Monthly Archives: Juni 2018

Frederic Funk Triathlon-Blog: Titelverteidigung geglückt

Nach meinem Sieg mit Streckenrekord beim Rothsee Triathlon im vergangenen Jahr und meinem deutschen Meistertitel über die Mitteldistanz am Wochenende zuvor spürte ich einen gewissen Druck auch dieses Jahr wieder den Rothsee Triathlon zu gewinnen. Zwar ist mir solch ein Druck keineswegs unangenehm, sondern motiviert mich nochmal extra, aber ein Blick auf die Starterliste ein paar Tage vor dem Rennen verriet, dass es alles andere als einfach werden sollte. Sebastian Neef hatte eine deutlich bessere Form als im Vorjahr, was er beim Triathlon in Kallmünz schon unter Beweis stellte, wo er meinen Trainingskollegen Marchelo Kunzelmann ordentlich distanzierte. Auch Neef’s Teamkollege und extrem starker Radfahrer Roman Deisenhofer stand auf der Liste und zu guter letzt hat Johnny Zipf nachgemeldet, der sich zwei Wochen vorher mit einem Europa Cup Podium die Welt Cup Quali holen konnte. Da war spätestens klar, mit wem ich nicht vom Rad steigen durfte, denn im Laufen ist mir Zipf noch um einiges voraus und die recht hügelige Strecke auf dem Rad sollte seiner leichten Figur auch ziemlich entgegen kommen.

Der Rothsee hatte am Rennmorgen über 23°C und da ich in diesem Feld einer der besten Schwimmer bin, war ich glücklich über das Neoverbot. Bei der 1,5km langen Strecke entschied ich mich gegen den Speedsuit und für den Kurzdistanzeinteiler von KIWAMI. Der Speedsuit lohnt sich bei mir erst bei Strecken länger als 1,5km bzw. wenn ich den Langdistanzeinteiler mit Ärmeln anziehe. So sparte ich mir das Ausziehen beim ersten Wechsel. Hatte ich alles ein paar Tage vorher ausgetestet.

Wie im vergangenen Jahr stellte ich mich auf die linke Seite. Pünktlich um 9 Uhr fiel dann der Startschuss. Ich kam sofort sehr gut weg ohne irgendwelche Prügeleien. Wäre schön, wenn ich so einen Luxus mal in der Bundesliga oder bei Europa Cups hätte.

Nach gut 100m schaute ich dann mal auf die rechte Seite und sah wie dort jemand ziemlich schnell und etwas vor mir schwimmt, also zog ich rüber und suchte seinen Wasserschatten, konnte aber die 5-10m Lücke einfach nicht schließen. War dann allerdings erstmal erleichtert, dass es nicht Zipf war, der das Tempo machte, sondern Jan Sibbersen, der Gründer der Marke und meines Sponsors Sailfish, ehemaliger Profischwimmer und auch Schwimmstrecken Rekordhalter beim Ironman Hawaii.

So versuchte ich die ganze Schwimmstrecke die kleine Lücke zu schließen, schaffte es aber nie. Wenigstens hielt ich so das Tempo sehr hoch und schwamm wesentlich härter als ich eigentlich wollte. Mit 8 Sekunden Rückstand und 50s schneller als im Vorjahr stieg ich dann als zweiter aus dem Wasser. Schon beim Wechsel konnte ich die Führung übernehmen und als erster aufs Rad springen. Auf Zipf konnte ich einen Vorsprung von knapp 30s rausschwimmen. Neef und Deisenhofer hatten zu diesem Zeitpunkt gut 2min Rückstand.

Ich wollte meinen Vorsprung so schnell es ging ausbauen, so fuhr ich erstmal richtig hart an und merkte schon, dass der Wind es sowohl physisch, als auch mental ziemlich schwer machte. Die Radstrecke kannte ich ja nun schon ziemlich gut und ist mit über 400 Höhenmetern auf 43km schön ehrlich, aber trotzdem schnell, da man bergab meistens noch drücken kann und es keine technischen Abfahrten gibt. Zu keinem Zeitpunkt der Radstrecke wusste ich wie weit die Anderen hinter mir sind, aber anhand meiner Wattwerte, erwartete ich nicht eingeholt zu werden.

