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Michelle Braun Triathlon-Blog: Bundesliga Ingolstadt

Am 12. Juni fand das zweite Rennen der Triathlon Bundesliga statt. Diesmal war ich auch in der Startsaufstellung und freute mich schon auf das für mich erste Bundesligarennen der Saison. Das Wetter war ganz nach meinem Geschmack kalt und regnerisch, was jedoch nicht sehr zuschauerfreundlich war. Auch im Vorstartprozedere war der Regen eher lästig, da sich das Wettkampfgelände auf den Wiesen rund um den Baggersee erstreckte und diese völlig durchgeweicht und matschig waren. Das Einschwimmen musste ich auf Grund der Außentemperatur weglassen, da ich sonst zu sehr gefroren hätte. Das Wasser war warm, sodass das Schwimmen ohne Neoprenanzug zu absolvieren war.

Als zweites Team in der Gesamtwertung konnten wir uns eine gute Startposition aussuchen. Mein Start gelang mir gut und ich kam gut weg, leider verhielt sich die Athletin neben mir sehr unsportlich und drängte mich erst auf meine Teamkameradinnen und nach einem Platzwechsel, um ihr aus dem Weg zu gehen, zog sie mich mehrmals am Fuß zurück. Dadurch verpasste ich knapp den Anschluss an die erste Radgruppe. Die Verfolgergruppe, in der ich mich mit fünf anderen Athletinnen befand, konnte aber immer mehr Abstand gutmachen, sodass es mir dann gelang, an die Führungsgruppe heran zu sprinten. Diese Entscheidung kostete zwar Kraft, aber sicherte mir einen Platz weiter vorne in der Gruppe, was dazu führte, dass ich als vierte vom Rad steigen konnte. Leider brauchte ich eine gefühlte Ewigkeit um meine Laufschuhe anzuziehen, was mich wieder an das Ende der Gruppe beförderte. Auf der Laufstrecke merkte ich deutlich meine noch nicht ganz abgeklungene Krankheit und das harte Radfahren, sodass mein Ziel war, meinen Platz zu halten. Ich kam als 21te ins Ziel, was bei einem starken nationalen, und internationalen Starterfeld durchaus ok ist. Leider fehlte uns am Ende ein Punkt, also ein Platz weiter vorne, für einen Podestplatz mit dem Team.

Die nächste Chance auf eine Top drei Platzierung bietet sich am 26. Juni in Düsseldorf.

Anbei noch der Link zum Wettkampfvideo (unser Team hat die pinken Anzügen):
Bundesligarennen Highlights

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Pfingsttrainingslager Viechtach

Zum Ferienanfang ging es wie üblich ins Trainingslager mit dem BTV. Wieder einmal nach Viechtach im Bayerischen Wald. Diesmal allerdings nicht auf dem Campingplatz, sondern in ein Haus etwas oberhalb von Viechtach. Durch die Hanglage hatten wir einen wundervollen Blick auf das gegenüberliegende Tal. Leider war ich seit dem letzten Wettkampf immer noch krankheitsgeschwächt, deshalb war ich erstmal mehr Köchin und Hausfrau. Nach ein paar Tagen konnte ich dann aber schon wieder normal mittrainieren.

Besonders das Laufen und Radfahren hatte bei der Landschaft seinen Reiz, war aber aufgrund der vielen Berge auch sehr anspruchsvoll. Was einem neben dem vielen Training bewusst machte, dass man ja hier nicht im Urlaub war. Trotz dem Frühstücken auf der Terrasse mit Blick auf die umliegenden Berge und dem Milch holen beim Bauern nebenan. Zudem trainierten wir nicht wie geplant im Freibad, sondern erneut im Hallenbad. Das Wetter war leider nicht gut genug bei Regen und knapp zehn Grad ist das Hallenbad doch vorzuziehen.

Nach dem Trainingslager geht es jetzt so richtig mit der Saison los. Am 12.6 ist mein erster Bundesligastart der Saison und die Woche drauf geht es zum Europacup nach Kitzbühl, worauf ich mich schon besonders freue.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Harte Kämpfe in Forst

Es war endlich so weit: der erste richtige Triathlon der Saison. Sogar einer der wichtigsten, die EM-Qualifikation in Forst. Ich hatte gut trainiert und dachte schon, dass nichts mehr schief gehen kann. Aber man soll den Tag nie vor dem Abend loben. Drei Tage vor dem Wettkampf wurde ich dann noch krank. Trotz Vorsichtsmaßnahmen wie sofortigem Trainingsstopp, viel Schlaf, viel Trinken etc. ließ es sich nicht mehr abwenden. So kam es, dass ich bei der Anreise nach Forst am Samstag schon starke Halsschmerzen hatte und die Nebenhöhlen zu waren

Schwimmstart (Ich ganz vorne am Brillen richten)

Schwimmstart (Ich ganz vorne am Brillen richten)

. Nach einer Saison wie der letzten psychologisch gesehen die absolute Katastrophe. Positive Gedanken gab es nicht mehr und schon beim Strecken besichtigen fühlte ich mich grauenvoll. Schwimmen hielt mein Trainer bei 17 Grad Wassertemperatur auch als weniger sinnvoll, also auch kein Einschwimmen für mich. Am Abend gab es dann noch Notrezepte wie frischen Ingwer, der leider auch nicht half.

Trotz Husten am nächsten Morgen entschied ich mich an den Start zu gehen, bevor ich es noch bereuen würde. Ich war leider ziemlich nervös und war dermaßen durch den Wind, sodass ich den Transponder im Auto ließ und das Missgeschick erst 10 Minuten vor dem Start bemerkte. Dank einer Sprinteinlage meiner Mutter, bekam ich ihn noch rechtzeitig, aber das Einschwimmen fiel erneut flach. Ein Gutes hatte es, vor lauter Stress vergaß ich meine Aufregung.

