Monthly Archives: November 2018

Verlag Dr. Klügl: Veröffentlichung des Fantasy-Romans „Feuermädchen – Kampf der Elemente“

Mit „Feuermädchen“ fördern wir das großartige literarische Debut von Katharina Zintl , zum Zeitpunkt der Fertigstellung gerade 14 Jahre alt. Wir veröffentlichen das Buch, bis auf einige Typos in der unveränderten Originalfassung, geschrieben 2014 – 2017. Das Buch richtet sich zwar in erster Linie an Jugendliche, ist aber auch für Erwachsene sehr lesenswert.

Vielleicht sind Sie ebenso beeindruckt wie wir von Ipp. und lassen sich selbst zum Lesen mitreißen.

Nach Abzug unser Druckkosten kommt der Verkaufserlös der Erstausgabe alleine der Autorin zugute.

Infos zum Buch im  ipp. Shop 
Infos zum Verlag finden Sie hier.

Zum Buch:

Ich konnte nichts mehr steuern. Plötzlich waren unsere Elemente wie Tiere, die sich einen erbitterten Kampf lieferten – auf Leben und Tod.

Als Sophia nach dem Tod ihrer Großmutter auf eine geheimnisvolle Schule in den hohen Norden Deutschlands geschickt wird, ahnt sie schon bald, dass dort etwas nicht stimmt. Jeder der Schüler besitzt ein eigenes Element. Jeden Tag werden die Jugendlichen darauf trainiert, einem der größten Feinde im Kampf gegenüber zu stehen. Nicht nur das ist es, was Sophia Angst einjagt, auch ein Familiengeheimnis scheint hinter den dicken Mauern des Internats zu ruhen. Als Sophia beginnt, all das herauszufinden, weiß sie schon bald, dass sie die Nächste sein wird, die sich einer schwierigen Herausforderung stellen muss. Doch was sie nicht ahnt: gegen das Schicksal kann man nicht kämpfen…

«Von der buchkritischen Zielgruppe „Halbwüchsige Gamer“ förmlich verschlungen.» (Verlag Dr. Klügl)

Fantasy-Roman: Feuermädchen

Aus dem Buch:

Prolog:

In dieser Nacht schien der Mond kaum. Über ganz Berlin hatte sich eine Wolkendecke gelegt. Deswegen war das Krankenhaus am Rande der großen Stadt nur ein schwacher Umriss in der schwarzen Nacht.

Viele Patienten lagen in dieser Nacht im Krankenhaus. Aber nur zwei Personen waren wirklich wichtig. Im vierten Stock im zweiten Zimmer war der Kreißsaal. Vor der Tür standen zwei kräftige Männer. Man hätte sie für Soldaten vom Militär halten können. Zwar hatten sie keine Gewehre, aber sie hatten grüne Anzüge an, ihre Gesichtszüge waren straff und streng. Schweigend blockierten sie die Tür.

Die beiden, eben frisch gewordenen Eltern, wussten es besser. Die Mutter – eine Frau mit dünnen blonden Haaren lag im Bett, blass und erschöpft von der Geburt, aber sie hielt zwei neu geborene Babys im Arm. Ein Mann saß neben ihr und hielt ihre Hand. »Zwei Mädchen.«, flüsterte der Mann und die Frau nickte glücklich.

Die Hebamme stand am Rand und immer wieder warf sie flüchtige Blicke zur Tür. »Wie lange wollen sie denn noch da stehen?«, fragte sie ruppig. »Sie wissen nicht, wann ihr wieder rauskommt, also müssen sie im Zweifelsfall die ganze Nacht durchmachen!«

Die blonde Frau schluckte. »Ich fühle mich gut.«, sagte sie. »Und meinen beiden Kleinen geht es auch gut. Wir werden also, so bald es geht, nach Hause fahren.«

Ihr Mann nickte ihr ermunternd zu. Müde schloss die Frau die Augen. »Nach Hause fahren. Das ist doch gelogen.«, sagte sie verächtlich und dann drückte sie ihre beiden Töchter an sich. »Ich will nicht zurück, Paul.«, flüsterte sie leise. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. »Ich will das nicht mehr. Ich komme mir vor, wie eine Gefangene. Jetzt werde ich selbst bei der Geburt meiner Kinder bewacht.«

Paul drückte nochmal ihre Hand. »Ich weiß, Mia.« Er schaute schnell zu der Hebamme hinüber.