Wieder fuhr ich die knapp 43km als einziger knapp unter einer Stunde, aber 2s langsamer als im Vorjahr, da es deutlich windiger war. 328 Watt im Schnitt, 337 Watt Normalized Power, 9 Watt mehr als im Vorjahr bei gleichem Körpergewicht, 4,68 W/kg (NP). Radfahren läuft auf jeden Fall ganz gut zurzeit.

Auf der Laufstrecke erfuhr ich dann erstmals meinen Vorsprung, der nach dem zweiten Wechsel 3,5 min betrug. Auch das Laufen war nach dem hartem Schwimmen und Radfahren gar nicht so schlecht, also wusste ich, dass es für den Sieg reichen wird, aber schaff ich es meinen eigenen Streckenrekord zu schlagen? Nach der ersten der zwei Laufrunden wusste ich, dass auch dies klappen wird und versuchte es noch ordentlich durchzuziehen. Nach 1:53:03h überquerte ich die Ziellinie. Titelverteidigung und den Streckenrekord um 15s unterboten. Johnny Zipf kam mit der schnellsten Laufzeit als zweiter über die Ziellinie und Neef auf Platz 3. Ergebnisse findet ihr hier.

Vielen Dank an das Team um den Rothsee Triathlon für die super Veranstaltung, ich freue mich jetzt schon wieder auf nächstes Jahr, ist ja schließlich mein neues Heimrennen.

Ich bin sehr zufrieden, dass das sechste Rennen in fünf Wochen noch so gut gelaufen ist. Jetzt steht nach ausreichend Erholung aber auch mal wieder ein ordentlicher Trainingsblock an und bis August sind es nur zwei Wettkämpfe. Als nächstes die zweite Runde der Triathlon Bundesliga in Düsseldorf am 01. Juli.

Bis dahin
Frederic

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Deutscher Meister!

Bis 10 Tage vor dem Rennen war überhaupt noch nicht klar, ob ich bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Ingolstadt überhaupt an den Start gehen werde. Grund dafür war der Europa Cup in Weert, welcher zugleich der Qualifikationswettkampf für die Elite EM in Glasgow Anfang August war. Auch dieser fand am 10. Juni statt und da es auch noch eine Olympische Distanz war hat es mich schon sehr gereizt dort zu starten. Zwar hatte ich mich etwas zu spät gemeldet und war erst auf der Warteliste, wäre aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit mit der letzten Aktualisierung sieben Tage vor dem Rennen noch auf die Startliste gerutscht und wenn man auf der Startliste ist, muss man starten, sonst gibt dies Sanktionen sowohl seitens der DTU, als auch der ITU. Letztendlich bin ich alles mal mit einem klaren Kopf durchgegangen und hab mich endgültig dazu entschieden in Ingolstadt an den Start zu gehen, was sich als die richtige Entscheidung herausstellen sollte. Kurz zu meinem Gedankengang: Sagen wir an einem sehr guten Tag könnte ich das EM Ticket in Weert lösen, zur EM fahren und dort an einem sehr guten Tag sagen wir Platz 15 erreichen (ist alles nur hypothetisch). Was hab ich nun von einem 15. Platz bei der EM? An demselben sehr guten Tag könnte ich in Ingolstadt Deutscher Meister werden und davon habe ich einfach deutlich mehr.

Nun aber zum Rennen. Am Mittwoch vorher wurde ich zu meiner ersten Pressekonferenz eingeladen, was eine super neue Erfahrung für mich war. Dort konnte man schon feststellen wie professionell die bereits neunte Austragung des Triathlons in Ingolstadt organisiert ist. Moderiert wurde das ganze von Sport1 Moderator Hartwig Thöne.