Eine Freundin von mir aus Österreich, Therese Feuersinger war ebenfalls am Start. Sie ist eine exzellente Schwimmerin und ich stellte mich am Start neben sie, um nicht allzu sehr Schläge abzubekommen. Ich hatte eine guten Start und es gelang mir an Therese dran zu bleiben. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich als dritte um die erste Boje schwamm und vollkommen aus der Prügelei raus war. Ich konnte das Tempo bis zum Ende halten und ging als Vierte aus dem Wasser, was ich zuvor noch nie über 800 m geschafft hatte. Leider merkte ich bei dem langen Weg zur Wechselzone, dass ich doch durch meine Erkältung gehandicapt war und mein Tempo glich eher einem lockeren Joggen. Vor Sauerstoffmangel vergaß ich erst einmal, wo mein Rad stand und dass ich den Helm schon während dem Neoausziehen aufsetzten sollte um Zeit zu sparen. Mit aller Not erreichte ich noch die erste Radgruppe, wobei ich geistig schon aussteigen wollte. Jedoch funktionierte unsere Gruppe meistens recht gut und wir konnten den Abstand auf die nächsten vergrößern. Der zweite Wechsel war ähnlich schlecht wie der erste und ich verlor erneut viel Zeit, wobei beim Laufen eh nichts mehr ging, da ich überhaupt keine Luft bekam. Ich schaffte es noch als 7te der deutschen Juniorinnen ins Ziel, was mir wenigstens ein Stück weit Punkte für die Cup-Wertung brachte (Die ersten 10 kommen in den D/C-Kader). Trotzdem war ich ziemlich enttäuscht, denn läuferisch habe ich zur Zeit deutlich mehr drauf als ich umsetzen konnte und bei voller Gesundheit wäre das vierte EM-Ticket durchaus in Reichweite gewesen.

Trotz allem, die Saison hat erst begonnen. Jetzt muss ich zwar eine Woche pausieren, aber danach geht es ins Trainingslager und bei den nächsten Wettkämpfen kann ich dann hoffentlich auch beim Laufen mein volles Potential ausschöpfen. Meine Schwimm- und Radleistung bei diesem Wettkampf stimmt mich ja zuversichtlich.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Vorbereitungswettkampf in Neckarsulm

Gestern startete offiziell meine Wettkampfsaison mit dem ersten richtigen Triathlon dieses Jahres. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Der Temperatursturz und der Schneefall vereitelten einen durchgehenden Wettkampf. Meine Befürchtung: es könnte als Ersatz einen Duathlon, anstatt eines Triathlons geben, erfüllten sich jedoch glücklicherweise nicht. Das wäre nämlich ärgerlich gewesen, denn so hätte ich nicht extra zwei Stunden Fahrzeit auf mich nehmen müssen, die ich für einen Triathlon jedoch gerne in Kauf nahm. Ich hätte nämlich auch bei der Bayerischen Meisterschaft im Duathlon in Hilpoltstein starten können. Doch wegen des Ausfalls bei der EM-Quali wollte ich lieber noch einmal einen Wettkampf mit Schwimmen bestreiten, bevor es in Forst in zwei Wochen Ernst wird.

In Neckarsulm war an diesem Tag allerdings nicht nur der Jedermann-Triathlon, sondern auch die 2. Bundesliga der Männer am Start und es fand ein Wettkampf des Badenwürttembergischen Nachwuchscups statt. Ich hatte mich für den Jedermann Wettkampf entschieden, weil er aufgrund der Distanzen zur Vorbereitung am besten geeignet war. Die Veranstaltung war gut geplant und organisiert. Geschwommen wurde im 50m-Innenbecken, da die Freiwassertemperaturen um diese Jahreszeit noch ungeeignet sind. Danach ging es auf eine ziemlich anspruchsvolle, gut 5 km lange Radrunde, die bergauf idyllisch durch die Weinberge verlief und viermal zu absolvieren war. Auch die Laufrunde fand dort statt, so dass die 1,25 km, die viermal zu durchlaufen waren ein ständiges Auf und Ab darstellten.

Aufgrund der kalten Außentemperaturen gab es eine 10-minütige Pause nach dem Schwimmen zum Umziehen. Das Schwimmen lief gut und ich kam als als zweite insgesamt (mit Männern) aus dem Wasser mit einandhalb Minuten Vorsprung auf die nächste Frau. Nach einem schnellen Umziehen ging es dann im Jagdstart auf die Radstrecke, wobei ich mit der Übersetzung an meine Grenzen kam und weite Teile bergauf im Stehen fahren musste, was ziemlich Kraft kostete. Anders als bei meinen „normalen“ Rennen durfte ich auch nicht Windschatten fahren. Bergab gab es also auch keine große Erholung, da ich auch dort treten musste. Zudem blies mich der starke Seitenwind fast vom Rad, weil ich auch noch meine hohen Carbonfelgen testete, die sich dafür als ziemlich ungeeignet erwiesen. Nach dem harten Radfahren ging es auf die bergige Laufstecke. Zuerst fühlte ich mich ziemlich gut, aber in der zweiten Runde musste ich feststellen, dass meine Wettkampfschuhe mit Socken (ziehe ich ja sonst nie an), wohl zu eng waren. Jedoch blieben die Schmerzen an den Zehen, das einzige Übel und ich kam mit einer für mich zufriedenstellenden Leistung als erste Frau und vierte insgesamt ins Ziel.

