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Frederic Funk Triathlon-Blog: Zwei Wochen Frankreich

Direkt von Valencia flog ich nach Paris, um dort mit zwei meiner Teamkollegen (Hugo + Brice) aus meinem französischen Grand Prix Team Versailles zu trainieren. Für zwei Wochen konnte ich bei ihnen in der WG im Pariser Stadtteil Créteil wohnen und am letzten Wochenende sollte es an die französische Westküste nach La Baule gehen, wo das finale Rennen des diesjährigen Grand Prix stattfand.

In den zwei Wochen konnte ich super trainieren. Da wir das Schwimmen mit dem dortigen Schwimmverein trainierten, war dies nicht sehr triathlonspezifisch, sprich viel Lagen und Beine, was aber zur Abwechslung mal ganz gut war und ich konnte einige neue Reize setzen. Schon am ersten Tag wurde ich mit einer Aufwärmserie begrüßt, die für mich härter war als jede Hauptserie: 10x 50m Beine mit 50“ Abgang. Das ist für Schwimmer kein großes Problem, denn diese schwammen 40“ und konnten sich dabei noch unterhalten. Ich war bei 45“ am Limit und hatte dann nur 5“ Pause. Zumindest bin ich bei Paddle/Pullbouy Serien auf demselben Level.

Am ersten Wochenende nahm ich mit Hugo und Brice an einem Open-Water French Cup Teil. Solche Wettkämpfe bieten sich immer sehr gut als harte Trainingseinheit an. Wir starteten über die 2,8km Distanz und ich konnte 7ter werden. Es ist erstaunlich wie hart man schwimmen kann wissend, dass man danach nicht noch Radfahren und Laufen muss.

Da Créteil ein sehr großer Stadteil ist, gestaltet sich das Radfahren etwas schwierig, allerdings gibt es eine 3,1km Radrunde nur für Radfahrer. Zwar nicht mit dem besten Asphalt, aber dort kann man wenigstens durchgehend pedalieren ohne alle 500m an einer Ampel anhalten zu müssen. Außerdem sind dort immer Radgruppen unterwegs, wo man sich aussuchen kann vorne mit mindestens 400 Watt mitzukreiseln oder ganz hinten mit 150-200Watt hinterherzurollen.

Das Laufrunden sind ganz schön dort und ich hatte immer jemanden, der mit mir mittrainieren wollte. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug, aber auch abgesehen vom Training hat es mit super gefallen und ich konnte viele neue Eindrücke gewinnen und Leute kennenlernen.

Dann ging es nach La Baule. Unser Team war sehr gut aufgestellt: Thomas Bishop aus England, der schon mal bei einem WTS Rennen auf dem Podest stand, Erwin Vanderplancke aus Belgien, Brice, Hugo und Ich. Wie immer war der French Grand Prix sehr stark besetzt mit unter Anderem Vincent Luis, der eine Woche vorher das WTS Grand Final an der Gold Coast gewinnen konnte. Ich freute mich auf ein schnelles Rennen auf sehr hohem Niveau und mein Ziel war es mein bestes GP Resultat aus dem Vorjahr (Platz 32 in Nizza) zu toppen.

Nun, leider wurde daraus nichts. Am Renntag waren die Wellen so hoch, dass die lokalen Lifeguards niemanden ins Wasser ließen. So wurde entschieden stattdessen einen Duathlon zu veranstalten mit den Distanzen 5km Laufen, 20km Radfahren, 2,5km Laufen. Natürlich wäre ein Triathlon besser gewesen, aber die Entscheidung bremste meine Vorfreude auf den Wettkampf nicht. Ich war sogar etwas erleichtert, da ich großen Respekt vor dem Schwimmen im French Grand Prix habe, da es dort sehr sehr hart zugeht, da sind die Bundesligarennen ein Witz dagegen.

Nachdem wir unsere Räder eingecheckt hatten, gingen wir nochmal zurück ins Hotel, wo wir dann aber die Nachricht erhielten, dass das Rennen nun komplett abgesagt sei. Die Entscheidung konnte man nicht wirklich nachvollziehen, denn es regnete zwar, die Straßen waren nass und die Radstrecke sehr eng, aber mit Regen sollte man als Veranstalter rechnen müssen. Ein Grund mehr war angeblich der Wind, welcher aber auch nicht sehr stark war. Im Nachhinein erfuhr ich aber, dass Vincent Luis sich dafür einsetzte das Rennen komplett abzusagen, wahrscheinlich weil er selber einfach keine Lust hatte auf einen Duathlon mit etwas Risiko beim Radfahren. Das Witzige ist im französischen Verband, wenn Luis das sagt, dann wird das auch gemacht. Eine andere Story dazu, die mir meine Teamkollegen erzählten: Sein Team wäre vor ein paar Jahren eigentlich abgestiegen, aber als Luis meinte, dass er bei seinem Team bleiben würde und dann halt in der zweiten Liga startet, durften sie doch in der ersten Liga bleiben, da der Verband nicht wollte, dass Luis nicht mehr ganz oben startet.

Ich war froh für den Wettkampf nicht komplett getapert zu haben, sonst wäre das noch ärgerlicher gewesen. Immerhin gab es stattdessen eine 3x 2,5km Laufstaffel „just for fun“. Zuerst zwei Athleten, dann nochmal zwei und am Ende noch einer. Ich startete als erster, aber alleine, da der Belgier aus unserem Team entschied nicht zu starten, denn er hatte noch einen Wettkampf einen Tag später.

Zuerst hatten wir starken Rückenwind und nach der Wende dementsprechend starken Gegenwind. Beim Laufen merkte man, dass das Radfahren schon extrem gefährlich geworden wäre, denn der Asphalt war richtig rutschig. Die 2,5km lief ich genau in 7:30min, circa 20s langsamer als die Schnellsten. Danach lief ich noch jeweils die letzten 400m, um für meine Teamkollegen Windschatten zu geben. Insgesamt war alles sehr unernst, aber cool für die Zuschauer und Spaß für die Athleten.

Es war trotzdem ein cooles Wochenende in La Baule. Nun sitze ich wieder am Flughafen und es geht zurück nach Deutschland bevor es aber morgen schon wieder weiter für eine Woche zu meiner Freundin nach Ungarn geht. Meine Saison geht noch bis Ende Oktober und mein nächstes bzw. letztes Rennen ist die Challenge Forte Village Sardinien. Ich bin gespannt und freu mich drauf 🙂

Bis dahin
Frederic

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Lisa Zimmermann Freeski Blog: Holiday

Die Surfwoche in Frankreich hat mega Spaß gemacht und dazu konnte ich noch eine menge lernen… Außerdem habe ich die Gym-freie-Woche definitiv gebraucht, um wieder neue Motivation zu tanken 🙂 Mittlerweile bin ich wieder fit & gesund zurück im Training.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: 5. Platz bei der Studentenweltmeisterschaft in Kalmar

Als ich mich am 30. August erneut nach Schweden begab, um dort bei einem weiteren Wettkampf zu starten, hätte ich wirklich nicht erwartet, dass so ein tolles Wochenende vor mir liegt. Ende Juli bekam ich Bescheid, dass ich mich, zusammen mit zwei weiteren Athletinnen, für die Studentenweltmeisterschaften in Kalmar qualifiziert hatte. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband organisierte das komplette Wochenende für uns und stattete uns auch mit Rucksack, T-Shirt, Short und Kapuzenpulli aus. Der Veranstaltet FISU organisierte ein großes Rahmenprogramm, und so war bereits am Donnerstag die Anreise von München nach Kopenhagen geplant und von dortaus weiter nach Kalmar. Ich flog zusammen mit Gabriel Allgayer, einem Freund, der ebenfalls im Bayernkader ist und sogar unser Trainer Roland Knoll kam als Betreuer des Studenten-WM-Teams mit.

In Kalmar waren alle Nationen in dem selben Hotel untergebracht, was ich so auch noch nicht erlebt hatte. Das war mal etwas Neues und sehr angenehm. Man kam so schnell ins Gespräch mit Athleten aller Nationen und wir trafen auch Freunde wieder, die wir bereits bei anderen Rennen kennengelernt hatten. Die Grundstimmung war ebenfalls anders als gewohnt, nicht so angespannt, denn es ging hier auch um den Kontakt zu Athleten aus aller Welt und den akademischen Austausch, wie bei der Eröffnungsfeier verkündet wurde. Ich freute mich vor allem auch zurück in Schweden zu sein, da es mir bereits in Malmö sehr gut gefallen hatte. Kalmar ist eine beschauliche Kleinstadt, welche aber schon große Erfahrung bei der Wettkampforganisation von Triathlons hat, denn es findet auch jedes Jahr ein Ironman statt, bei dem genauso viele Triathleten wie Einwohner in der Stadt verweilen. So war wirklich alles top organisiert und es gab kaum Probleme und falls doch, wurde einem sofort geholfen.