Der Wettkampf selber fand dann am Sonntag statt. Da die Anreise von Nürnberg nicht all zu weit ist, entschieden meine Freundin und ich erst am Wettkampftag selber anzureisen, auch wenn der Wecker bereits um 4 Uhr klingelte.

Vor Ort trafen wir uns mit meinen Eltern, die auch beide über die Mitteldistanz an den Start gingen und um die Deutschen Meistertitel der Altersklassen kämpften. Das ganze Vorstartprocedere vor einer Mitteldistanz ist wesentlich stressfreier als vor kürzeren Distanzen, da man sich nicht ganz so viel erwärmen muss.

Die Wassertemperatur betrug 24°C, also war der Neo für die Elite verboten. Da dies zu erwarten war, besorgte ich mir vorher noch einen Speedsuit von KIWAMI, eine Art zweite Schicht, vergleichbar mit den Schwimmanzügen der Schwimmer. Vielen Dank an dieser Stelle an KIWAMI für die schnelle Lieferung!

Pünktlich um 8 Uhr fiel der Startschuss für die Elite. Mein Plan für das Schwimen war so lange wie möglich an den Vorjahressieger Lukasz Woijt dranzubleiben. Dieser war Schwimmprofi und bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Nun ja, gute 100m kam ich mit. Ab da wurde es ein einsames und gefühlt sehr langes Schwimmen, aber ich war gut unterwegs und stieg mit knapp 1:20min Rückstand und 40s Vorsprung auf Platz 3 aus dem Wasser. Das Wichtigste war nun Ruhe bewahren.

Die Ruhe konnte ich beim Radfahren mehr oder weniger bewahren, die ersten 20km fuhr ich deutlich über meiner Schwelle bis ich Woijt endlich wenigstens auf Sichtweite hatte. Dann konnte ich etwas konstanter und ruhiger fahren. Eins war klar: Beim Radfahren ging heute was! Den einzig längeren Berg bei der Hälfte der Radrunde genoss ich regelrecht, da die Strecke größtenteils flach war und man viel liegen musste, allerdings bin ich das Zeitfahrrad dafür noch nicht genug gewohnt und war froh über jeden auch nur kleinen Hügel bei dem ich mal im Wiegetritt hochfahren konnte.

Nach circa 35 Kilometern war ich dann hinter Woijt und hatte selbst bei 20m Abstand einige Ersparnisse. Gut fünf Kilometer ruhte ich mich etwas aus bevor ich ihn kurz vor dem Wendepunkt in die zweite Radrunde überholte. Ich versuchte vorne den Druck hochzuhalten, und meinen Vorsprung so schnell es geht auszubauen. So fuhr ich bis Mitte der zweiten Runde wieder ziemlich hart und war mir gar nicht sicher, ob Woijt mir vielleicht folgen konnte. Beim Wendepunkt an der Spitze des Berges sah ich dann, dass ich eine Lücke von fast 2min rausfahren konnte. Meine Beine ließen nicht nach und in der Führung macht es unglaublich Spaß. Beide meine Eltern kamen mir auf dem Rückweg in die Wechselzone nochmal entgegen und feuerten mich an, was mich zusätzlich motivierte.

2:01h brauchte ich für die 86,5km, also ziemlich genau ein 43er Schnitt. 315 Watt und 327 Watt Normalized. 4,4 Watt/kg. Knapp 3min Vorsprung vor Woijt und über 7min Vorsprung vor Patrick Reger auf Platz 3. Ursprünglich war Niclas Bock auf Platz 3, allerdings vergaß er in der zweiten Runde die kleine Extraschleife zu fahren. Sein Blog dazu hier. Sehr schade, da er auch super im Rennen lag. Viel Erfolg für Roth, Niclas!