Das macht Hoffnung auf die diesjährige Saison und ich hoffe, dass es bei der EM-Quali in Forst auch eine gute Plazierung zu holen gibt.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Trainingslager Italien

Nach der Deutschen Crossmeisterschaft bin ich leider krank geworden. Woraufhin ich nicht in Potsdam bei der EM Qualifikation starten konnte. Allerdings ist noch nicht alles verloren, denn es werden beim Deutschlandcup in Forst am 8. Mai weitere zwei EM-Tickets vergeben.
Pünktlich zum Trainingslager bin ich dann zum Glück wieder gesund geworden, weshalb es am 21. März nach Poggio all Agnello in die Toskana ging. Ca 12 Stunden Fahrzeit mit dem vier Kleinbussen lagen vor uns. Wir kamen gut durch und am Anreisetag gab es nicht mehr zu tun, als die Zimmer zu beziehen und zum Abendessen zu gehen. Wir waren im gleichen Hotel wie die letzen beiden Jahre. Es gibt dort einen 50-m-Außenpool, der beheizt ist und es ist ein guter Ausgangspunkt zum Laufen und Radfahren. Der Ort liegt in der Nähe von Piombino und ist ca. 4 km vom Meer entfernt.
Am zweiten Tag ging es ohne Schonzeit direkt mit dem ersten Training seit zwei Wochen los. Vor allem das Laufen und Radfahren fiel mir anfangs sehr schwer und ich musste tatsächlich am dritten Tag den Berg hochgeschoben werden, weil ich einfach keine Kraft mehr hatte. Danach ging es allerdings von Tag zu Tag besser, außer jeweils einem ernüchternden Schwimm- und Lauftraining, steigerte sich meine Form von Training zu Training. Das war wirklich eine seltsame Erfahrung, da es mir sonst immer im Laufe der Trainingslager mit jedem Tag immer schwerer fällt. Diesmal war es genau anders herum. Am Donnerstag feierte ich im Trainingslager meinen 18. Geburtstag, der wirklich gut lag, denn es war Entlastungstag (nur zwei Einheiten) und Pizzatag, der findet immer einmal im Trainingslager statt. Meine Trainerin Ute backte mir sogar zwei wunderbare Torten, die beim gemeinschaftlichen Geburtstagsessen vernichtet wurden. Sonst liefen die Tage immer ähnlich ab: vor dem Frühstück laufen, dann Schwimmen und am Nachmittag Radfahren und entweder noch einmal laufen oder Athletik. Zweimal gab es noch ein Wechseltraining mit Radintervallen und schnellen Koppelläufen. So verging das Trainingslager sehr schnell vorbei und war schön wie jedes Jahr mit lustigen Geschichten zum weitererzählen. Am 1. April traten wir die Rückreise an, wobei uns ein Sturmtief noch ein schönes Abschiedgeschenk bereitete. Die letzten beiden Tage waren Windgeschwindigkeiten von 40km/h und in Böen von bis zu 70 km/h angesagt, was für uns um 6:30 Uhr Abfahrt zum letzten Koppertraining bedeutete, da der Wind um diese Zeit noch nicht so schlimm war. Aber auch das haben wir gut überstanden und so sind alle am Freitag Abend sehr erschöpft zu Hause angekommen.

Das Ostertrainingslager leitet dann traditionell den Beginn der Wettkampfsaison ein. Am 23. bzw. 24. April gibt es für mich einen ersten Testwettkampf beim Jedermann-Triathlon in Neckersulm, um dort auch die Jungs in der 2. Bundesliga zu unterstützen. Kurz danach ist dann auch schon Forst. Bis dahin heißt es jetzt gesund bleiben und fleißig trainieren.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Deutsche Crossmeisterschaft

Eine Woche nach der Bayerischen Cross machten wir uns schon am Freitag auf den Weg nach Herten in der Nähe von Dortmund für die Deutsche Crosslaufmeisterschaft. Nach fünf Stunden Fahrt hieß es nochmal Ruhe vor dem Sturm und Kräfte sammeln im Hotel. Früh aufstehen musste wir am nächsten Morgen nicht, da der Start erst um 14:40 Uhr war. Da unser Team von der LAC Quelle immer noch dezimiert war, musste ich erneut in der U23 starten, das hieß für mich fast die doppelte Strecke von letzter Woche, nämlich 6 km. Die Strecke glich weniger einer Laufstrecke als mehr einem umgepflügten Acker. Zwar waren es nicht so viele Berge wie letzte Woche, trotzdem war es hügelig und der knöcheltiefe Matsch machte es auch nicht gerade leichter. Der Start erfolgte auf einem Sportplatz und es ging nach 100m um eine scharfe Rechtskurve auf eine Aschenbahn und auf dieser eine halbe Runde und anschließend lief die Strecke auf einer Wiese weiter. 4 Runden hatten wir zu absolvieren. Ich ging das Rennen sehr verhalten an, da ich noch nie länger als fünf Kilometer in einem Wettkampf gelaufen bin schon gar nicht bei einem Crosslauf. Als ich auf die Wiese kam, hatten schon die ersten vor mir ihre Spikes verloren und diese steckten im tiefen Schlamm. Glücklicherweise hatte ich meine gut zugebunden und behielt sie bis ins Ziel an. Ich teilte mir das Rennen sehr sparsam ein und hatte eine Abstand von gut zwei Minuten auf die Erste. Das ist eigentlich ok, da es wirklich die Topleute im Laufen sind, die an der Deutschen vorne mitmischen und sie ja auch noch gut fünf Jahre älter waren. In der Altersklasse U 23 wurde ich 23., was ebenfalls ok ist. Es wäre vermutlich ein bisschen mehr drin gewesen, aber ich hatte einfach zu großen Respekt vor der Strecke und der Streckenlänge, weshalb ich zu langsam angegangen bin.
Jedoch gelang uns ein guter dritter Platz mit der Mannschaft, womit wir durchaus zufrieden sein können.

Acker oder Laufstrecke ?

Acker oder Laufstrecke ?