Die sah misstrauisch zu ihnen herüber. »Aber was bleibt uns anderes übrig?«

»Ich will nicht, dass unsere Kinder in Gefangenschaft aufwachsen. Sie sollen eine ordentliche Ausbildung bekommen und auf die Element School gehen.«

Paul schaute sie unruhig an. Vorsichtig beugte er sich vor. »Und wie willst du das verhindern?«

Mia drehte ihren Kopf, schaute erst ihre beiden Töchter an und dann ihren Mann. Ein Ausdruck lag in ihren Augen, der nicht zu deuten war.

»Wir geben sie weg, Paul.«…….

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Aktuelles

Antonia Berger Schwimmblog: Bayerische Kurzbahnmeisterschaft Berlin

Hallo

am Wochenende fand die bayerische Kurzbahnmeisterschaft in Bayreuth statt. Ich konnte auf 400 Freistil die Qualizeit für die DKM erreichen. Meine Hauptsrecken, 800 Freistil und 1500 Freistil liefen nicht wirklich gut. 200 Freistil schwamm ich dann zwar im A Finale, aber leider reichte die Zeit auch nicht.

Ich merkte schon im Training, seit ich aus der Höhe zurück war, dass es nicht sonderlich gut lief. In der ersten Woche bekam ich meinen Puls nicht unter Kontrolle und hatte in GA1 Serien einen Puls von 32;( Ich hoffte dann immer, dass ich noch genug Zeit zum Wettkampf habe, aber ich erholte mich zu langsam. Meine Zeiten waren zwar wesentliche bessser als letztes Jahr zu dieser Zeit, aber leider haben sie die Qualifikationsvoraussetzungen verändert und so hat es knapp nicht gereicht.

Jetzt konzentriere ich mich auf die 400 Freistil in Berlin und dann schaue ich nach vorne und freue mich schon auf die kommenden Langbahnwettkämpfe im neuen Jahr, die mir besser liegen als die 25 m Bahn.

Bis bald

Toni

Getagged mit: , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Antonia Berger

Taliso Engel Schwimmblog: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hey,

vom 16.-18. November war ich in Remscheid bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften.

Allgemein bin ich mit meinen Ergebnissen sehr zufrieden, auch wenn es auf meiner Hauptstrecke 100 m Brust nich ganz so gut lief wie erhofft.

Auf allen Strecken, zum Beispiel 200 Lagen, 100 Freistil und 100 Schmetterling konnte ich deutliche Bestzeiten erzielen worüber ich sehr glücklich bin.

Über 100 m Freistil schwamm ich endlich das erste Mal unter 1:00 min.

Auf 50 und 100 m Brust konnte ich einen neuen deutschen Rekord aufstellen und auf 50 m Brust verpasste ich leider um ein Hundertstel den Europa-Rekord in meiner Startklasse.

Ich konnte außerdem den großen Mehrkampf (drei 100 m-Strecken + 200 m Lagen) und den kleinen Mehrkampf (drei 50 m- Strecken + 100 m Lagen) gewinnen.

Es war wie jedes Jahr wieder eine sehr coole Veranstaltung.

Nun heißt es weiter trainieren, denn am 14. und 15.12.  geht es zum ersten Langbahn-Wettkampf nach Magdeburg und ich bin sehr gespannt, wie ich meine Kurzbahn-Zeiten auf der langen Bahn umsetzen kann.