Das Loslaufen gestaltet sich nach einem 90km Soloritt natürlich als besonders schwer und ich brauchte einige Kilometer bis ich meinen Rhythmus fand. Nach der ersten von vier Runden um den Baggersee ging es mir dann deutlich besser und ich hörte, dass ich meinen Vorsprung von drei auf fünf Minuten ausbauen konnte, allerdings machte mir mein Magen etwas
Probleme und da ich dies nicht ausreizen wollte, nahm ich das Tempo etwas raus und der Vorsprung wurde nicht wirklich kleiner. Auf Woijt baute ich aus, Reger lief dann auf Platz 2.

Man darf sich nie zu früh sicher sein, aber in der letzten Runde war mir klar, dass es reichen wird. Auch wenn es mental und bei der Hitze nicht ohne war, vier mal um den Baggersee zu laufen, haben mich vor allem die Zuschauer mega motiviert. Vielen Dank an alle, die mich angefeuert haben!

Dann war es soweit und ich konnte die letzten 100m im Zielkanal richtig genießen. Deutscher Meister über die Mitteldistanz! Nach meinem Juniorentitel 2016 mein zweiter Meistertitel und mein erster in der Elite.

Im Ziel nahm ich dann das drei Liter Bierglas entgegen und nach einem großen Schluck schüttete ich, koordinativ am Ende, den Rest, statt über mich, eher hinter mich. Das muss ich noch üben 😉

Patrick Reger lief auf Platz 2 ins Ziel und Lukasz Woijt konnte den dritten Platz noch knapp vor Dominik Sowieja ins Ziel retten. Meine Mutter wurde zweite in ihrer AK, mein Vater dritter und meine Freundin gewann ihre AK über die Sprintdistanz!

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

Nochmal vielen Dank an alle für die Unterstützung, vor allem an meine Sponsoren und meine Eltern für das geliehene Material 😀 Und ein großes Dank an Gerhard Budy und sein Team, die mal wieder eine top Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Nun habe ich es endlich mal als Athlet selber miterlebt. Ich kann den Triathlon in Ingolstadt nur jedem empfehlen, nicht jede Mitteldistanz muss Challenge oder Ironman sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin super zufrieden mit meinem Rennen und wenn sich das Radfahren noch weiter so entwickelt bin ich sehr zuversichtlich. Nun freue ich mich auf den Rothsee Triathlon am kommenden Sonntag, wo das Ziel ist den Titel vom letzten Jahr zu verteidigen!

Bis dahin
Frederic

Hier noch mein Zielinterview mit Tri2b.com

(Bilder: 1. Melanie Schoch/inxmedia.de
2, 4, 5, 6, 7. Harald Eggebrecht/ Tri2b.com
3. Ingo Kutsche)

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: 1. Bundesliga Kraichgau

Der Wettkampf ist zwar nun schon eine Woche her, aber da die letzten Abiturprüfungen vorbei sind, kann ich mich wieder anderen Dingen widmen.

In Kraichgau fällt der Sartschuss traditionell immer am Abend – die Frauen starten um 18:30 Uhr, die Männer um 20:00 Uhr. Da es mein erster Start in der 1. Triathlon Bundesliga war, war ich ziemlich nervös und die späte Startzeit war ebenfalls Neuland. Doche schon beim Einlaufen fühlten sich die Beine gut an und ich hoffte, dass sich auch die Arme vom intensiven Trainingslager in Ingolstadt erholt hatten. Neben den eigenen Zielen steht in der Bundesliga auch der Teamgedanke im Vordergrund und mein Team aus Neckarsulm reiste mit guter Besetzung an.

Als schließlich der Startschuss fiel sprang ich mit 79 weiteren Athleten ins Wasser und fand mich nach anfänglichen Rangeleien im Mittelfeld wieder. So kam ich als 46. aus dem Wasser und fuhr die erste von vier Radrunden mit ordentlich Druck um die erste Verfolgergruppe zu erreichen. Die restliche Radstrecke harmonierte die Gruppe allerdings nicht besonders gut und ich selbst hatte auch die Vorgabe keine Führung zu fahren, da sich ein Teamkollege in der Spitzengruppe befand. So lief alles auf eine sehr schnelle Laufentscheidung hinaus und nach einem guten Wechsel kämpfte ich mich immer weiter nach vorne. Am Ende landete ich mit der 18. Laufzeit von 14:53min über 4,8km auf dem 22. Platz und war schnellster unseres Teams, womit ich höchst zufrieden sein kann.