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Michelle Braun Triathlon-Blog: Bayerische Crossmeisterschaften in Markt Indersdorf

Am 27.2 fanden die Bayerischen Crosslaufmeisterschaften in Markt Indersdorf statt. Letztes Jahr noch Schauplatz der Deutschen Meisterschaften, bei denen wir einen Meistertitel mit der Mannschaft für den LAC Quelle holen konnten, dieses Jahr eine Stufe drunter.
Leider begann der Tag schon mal nicht so gut, da unser Verein ein wenig vom Krankheitspech verfolgt wurde. Das führte dazu, dass ich eine Altersklasse höher starten musste als gedacht, also in der U23. Nicht nur das Alter war höher auch die Strecke war eine Runde länger für mich. Ich setzte auf Grund der höheren Altersklasse keine allzu großen Hoffnungen in eine gute Einzelplatzierung, sondern versuchte mein bestes für die Mannschaft zu geben. Das Feld der Frauen war sehr stark besetzt und es spaltete sich direkt nach dem Start eine Spitzengruppe ab. Die Strecke war leicht verändert zu letzem Jahr, ein Berg wurde herausgenommen. Jedoch zählt Markt Indersdorf zu den härtesten Crossstrecken in Deutschland und wurde mit keinem einzigen ebenen Abschnitt seinem Ruf durchaus gerecht. Ich schaffte es, mich am Ende der Spitzengruppe zu halten, um nicht gleich den Anschluss zu verlieren. Das klappte sehr gut, auch wenn sich die Ersten immer weiter entfernten, musste ich nicht alleine laufen. Aufgrund des starken Windes wäre dies auch sehr kraftzährend gewesen. Ich teilte mir das Rennen gut ein und fühlte mich wohl. Bergab konnte ich leider nicht voll laufen und verlor daher immer dort auf meine Mitläuferinnen, bergauf konnte ich jedoch die Lücke immer wieder schließen. Mit einer guten Zeit kam ich ins Ziel und war durchaus zufrieden. Es sprang sogar ein fünfter Platz für mich raus, was mich sehr freute, da ich mit Abstand die Jüngste im Feld war. Mit der Mannschaft bei den Frauen zu denen auch U23 zählt, gelang uns sogar einen Podestplatz zu holen. Vor uns war noch die LG Tellis Finanz Regensburg und unsere erste Mannschaft, die den Titel holen konnte. Auch unser Trainer Jörg Stäcker war sehr mit dem Bild bei der Siegerehrung zufrieden, die eine Mannschaft auf Platz eins und die andere auf Platz drei zeigte.

Am 5.3 geht es dann weiter zur Deutschen Cross in Herten.

Siegerehrung

Siegerehrung

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Faschingslehrgang im Bayerischen Wald

In den Faschingsferien stand das nächste Trainingslager an, nur ging es diesmal nicht ins Warme, sondern in den Bayerischen Wald nach Viechtach. Skilanglaufen stand, statt Radfahren auf dem Plan. Von Samstag bis Samstag waren wir in Blockhütten zu fünft untergebracht. Dies klingt zwar nach Winter, nur lag dort leider kein Schnee. Das hieß für uns eine halbe Stunde Fahrzeit bis zu den Loipen am Bretterschachten und um den Großen und Kleinen Arber. Dort waren die Bedingungen sehr gut und es kam auch ein bisschen Winter-Feeling auf. So machte das Langlaufen gleich mehr Spaß. Auch konnten wir im Schwimmbad von Viechtach schwimmen; nur die Wassertemperatur dort erinnerte mehr an Karibik. Insgesamt boten sich uns wieder mal sehr gute Trainingsbedingungen, sodass die Woche Trainingslager schnell verging. Zudem wurde noch unsere Selbstständigkeit gefördert, da wir uns mittags und jeden zweiten Abend selbst versorgen mussten. Auch das klappte gut und es war mal wieder ein schönes gelungenes Trainingslager.

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Michelle Braun Schwimmblog: Meine Jahresplanung 2016

Jahresplanung Michelle Braun 2016

Jahresplanung Michelle Braun 2016

Hier zum Download: Jahresplanung Michelle Braun 2016

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Klimalehrgang in Monte Gordo – Portugal

Wie schon erwähnt gab es dieses Jahr für den Bayernkader einen Klimalehrgang in Portugal vom 1.-8. Januar.

An Neujahr war der Treffpunkt um 9:30 am Flughafen in Nürnberg angesetzt. Das war ziemlich früh nach Silvester und dementsprechend sah man auch überall verschlafene Gesichter. Unser Flug ging über Palma, wo wir auch auf den Rest der Gruppe stießen, die von München aus gestartet sind. Weiter ging es dann nach Faro und von dort mit dem Bus zu unserem Hotel. Das Hotel war schon etwas in die Jahre gekommen und das sah man ihm auch an. Es war aber okay, nur das vegetarische Essen abends war sehr einseitig, was aber in südlichen Ländern oft der Fall ist. Am ersten Tag gab es dann abends noch einen kurzen Lauf zum Erkunden der Gegend und des Leichtathletikstadions, sowie der Schwimmhalle. Uns stand eine 50m Bahn zur Verfügung und auch die anderen Räumlichkeiten waren optimal zum Trainieren.

Unserer Tagesablauf war ziemlich hart, da wie nur sechs ganze Tage zur Verfügung hatten. Jeden Morgen um 7:30 Uhr war Ablauf zum Morgenlauf, welcher meist locker war, mit Ausnahme einer zweimaligen Tempoeinheit. Anschließend gab es Frühstück und nach einer kurzen Pause ging es zum Schwimmen, danach mussten wir uns um das Mittagessen kümmern und es blieb wieder nur ca. 40 Minuten Zeit zu verschnaufen. Die Radeinheit war dann die letzte Einheit des Tages, bis auf eine kurzes Krafttraining.

Mit dem Wetter hatten wir auch relativ Glück. Irgendwann am Tag schien immer die Sonne und bei 20 Grad war uns selbst der gelegentliche Regen nicht unangenehm. Die Gegend um unser Hotel war traumhaft schön. Der Strand war gut fest, trotz Sand, sodass man auch dort laufen konnte. Zudem waren wir umgeben von Pinienwäldern mit guten Wegen. Auch bei den Radausfahrten bekamen wir die tolle Landschaft Portugals zu sehen auch wenn die grünen Hügel zwar schön anzuschauen sind, aber das Radfahren ungemein erschwerten. Im Gegensatz zu Mallorca, wo wir schon frühere Trainingslager verbracht hatten, war es hier deutlich weniger besiedelt und es gab Strecke bei denen längere Zeit kein Haus kam, da nicht alles zugebaut war.