 

Euer Taliso

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Taliso Engel

Lisa Zimmermann Freeski Blog: Knie OP

Ich hatte vor 24 h meine erste OP. Glücklicherweiße musste nur das Kreuzband gerichtet werden. Meniskus und auch Knorpel waren in Ordnung. Als Kreuzbandersatz wurde eine andere Sehne eingesetzt.

Mein Arzt Dr. Brucker hat mir bereits gesagt, dass soweit alles gut gelaufen ist. Wenn das so bleibt, sollte ich Freitag vormittag wieder nach Hause kommen.

Getagged mit: , , , ,
Veröffentlicht in Blog Lisa Zimmermann

Elena Krawzow Schwimmblog: Nominierung „Berlins Sportlerin des Jahres 2018“

Hallo zusammen,

noch eine gute Neuigkeit zum Jahresende, ich wurde zu Berlins Sportlerin des Jahres 2018 nominiert und mein Trainer als Trainer des Jahres. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr für uns eure Stimme abgeben würdet (bis zum 25.11.2018). Dazu müsstet Ihr auf den folgenden Link gehen http://www.champions-berlin.de, uns auswählen, abstimmen und in der kurz darauf erhaltenen E-mail auf den darin enhaltenen Link klicken.

Ich bedanke mich herzlich für jede Unterstützung!

Die Verkündung dazu findet am 8. Dezember in Berlin statt, ich werde euch auf meiner Instagram  und Facebook Seite (Elena Krawzow) auf dem Laufendem halten und alles berichten.

Ansonsten wünsche ich euch jetzt schon mal eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Grüße aus Berlin,

Elena K.

Getagged mit: , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Elena Krawzow

Elena Krawzow Schwimmblog: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften

Hallo zusammen,

gut erholt und voller Motivation kam ich aus Kazachstan wieder nach Berlin zurück und nun stecke ich mitten in der neuen Saison.

Nun berichte ich euch von meinem ersten Wettkampf nach der erfolgreichen EM.

16.11.2018, 6:50 Uhr Berlin, Abfahrt nach Remscheid zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Mit 3 Stunden Verspätung kamen wir nun endlich an. Uns war klar, dass wir die 100m Schmetterling leider nicht mehr schwimmen werden. Ich persönlich war nicht besonders traurig darüber, da ich diese Strecke nicht besonders gut kann :). Wir hatten aber noch die Chance unsere Lagenstaffel zu schwimmen, dafür mussten wir uns sofort aus dem Bus in die Umkleide stürzen. Ich glaube ich hatte noch nie so schnell einen Rennanzug an wie an diesem Tag. Die Hektik hat sich gelohnt, wir gewannen Gold !!! 🙂

Der Rest des Wettkampfes verlief dann auch ruhiger, ich konnte noch zwei Weltrekorde über die 50m und 200m Brust erschwimmen.

Zu dem gewann ich einen Pokal vom kleinen Mehrkampf, also im Großen und Ganzen sind mein Trainer (Phillip Semechin) und ich sehr zufrieden.

@Nora Erdmann, www.noraerdmann.com

http://www.noraerdmann.com

Weiter geht es bei mir mit dem Trainingslager in der Türkei für knapp 3 Wochen Ende Dezember.

Der Höhepunkt 2019 ist die Weltmeisterschaft in Malaysia.

Liebe Grüße aus Berlin,

Elena K.

Getagged mit: , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Elena Krawzow

Katrin Gottwald Schwimmblog: Berliner Kurzbahnmeisterschaften

Hallo,

letztes Wochenende hatte ich meinen ersten Wettkampf mit meiner neuen Trainingsgruppe, ich ging bei den Berliner Kurzbahnmeisterschaften vier Mal an den Start.

Ich war selbst überrascht, dass ich zu diesem Zeitpunkt und auch mit der Trainingsumstellung durch meinen Trainerwechsel schon wieder so schnell schwimmen kann.