Das Rennen war eine tolle Erfahrung und ich hoffe dieses Jahr noch weitere international besetzte Ligarennen starten zu können. Jetzt geht es allerdings erst noch einmal nach Ingolstadt für die Vorbereitung auf die Junioren Deutsche Meisterschaft in Grimma (29.06).

 

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Elena Krawzow Schwimmblog: Nach zahlreichen Reisen wieder in Berlin

Liebe Leserinnen & Leser unserer Blogs,

nach den zahlreichen Reisen wieder in Berlin angekommen, wird es Zeit, Euch zu berichten!

Fast drei Wochen haben wir (Berliner-Schwimmteam) auf Mallorca unser Trainingslager erfolgreich absolviert, trotz des schlechten Wetter und den schwierigen Bedingungen im Schwimmbecken (da war für mich fast gar nix zu erkennen). Die gute Meeresluft und das bisschen Sonne, hat uns allen aber trotzdem ganz gutgetan und wir konnten neue und frische Energie für die anstehenden World-Cups tanken.

Italien

Kurzer Aufenthalt  Zuhause, dann ging es  auch schon wieder zum World-Cup nach Italien. In Lignano angekommen stellte ich fest, dass ich bereits vor etwa 7 Jahren dort ein Trainingslager mit meinem Verein TSV Altenfurt und Trainern Günter Zirkelbach und Sylvia Berger hatte. 🙂

Der Wettkampf verlief an sich ganz gut. Ich konnte über die 100m Brust nah an meine Bestzeit (1:16.2) heranschwimmen (1:17.6). Besonders happy war ich über die 50 Freistil, neue Bestzeit 0.28.30. 🙂

Da wir direkt von Italien nach Sheffield zum nächsten World-Cup geflogen sind, hatten wir ein paar Tage frei, diese habe ich am schönen Strand verbracht und mich erholt.

Sheffield

Nächster Wettkampf in England war ebenfalls zufriedenstellend.Yeeeeess! Endlich eine neue Bestzeit über die 100m Freistil 1:02.82.

Da Freistil nicht meine Hauptlage ist, hat mich es besonders gefreut. 🙂Meine frische Bestzeit über 50 Freistil habe ich noch mal im Finale bestätigt.

Berlin IDM

Und sofort ging es weiter mit  dem letzten World-Cup in Berlin, bei der IDM (Internationale Deutsche Meisterschaft).

Etwas angeschlagen nach dem vielen Rumreisen waren die ersten Tage etwas schleppend.  Doch am letzen Wettkampfstag konnte ich auf meiner Lieblingsstrecke 200m Brust einen neuen Weltrekord aufstellen 2:46.24. und einen deutschen Rekord über die 50m Brust 0:36.01 .

Im Großen und Ganzen bin ich mit mir und meiner Leistung zufrieden. Besonders glücklich war ich bei der Siegerehrung darüber, dass ich meine Medaille von Kirsten Bruhn überreicht bekam, ich schätze sie sehr!

Einen unserer besten Nachwuchsschwimmer konnte ich auch treffen, Taliso Engel. Ich freue mich sehr, dass er mit zur EM fahren wird.

Jetzt versuche ich, mich ein paar Tage zu erholen. Danach starten wir mit den 6 Wochen Training zuhause und 3 Wochen Vorbereitungstrainingslager in der Höhe Sierra Nevada, bevor es dann zum Höhepunkt der Saison, zur Europameisterschaft in Dublin geht. Ich habe also noch ein paar Reisen vor mir…

…und ich freue mich auf weitere Berichte für euch. 🙂

Wünsche euch allen einen sonnigen Sommer und schöne Ferien!!!