Leider wurde ich zur Hälfte des Trainingslagers krank und musste die übrigen Schwimmeinheiten durch Krafttraining am Land ersetzten. Der Abreise Stress hat mir dann noch den Rest gegeben und ich muss zu Hause erstmal pausieren.

Das Trainingslager war trotz allem wirklich schön und auch die Leute waren klasse. Neben uns waren nämlich auch noch die Läufer des DLLV vor Ort, welche auch sehr nett waren. Ich würde mich freuen nächstes Jahr wieder dorthin fahren zu können.

Weiter geht es jetzt mit dem Faschingslehrgang vom 1-14. Februar im Bayerischen Wald und danach wettkampfmäßig mit der Bayerischen und Deutschen Crossmeisterschaft, sowie der EM-Quali in Potsdam am 12.3., die als Swim and Run durchgeführt wird.

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Michelle Braun Triathlon-Blog Leistungsdiagonstik am IAT in Leipzig

Trotz meiner nicht so optimal gelaufenen Saison letztes Jahr und dem Nichterfüllen der Nominierungskriterien für den D/C-Kader, wurde mein Kaderstatus ein Jahr verlängert. Aufgrund der langen Krankheit wurde mir ein Aufschubjahr gewährt, weshalb ich am 23.12 eine Gesundheits- und Leistungsuntersuchung am IAT von der Deutsche Traithlon Union durchführen ließ. Auch letztes Jahr war ich schon dort, allerdings war es mir nicht möglich an dem Laufband und Ergometertest teilzunehmen, da ich krank war. Dieses Jahr war also die Premiere für mich. Ein schöner Zusatzeffekt für mich war, dass meine Kaderkollegin und gute Freundin Anabel Knoll auch mitkam, die ich, da sie in Amerika studiert, schon lange Zeit nicht gesehen hatte.

Los ging es mit den Gesundheitsuntersuchungen und einer Kraftmessung. Anschließend folgte eine Leistungsdiagonstik am Laufband bei der wir 4x 2km laufen mussten, wobei die Geschwindigkeit immer mehr zunahm. Ich fühlte mich recht gut und konnte sogar noch eine Stufe dranlaufen, musste diese aber bei 1,5km abbrechen. Nach einer kurzen Pause stand noch ein Ergometertest auf dem Rad an, bei dem alle 5 Minuten die Wattanzahl um 30 anstieg. Ich merkte deutlich den vorhergehenden Lauftest und musste schon bei 150 Watt abbrechen, was deutlich unter meinem Leistungsniveau war.

Im großen und ganzen war es wirklich toll in Leipzig teilnehmen zu können, da die Gegebenheiten und die Erfahrung der Ärzte optimal für einen gesunden Leistungssport sind.

Laufbandtest

Laufbandtest


Selfie mit Anabel Knoll

Selfie mit Anabel Knoll

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Silvesterlauf in Nürnberg

An Silvester ist es für mich fast schon Tradition, den Nürnberger Silvesterlauf mitzumachen. Angefangen habe ich schon bei den Kindern und starte nun schon zum vierten Mal den 5-km Hobbylauf. So ganz Hobby ist der allerdings nicht, da auch meine Trainings- und Vereinskollegen von der LAC Quelle jedes Jahr daran teilnehmen. Auch dieses Jahr war mein Ziel wieder das Treppchen nach dem letztjährigen dritten Platz. Dieses Jahr hatten wir zudem mehr Glück mit dem Wetter, da letztes Jahr der Schnee die Strecke schwierig machte.

Am Wettkampftag fühlte ich mich allerdings nicht so wohl, was zum einen an der Aufregung lag und zum anderen daran, dass ich leicht angeschlagen war, nach meiner Leistungsdiagnostik in Leipzig. Darum hielt ich mich auf den ersten drei Kilometer eher zurück, was mir einige Zeit kostete. Ich war ständig gleichauf mich der vierten Frau, ebenfalls eine Bekannte vom Triathlon, Lena Gottwald. Diese setzte ungefähr 1,5km vor dem Ziel zum Angriff an und überholte mich. Bergauf konnte ich dann allerdings wieder zum Gegenangriff übergehen. Davon wurde mir jedoch ziemlich schlecht, so dass ich sie nicht abschütteln konnte. 400m vor dem Ziel versuchte Lena nochmal vorbeizugehen, aber ich konnte mit einem starken Zielsprint, der aus der vorhergehenden Erholungsphase bei den ersten Kilometern resultieren konnte, dagegen halten und wurde mit 50m Vorsprung Dritte.

Es hat mich sehr gefreut meinen letztjährigen Platz verteidigen zu können und ich gratuliere auch meiner Teamkollegin Babinja, sowie Anja zu ihrem ersten und zweiten Platz und bedanke mich bei Lena für das spannende Rennen. Nächstes Jahr werde ich dann mal einen Platz höher am Podest anstreben, was bei einer besseren Renneinteilung auch durchaus möglich ist.

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Team Nürnberg Jahresabschluss – Podiumsdiskussion

Immer wieder sind wir dabei, wenn es darum geht zielgenaue Sportförderung zu vermarkten! So waren wir beim diesjärigen Jahresabschluss gleich zu dritt auf dem Podium und haben über unser gemeinsames Blogprojekt berichtet.

Für uns hat das Projekt Sportblogger alle Erwartungen übertroffen:
– Aktueller Inhalt auf der Ipp Homepage, den alle Mitarbeiter, Kunden und ich selbst gerne lesen.
– Mitfiebern bei den aktuellen Sportereignissen.

Ich selbst ziehe auch viel Spaß und auch Motivation aus den Blogbeiträgen der jungen Sportler, die tiefe Einblicke in die Leistungsbereitschat im Sport geben!

