechselzone laufen, danach folgte eine sehr anspruchsvolle Radstrecke mit einem technischen Teil in der Stadt und einigen Bergen im weiteren Verlauf. Auch die Laufstrecke war alles andere als flach, was mir allerdings zu gute kommt, genauso wie die schwierige Radstrecke.


Am Wettkampftag konnte ich mir zunächst aufgrund meiner guten ETU-Punkte, die ich mir durch die gute Platzierung in Kitzbühel erworben hatte, eine gute Startposition sichern. Leider verpasste ich dann durch meine Unkonzentriertheit den Anschluss an die erste Schwimmgruppe. So befand ich mich in der zahlenmäßig größeren zweiten Gruppe, wodurch ich mir das Umschwimmen der Bojen, sowie den sehr engen Schwimmausstieg erschwerte. Hatte ich am Vortag noch großen Respekt vor dem Weg in die Wechselzone, gelang mir dieses Hochlaufen sehr gut und auch der Wechsel zum Radfahren klappte sehr gut. So bildete ich mit ca. neun Athletinnen eine Verfolgergruppe auf die vier Führenden nach dem Schwimmen. Zwei Sporterinnen konnten unserem Tempo nicht folgen und mussten abreißen lassen.

Da die Führungsgruppe nicht gut zusammenarbeitete, gelang es uns dann, diese einzuholen und den Vorsprung auf die nächste Gruppe auf eine Minute auszubauen. Ich konnte mich vor dem Wechsel an die Spitze der 11-köpfigen Gruppe setzen und verließ nach einem guten Wechsel die Wechselzone als Dritte. Meine Beine waren leider nicht sehr frisch und ich konnte dadurch nicht mein volles Laufpotential ausschöpfen, trotz der für mich optimalen Streckenbedingungen.

Die drei Runden lief ich immer an Platz 5, musste mich dann aber am Ende noch aufgrund von Magenproblemen gegen die Drittplatzierte von Kitzbühel geschlagen geben. Trotz allem bin ich sehr zufrieden mit meinem sechsten Platz und kann jetzt entspannt in meine Saisonpause starten.

 

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Deutsche Meisterschaften Nürnberg

Vom 22. – 24. Juli fanden die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren in Nürnberg statt. Es hat mich sehr gefreut, in meiner Heimatstadt starten zu können. Los ging es am Freitag mit der üblichen Länderparade, bei der jeder Landesverband aufgerufen wird und dann aufläuft. Die Bayern traditionell in Tracht. Anschließend ging es zur Pasta Party und früh ins Bett für den morgigen Wettkampf.
Die weiblichen Junioren gingen zusammen mit der Jugend A an den Start, sodass wir 70 Athletinnen im Startfeld waren. Vor uns waren schon die Jungs dran gewesen, bei denen einer meiner Kaderkollegen, Frederic Funk, sich den Deutschen Meistertitel sichern konnte.
Geschwommen wurde im großen Dutzenteich, der leider etwas algig war. Am Start stellte ich mich ganz nach rechts zu einer anderen Athletin, von der ich wusste, dass sie ungefähr mein Tempo schwimmt. Diese wählte jedoch leider genau eine Position vor einem Algenteppich. Dramatisch war dies allerdings nicht, denn nach 5 m konnte ich ganz normal schwimmen und kam gut um die erste und zweite Boje. Am Rückweg lag ich an dritter Stelle und konnte diesen Platz auch aus dem Wasser retten. Ein wenig zum Verhängnis wurde mir der lange Weg über 400 m in die Wechselzone, wobei ich meinen Rückstand aber durch einen schnellen Wechsel wieder wettmachen konnte. So befand ich mich in einer zehn Frauen starken Führungsgruppe, bei der jedoch nicht bei allen der Wille zur Führungsarbeit vorhanden war. Der technisch anspruchsvolle Kurs über das Messegelände und der Großen Straße führte trotzdem dazu, dass wir unseren Vorsprung auf die zweite Gruppe weiter ausbauen konnten. Nach einem nicht so guten Wechsel meinerseits, ging ich als Fünfte auf die Laufstrecke. Da in meiner Radgruppe alle starken Läuferinnen vertreten waren, war für mich an dem Tag leider nicht mehr viel drin und ich verlor taktisch unklug auch noch den Zielsprint gegen die letztjährige Deutsche Meisterin der Juniorinnen, so dass ich letztendlich Siebte wurde. Trotz allem ein zufriedenstellendes Ergebnis und ich weiß, dass ich nächstes Jahr noch härter an meiner Laufform arbeiten muss.
Das sollte es jedoch noch nicht gewesen sein. Am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag ging es noch einmal um den Deutschen Meistertitel im Team Relay. Zwei Jungs und zwei Mädchen bilden eine Mannschaft und absolvieren nacheinander einen Triathlon. Auf Grund der nicht optimalen Wasserbedingungen im Dutzenteich wurde erst eine 4 x 200 m Schwimmstaffel im Stadionbad absolviert. Nach einer Stunde Pause ging es dann im Jagdstart mit den Abständen vom Schwimmen für jeden Athleten zum 4,8 km Radfahren und 1,2 km Laufen mit der Übergabe an den nächsten Athleten seiner Mannschaft. Beim Schwimmen begann ich gleich als Startschwimmerin und verpatzte direkt den Start, konnte aber trotzdem fast zeitgleich mit Mecklenburg-Vorpommern an den zweiten Schwimmer übergeben. Dieser hielt meiner Position, aber wir mussten dann mit dem 3. und 4. Starter etwas Plätze hergeben. Somit ging ich erneut als erste Starterin der Staffel an sechster Position auf die Radstrecke. Vorne weg fuhr die Athletin aus Mecklenburg-Vorpommern, danach versuchte dann eine sechsköpfige Radgruppe, in der ich mich befand, den Abstand zu der vor uns fahrenden zuzufahren. Doch es bestand erneut kein großes Interesse der meisten anderen Fahrerinnen in der Verfolgungsgruppe Führungsarbeit zu leisten und so schafften wir es nicht, die Lücke nach vorne zu schließen. Nach einem guten Lauf übergab ich als vierte und legte somit das Schicksal in die Hände der anderen, die alle ein sensationelles Rennen ablieferten und wir uns damit den dritten Platz sichern konnten. Das zweite Team aus Bayern erreichte mit einigem Abstand zu uns den vierten Platz, worüber wir uns alle freuten.
Wie immer war die Deutsche Meisterschaft das Saison-Highlight und dieses Jahr war sie zusätzlich noch etwas ganz besonderes, weil sie hier in Nürnberg stattfand. Nun ist das Wettkampfjahr schon fast zu Ende für mich es steht nur noch der Europacup in Tabor aus und dann starte ich in die Saisonpause.

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