Mit diesen Zeiten sollte auch meine Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Mitte Dezember sicher sein.

Nächste Woche stehen noch die Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften auf dem Programm, ich werde aber nur 3 Mal an den Start gehen. Mal sehen, wie diese verlaufen werden, ich bin auf jedenfall motiviert 🙂 .

Bis bald,

Eure Kaddy

Siegerehrung 100m Freistil

 

Getagged mit: , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Katrin Gottwald

Schwimmblog Paul Reither – So ein Mist!

Hallo liebe Leser,

es ist unglaublich und meine Unglücksserie reißt nicht ab – nachdem ich mich mit echt harter Arbeit wieder nach vorne gekämpft habe, inkl. Trainingslager, war ich echt in einer super guten Form und habe mich riesig auf die kommenden Wettkämpfe gefreut und dann das: Gestern auf den Weg zur Schule hat mich eine Autofahrerin übersehen und ich bin mit mein Fahrrad in ihr Auto gefahren und bin über das Auto geflogen und auf der anderen Seite gelandet. Ich hab mir gleich gedacht – das kann doch jetzt nicht wahr sein! Es kam die Polizei und der Sanka und ich wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Zum großen Glück ist nichts gebrochen, aber meine Schulter und mein Oberschenkel sind stark geprellt. Ich bin jetzt noch zur Beobachtung im Krankenhaus. Die Wintersaison ist wahrscheinlich für mich gelaufen – ich bin sehr, sehr traurig, dass ich wieder fast von vorne anfangen muss – so ein Mist!

 

 

 

 

 

Euer Paule

Getagged mit: , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Paul Reither

Sportblog Simon Henseleit: Zurück im Trainingsalltag

So langsam ist die Eingewöhnungsphase in die neue Saison abgeschlossen. Der Trainingsumfang nimmt zu und auch die Intensität steigt. Für mich hat sich nun auch endlich die Möglichkeit ergeben, das Lauftraining durch einen Alter G zu ergänzen. Das ist ein spezielles Laufband, bei welchem man sein Körpergewicht reduzieren und so den passiven Bewegungsapparat schonend, laufen kann. Hier werde ich in Zukunft zweimal pro Woche bei Fitter Tec in Fürth trainieren und so meinen Kilometerumfang pro Woche langsam steigern. Durch unseren neuen Trainer Stephen Bibow – der Roland Knoll unterstützt – führen wir zur Zeit auch viele Tests inklusive Laktatmessung durch, um das Training noch besser steuern zu können. Ich bin sehr gespannt wie sich das in den Ergebnissen nächstes Jahr widerspiegeln wird!

Am Wochenende werde ich außerdem meinen ersten Crosslauf für diese Saison laufen. Crossläufe wie der Olympia-Alm-Crosslauf in München sind eine hervorragende Möglichkeit um „Tempohärte“ aufzubauen und den aktuellen Trainingsstand zu überprüfen. Mal sehen wie sich die ersten Wochen Training ausgewirkt haben.

Getagged mit: , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Simon Henseleit

Lisa Zimmermann Freeski Blog: Kurzurlaub vor Knie-OP

Vorgestern habe ich zusammen mit meiner Trainierin und Physio entschieden, doch eine Knie-OP zu machen.
Nicht nur aufgrund von den Einschränkungen ohne Kreuzband, sondern auch, weil an meiner HWS-Stabi noch mehr gearbeitet werden muss, als gedacht.

Die OP wird baldmöglichst stattfinden.

Getagged mit: , , ,
Veröffentlicht in Blog Lisa Zimmermann

Taliso Engel Schwimmblog: Internationales Bayreuther Schwimmfest

Am 03.11.18 bin ich meinen ersten Wettkampf in dieser Saison geschwommen.

Es lief für mich leider nicht ganz so gut wie ich es mir erhofft hatte, was wahrscheinlich daran lag, dass  wir in den Tagen davor sehr harte Serien im Training geschwommen sind und ich 2 Einheiten pro Tag trainiert habe, somit war ich noch ziemlich platt.