Elena

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Frederic Funk Triathlon-Blog: 1. Bundesliga Kraichgau

Die Deutsche Triathlon Bundesliga überrascht mich jedes Jahr wieder aus Neue. Mir ist zwar bewusst, dass es dort sehr schnell zur Sache geht und selbst Welt- und Europa Cups teilweise leichter sind, aber trotzdem habe ich das alles immer noch unterschätzt.

Mein Heimatteam aus Grassau hat sich wegen Starter- und Geldproblemen Ende letzten Jahres endgültig aufgelöst und ist nun nur noch in der Regionalliga am Start. So hieß es für mich ein neues Team zu finden. Nach zahlreichen Anfragen habe ich mich letztendlich für Witten entschieden, da dort auch die Lehmann Brüder und zahlreiche andere Ungarn sind, ist es für mich ja schon fast wie ein Heimteam 😉

Der erste Wettkampf stand vergangenes Wochenende wie jedes Jahr in Bad Schönborn in Kraichgau an. Das Besondere an diesem Wettkampf ist, dass der Start erst um 20Uhr Abend stattfindet, was ich alles andere als cool finde. Man ist den ganzen Tag nur angespannt und im Stress und nach dem Wettkampf ist der Tag dann auch schon vorbei, noch dazu ist der Körper auch nicht wirklich drauf eingestellt um 20 Uhr nochmal Vollgas zu geben.

Nun zum Wettkampf: Wir hatten eine ziemlich gute Startaufstellung mit Csongor Lehmann und Laszlo Tarnai, beide aus Ungarn, Niklas Rössner aus Dänemark und Lukas Eisenberger und mir aus Deutschland. Das Wasser hatte 24°C, also war der Neo verboten. Ich hätte mich sogar drüber gefreut, nur habe ich vom Team einen Anzug in der Größe M bekommen, der mir leider viel zu groß war und schon beim Einschwimmen merkte ich wie durch alle Öffnungen Wasser durchströmte.

Dann war es soweit, die Bundesliga Musik ertönte und wenig später fiel der Startschuss für die 16 Teams mit je 5 Athleten. Wir hatten uns ganz links aufgestellt, da man dort etwas weiter reinlaufen konnte, jedoch war der Weg zur ersten Boje dafür etwas länger. Zuerst kam ich richtig gut weg und hing mich gleich in den Wasserschatten von Csongor, von dem ich weiß, dass er sehr gut schwimmt. Dann drängte mich ein Athlet des Teams, welches rechts von uns gestartet war, komplett nach links. Ich dachte zuerst er will nur den Wasserschatten wegnehmen, doch er hörte gar nicht mehr auf nach links zu schwimmen, so wurde ich erstmal sehr weit abgedrängt bis ich die Gelegenheit hatte Seite zu wechseln. Da war der Zug aber schon abgefahren und ich kam sehr weit hinten an die erste Boje, wo ich leider dann auch weit außenrum schwimmen musste.

Auf der zweiten Hälfte gab ich nochmal alles, um nach vorne zu kommen, kam aber trotz guter Arme nicht wirklich vorwärts, vielleicht auch wegen des Anzugs, will ich jetzt aber nicht als Ausrede verwenden.

Als ich aus dem Wasser stieg wurde klar, dass es eine harte Aufholjagd auf dem Rad wurde. Meine Radbeine fühlten sich gut an und ich fuhr mit 500 Watt an die nächste Gruppe ran. Nachdem ich dort dann erstmal meine Schuhe angezogen hatte, ging es gleich weiter und die nächste Gruppe wurde anvisiert. Leider ist die Strecke in Kraichgau komplett anspruchslos und jeder konnte so mein Hinterrrad halten und dabei wahrscheinlich 100 Watt weniger treten.