Am Samstag wurde es dann ernst. Zusammen mit 53 Athletinnen aus aller Welt ging es ins Rennen um den Weltmeistertitel. Da die WM für mich ganz im Zeichen neuer Erlebnisse stand, setzte sich das bei der Schwimmstrecke fort. Es gab keinen Wendepunkt sondern es ging 750 m gerade den Burggraben hinunter und unter zwei Brücken durch. Die einzigen Bojen befanden sich zum Ausstieg hin, der in einer L-Form angeschwommen wurde. Zudem gab es einen Wasserstart, was sehr unüblich für ein internationales Eliterennen ist, da zu viele Athleten am Start sind, die ein ähnlich hohes Niveau besitzen. So kam es beim Start zu Rangeleien, da sich das Feld nicht auseinander zog. Mir wurde bei dem dichten Gedränge die Brille heruntergeschlagen, sodass ich sie richten musste. Dabei sah ich die Wand von Schwimmerinnen vor mir, durch die es kein Durchkommen gab. So hielt ich kurz inne und suchte nach Platz. Den fand ich auch, in der Mitte war das Gedränge nicht so groß und ich konnte frei schwimmen. Bis zu den Bojen, machte ich immer mehr Boden gut und konnte noch vor dem Ausstieg zur Spitzengruppe aufschließen. Bei Radfahren befand ich mich dann in der ca. 17 Mann bzw. Frau großen Führungsgruppe. Da es regnete, existierte ein hohes Sturzrisiko. Doch diese Rennen bei Regen und kühlen Temperaturen liegen mir am besten. Ich hielt mich vorne in der Gruppe auf, die leider nicht so gut zusammen arbeitete, doch wir konnten den Abstand nach hinten halten.
Die Entscheidung fiel also im Laufen. Da Laufen nicht unbedingt meine Stärke ist, war mir klar, dass es für ganz vorne nicht mehr reichen würde, denn die Amerikanerin, die Französinnen und meine deutsche Kollegin Nina ( welche heute bei der U23 WM in Australien 7te werden konnte, Glückwunsch! an dieser Stelle) waren starke Läuferinnen. Trotzdem konnte ich eine gute Laufleistung zeigen und wurde 5te. Ich bin sehr zufrieden damit, endlich zu sehen, dass ich nach meiner OP im Januar, langsam wieder dahinkomme, wo ich letztes Jahr aufgehört habe. Da die Jungs ebenfalls sehr gut abschnitten, sammelten wir von jeder Medaille eine: Lars Pfeifer holte Gold, Gabriel Silber und Nina Bronze und so waren wir, dank der guten Ergebnisse aller deutschen Starter, die erfolgreichste Nation des Wochenendes.

Doch es war noch nicht vorbei. Am Sonntag stand noch der Tri-Team-Mixed-Relay an. Zwei Männer, zwei Frauen und vier Supersprint-Rennen (300m Schwimmen, 6km Rad, 1,5 Lauf). Der Spannungsfaktor ist hoch, doch der Spaß auch. Ich startete an erster Position und hatte so wieder das Vergnügen eines Wassermassenstarts. Doch diesmal konnte ich mich sehr gut platzieren, da ich im voraus mit dem Streckenposten sprach, der mir versicherte, man könne die erste Boje so umschwimmen wie man wollte, da sie nur für die nachfolgenden Staffelteilnehmer von Bedeutung war. So stellte ich mich nach rechts, hatte den kürzesten Weg zur Wendeboje und konnte, während sich die meisten anderen an der unwichtigen Boje gegenseitig behinderten, frei schwimmen. Ich fand mich wie bereits am Vortag in der Führungsgruppe wieder. Beim Laufen konnte ich die Französin und die Amerikanerin leider nicht halten, doch schaffte eine gute Ausgangsposition für Jan Stratmann. Nachdem alle weiteren meiner Kollegen ebenfalls alle gute Leistungen zeigten, mussten wir uns nur den Teams aus Frankreich und Großbritanien geschlagen geben. So kam ich auch noch zu meinem Blumenstrauß und der Medaille aus Kalmar.

Am Abend fand noch ein großes Abschlussdinner statt, bei dem getauscht wurde was ging. Pins, T-Shirts und landestypische Spezialitäten. Wir hatten alle extrem viel Spaß und ich konnte noch nie mit so vielen Erlebnissen, Eindrücken und neu gewonnenen Freunden nach Hause fliege, mit der Hoffnung all das in zwei Jahren bei den nächsten Weltmeisterschaften wieder erleben zu dürfen. Vielen Dank auch an den ADH, der all das erst möglich gemacht hat und die bestmögliche Betreuung stellte. Ein Viedo das der ADH über die Rennen gefilmt hat findet ihr hier: https://www.facebook.com/hochschulsportverband/videos/vb.138467189533328/295607751250673/?type=2&theater

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Saisonabschluss Binz

Letzten Samstag wurde es noch einmal ernst. Unter schönster Kulisse im Ostseebad Binz auf Rügen, fand das Finale der 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga statt. Unser Team lag in der Gesamtwertung auf Rang 10 und der Vorsprung auf die Teams aus Münster und Heidelberg war hauchdünn. Auch der bergige Radkurs versprach Spannung pur und die zuschauerfreundlichen Runden zogen zahlreiche Leute.

Ich reiste schon drei Tage vor dem Rennen mit meiner Familie an und so konnte ich mich optimal von der acht stündigen Fahrt erholen. Zu meinem Glück war das Schwimmen (welches ich in den letzten Wochen kaum trainieren konnte) mit Neoprenanzug da die Wassertemp. der Ostsee bei 19°C lag.

Der Startschuss fiel schließlich um 16:30Uhr und zusmannen mit 80 weiteren Athleten rannten wir vom Strand aus in die nur langsam tiefer werdende Ostsee. Das Schwimmen lief entsprechend meinen Erwartungen und ich kam im vorderen Hauptfeld aus dem Wasser. Jetzt hieß es meine Stärke auszunutzen und die ersten Meter auf dem Rad möglichst hart zu fahren, um eine kleine Radgruppe zu formieren und ganz nach vorne zu kommen.
Das klappte zunächst auch gut und nach dem Berg fand ich mich in einer 4-köpfigen Gruppe wieder. Die erste Radrunde war mit 403 Watt Normalized Power auch deutlich die härteste und schnellste (insg. 361W NP auf 20km). Nachdem die 2. Und 3. Radgruppe zusammengefahren war, legte dann jeder die Beine hoch und sparte seine Kräfte fürs Laufen. Die 1. Radgruppe arbeitete gut zusammen fuhr dadurch 1:30min auf uns heraus. Ich hielt mich weiterhin im vorderen Teil der 25 Mann großen Gruppe auf um Stürze zu vermeiden und wurde damit belohnt, dass ich als Zweiter meiner Gruppe und somit als 10. Gesamt auf die Laufstrecke ging. Nach der ersten Laufrunde (4 gesamt) befand ich mich an Position 18 und konnte dort meinen Rythmus finden. In der dritten Laufrunde musste ich ärgerlicherweise eine 10 sekündige Penalty absitzen, da meine Schwimmbrille neben der Wechselbox lag und so verlor ich einige Plätze die ich in der letzten Laufrunde allerdings wieder fast alle gut machen konnte. Vor allem die letzten Meter taten unglaublich weh aber ich konnte noch den Zielsprint gegen einen Athleten unserer direkten Konkurrenten aus Heidelberg gewinnen. Somit kam ich als 21. als erster Mann meines Teams (die anderen kamen auf die Plätze 35, 36, 53) aus Neckarsulm ins Ziel. Mit diesem Resultat bin ich zufrieden auch wenn ich durch die Zeitstrafe eine Top 20 Platzierung verpasste und wir uns in der Gesamt-Teamwertung leider Münster geschlagen geben mussten.