Trotzdem ist es mir gelungen, einige Bestzeiten und neue Deutsche Rekorde in meiner Startklasse S13 auf 50B, 200B und 1500F zu schwimmen.

Jetzt liegt mein Fokus erstmal auf der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft (DKM), zu der ich am 16.11.18 nach Remscheid fahren werde und mich schon riesig darauf freue, da das immer ein super Wettkampf ist.

Bis dann,
Euer Taliso

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Taliso Engel

Schwimmblog Paul Reither: Wieder in der Heimat

Hallo,

nach 10 echt harten Tagen im Trainingslager bin ich doch schon wieder recht froh in Heidelberg zu sein. Wir hatten eine echt super Zeit, weil das für mich das erste Trainingslager war indem wir uns selbsetverpflegt haben, also kein gedeckter Tisch usw.  Die Frau von unserem Trainer war mit dabei und hat alles echt super koordiniert, sodasss keiner hungrig ins Bett musste. Außerdem war das Haus, wo wir gewohnt haben, mega cool, so mit Innenhof überdacht usw. – also mir hat es super gut gefallen. Meine Arme tun noch heute weh vom harten Traininig aber da muss ich jetzt durch.

Euer Paul

Getagged mit: , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Paul Reither

Antonia Berger Schwimmblog: Trainingslager Flagstaff

Hallo,

am Ende haben wir es dann doch geschafft ein Gruppenbild zu machen. Das möchte ich euch dann natürlich nicht vorenthalten;)

Liebe Grüße von uns allen

Getagged mit: , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Antonia Berger

Antonia Berger Schwimmblog: Trainingslager Flagstaff

Hallo,

nun geht das Trainingslager dem Ende zu. Ich fühle mich richtig fit und schnell im Wasser. Nach doch sehr harten Serien schwamm ich noch 8x 400 Freistil mit einem Schnitt von 4:52. Das ist ein super Ergebnis und ich hoffe, dass ich meine Form und meine Gesundheit halten kann und an der bayerischen Kurzbahn meine Qualizeiten für die DKM schwimmen werde.

Heute hatten wir nur eine Einheit und so fuhren wir zum Grand Canyon, das war wirklich nochmal ein tolles Erlebnis.

Am Mittwoch geht’s nach Hause und der Alltag hat mich wieder.

Bis bald

Toni

 

 

 

Getagged mit: , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Antonia Berger

Frederic Funk Triathlon-Blog: Ein erfolgreicher Saisonabschluss

Wahrscheinlich hätte ich meine Saison bereits Ende September für zu Ende erklärt, wenn wir nicht noch nach Hawaii geflogen wären, denn mental wurde es ziemlich hart, besonders weil alle um mich herum bereits Saisonpause hatten und ich so nur noch alleine unterwegs war.

Aber so ging es mit meiner Schwester und meinem Vater für 2,5 Wochen nach Kailua Kona auf Big Island Hawaii, wo mein Vater bei den Ironman World Championship teilnehmen sollte, für die er sich im Jahr davor beim Ironman Wales qualifizieren konnte. Meine Schwester und Ich waren die Supportcrew und selber nutzte ich die extremen Bedingungen der Insel als Trainingslager.

Ich war nach 2013 und 2015 bereits zum dritten mal dort, aber da habe ich nie so richtig trainiert, so konnte ich extrem viel neue Erfahrung sammeln, was die Bedingungen und Wettkampfstrecken dort angeht und freue mich jetzt schon dort eines Tages an den Start zu gehen. Außerdem war ich kein unbekanntes Gesicht mehr und durfte sogar bereits ein paar Interviews geben.