Nach 1,5 Runden waren wir dann eine große Verfolgergruppe. Vorne gab es allerdings eine Ausreißergruppe mit den besten Schwimmern, wo mein Teamkollege Csongor drin war und auch mein Trainingspartner Fabian Kraft, der für Darmstadt an den Start geht und für den es sein erstes Bundesligarennen war. Zuerst war ich mir sicher, dass wir die Gruppe auch noch stellen können, aber diese arbeiteten zu gut zusammen und wir viel zu schlecht, sodass von hinten sogar noch eine Gruppe auf uns aufschließen konnte.

Manche Athleten denken ja es ist sinnvoller vor jedem Wendepunkt mit 1000 Watt an die Spitze zu sprinten und die Gruppendynamik zu zerstören anstatt beim Kreiseln zu helfen… Das hat mich im Rennen ziemlich aggressiv gemacht, aber so ist es nun mal in solch riesigen Gruppen und noch dazu auf so einer unehrlichen Strecke.

Über die gesamte Radstrecke hatte ich einen 46er Schnitt mit knapp 360 Watt Normalized Power. Der zweite Wechsel war dann natürlich reinstes Chaos und schon beim loslaufen merkte ich die Aufholjagd auf dem Rad. Es fiel nicht so leicht wie beim Europa Cup die Woche davor, trotzdem konnte ich ein hohes Tempo laufen. Die Laufstrecke dort ist nur extrem eng, so war die erste Runde ein reines Gestolpere bis sich alle so langsam einggegliedert haben. Es war eine lange Schnur von Athleten. Nie gab es mal eine größere Lücke. So blieb es dann auch bis zum Ziel. Mit einem für das harte Radfahren soliden Lauf kam ich als 28ter über die Ziellinie. Dennoch meine ich, dass ich schneller laufen kann.

Ich hatte mit einer Gesamtzeit von 50:20min nur genau eine Minute Rückstand auf Platz 1. Nur, um mal zu verdeutlichen wie eng es in der Bundesliga zugeht und hinter mir war es nicht anders. Jeder Fehler wird gleich mit ein paar Plätzen bestraft. Mit Csongor Lehmann, der zweiter wurde, Laszlo Tarnai auf Platz 13, Niklas Rössner auf 20 und mir auf 28 konnten wir einen 4. Platz mit dem Team erreichen, nur eine Platzziffer hinter dem Podium und auch nur eine Platzziffer vor Rang 5. Also selbst da ist es super knapp, aber wir sind sehr zufrieden mit dem vierten Platz. Nun werden wir beim nächsten Bundesligarennen in Düsseldorf auch eine noch bessere Startposition auswählen können.

Fazit über mein Rennen: Es war sehr hart, ich bin weder zufrieden noch unzufrieden. Hatte ziemlich viel trainiert in der Rennwoche, also kann ich mich kaum beschweren. Undich habe eine sehr gute Teamauswahl getroffen 🙂

Der Grund weshalb ich so viel trainiert hatte ist, dass ich diesen Sonntag meine zweite Mitteldistanz machen werde: Die Deutschen Meisterschaften beim Triathlon in Ingolstadt. Ich höre nur Gutes von dem Rennen dort und freue mich darauf!

Bis dahin
Frederic

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Taliso Engel Schwimmblog: Ab nach Berlin

Hallo,

für mich geht es nun endlich zur Internationalen Deutschen Meisterschaft in Berlin, der letzten Station der World Series des World Para Swimming. Leider hatte ich nach meinem Wettkampf in Italien eine Erkältung und zudem Probleme mit der linken Schulter, sodass ich nur eingeschränkt trainieren konnte.
Ich freue mich trotzdem sehr auf die 4 Tag in Berlin.

Im Vorfeld ist auf der Seite der Deutschen Paralympischen Mannschaft ein sehr schöner Artikel über mich erschienen, Ihr könnt ihn hier lesen:

http://www.deutsche-paralympische-mannschaft.de/de/news/detail/n_action/show/n_article/auf-rekordjagd-bei-den-grossen-391.html

 

Bis bald,

Euer Taliso

 

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Paul Reither Schwimmblog: DJM in BERLIN

Hallo,

Ein weiterer Zwischenstopp auf dem Weg zur Jugend-Europameisterschaft in Helsinki!