Auch wenn die Saison 2018 nicht optimal lief konnte ich doch mit einem 2. Platz beim Europacup in Tabor, meinen ersten internationalen Erfolg erringen und auch zufrieden auf meine erste Bundesliga Saison zurückblicken.

Voller Vorfreude blicke ich nun auf die nächste Saison um mit dem HEP-Team aus Neckarsulm unser diesjähriges Resultat zu verbessern und meine Einzelkarriere in nationalen und auch internationalen Rennen voranzutreiben. Für mein letztes Juniorenjahr ist mein größtes Ziel, das Ticket für die Junioren Europameisterschaft zu lösen und verletzungsfrei durch den Winter zu kommen. (Letzteres wird in Anbetracht meiner bisherigen Verletzungen wohl die größere Herausforderung ;)).

Zum Abschluss möchste ich hier noch ein großes Dankeschön an IPP und Dr. Volker Klügl aussprechen, die mich diese Saison in ihr Sportblogger Team aufgenommen haben und mich somit optimal bei meiner sportlichen Karriere unterstützen.

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Europa Cup Valencia

Nur wenige Tage nach der Mitteldistanz am Walchsee ging es für mich nach Valencia (Spanien), um dort an einem Europa Cup über die Olympische Distanz teilzunehmen. Ich wusste schon im Voraus, dass dies ein sehr gewagtes Experiment ist und war sehr gespannt, ob ich am Renntag schon von der Mitteldistanz erholt bin.

Die wenigen Trainingseinheiten stimmten mich zuversichtlich und ich freute mich auf das Rennen. Mit der Startnummer 38 wurde ich aufs Ponton gerufen und stellte mich in die Mitte. Das Meer hatte knapp 26°C, also war der Neo verboten. Die Außentemperatur und vor allem die Luftfeuchtigkeit waren selbst zur spanisch typischen Startzeit um 18:15 Uhr noch relativ hoch.

Nachdem das Startsignal ertönte, kam ich erstmal ganz gut weg und befand mich an der ersten Boje nach erst 200m nicht weit hinter der Spitze. Es ist nur nicht die beste Idee bei 75 Startern, die ungefähr alle gleich schnell schwimmen, eine Boje so früh zu platzieren, vor allem bei einer 1500m langen Schwimmstrecke. So erwischte es mich leider sehr heftig und ich verlor extrem viel Zeit, die ich im Wasser unmöglich wiedergutmachen konnte. Meine Arme fühlten sich eigentlich sehr gut an, aber ich konnte nie richtig Tempo aufbauen. Mit 45s Rückstand auf die Spitze kam ich aus dem Wasser. Ich weiß, dass ich das viel besser kann.

Auf dem Rad war ich dann sehr froh nicht alleine arbeiten zu müssen und gemeinsam mit dem Franzosen Moosbrugger und dem Schweden Ek schloss ich innerhalb der ersten der 6 Radrunden auf die Verfolgergruppe auf. Die Strecke war leider nicht sehr anspruchsvoll und die Führungsgruppe war ziemlich groß und hatte ein Kameramotorrad, welches durchgehend mit zwei Metern Abstand zur Gruppe vorneweg fuhr. Dies soll jetzt keine Ausrede sein, wäre ich halt schneller geschwommen, aber unfair war es auf jeden Fall. So verloren wir trotz guter Zusammenarbeit von Runde zu Runde mehr und kamen mit über 1,5min Rückstand zum zweiten Wechsel.

Mein Wechsel war in Ordnung und ich lief erstmal sehr schnell an, aber bereits nach einem Kilometer merkte ich, dass es heute viel zu schwer fällt und musste das Tempo deutlich reduzieren, um die 10,4km lange Laufstrecke noch einigermaßen gut durchlaufen zu können. Selbst nach dem Gel wurde es nicht besser und auch in der letzten Runde, die eigentlich immer meine Stärke ist, konnte ich nichts mehr drauflegen. Als 33ter überquerte ich die Ziellinie. Enttäuscht über die Platzierung, aber nicht enttäuscht von mir selber, da ich wirklich alles gegeben habe, was ich an diesem Tag geben konnte. Die Mitteldistanz schien doch noch in meinen Knochen gesteckt zu haben. Ergebnisse gibt es hier.

Trotzdem war es ein sehr guter Trainingsreiz und eine unglaubliche Erfahrung. Europa Cups machen immer sehr viel Spaß, da man immer neue Orte und Leute kennenlernt und ich hoffe ich komme eines Tages nach Valencia zurück.

Nun geht meine Reise weiter nach Paris, wo ich zwei Wochen lang trainieren und dann den letzten French Grand Prix in La Baule für mein Team aus Versailles starten werde.

Bis dahin
Frederic

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Challenge Walchsee

Noch nie zuvor habe ich mich so auf ein Rennen gefreut wie auf die Challenge Walchsee. Dies hatte mehrere Gründe: Das Rennen war direkt vor unserer Haustür, da wir ja nahe der Grenze zu Österreich leben (ja, jetzt wohne und studiere ich in Nürnberg, aber da ich in den Bergen aufgewachsen bin, würde ich dies als meine absolute Heimat bezeichnen), somit kannte ich die Strecken schon aus zahlreichen Trainingsausfahrten und konnte es kaum erwarten, da bei Vollsperrung mal ordentlich drüberzuheizen. Ein weiterer Grund war die Meldung des zweimaligen 70.3 Weltmeister und Ironman Weltmeister Sebastian Kienle. Zwar hatte ich etwas Magengrummeln, als ich erfahren habe, dass er am Walchsee starten wird, aber mir wurde schnell klar, dass dies eine super Gelegenheit ist. Einerseits um mich mit einem der Weltbesten direkt messen zu können und andererseits gab Kienle dem Rennen gleich eine ganz andere (mediale) Aufmerksamkeit, sonst wäre es evtl. komplett untergegangen, da am selben Tag auch noch die 70.3 WM in Port Elizabeth stattfand.

Zu meiner Vorfreude wurde ich zwei Tage vor dem Rennen auch noch zur Pressekonferenz eingeladen, wo Kienle mein Können bereits lobte und meinte, wenn ich eine Aktie wäre, dann würde er mich jetzt kaufen 😀 Der Spruch machte danach gleich mal die Runde. So etwas motiviert natürlich unheimlich! Ein Video dazu findet ihr hier.

Auch habe ich endlich mal wieder 100% getapert, was ich nun wirklich nicht sehr oft mache, um hoffentlich auch meine allerbeste Leistung abrufen zu können. So eine Taperwoche ist allerdings gar nicht so einfach. Man ist abends nicht müde genug, um einschlafen zu können, man isst die ganze Zeit, weil man durchgehend Hunger hat und auch aus Langeweile… aber es hat natürlich auch seine Vorteile 😉

Als meine Eltern, die auch beide an den Start gingen, und ich am Tag vor dem Rennen unsere Räder eincheckten, sprangen wir auch nochmal kurz in den 20°C warmen Walchsee bevor es dann zum Carboloading ging. Es ist auf jeden Fall der größte Luxus bei einem Wettkampf zu Hause essen und schlafen zu können und dann nur eine 20 minütige Anreise zu haben.

Meine Schwester hat ein richtig gutes Video über meine Vorbereitung in der Rennwoche zusammengeschnitten: Link dazu hier (unbedingt ansehen). Ein weiteres Video vom Renntag selbst kommt noch nach.

Dann stand endlich der Renntag an. Spätestens zum Frühstück meldet sich immer die Aufregung und in dem Moment zahlt es sich aus, gut abendgegessen zu haben, denn man bekommt kaum etwas herunter, auch wenn es sich bei mir noch in Grenzen hielt, weil die Vorfreude definitiv überwiegte. Später allerdings hatte ich Magenschmerzen und war mir nicht sicher, ob dies nun von der Aufregung ist oder ich irgendetwas nicht vertragen habe und dann kam auch die Angst, dass dies im Rennen schlimmer werden sollte.

Vor Ort machte ich noch die letzten Erledigungen in der Wechselzone und wärmte mich anschließend etwas auf, 10 Minuten sollten reichen und kurz vor dem Start ein paar Meter schwimmen. Mein Magen war dann Gott sei Dank auch wieder in Ordnung.

Der Neoprenanzug war erlaubt. Eine Woche vorher wäre dieser noch verboten gewesen, aber die Tage vor dem Rennen hat es neben viel Niederschlag auch ordentlich abgekühlt. Die Außentemperatur am Renntag betrug morgens gut 11°C, aber es gab keinen Regen, nur die Straßen waren noch nass.