Mein Vater wurde Vizeweltmeister seiner AK, also habe ich scheinbar auch in meinem Supportjob alles richtig gemacht 😉 Insgesamt war es wieder eine unvergessliche Zeit auf der Insel und mit einigen guten Trainingseinheiten im Gepäck ging es wieder auf die lange Reise in Richtung Heimat und wenige Tage später zum letzten Wettkampf der Saison zur Challenge Forte Village Sardinien.

Mein Ziel war es die Saison mit einer weiteren Podiumsplatzierung zu beenden, was aber auf keinen Fall einfach werden sollte, denn es waren einige starke Profis am Start. Die Tage vor dem Wettkampf verliefen sehr stressfrei und meine Schwester war als Unterstützung und natürlich Fotografin mit mir auf die Insel gereist. Die Veranstaltung war sehr professionell organisiert und auf der Pasta party gab es die besten Nudeln, die ich je bei einer Pasta Party gegessen hatte (wohlgemerkt Nudeln! Kaiserschmarrn gab es nicht, da bleibt Walchsee Spitzenreiter 😉 ).

Dann stand auch schon der Renntag an. Nach dem Frühstück erhielte ich erstmal die Nachricht, dass wegen des zu starken Wellengangs das Schwimmen durch einen 5km Lauf ersetzt wird. Ich denke, für mich persönlich macht das kaum einen Unterschied, da ich sowohl mit der Spitze mitschwimmen könnte, als auch mitlaufen, aber anderen spielt dies sicher in die Karten, die sonst beim Schwimmen deutlich verloren hätten. Auf jeden Fall konnte ich die Entscheidung des Veranstalters nachvollziehen, da dieser die Verantwortung für über 1000 Athleten trägt und auch wenn viele bei solchen Wellen trotzdem schwimmen können, gibt es eben auch viele, die sich so im Wasser schon sehr schwer tun und bei solchen Wellen wahrscheinlich Panik bekommen hätten. Für alle Agegrouper gab es aus logistischen Gründen wegen zwei Wechselzonen keinen Duathlon, sondern ein Bike and Run mit Rolling Start in Reihenfolge der Startnummern.

Pünktlich um 8 Uhr fiel dann der Startschuss für alle Profis. Wie erwartet wurde nicht so losgesprintet wie bei den Duathlons, die ich bisher gemacht hatte, aber trotzdem drückte der Belgier Pieter Hemeryck gleich ordentlich aufs Tempo, das nur ich und der Däne Daniel Bäkkegard, der drittplatzierte von der Challenge Walchsee, mitgehen konnten. Wir liefen sehr konstant und es war auch nicht zu hart, denn man muss ja später noch 21km laufen können.

In dieser Konstellation ging es nach 15:34min für 4,8km dann in die Wechselzone und aufs Rad. Nach 10km konnte der Amerikaner Matt Chrabot noch auf uns aufschließen. Meine Beine waren natürlich erstmal nicht so frisch wie sie es mit Schwimmen statt Laufen gewesen wären und ich hatte im langen Anstieg nach bereits 15km nicht die Kraft zu attackieren, obwohl das die beste Möglichkeit gewesen wäre. Die lange Abfahrt mussten wir bei nasser Straße bewältigen und niemand wollte da etwas riskieren. Bei uns fuhren alle immer mit sehr fairem Abstand, was man von unserer Verfolgergruppe nicht behaupten konnte. Es gibt auf der Radstrecke insgesamt drei Wendepunkte und jedes mal, wenn diese mir entgegen kam, wurden vielleicht 2m Abstand gehalten.

Das Tempo war sehr hoch und es gab wirklich keine einzige Phase, bei der man mal ein bisschen durchschnaufen konnte. Bei Kilometer 60 hatte der Däne dann Probleme mit seiner Schaltung und fiel zurück, kurz darauf probierte ich es mal mit einer Attacke in einem technisch relativ anspruchsvollen Teil der Strecke und fuhr richtig schnell um die Kurven und bei allen Bergaufpassagen 450 Watt. Aber sowohl Hemeryck als auch Chrabot ließen nicht locker. So änderte sich dann nicht mehr viel und wir fuhren zu dritt in die zweite Wechselzone mit 6min Vorsprung auf unsere Verfolger.