Vergangene Woche waren in Berlin die Deutschen Jahrgansmeisterschaften, kurz gesagt wurde ich einmal 2. Platz auf 100 Meter Freistil.

Meine Titel auf 100m, 200m Freistil und die 200m Lagen konnte ich nicht verteidigen.

Dennoch gehe ich gestärkt aus diesem Wettkampf, da es für mich ein reiner Trainingswettkampf war und ich ja dann vom 4-8 Juli meinen großen Höhepunkt als Schwimmer haben werde und dort eben schnell schwimmen muss. Bisher sieht es so aus, dass ich auf jeden Fall die Staffeln 4 x 100 und 4 x 200 Freistill schwimmen werde und vielleicht klappt es sogar mit einem Einzelstart auf die 200 Freistill.

Bis dahin wird natürlich fleißig weiter trainiert.

Sportliche Grüße
Euer Paul

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Elena Krawzow Schwimmblog: Ab Donnerstag DM

Der nächste Blog ist in Arbeit:)
Den Text stelle ich nach der deutschen Meisterschaft online.
Der Wettkampf findet vom Donnerstag bis Sonntag diese Woche statt.
Drückt mir die Daumen!
Ich hoffe die paar Tage abzuwarten ist für euch okay!?

 

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Antonia Berger Schwimmblog: Mein erstes Gold auf deutscher Ebene

Hallo,

letztes Woche fand die deutsche Jahrgangsmeisterschaft in Berlin statt. Auf diesen Saisonhöhepunkt hatte ich mich lange vorbereitet.

Am Sonntag erwischte mich dann ein fieser Darminfekt und ich dachte schon, dass jetzt jede Vorbereitung sinnlos war. Etwas geschwächt reiste ich dann aber am Montag mit meiner Mannschaft nach Berlin. Leider hatte ich den ganzen Wettkampf mit den Nachwirkungen des Virus zu kämpfen, aber mein Wille war stärker.

So erkämpfte ich mir am Dienstag meine erste Goldmedaille auf 800 Freistil. Am Donnerstag schwamm ich 200 Freistil und qualifizierte mich als 7 für den Endlauf . Im Finale am Nachmittag, konnte ich alles geben und erschwamm, in einem sehr spannenden Rennen, die Silbermedaille. Auch am Freitag wurde ich Vizemeisterin auf 1500 Freistil. Meine Konkurrentin schwamm 1500 m zeitgleich mit mir und wir gaben beide alles, am Ende hatte ich 15 hundertstel Vorsprung. Mein letzter Start waren die 400 Freistil, da qualifizierte ich mich als 3. fürs Finale. Dieses Rennen war dann am Samstagnachmittag sehr anstrengend, da mein Körper doch schon sehr müde war, aber ich gab nicht auf und schaffte Bronze.

Für mich war das der beste Wettkampf, den ich je geschwommen bin, ich hatte super Bestzeiten und 4 Medaillien auf einer deutschen Meisterschaft ist schon was besonderes.

Mein nächster Wettkampf findet nicht im Becken statt. Wir fahren Ende Juni nach Mölln zur deutschen Freiwassermeisterschaft.

Bis Bald

eure Toni

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Taliso Engel Schwimmblog: World Series in Lignano/Italien

Hey,

Vom 24.-28. Mai war ich bei der World Series in Lignano, Italien.

Ich konnte wieder einige neue Bestzeiten schwimmen und über 100m Brust schaffte ich es sogar im Jugendfinale auf den 1. Platz.

 

 

Über 200m Lagen konnte ich zusätzlich die B-Norm (2:27) für die EM in Dublin knacken.

Am 06. Juni geht es dann für mich nach Berlin zur Internationalen  Deutschen Meisterschaft (IDM)

Bis dann 

Euer Taliso

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