Pünktlich um 9 Uhr fiel dann der Startschuss für die 12 Profimänner. Ein kleines aber doch sehr feines Starterfeld. Das Schöne bei einer Mitteldistanz ist, dass man sich im Wasser nicht gegenseitig verprügelt und einfach schwimmt. Ich startete auf der linken Seite, sah aber wie rechts vom Dänen Daniel Baekkegard ordentlich Tempo gemacht wurde und versuchte mich dahinter mit dem Briten Thomas Davis einzureihen. Es war ganz schön hart dort dranzubleiben und kurz vor der ersten Boje nach knapp 600m nahm ich Tempo raus und ließ die Beiden ziehen, da ich mich nicht schon beim Schwimmen abschießen wollte. Hier muss man ja keine Radgruppe erreichen. Von hinten schwamm dann der Schweizer Manuel Küng auf und ich reihte mich dort in den Wasserschatten. Ab da war das Schwimmen ziemlich entspannt und so stieg ich als vierter mit 50s Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Fabian Reuter und mein Vereinskollege und Kumpel Julian Erhardt waren auch in unserer Schwimmgruppe.

Bei meinem ersten Wechsel stresste ich mich nicht wirklich und ging als 6ter auf die Radstrecke. Gemeinsam mit Manuel Küng und Julian bewältigten wir die ersten 15km, immer mit sehr fairen Abständen von 12m PLUS (nicht minus). Am ersten längeren Berg stellten wir den Briten Thomas Davis und auch Manuel Küng ließ abreißen, so ging es mit Julian in die längere Abfahrt und zum ersten Wendepunkt nach Kössen, wo man sich den ersten Überblick verschaffen konnte. So schaute ich bei der Wende auf die Uhr und eine Minute später kam Sebastian Kienle entgegen, mal zwei, also ungefähr zwei Minuten Vorsprung.

Danach ging es auf einem leicht ansteigenden „Drückerstück“ zurück nach Walchsee und der Rückstand auf den Führenden Dänen wurde immer kleiner. Die zweite Hälfte der Radrunde war technisch noch etwas anspruchsvoller als der erste Teil und hatte auch noch ein paar Höhenmeter mehr. Insgesamt hatte eine Radrunde knapp 600hm und 43km.

Nach der technisch sehr anspruchsvollen, aber nicht all zu langen Abfahrt in Rettenschöss ging es in die längste Steigung. Circa 3km mit 5% auf einer sehr breiten Straße, die aber nur zur Hälfte für den Wettkampf gesperrt war. Dort entschied ich mich zu attackieren und wollte die Lücke zu Platz 1 endgültig schließen, so fuhr ich den Berg mit knapp 400 Watt im Schnitt hoch, wo Julian nicht mehr folgen konnte/wollte.

Nachdem ich die Lücke zu Baekkegard schließen konnte, gab es kurz vor Ende der ersten Radrunde nochmal einen Wendepunkt. Der Vorsprung lag noch bei circa 1,5 Minuten auf Kienle.

Es war dann gar nicht so leicht das Tempo des Dänen mitzugehen, da er vorallem in den leicht fallenden Passagen ordentlich Druck machte. Die zweite Radrunde war deutlich härter als die erste und ich fuhr auch nochmal mehr Watt abgesehen von der längeren Steigung, die ich dieses mal im „normalen Bereich“ hochfuhr. Die 86km mit 1200hm gingen vorbei wie im Flug. Die Strecke ist so schön abwechslungsreich und auch landschaftlich ein Traum, selbst bei dem bewölkten Wetter wie gestern. Gut, dass die Sonne nicht geschienen hat, denn dann wären viele von dem Alpenpanorama abgelenkt von den Straßen runtergefahren oder in Stürze verwickelt worden 😉

Die letzten 15km fuhr ich in der Führung. Am Ende der Radstrecke verpflegte ich mich nochmal und bemerkte nach dem Wendepunkt, dass Kienle ordentlich näher gekommen war, so stiegen Baekkegard und ich mit knapp 40s Vorsprung vom Rad. Hier geht es zu meiner Stravadatei vom Radfahren.

Nach einem guten zweiten Wechsel ging ich als erster auf die Laufstrecke. Das Loslaufen gestaltete sich allerdings sehr schwer und mein komplettes rechtes Bein krampfte und ich fand keinen „normalen“ Laufstil und -rhythmus. Der Halbmarathon teilte sich in vier Runden um den Walchsee mit insgesamt 250hm und wechselnden Untergünden mit halb Schotter, halb Asphalt. Keine schnelle Strecke, aber wie auch schon beim Radfahren einfach richtig schön.

Nach zwei Kilometern holte mich der Däne und ich konnte nicht dranbleiben. Weitere zwei Kilometer später holte mich dann Kienle und ich konnte ganz sicher nicht dranbleiben. Ich war schon echt am Zweifeln und fragte immer wieder am Streckenrand nach den Vorsprung auf Platz 4, der aber knapp 6 Minuten betrug.

Nach dem ersten Gel, was ich nach einer Laufrunde nahm, wurden meine Beine etwas besser und ich konnte das selbe Tempo aufnehmen, was auch Baekkegard lief, der circa 200m vor mir auf Platz zwei lag. Kienle lief ab diesem Zeitpunkt sein eigenes Rennen ungefährdet zum Sieg.

Es war Wahnsinn wie viele Zuschauer auf der Strecke meinen Namen riefen. So etwas macht den Schmerz um einiges erträglicher. Nach meinen zweiten Gel nach der Hälfte des Laufens wachte ich so richtig auf. Ich fand endlich einen sehr schnellen Schritt und konnte richtig an Frequenz zulegen. Somit schloss ich nicht nur auf den Dänen auf, sondern lief gleich an ihm vorbei und baute meinen Vorsprung sehr schnell aus. Meine dritte Runde war sicher auch meine Schnellste. Da fing es dann auch wieder an unglaublich viel Spaß zu machen wissend, dass es auch bald vorbei sein wird.

In der letzten Runde baute ich meinen Vorsprung auf Platz 3 noch deutlich aus. Kienle war mit 2,5 Minuten zu weit weg, um dort noch irgendetwas machen zu können, was wahrscheinlich auch nicht möglich gewesen wäre. So lief ich als zweiter voller Freude ins Ziel am Walchsee! Zweiter hinter Sebastian Kienle und vor dem Dänen Daniel Baekkegard. Wahrscheinlich mein bisher größter Erfolg und auf jeden Fall mein bisher geilstes Rennen! Eine wahnsinns Erfahrung bei einer richtig guten Veranstaltung, die ich nur weiter empfehlen kann (Nächstes Jahr findet die Challenge Kaiserwinkl-Walchsee am 30. Juni statt). Ergebnisse findet ihr hier. Meine Eltern konnten beide ihre Altersklasse gewinnen und wir qualifizierten uns alle für „The Championship“ (Challenge Samorin), die am 02. Juni 2019 stattfindet und wir werden auch alle dort teilnehmen.

Ich bin mehr als zufrieden mit meinem Rennen und hab mein Ziel erreicht besser als meine Startnummer #3 zu sein 😉 Von der Strecke kann ich nicht genug schwärmen und ich hoffe, dass das Rennen nächstes Jahr in meine Saisonplanung passt, dann bin ich sicher wieder dabei! Wie Sebastian Kienle in seinem Interview bei der Siegerehrung schon meinte: „Ich mag so Radstrecken, wo nicht nur auf dem Parkplatz rumgefahren wird“ Hier findet ihr auch ein Video zu diesem Interview, wo es auch wieder lobende Worte des dreimaligen Weltmeisters gab. Sebi ist einfach ein super sympathischer Typ mit immer wieder sehr unterhaltsamen Interviews und ich würde niemanden einen Hawaii-Sieg mehr gönnen als ihm, auch wenn man nach gestern seine Wetten vielleicht woanders platzieren sollte, ich sag nur 1:06. Aber auf Hawaii werden die Karten sowieso immer ganz neu gemischt und scheinbar bringt es ja Glück, wenn man mich in seiner Hawaiivorbereitung schlägt wie Patrick Lange letztes Jahr beim Frankfurt City Triathlon 😉

Nun heißt es schnell erholen, um am Samstag wieder fit zu sein, denn ich starte beim Elite Europa Cup im spanischen Valencia über die Olympische Distanz. Ich bin gespannt, was da so gehen wird nach dem harten Rennen gestern.