Als zweiter ging ich dann auf die Laufstrecke, aber Hemeryck musste ich gleich ziehen lassen, trotzdem fiel mir das Loslaufen etwas leichter als bei der Challenge Walchsee. Mit der Sonne wurde es dann sogar ziemlich warm. Bis zum ersten Wendepunkt bei Kilometer 5 lief eigentlich alles ganz gut und ich lief auch schneller als der dritte Matt Chrabot, aber auf dem Rückweg lief ich auf einmal deutlich langsamer und konnte trotz Energieaufnahme auch nichts mehr zulegen. Nach der ersten der beiden Runden holte mich Chrabot und ich lief erstmal einen Kilometer lang mit ihm mit in der Hoffnung, dass es mir wieder besser geht oder ihm schlechter, aber auch da musste ich dann abreißen lassen und dann fing es an so richtig schwer zu fallen. Meine Beine fühlten sich komplett zerstört an und jeder Schritt tat weh. Ich hatte dann schon Angst, dass von hinten noch jemand auflaufen könnte, aber am Wendepunkt sah ich, dass ich doch noch über einen Kilometer Vorsprung hatte und ich jetzt nur noch laufend bis zum Ziel kommen musste. Leichter gesagt als getan. Die letzten 5km fühlten sich ewig an und ich war extrem erleichtert endlich die Ziellinie zu überqueren. Insgesamt 26 Laufkilometer im Wettkampf ist schon nochmal eine andere Hausnummer, vor allem war der Halbmarathon auch ziemlich anspruchsvoll und es ging ständig bergauf und bergab.

Noch nie hatte ich mich so über ein Finish gefreut, dass die Platzierung erstmal nur zweitrangig war. Aber natürlich war ich auch zufrieden mit meinem dritten Platz. Ich denke mehr wäre an dem Tag nicht drin gewesen und mein Ziel Podium hatte ich somit erreicht.

Den Wettkampf kann ich nur weiterempfehlen. Die Organisation ist top, die Strecken sind zwar anspruchsvoll, aber richtig schön, besonders die letzten 30 Radkilometer an der Küste entlang. Mit Schwimmen bestimmt noch besser 😉

Endlich Saisonpause!!! Ich denke, ich kann mit meiner ersten Saison als Profi mehr als zufrieden sein. Bei vier Starts über die Mitteldistanz schaffte ich es vier mal aufs Podium und konnte Deutscher Meister über diese Distanz werden. Erste Plätze beim Rothsee und Frankfurt City Triathlon, zwei mal in der TOP 15 der Triathlon Bundesliga, einmal TOP 15 bei einem Elite Europa Cup… Bei den Triathlon Awards 2018 bin ich nun als „Aufsteiger des Jahres“ nominiert und für mich abstimmen könnt ihr hier: https://www.surveymonkey.de/r/WSGJ2T6

Ich würde mich über eure Stimme sehr freuen 🙂

Natürlich Vielen Dank an meine Sponsoren, die mich dieses Jahr top unterstützt haben: IPP, Sailfish, Kiwami, Funky Trunks, Specialized, Chris Design und Muscle Milk Protein!
Vielen Dank an meine Eltern, die mich nicht nur finanziell stützen, sondern mir auch allgemein immer zur Seite stehen! Auch an meine Schwester für die tollen Bilder und Videos! Und zuletzt noch ein großes Dank an meinen Trainer Roland Knoll, der mich schon trainiert seit ich mit Triathlon begonnen habe und natürlich maßgeblich zum Erfolg beiträgt!

Nun werden in der Saisonpause die Batterien aufgeladen und neue Pläne für 2019 geschmiedet. Stay tuned!

Bis dahin
Frederic

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Frederic Funk