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Michelle Braun Triathlon-Blog Lehrgang in Ingolstadt und Nikolauslauf

Dieses Wochenende fand der zweite Lehrgang der Saison statt. Untergebracht waren wir in der Pioniersschule auf der Schanz bei der Bundeswehr in Ingolstadt.

Freitag begannen wir mit einem lockeren 12km-Lauf. Es hatte den ganzen Tag geregnet, doch wir hatten Glück, und kurz bevor wir losliefen hörte es auf. Anschließend an den Lauf stand noch ein Lauf-ABC und eine Krafttrainingseinheit auf dem Programm. Am nächsten Morgen ging es sehr früh weiter: Um 6 Uhr war Schwimmen angesetzt, was 5:10 Uhr aufstehen bedeutete. Mittags war noch ein lockerer Lauf und eine Halleneinheit dran. Insgesamt verlief der Lehrgang relativ ruhig, da wir am Sonntag am Nikolauscrosslauf in Pfaffenhofen teilnahmen. Davor gab es allerdings erneut eine 6 Uhr-Einheit zu schwimmen.

Der Nikolauslauf in Pfaffenhofen hatte es durchaus in sich und beim Anblick der Strecke stellten sich ,mir erstmal die Nackenhaare auf. Es ging ausschließlich bergauf und bergab und nur 200m eben. Zudem lag die Strecke im Wald und verlief über eine Wiese. Die Sichtverhältnisse waren alles andere als gut, da der Wechsel aus Licht und Schatten den Untergrund unkenntlich machte. Es wurde also ein Lauf auf gut Glück. Das Rennen war wie erwähnt sehr hart und es gab zwei Runden zu laufen. Ich teilte mir die erste ruhiger ein und zog das Tempo in der zweiten Runde an. Ich kam mit der Strecke überraschend gut klar und verpasste den ersten Platz und die Nikolausüberraschungstüte nur um 4 Sekunden, was mich ein wenig ärgerte. Jedoch ging es mir deutlich besser als beim letzten Mal und die Hoffnung, dass der zweite Wettkampf der Saison besser läuft, hat sich damit bestätigt.

Jetzt liegen noch drei Wochen Training in kalten Gefilden vor mir und dann geht es schon nach Monte Gordo in Portugal ins Trainingslager.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Sportlerehrung, Crosslauf und Auftaktlehrgang

Leider kommt dieser Beitrag etwas verspätet und gesammelt da ich in letzter Zeit viel zu tun hatte. In der Schule hat die Klausurenzeit begonnen und ich musste meine Seminararbeit schreiben. Zudem hatte ich auch noch Führerscheinprüfung die ich glücklicher Weise auch bestanden habe.

Das Triathlonjahr hat mit dem alljährlichen Auftaktlehrgang in den Herbstferien begonnen. Dort musste ich feststellen das ich langsam zum alten Hasen wurde. Noch vor Kurzem war ich die Jüngste im Kader und nun die Älteste zumindest für diesen Lehrgang, da sich die Älteren im Ausland befinden oder mit dem Studium zu tun hatten. Dieses Jahr gab es zudem viele neue Gesichter zu begutachten der Kader hatte sich nochmal um einiges vergrößert.
Es war ein schöner Lehrgang bei dem wir die Möglichkeit hatte die „Neulinge“ kennen zu lernen. Allerdings hat unser Trainer Roland Knoll mit dem Training angezogen was es auch ziemlich anstrengend machte. In den Ferien um 5:30 für das Schwimmtraining aufzustehen ist nicht unbedingt eine Wunschvorstellung. Aber was sein muss, muss sein und jeder von uns hat es heil überstanden.
Zum Abschluss folgte noch eine Jahresbesprechung bei der noch einmal klar wurde das die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren höchstwahrscheinlich in Nürnberg stattfinden werden. Es freut mich sehr in meiner Heimatstadt an den Start gehen zu können und stellt nochmals eine Motivation für kommende Saison dar.

Weiter ging es mit dem ersten Crosslauf der Saison in München. Leider war das Ergebnis für mich nicht sehr zufriedenstellend ähnlich wie im Jahr davor. Trotzdem wurde ich zweite allerdings mit einer nicht so tollen Zeit. Aber es ist ja auch erst Anfang der Saison also kein Grund Trübsal zu blasen. Der zweite Wettkampf lief letztes Jahr deutlich besser hoffen wir das ist dieses Jahr ebenfalls gleich.

Kuze Zeit später bekam ich die Einladung für die Sportlerehrung in Fürth worüber ich mich auch sehr gefreut habe. Letzen Donnerstag wurde ich dann zusammen mit meinen Mannschaftskolleginnen der LAC Quelle Fürth für unseren Deutschen Meistertitel im Crosslauf geehrt. Es war eine schöne Veranstaltung in einer freundlichen Atmosphäre.

Diese Woche Freitag ist auch schon der nächste Lehrgang und am Sonntag dann der zweite Wettkampf angesagt. Diesmal werde ich auch zeitnaher darüber schreiben.

Hier noch der Link zu dem Beitrag über die Sportlerehrung auf der LAC Quelle Seite: http://www.lacquelle.de/homepage/news-kategorien/wettkampf-news/1653-schnell-und-schoen-lac-sportler-wurden-geehrt

Olympia Almcrosslauf München

Olympia Almcrosslauf München

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Michelle Braun Traithlon-Blog Saisonpause

Nach einer sehr durchwachsenen Saison war es nach dem Europacup erst einmal Zeit für die Saisonpause im Sommer. Dierekt nach Ungarn bin ich an den Gardasee weitergefahren um dort zwei Wochen Urlaub mit Freunden zu machen und zu surfen. Leider war nicht so guter Wind also war viel Erholung angesagt. Am ersten September ging es dann noch einmal nach Rhodos für eine Woche Windsurfen. Dort waren wir ebenfalls mit Freunden und hatten guten Wind. Jetzt geht es für mich wieder los mit dem Training und ich bin motiviert für die neue Saison.