Bis dahin
Frederic

(Bilder: 1. Ingo Kutsche
2+3. Anna Marie Funk
Rest Michael Rauschendorfer)

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Paul Reither Schwimmblog: Trainingsauftakt nach über 2 Monaten

Hallo,

so, nun geht es endlich wieder los. Nach über 2 Monaten Trainingspause, einmal bedingt durch meinen Unterarmbruch und zum anderen einfach durch die Saisonpause, bin ich nun wieder in Heidelberg und habe das Training wieder ganz gemütlich aufgenommen. Bisher läuft es recht entspannt. Ich kann mir aber denken, dass es ab nächster Woche sicher viel härter werden wird, wenn mein letztes Schuljahr beginnt. Ich freue mich aber sehr, wenn ich dann die Schule hoffentlich im Mai 2019 mit dem Abi hinter mir lassen kann, um mich im Anschluß voll und ganz dem Schwimmen zu widmen.

 

 

 

 

 

Bis bald

euer Paul

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Antonia Berger Schwimmblog: Saisonstart

Hallo,

ich melde mich aus meiner Sommerpause zurück. Am Freitag hatten wir unseren Trainingsstart. Nach 2 h Wassertraining fuhren wir zum Steinberger See zum Wakeboarden. Die letzte Ferienwoche trainieren wir im 2-2-1 Rhythmus und jede Einheit beinhaltet Land- und Wassertraining. Nach 6 Wochen Pause ist es ziemlich hart sich wieder zu motivieren und man spürt Muskeln, wo ich nicht mal dachte, dass ich da welche habe😉

 

 

 

 

Bis bald

Toni

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Michelle Braun Triathlon: Europacup Malmö und Szekesfehervar

Zum ersten Mal diese Saison ging es für mich ins Ausland, nach Malmö, zu meinem ersten Elite Europacup. Bereits letztes Jahr durfte ich schoneinmal „reinschnuppern“ in ein internationales Elite Rennen, beim Weltcup in Tiszy. Da ich auch dieses Jahr gerne einen Weltcup starten würde muss ich mich vorerst bei einem Europacup qualifizieren. Mit diesem Ziel machte ich mich also auf den Weg, erst nach Kopenhagen und von dort über die Öresundbrücke nach Malmö.

Der Wettkampf fand am Samstag Mittag statt, bei heißen 30 Grad. Da es diesen Sommer sogar in Schweden überdurchschnittlich warm war, konnten wir ohne Neopren schwimmen. Der Schwimmkurs verlief in einem Hafenbecken, wobei die Wendebojen sich im offenen Meer befanden. Ich hatte eine relativ schlechte Startnummer und wurde als eine der letzten auf den Ponton gerufen, so musste ich mich recht weit rechts platzieren. Doch da der Weg zur ersten Boje fast 400m betrug, hatten alle relativ gleiche Chancen. Ich hatte einen guten Start und fand schnell die richtigen „Füße“ an die ich mich hängen konnte. So lief bis zur Boje alles glatt, dort angekommen erwartete uns starker Wellengang, der mich etwas überraschte, da wir das geschützte Becken verlassen hatten. Ich konnte mich trotzdem gut halten und verließ das Wasser im ersten Viertel. Nach einem guten Wechsel erwischte ich den „Norden-Express“, heißt das Hinterrad der Silbermedalliengewinnerin von London 2012, Lisa Norden. Mit ihr zusammen schloss sich die Lücke auf eine kleine Spitzengruppe und somit befand ich mich in einer ca. 15 Frau starken Radgruppe. Leider wurde mal wieder nicht mitgearbeitet und so bummelten wir vor uns hin. Mir war klar das die radstarke Lisa Norden versuchen würde wegzufahren, um sich so einen Vorsprung für das Laufen zu sichern. Genau das tat sie dann auch, im technischem Teil der Radstrecke. Obwohl ich damit gerechnet hatte gelang es mir nicht ihr zu folgen, da ich wirklich schlechte Beine hatte. Nachdem wenige der anderen Athletinnen bereit waren Führungsarbeit zu leisten, holten wir Lisa auch nicht mehr ein. Auf der Laufstrecke bekam ich ebenfalls meine müden Beine zu spüren und kämpfte mich so schnell wie möglich ins Ziel. Als 9te verpasste ich leider um einen Platz die Qualifikation (Top 8), jedoch bin ich mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden. Zwar hatte sich das Rennen nicht gut angefühlt doch das Ergebnis war zufrieden stellend.

Eine Zweite Chance die Weltcupnorm zu erfüllen bot sich in Szekesfehervar, Ungarn. Die Wochen davor hatte ich mit meinem Freund in Portugal verbracht und musste dort feststellen, das alle öffentlichen Schwimmbäder im August geschlossen hatten. So konnte ich nur Laufen trainieren und ging mit wenig Erwartungen ins Rennen. Mein Ziel war alles auf das Laufen zu setzten und zu hoffen dort eine gute Zeit zu erreichen.
Die Order meines Trainiers: klug schwimmen. Das versuchte ich auch platzierte mich neben guten Schwimmerinnen um deren Wasserschatten zu erwischen. Doch der Plan ging nicht auf, ich wurde zur Seite gedrängt und musste weite Teile der Strecke alleine schwimmmen, was bei einer schlechten Schwimmform alles andere als optimal war. So verpasste ich die erste Radgruppe und fand mich in der Verfolgergruppe wieder. Da es allerdings fast immer das gleiche ist und wenige Athletinnen bereit sind sich an der Führung zu beteiligen, schafften wir es nicht die Lücke nach vorne zu schließen. So stieg ich mit ca 40s Rückstand zur Spitze vom Rad, verpazte auch noch meinen Wechsel und hatte somit einiges gut zu machen. Ich nahm die Beine in die Hand und rannte alles was ging. In den letzten zwei Runden bekam ich allerdings Magenprobleme und musste etwas Tempo rausnehmen. Letztendlich wurde ich 12te was unter diesen Umständen durchaus ok ist. Damit konnte ich zwar wieder die Qualifikation nicht erfüllen, aber ich hatte ja auch nicht mit 2 Wochen Schwimmpause gerechnet.

Weiter geht es für mich jetzt mit den Studenten Weltmeisterschaften in Kalmar am 1&2 September.

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Frederic Funk Triathlon Blog: Finaler Test vor Walchsee

Als letzten Test vor meiner nächsten Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee ging es zum Elite Europa Cup über die Sprintdistanz nach Székesfehérvár in Ungarn. Ich war bereits 1,5 Wochen zuvor zu meiner Freundin nach Tiszáujváros geflogen, um dort zu trainiern, was bei der Hitze aber sehr schwer fiel und ich musste einige Einheiten kürzen oder sogar weglassen, falls ich noch zu müde von der Einheit davor war. Hauptsächlich beim Laufen, der Rest ging ganz gut.

Am Tag vor dem Wettkampf fuhr ich mit der Familie meiner Freundin in die historische und ehemalige ungarische Hauptstadt Székesfehérvár, wo am selben Tag noch die Streckenchecks und das Briefing stattfand.

Der Start war am nächsten Tag erst um 15:15 Uhr, also machte ich wie gewohnt mein 20 minütiges Aktivierungsläufchen in der Früh. Mein Rennplan war gut zu schwimmen und nicht zu viel Sekunden auf die Spitze kassieren und dann mein Radfahren alles geben, ohne Rücksicht auf Verluste, bzw. auf meine Laufleistung danach und die davon abhängige Endplatzierung. Natürlich machte ich mir Hoffnung auf dem Rad wegfahren zu können, damit trotzdem eine gute Platzierung rausspringt. Da mir Walchsee wesentlich wichtiger ist und ich den Wettkampf sowieso komplett aus dem Training mache, wollte ich einfach nochmal 20km sehr hart radfahren.

Das Wasser hatte knapp 27°C, genauso wie die Außentemperatur. Im Vergleich zu den Wochen davor war es schon echt angenehm.

Als 33ter der 72 Starter wurde ich aufs Pontoon gerufen und stellte mich soweit es ging rechts hin, da dort die beiden Lehmann-Brüder standen, von denen ich wusste, dass sie beide sehr gut schwimmen.

Dann hieß es „On your marks“ und das Startsignal ertönte. Da mein Start sehr schlecht war und ich gleich von beiden Seiten eingekeilt wurde, entschied ich mich kurzerhand hinter dem Feld nach ganz rechts zu sprinten und erwischte dort dann auch einen guten Wasserschatten. Leider war ich nach diesem Sprint erstmal von Laktat überfüllt und musste etwas Tempo rausnehmen, was man sich bei solch einer Leistungsdichte aber nicht leisten kann, so verlor ich wieder ein paar Plätze. Glücklicherweise hatte ich bei beiden Wendebojen die Innenseite und kam danach auch endlich in meinen Rhythmus. Der erste Schwimmer Mark Devay hatte zwar 32s Vorsprung beim Schwimmaustieg, aber die erste Gruppe war nur gute 10s entfernt, so konnte ich das Schwimmen schonmal als gelungen abhaken.

Beim Radfahren machte ich wie geplant von Anfang an Druck und fuhr an jeder kleinen Gruppe vorbei und direkt in die Führung. Nach einer halben der 6 Radrunden hatte ich die Verfolgergruppe erreicht, aber vorne waren nur die zwei Schwimmausreißer. Der Kurs war zwar technisch anspruchsvoll, aber man konnte die Kurven mit ordentlich Geschwindigkeit nehmen. Leider fehlten einfach ein paar Höhenmeter, sodass es auch den Athleten im Windschatten weh tut. So konnte man auf dem Kurs auch ordentlich Energie fürs Laufen sparen.

Unsere Gruppe war nach nur einer Radrunde leider schon sehr groß und ich hatte schon überlegt nun doch zu „chillen“, um dann gut laufen zu können, aber mir ging es ums Radfahren und vorne das Tempo ordentlich hochzuhalten, sodass die Radgruppe nur eine gerade Linie war, hat einfach Spaß gemacht. In der zweiten Radrunde hatte ich nach einer Kurve dann mal eine größere Lücke und das nutze ich aus und lag nochmal einen Gang zu.

Ich freute mich, als von hinten dann auch noch der Deutsche Tim Hellwig und der Österreicher Lukas Gstaltner hinzukamen. Leider stürzte Tim dann in einer Kurve und wir waren nur noch zu zweit, konnten dann aber relativ schnell die anderen beiden Ausreißer stellen. Leider ist die Verfolgergruppe aufmerksam geworden und die 10s Vorsprung, die wir hatten wurden wieder kleiner und kleiner, bis wir wieder gestellt wurden. Während die anderen Ausreißer sich dazu entschieden Kräfte fürs Laufen zu sparen und sich gleich hinten einreihten, blieb ich vorne und hielt das Tempo hoch. Zweimal probierte ich es noch wegzukommen, jedoch ohne Erfolg. Fast 400 Watt Normalized Power hatte ich am Ende und fast einen 45er Schnitt auf einer Strecke mit über 40 Kurven, fuhr aber leider geschlossen mit einer großen Gruppe in die Wechselzone.

Schon beim Loslaufen bekam ich das volle Programm mit sehr starken Wadenkrämpfen, Bauch- und Rückenschmerzen und ich verlor in der ersten der vier Laufrunden deutlich. Zwar wurde es dann besser und ich konnte wieder ein paar Plätze gut machen, aber irgendwie war dann auch mental einfach die Luft raus und ich gab mich mit meinem Rennen zufrieden, da ich es so gemacht habe, wie ich geplant hatte, nur hätte ich mir schon eine bessere Platzierung als 27ter gewünscht, was ich mit einer anderen Taktik auch ganz sicher geschafft hätte, aber darum ging es an diesem Tag einfach nicht. Ergebnisse gibt’s hier.

So war es nochmal eine sehr harte und gute Trainingseinheit für nächste Woche und ich bin sehr selbstbewusst in meiner Schwimm- und Radform. Laufen passt eigentlich auch, aber das ist bei einer Mitteldistanz manchmal gar nicht mehr so wichtig, wenn davor alles sehr gut läuft 😉

Nun geht es zurück nach Deutschland und ich freue mich sehr auf die anstehende Taperwoche und auf die Challenge Walchsee und hoffe dort meine gewünschte Performance abliefern zu können. Das Ziel ist: #beatyournumber #3 😉

Bis dahin
Frederic

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Taliso Engel Schwimmblog: Rückblick auf die EM in Dublin

Hey,

Die Europameisterschaft in Dublin liegt nun hinter mir.  

Zurückblickend kann ich sagen, daß ich sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen bin.

Über meine Hauptstrecke 100m Brust schaffte ich es mit einer neuen Bestzeit auf den 3. Platz. 

Über die Bronzemedaille habe ich mich wahnsinnig gefreut!

Außerdem schaffte ich es auf 5 von 6 Strecken eine neue Bestzeit zu schwimmen. 

Ich hätte selber nicht mit so guten Ergebnissen gerechnet, da ich ja vor dem Trainingslager in Lanzarote über 2 Wochen krank war und in dieser Zeit kein einziges Mal im Wasser war.

 

 

Leider kam auch in den letzten beiden Tagen der EM eine leichte Erkältung bei mir auf, sodaß ich nur sehr knappe Bestzeiten schwamm und mich nun schlapp und ausgelaugt fühle.

 

 

 

Jetzt genieße ich meinen Urlaub in Irland und erhole mich von all der Aufregung und dem Training.

 

 

 

 

 

 

 

Besonders gefreut habe ich mich, endlich mal wieder gemeinsam mit Elena einen Wettkampf zu erleben. Da sie ja früher auch in Nürnberg gelebt hat, verknüpfe ich viele gemeinsame Erinnerungen bei meinen ersten DBS-Wettkämpfen mit ihr.

Es ist super, dass Elena nun endlich nach ihrer langen Durststrecke wieder voll auf der Erfolgswelle schwimmt und aus Dublin 3x Gold mit nach Hause nehmen konnte.
Ich drücke ihr die Daumen, dass es so weiter geht und freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Wettkampf.

Mitte September fange ich dann wieder voller Motivation mit dem Training an.

Bis dann und allen noch eine schöne Ferienzeit,

Euer Taliso

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Katrin Gottwald Schwimmblog: Saisonstart

Hallo,

nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder mit einigen Neuigkeiten.

In meinem Leben hat es jetzt nach der Schule einige Veränderungen gegeben.

Seit 1 1/2 Wochen wohne ich nun in Berlin und trainiere hier in Zukunft am Bundes- und Olympiastützpunkt. Ich komme super klar mit Allen und fühle mich sehr wohl! Dieser Schritt war einfach sehr wichtig für mich, um mich nach meiner sehr langen Verletzungspause neu zu motivieren und um auch wieder sportliche  Fortschritte zu erzielen. Außerdem werde ich ab Mitte September  mit einer Ausbildung bei der bayerischen Polizei beginnen. Ich werde dies im Rahmen des Spitzensportprogrammes durchführen. Es ermöglicht mir, dass ich meine Ausbildung in Dachau mit meinem Training in Berlin kombinieren kann.

Aufgrund meines zukünftigen Jobs werde ich mein Startrecht für die Wettkämpfe über meinen Heimatverein, den TSV Altenfurt, weiterhin für die SG Mittelfranken behalten.

Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Zeit!

Ihr werdet bald wieder von mir hören.

Liebe Grüße Kaddy

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Elena Krawzow Schwimmblog: Rückblick Europameisterschaften in Dublin

Hallo Leute,

Nun liegen die Europameisterschaften hinter uns und ich blicke glücklich, stolz und zufrieden zurück, um mit euch meine Erlebnisse und Emotionen zu teilen.

Die erste Goldmedaille holte ich auf meiner Hauptstrecke 100m Brust. Etwas enttäuscht war ich jedoch, da ich meine Bestzeit ganz knapp nicht erreicht habe und damit leider knapp an dem Weltrekord vorbei geschwommen bin.

Zweites Gold! Es war eine riesige Überraschung über die 50m Freistil. Ich schwimme diese Strecke sehr gerne, war aber nie erfolgreich. Zusammen mit Hannah Russell den 1 Platz zu teilen und damit meine Gegnerinnen zu überraschen, war großartig 🙂 Mein Jubel war sehr laut 😀

200m Lagen und damit das dritte Gold! Als Zweite im Finale gemeldet, konnte ich souverän die Favoritin aus Italien hinter mir lasen. Eine tolle neue Bestzeit erweckte meine Lust auf diese, doch eher von mir unbeliebte, Strecke.