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Michelle Braun Triathlon-Blog Europacup Tiszaújváros

Der letzte Wettkampf der Saison stand an und damit auch mein erster internationaler Start. Am Mittwoch, den 5. August, machten wir uns auf den Weg nach Ungarn. Da das eine lange Fahrt bedeutete, legten wir einen Zwischenstop in Wien an der Sportschule ein, um dort nochmal zwei leichte Schwimmeinheiten zu absolvieren. Tags darauf kamen wir in Ungarn an. Dort hatten wir ein wirklich schönes Hotel, das gut klimatisiert war, was bei Temperaturen um die 40 Grad auch wirklich ein Segen war. Am Samstag fand der erste der beiden Wettkämpfe statt, was am Freitag das normale Vorstart- Programm bedeutete d.h. Strecken besichtigen und Startnummernausgabe sowie Wettkampfbesprechung.

Der Junioren-Europacup in Tiszaújváros lockt nämlich mit einem ganz besonderen Format. So besteht dieser Wettbewerb nicht wie normal aus einem, sondern bei entsprechender Leistung aus zwei Starts. Mehrere Halbfinals, bei den Frauen zwei, mit jeweils 32 Startern, von denen die ersten 14 und die vier Zeitschnellsten in das Finale einziehen und am nächsten Tag dann der Endlauf. Da zwei Wettkämpfe auf zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Triathlon eine große Belastung darstellen, sind die Strecken auf 500 m schwimmen, 13 km Rad fahren und 3,5 km laufen reduziert. Schwimmen mussten wir in einem „Tümpel“, der einen Umfang von geschätzt 250 m hatte, Radfahren und Laufen erfolgte ebenfalls in mehreren kleinen Runden, wobei sich hier die Finalstrecke von der im Halbfinale unterschied, da diese zuschauerfreundlicher gestaltet war.

Am Samstag startete ich im zweiten Halbfinale um 12.45 Uhr. Ich war ziemlich nervös, auch aufgrund der Tatsache, dass ich noch nie international unterwegs war, aber auch deshalb, weil die kurze Distanz zu der ersten Boje ein Geprügel dort unvermeidbar macht. Vor dem Start durften wir in die Athletelounge, die gut im Schatten lag. Eine Viertelstunde vor unserem Start mussten wir uns aufstellen und wurden dann nacheinander aufgerufen. Da ich mit der Startnummer 54 erst als eine der letzten auf die Startbrücke durfte, hatte ich eine recht schlechte Ausgangsposition. Beim Schwimmen wurde ich dann allerdings nicht so verprügelt, wie ich befürchtet hatte, aber trotzdem erzielte ich eine nicht allzu gute Schwimmleistung. Nach dem Wechsel befand ich mich deshalb in der dritten Radgruppe, bis zur zweiten Gruppe musste ich weitgehend allein vorne fahren, da in meiner Radgruppe keiner bereit war die Initiative zu ergreifen . Als wir dann aber auf die zweite Gruppe aufgeschlossen hatten, konnte ich mich erstmal ausruhen und wir schlossen letztendlich auf die erste Gruppe auch noch auf. Beim Laufen macht sich mein Trainingsrückstand immer am deutlichsten bemerkbar und ich musste mich ziemlich quälen, erreichte dann aber mit Platz 13 noch das Finale.

Am Abend war dann erstmal Regeneration angesagt und wir holten noch unsere Nummern für das Finale ab. Meine Teamkollegin Anabel Knoll kam als Gewinnerin ihres Semifinals mit mir ins Finale, worüber ich sehr glücklich war, weil ich mich ein bisschen an ihr orientieren konnte, da sie schon über mehr internationale Erfahrung als ich verfügt. Für das Finale bekam ich die Startnummer 26. Am nächsten Morgen war ich schon deutlich weniger nervös. Wahrscheinlich hatte ich meine ganze Energie dafür schon am Vortag eingesetzt. Das Vorstartprogramm lief ab wie am Samstag. Leider hatte ich diesmal deutlich weniger Glück und so wurde ich bei der ersten Boje ziemlich lang unter Wasser gedrückt und schluckte davon einiges. In der zweiten Schwimmrunde versuchte ich deshalb mich etwas aus dem Gedränge raus zu halten und machte einen größeren Bogen um die Boje, was mir allerdings einiges an Zeit kostete. Trotzdem schaffte ich es mit Anabel in die zweite Radgruppe, die arbeitete aber nicht wirklich gut zusammen und deshalb holten wir nichts auf die Führungsgruppe auf. Nach einem Sturz in der dritten von fünf Runden riss erstmal die Gruppe, aber ich schaffte es auszuweichen und an den vorderen Teil der Gruppe zu sprinten. Da wie schon erwähnt niemand großes Interesse zeigte weg zu fahren, schloss der zweite Teil auch wieder auf. Ich wusste schon, dass ich beim Laufen nichts mehr zu geben hatte, da mir ziemlich übel von dem Seewasser war und ich erneut meinen Trainingsrückstand deutlich zu spüren bekam. Ich finishte als 20. was mir sogar noch Punkte einbrachte, die mir in Zukunft helfen, bei anderen Europacups eine bessere Startposition zu bekommen. Letztendlich ist es im Rückblick auf meine diesjährige Saisonvorbereitung doch ein zufriedenstellender Saisonabschluss geworden. Ich hab jetzt erstmal Pause und freu mich auf meinen Urlaub, sowie auf eine hoffentlich „gesündere“ neue Saison.

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Michelle Braun Triathlon-Blog Bundesliga Finale

Am 2. August fand in Tübingen das Saison-Finale der Bundesliga statt, da parallel leider das Olympia-Tast-Event in Rio de Janeiro wa,r fehlten uns die beiden besten aus dem Team, Sophia Saller und Anne Haug. Obwohl wir schon nicht in Bestbesetzung anreisen konnten wurden wir auch noch vom Pech verfolgt und ein Mädchen bekam eine fieberhafte Erältung. Somit mussten wir in Unterzahl starten was heißt das alle ins Ziel kommen mussten und wir uns keinen Ausfall leisten durften das bedeutete auch das meine Teamkollegin Sarah trotz großer Fußschmerzen laufen musste.