An den letzten beiden Tagen ging ich über die 100m Freistil und 100m Schmetterling an den Start und gewann jeweils Bronze und zwei neuen Bestzeiten.
Insbesondere die unerwartete, für meine Verhältnisse, schnelle Zeit über 100m Schmetterling motiviert mich doch mal öfters im Training an der Technik zu arbeiten.
Es hat mir viel Freude gemacht, zusammen mit Taliso Engel die EM zu erleben. Glückwunsch zur Bronze über die 100m Brust!!! Ich freue mich sehr für dich und bin sehr stolz! Mach weiter so und ich bin mir sicher, es wird nicht unser letzter großer Wettkampf sein. ;)^

So und jetzt freue ich mich sehr über meine Reise nach Kasachstan. Da meine Eltern mit meinen kleinen Geschwistern vor etwa zwei Jahren zurück in unsere Heimat ausgewandert sind und ich es mit dem Trainingsaufwand nicht zeitlich vereinbaren konnte, wird es nach etwas mehr als 1 Jahr Zeit meine Lieben zu besuchen und endlich in den Arm zunehmen.

Recht herzlich bedanke ich mich für all die Unterstützung, die ich über die letzten Jahren von Volker Klügl erhalten habe, besonders in den letzten zwei Saisons, in denen ich erfolglos blieb. Vielen Dank!

 

Ich wünsche euch eine gute Zeit und beste Gesundheit.
Liebe Grüße
Elena

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Surfen in Portugal!

Auch wenn die Saison für mich noch nicht zu Ende ist, bin ich seit zwei Wochen in Portugal im Urlaub. Nach einem sechs-tägigen Städtetrip in Lissabon bin ich nun mit meiner Freundin in Ericeira zum Surfen. Der Plan war, hier viel zu laufen und zu schwimmen. Aber da anscheinend jedes Schwimmbad in Portugal im August das Wasser aus dem Becken lässt, muss das Paddeln auf dem Surfbrett vorerst reichen. Die Tempoeinheiten im Laufen gehen dafür umso besser und so bin ich zuversichtlich, dass der letzte Bundesligawettkampf in Binz nicht komplett schief geht. Jetzt heißt es aber erstmal die letzten zwei Tage zu genießen und anschließend noch einmal zwei harte Trainingswochen – mit viel Rad- und Schwimmkilometer – zu absolvieren.

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Pressemitteilung: FCN Schwimmer Taliso Engel holt Bronze bei Europameisterschaften in Dublin

Pressemitteilung

Bronzemedaille für Taliso Engel vom 1. FCN Schwimmen  bei den Europameisterschaften im Para Schwimmen

In neuer Deutscher Rekordzeit von 1:08,34 Min über 100m Brust holte sich der erst 16jährige Taliso Engel überraschend die Bronze Medaille bei den Europameisterschaften im Para Schwimmen in Dublin (13.-20.08.2018).

Vor ihm lagen nur der mehrfache Weltrekordhalter und Paralympics Sieger Ihar Boki (24 J) und sein Landsmann Uladzimir Itzotau (30 J – Gewinner über 100 m Brust 2016 bei den Paralympics in Rio) aus Weißrussland. Als zweitjüngster Teilnehmer im Finale hat Taliso damit alle Chancen sich bis Tokio 2020 noch weiter in die Weltspitze vorzuarbeiten.

Taliso Engel reiht sich damit nahtlos in die Tradition herausragender Brustschwimmer bei 1. FCN Schwimmen ein. Erst letztes Wochenende hatte Fabian Schwingenschlögl über 100m Brust in der 4x100m Lagenstaffel mit der deutschen Nationalmannschaft Bronze in Glasgow geholt. Athleten wie Michael Letterer, Herbert Gruber und Prof. Dr. Hans Herbert Steiner vervollständigen die Liste derjenigen, die für den Club zumindest in Deutschland Meistertitel über die Bruststrecken errungen haben.

Mit sportlichen Grüßen

Claus Swatosch

1. FCN Schwimmen e.V.

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Ausgeruht in den letzten Teil der Saison

Nach dem Frankfurt City Triathlon flog ich mit meiner Freundin für 3 Tage nach London, um die Stadt zu erkunden und meinen 21sten Geburtstag zu feiern, an dem ich mit einem vier Gänge Menü, auf einem Boot durch London, überrascht wurde. Wir hatten eine sehr schöne sportfreie Zeit und dank Ryanair, sogar eine kostenlose Nacht mehr in London, da unser Flug gestrichen wurde.

Seit dieser Woche ist das Training wieder im vollen Gange. Auch wenn es am Anfang wieder etwas schwer fällt, weil man eine Woche so gut wie nichts trainiert hat, ist man doch sehr ausgeruht und vor allem mental wieder 100% und die Motivation ist wieder sehr groß.

Für mich geht es nun nach Ungarn, um dort zu trainieren und nächste Woche den Elite Europa Cup über die Sprintdistanz in Székesfehérvár zu starten, den ich allerdings komplett aus dem Training mitnehmen werde, da ich eine Woche später endlich wieder auf der Mitteldistanz unterwegs sein werde, bei der Challenge Walchsee. Die Radrunde dort kenne ich nun schon inn und auswendig und außerdem sind es nur 20min Anreise von meiner Heimat Unterwössen. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen, von dem ich schon viel Gutes gehört habe. Erstmals darf ich mich auf dieser Distanz gegen den dreimaligen Weltmeister Sebastian Kienle messen, der das Rennen sicher sehr schnell machen wird und hoffentlich habe auch ich ein Wörtchen mitzureden.

Die Woche darauf starte ich einen weiteren Europa Cup in Valencia (Spanien). Dieses mal dann über die Olympische Distanz. Das wird sicher eine harte Nummer mit einer Mitteldistanz nur 6 Tage davor. Direkt von Valencia geht es für 2 Wochen nach Paris, um dort mit meinem französischen Team aus Versailles zu trainieren und dann am 22. September den letzten French Grand Prix in La Baule zu starten.

Im Oktober fliege ich dann mit meinem Vater und meiner Schwester für 2 Wochen nach Hawaii, wo mein Vater in der AK 50 um den Ironman Weltmeistertitel kämpft 🙂 Da ich das ein bisschen ausnutzen will, werde ich dort ein letztes mal für diese Saison ordentlich trainieren und dann Ende Oktober mein letztes Rennen, die Challenge Sardinien bestreiten, bevor der komplette November dann für die Saisonpause genutzt wird.

Ich bin gespannt, was in der restlichen Saison noch so gehen wird 🙂

Bis dahin
Frederic

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Taliso Engel Schwimmblog: Die EM kann kommen

Hi,

am  9.8. ging es direkt von Lanzarote nach Dublin und am Mo, 13.08. geht es endlich los. Ich starte mit 100S, am Dienstag ist dann meine Hauptstrecke 100B dran! An den folgenden Tagen schwimme ich noch 200L, 400F, 100R, 100F und 50F.

Ich bin sehr gespannt, wie ich mich unter all den älteren Schwimmern behaupten kann.

Hier findet Ihr einen Vorbericht zur EM und meinen Steckbrief:

https://www.dbs-npc.de/nachrichten-1014/items/para-schwimmen-em-mehr-neulinge-als-alte-hasen.html

http://www.abteilung-schwimmen.de/pages/Steckbriefe_EM/TalisoEngel.pdf

Drückt mir die Daumen,

Euer Taliso

 

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Elena Krawzow Schwimmblog: EM Dublin

Hallo Leute,
momentan befinden wir uns in der Vorbereitung im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada in Spanien.
Da ich hier schon zum 9. mal bin, ist es für mich hier fast wie Zuhause. Nun geht es für uns schon in 4 Tagen los mit den Wettkämpfen in Dublin.
Ich bin gut drauf, motiviert  und vor allem gesund, freue mich sehr auf meine 6 Starts bei den Europameisterschaften.

Meine Rennen finden an folgenden Tagen statt:
100m Brust                   14.8.18
50m Freistil                  15.8.18
200m Lagen                 17.8.18
100m F (Staffel)           17.8.18
100m Freistil                18.8.18
100m Schmetterling    19.8.18

Ich werde euch aus Dublin berichten und bei Instagram und Facebook die genaue Uhrzeit meiner Starts mitteilen.
Ihr findet mich unter Elena_krawzow swimmer.

Drückt uns die Daumen 🙂
Bis bald
Elena

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Frankfurt City Triathlon

Nach dem Rennen in Münster verbrachte ich zwei Wochen zuhause bei meiner Familie. Bei bestem Wetter – manchmal vielleicht etwas zu heißem – konnte ich einige sehr gute Trainingseinheiten abspulen und die Formkurve geht sogar immer noch nach oben.

Als nächstes Rennen stand dann der City Triathlon in Frankfurt an. Davor gab es allerdings noch einen kleinen Zwischenstopp für einen 3000m Bahnwettkampf in Neustadt an der Waldnaab, wo ich letztes Jahr meine persönliche Bestzeit in 8:44min laufen konnte. Da in Frankfurt (leider) kein anderer Profi auf der Olympischen Distanz gemeldet hatte, konnte ich mir diesen Wettkampf weniger als 36h vorher erlauben und riskieren nicht ganz ausgeruht in Frankfurt an der Startlinie zu stehen, weshalb ich auch das Training nicht wirklich reduziert hatte.

Gemeinsam mit meiner Freundin fuhr ich mit dem Zug nach Neustadt und dank einer Verspätung kamen wir lediglich 30min vor dem Start der 3000m an, weshalb das Einlaufen dann ziemlich stressig wurde. Mit meiner Meldezeit von 8:44min stand ich leider nur in der zweiten Reihe, denn es waren sehr viele mit 8:30min bis sogar 7:56min gemeldet. Meine Beine fühlten sich leider nicht sehr frisch an, aber mein Ziel war es Bestzeit zu laufen.

Nach dem Startschuss war ich erstmal ganz hinten, obwohl sogar ich die ersten 200m in 32s angelaufen bin. Nach circa 1,5 Runden fanden sich dann die Grüppchen und auch ich hatte – im Gegensatz zu letztem Jahr – jemanden zum reinhängen. Obwohl es schon 20 Uhr war, betrug die Temperatur immer noch über 30°C und war noch dazu ganz schön drückend, so lief mir schon überall der Schweiß runter.

Die ersten 1000m lief ich in 2:51min, 2000m in 5:47 und 3000m in 8:39,9min! Mit der Zeit bin ich mehr als zufrieden, da mein Talent nun auch nicht bei Wettkämpfen mit solch einer kurzen Dauer liegt bzw. ich nicht dafür trainiere.

Mit einer riesigen Portion Motivation ging es am Tag darauf nach Frankfurt. Ich freute mich schon extrem auf dieses Rennen, da ich die Atmosphäre und Strecken dort einfach sehr cool finde und der Wettkampf sehr professionell organisiert ist. Zum dritten mal ging ich bei der Olympischen Distanz an den Start. 2015 konnte ich dort bei meiner ersten olympischen Distanz überhaupt, eine Woche vor meinen 18ten Geburtstag, hinter Michael Raelert und Horst Reichel dritter werden. Letztes Jahr wurde ich knapp hinter dem amtierenden Ironman Weltmeister Patrick Lange zweiter und dieses Jahr war das Ziel ganz oben zu stehen.

 

Dieses Jahr checkte ich erst am Wettkampftag selber in die ein Kilometer lange Wechselzone am Langener Waldsee ein, denn man hätte auch am Tag vorher schon einchecken können, aber so war es für mich etwas stressfreier. Meine Anspannung hielt sich ziemlich in Grenzen und ich hatte einfach nur richtig Bock auf das Rennen.

 

Dank der heißen Außentemperaturen in den letzten Wochen und am Wettkampftag selber, war der Langener Waldsee warm genug, so dass kein Neo benötigt wurde. Um 9:35Uhr fiel dann der Startschuss für die Olympische Distanz.

Ich kam sehr schnell weg und hing mich erstmal in den Wasserschatten von Maurice Ehinlanwo, den ich von den Bundesligarennen kannte und wusste dass er ein guter Schwimmer ist. Nach 200m ging ich aber vorbei und übernahm die Führung. Es waren ziemlich viele Bojen im Wasser und die Schwimmstrecke ging auch irgendwie anders, als sie im Streckenplan verzeichnet war, so war ich mir manchmal nicht wirklich sicher, ob ich richtig bin. Für die Zukunft wäre evtl. ein Führungskajak oder ähnliches sehr praktisch.

Als erstes stieg ich dann aus dem Wasser mit Maurice direkt hinter mir und einer sehr großen Lücke zu den Nächsten. Auf der langen Laufstrecke zum Rad hielt ich das Tempo hoch, brauchte dann aber beim Wechsel selber zu lange mit meiner Startnummer und stieg knapp hinter Maurice aufs Rad, konnte dann aber gleich wieder die Führung übernehmen.

Nun ging es erstmal 15km auf der Bundesstraße in die Stadt, eigentlich ein ziemlich schnelles Stück, nur dieses mal leider gar nicht. Der Gegenwind war leider sehr stark und ich hab relativ schnell den Spaß verloren und konnte dann nicht mehr meine geplanten Watt treten, versuchte dennoch die Geschwindigkeit hochzuhalten. Auf der Runde in der Stadt wurde es leider nicht viel besser, Rückenwind hatte man so gut wie nie, nur von der Seite und dann wieder von vorne. Mit 20 Watt mehr als im Jahr zuvor, fuhr ich knapp eine Minute langsamer, dennoch ging ich mit knapp 8 min Vorsprung auf die Laufstrecke, wo mir die Hitze ziemlich zu schaffen machte und ich mir bei den Verpflegungsstationen etwas mehr Zeit ließ. Der verwinkelte Kurs mitten durch „Mainhatten“ ist trotzdem immer wieder ein Spektakel und sehr zuschauerfreunlich.

Nachdem ich in der zweiten Laufrunde erstmals meinen Vorsprung mitbekam, schaltete mein Körper in den Sparmodus um und ich versuchte die Atmosphäre noch etwas zu genießen. Vor dem Ziel wartete ich auch noch ein paar Sekunden bis das Zielbanner für mich hergerichtet wurde, da noch ein paar Athleten von der davor gestarteten Mitteldistanz über die Ziellinie liefen. So konnte ich den Frankfurt City Triathlon erstmals gewinnen! Glückwunsch an Marius Lau und Marius Overdick zum zweiten und dritten Platz. Ergebnisse findet ihr hier.

Wenn man alles zusammen rechnet, habe ich im Ziel gut 3 Liter Flüssigkeit getrunken und heute sind die Beine auch schwerer als nach manch anderen Wettkämpfen. Die Hitze zieht schon ordentlich Energie. Vielen Dank an alle fürs Anfeuern und die Glückwünsche und an meinen Sponsor Nummer 1 – meine Family – fürs Begleiten und Supporten in Frankfurt und an meine Schwester für die Fotos 😉 Und natürlich Danke an meine Sponsoren für die treue Unterstützung diese Saison: IPP, SAILFISH, KIWAMI, FUNKY TRUNKS, MUSCLE MILK PROTEIN, CHRIS DESIGN, SPECIALIZED.

Nun fliege ich mit meiner Freundin über meinen Geburtstag für 4 Tage nach London und stelle das Training ganz ganz hinten an, um für den restlichen Teil der Saison vor allem mental wieder 100% fit zu sein, da ich noch einiges vorhabe.

Nach der kleinen Saisonpause melde ich mich dann wieder mit einem kleinen Blogeintrag, wo ich dann auch meine restliche Saisonplanung mitteilen werde.

Bis dahin
Frederic

 

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Taliso Engel Schwimmblog: Trainingslager mit der Nationalmannschaft

Hallo,

seit dem  24.07. bis zum 09.08. bin ich nun im Trainingslager auf Lanzarote.

Vor dem Abflug hatte ich leider eine langwierige Erkältung mit Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber und es war gar nicht sicher, ob ich mit ins Trainingslager und zur Europameisterschaft kann, oder nicht.
Ich war total froh, dass es nur eine starke Erkältung war!

Abflug in München

Leider konnte ich deshalb aber nicht an den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg teilnehmen.

Seit einer Woche bin ich nun auf Lanzarote, habe täglich mit Salz inhaliert und die ersten Tage  nur leicht trainiert, sodass meine Erkältung nun fast weg ist.

Die Insel gefällt mir extrem gut, mit ihren weißen Häusern und schwarzen Stränden. Der Club La Santa ist sehr schön und bietet perfekte Trainingsbedingungen mit 3 50m-Trainingsbecken.

 

 

 

Am 09.08. geht es dann direkt nach Dublin, wo vom 13.8.-19.8. die Europameisterschaft stattfindet.

 

 


Bis dann, Euer Taliso!

 

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