Trotz einer nicht so guten Ausgangslage versuchten wir positiv ins Rennen zu starten. Dank des Verkaufsoffenen Sonntags war viel los in der Stadt und es herrschte eine einzigartige Stimmung. Der Neckar war mit 18 Grad recht kalt, was mir aber nach dem Trainingsrückstand zu Gute kam, da wir dann mit Neo schwimmen durften. Beim Schwimmen wurde ich erst ziemlich ans Ende des Feldes gedrängt und musste ziemliche Schläge einstecken, unter anderem einen Tritt gegen den Kifer und einen Schlag ins Gesicht. Doch an der Boje gelang es mir mich wieder nach vorne zu kämpfen leider verpasste ich knapp die erste Radgruppe da ich den Wechsel ein wenig verschlafen hatte. Das Radfahren war ebenfalls hart und auch hier verpasste ich die Chance mich vor dem zweitem Wechsel nach vorne im Feld zu orientieren und verlor erneut wertvolle Zeit. Der Lauf war hart aber die gute Stimmung unterstütze wirklich und man wurde vom Applaus die vielen Berge hochgetragen. Letztendlich finishte ich als 26. was nicht besonders zufriedenstellend ist aber nach der Saisonvorbereitung ok.Mit dem Team wurden wir leider nur 6 aber wir sind alle motiviert für das kommende Jahr.

unten verlinke ich noch das Video von Tübingen

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Auftakt Deutsche Leichtathletik Meisterschaften – Weitsprung auf dem Hauptmarkt

wir waren dabei! Auf Einladung des Team Nürnberg trafen sich Sponsor Volker Klügl,  Sportblogger Michelle Braun und Paul Reiter auf der Auftaktveranstaltung der Deutschen Leichtathletik Meisterschaften.
Wahnsinnsstimmung auf dem Nürnberger Hauptmarkt!

dm auftakt Sportblogger
dm auftakt panorama

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Die Ergebnisse des Weitsprungs vom 24.07.2015 DM Nürnberg
1 Markus Rehm 8.11

1 Fabian HEINLE 8.03
2 Alyn CAMARA 7.97
3 Julian HOWARD 7.81

1 Lena MALKUS 6.74
2 Sosthene MOGUENARA-TAROUM 6.65
3 KÄTHER Nadja 6.56

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Michelle Braun Triathlon-Blog Deutsche Meisterschaften der Jugend und Junioren

Nach meinem letzten Wettkampf in Kraichgau hatte ich erneut einen Krankheits-Rückfall und musste pausieren. Dies hatte zu Folge, dass ich das Bundesligarennen in Düsseldorf nicht starten konnte und auch meinen Europacup in den Niederlanden absagen musste. Nach dieser dritten mehrwöchigen Pause war klar, dass diese Saison leider für mich so gut wie gelaufen war. Natürlich trainierte ich, sobald es ging wieder, da ich doch noch für einen Bundesligastart, sowie einen Europacup nominiert wurde.

Nach nun knapp drei Wochen Gesundheit waren dieses Wochenende die Deutschen Meisterschaften der Jugend in Verl, Nordrhein Westfalen. Am Samstag Abend fand die alljährliche Länderparade statt, bei der die Bundesländer der Reihe nach einmaschieren. Wie es sich für die Bayern gehört, kamen wir alle in Dirndl und Lederhosen. Die Auftaktveranstaltung war wie jeders Jahr sehr gelungen.

Ich ging mit wenigen Erwartungen ins Rennen, da mir das Atmen immer noch schwer fällt und ich einen gewaltigen Trainingsrückstand auf die anderen Athletinnen habe. Eigentlich war es heute mein Wetter, da es 15 Grad hatte und regnete, womit ich immer sehr gut klarkomme. Am Schwimmstart wurden die Top 20 der Wertung der weiblichen Jugend A und der Junioren als erste ins Wasser gelassen, wider Erwarten durfte ich auch früher ins Wasser und ich konnte mich gut neben meiner Trainingskollegin Anabel Knoll platzieren. Doch ich verpasste den Start und kam nicht so gut weg, was dazu führte, dass ich ein wenig den Anschluss verlor. Ab der Hälfte fand ich mich im Mittelfeld wieder und war nach einem nicht optimalen Wechsel in der dritten Radgruppe. Wir arbeiteten allerdings gut zusammen und schlossen auf die zweite Radgruppe auf. Der kommende Wechsel aufs Laufen verlief erneut nicht gut, da ich mich vor dem Absteigen ans Ende der Gruppe drängen ließ und somit als eine der letzten in die Wechselzone kam. Beim Laufen bekam ich mein fehlendes Training am stärksten zu spüren und auch die Luft machte Probleme. So kam es, dass ich nicht viel zu geben hatte und nach einem Viertel der Laufstrecke auch noch Seitenstechen bekam. Ich finishte als 14. bei der weibl. Jugend A, worüber ich sehr enttäuscht war, obwohl es nicht mehr zu erwarten gab.

In zwei Wochen ist dann das Abschussrennen der Bundesliga in Tübingen und am 8. & 9. August der Europacup in Tiszaújváros. In den verbleibenden Wochen bis dahin werde ich noch einmal so gut es geht an meiner Form arbeiten, doch leider ist jetzt schon klar, dass das nicht mein Jahr war. Doch frei nach dem Motto: The only good thing about a bad year is, that you are hungrier the next, bin ich aber jetzt schon motiviert für nächstes Jahr und freue mich auf die kommende Saison.

Länderparade

Länderparade

Girlspower!

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Noch recht entspannte Gesichter

Noch recht entspannte Gesichter

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Michelle Braun

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Meine Jahresplanung 2016

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