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Simon Henseleit Triathlonblog: Saisonstart

Es geht wieder los! Nach vier Wochen Saisonpause kommt mein Training langsam wieder in Gang. Zwischenzeitlich wurde der Nagel, der seit meinem Überlastungsbruch vor 1,5 Jahren in meinem Schienbein war, entfernt und daher muss ich noch weitere zwei Wochen auf das Laufen verzichten. Das dämpft meine Motivation allerdings in keinster Weise und so steht zum Start aquajoggen statt Laufen auf dem Plan. Mein Straßenrennrad bleibt ebenfalls in der Garage und für die herbstlichen Trainingseinheiten auf dem Rad, wird das Crossrad aus dem Keller geholt. Heute früh stand ich zwar bereits 20km abseits von Nürnberg, mit Platten und ohne Ersatzschlauch im Wald, aber Felge hat die 5km zum nächsten Radladen zum Glück heil überstanden und so schnell wird mir das nicht noch einmal passieren! Das nächste Jahr steht bei mir, neben ein paar Stunden als Schwimmlehrer, ganz im Zeichen des Sports und so hoffe ich auf eine erfolgreiche Saison 2018/2019.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: 5. Platz bei der Studentenweltmeisterschaft in Kalmar

Als ich mich am 30. August erneut nach Schweden begab, um dort bei einem weiteren Wettkampf zu starten, hätte ich wirklich nicht erwartet, dass so ein tolles Wochenende vor mir liegt. Ende Juli bekam ich Bescheid, dass ich mich, zusammen mit zwei weiteren Athletinnen, für die Studentenweltmeisterschaften in Kalmar qualifiziert hatte. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband organisierte das komplette Wochenende für uns und stattete uns auch mit Rucksack, T-Shirt, Short und Kapuzenpulli aus. Der Veranstaltet FISU organisierte ein großes Rahmenprogramm, und so war bereits am Donnerstag die Anreise von München nach Kopenhagen geplant und von dortaus weiter nach Kalmar. Ich flog zusammen mit Gabriel Allgayer, einem Freund, der ebenfalls im Bayernkader ist und sogar unser Trainer Roland Knoll kam als Betreuer des Studenten-WM-Teams mit.

In Kalmar waren alle Nationen in dem selben Hotel untergebracht, was ich so auch noch nicht erlebt hatte. Das war mal etwas Neues und sehr angenehm. Man kam so schnell ins Gespräch mit Athleten aller Nationen und wir trafen auch Freunde wieder, die wir bereits bei anderen Rennen kennengelernt hatten. Die Grundstimmung war ebenfalls anders als gewohnt, nicht so angespannt, denn es ging hier auch um den Kontakt zu Athleten aus aller Welt und den akademischen Austausch, wie bei der Eröffnungsfeier verkündet wurde. Ich freute mich vor allem auch zurück in Schweden zu sein, da es mir bereits in Malmö sehr gut gefallen hatte. Kalmar ist eine beschauliche Kleinstadt, welche aber schon große Erfahrung bei der Wettkampforganisation von Triathlons hat, denn es findet auch jedes Jahr ein Ironman statt, bei dem genauso viele Triathleten wie Einwohner in der Stadt verweilen. So war wirklich alles top organisiert und es gab kaum Probleme und falls doch, wurde einem sofort geholfen.

Am Samstag wurde es dann ernst. Zusammen mit 53 Athletinnen aus aller Welt ging es ins Rennen um den Weltmeistertitel. Da die WM für mich ganz im Zeichen neuer Erlebnisse stand, setzte sich das bei der Schwimmstrecke fort. Es gab keinen Wendepunkt sondern es ging 750 m gerade den Burggraben hinunter und unter zwei Brücken durch. Die einzigen Bojen befanden sich zum Ausstieg hin, der in einer L-Form angeschwommen wurde. Zudem gab es einen Wasserstart, was sehr unüblich für ein internationales Eliterennen ist, da zu viele Athleten am Start sind, die ein ähnlich hohes Niveau besitzen. So kam es beim Start zu Rangeleien, da sich das Feld nicht auseinander zog. Mir wurde bei dem dichten Gedränge die Brille heruntergeschlagen, sodass ich sie richten musste. Dabei sah ich die Wand von Schwimmerinnen vor mir, durch die es kein Durchkommen gab. So hielt ich kurz inne und suchte nach Platz. Den fand ich auch, in der Mitte war das Gedränge nicht so groß und ich konnte frei schwimmen. Bis zu den Bojen, machte ich immer mehr Boden gut und konnte noch vor dem Ausstieg zur Spitzengruppe aufschließen. Bei Radfahren befand ich mich dann in der ca. 17 Mann bzw. Frau großen Führungsgruppe. Da es regnete, existierte ein hohes Sturzrisiko. Doch diese Rennen bei Regen und kühlen Temperaturen liegen mir am besten. Ich hielt mich vorne in der Gruppe auf, die leider nicht so gut zusammen arbeitete, doch wir konnten den Abstand nach hinten halten.
Die Entscheidung fiel also im Laufen. Da Laufen nicht unbedingt meine Stärke ist, war mir klar, dass es für ganz vorne nicht mehr reichen würde, denn die Amerikanerin, die Französinnen und meine deutsche Kollegin Nina ( welche heute bei der U23 WM in Australien 7te werden konnte, Glückwunsch! an dieser Stelle) waren starke Läuferinnen. Trotzdem konnte ich eine gute Laufleistung zeigen und wurde 5te. Ich bin sehr zufrieden damit, endlich zu sehen, dass ich nach meiner OP im Januar, langsam wieder dahinkomme, wo ich letztes Jahr aufgehört habe. Da die Jungs ebenfalls sehr gut abschnitten, sammelten wir von jeder Medaille eine: Lars Pfeifer holte Gold, Gabriel Silber und Nina Bronze und so waren wir, dank der guten Ergebnisse aller deutschen Starter, die erfolgreichste Nation des Wochenendes.

Doch es war noch nicht vorbei. Am Sonntag stand noch der Tri-Team-Mixed-Relay an. Zwei Männer, zwei Frauen und vier Supersprint-Rennen (300m Schwimmen, 6km Rad, 1,5 Lauf). Der Spannungsfaktor ist hoch, doch der Spaß auch. Ich startete an erster Position und hatte so wieder das Vergnügen eines Wassermassenstarts. Doch diesmal konnte ich mich sehr gut platzieren, da ich im voraus mit dem Streckenposten sprach, der mir versicherte, man könne die erste Boje so umschwimmen wie man wollte, da sie nur für die nachfolgenden Staffelteilnehmer von Bedeutung war. So stellte ich mich nach rechts, hatte den kürzesten Weg zur Wendeboje und konnte, während sich die meisten anderen an der unwichtigen Boje gegenseitig behinderten, frei schwimmen. Ich fand mich wie bereits am Vortag in der Führungsgruppe wieder. Beim Laufen konnte ich die Französin und die Amerikanerin leider nicht halten, doch schaffte eine gute Ausgangsposition für Jan Stratmann. Nachdem alle weiteren meiner Kollegen ebenfalls alle gute Leistungen zeigten, mussten wir uns nur den Teams aus Frankreich und Großbritanien geschlagen geben. So kam ich auch noch zu meinem Blumenstrauß und der Medaille aus Kalmar.

Am Abend fand noch ein großes Abschlussdinner statt, bei dem getauscht wurde was ging. Pins, T-Shirts und landestypische Spezialitäten. Wir hatten alle extrem viel Spaß und ich konnte noch nie mit so vielen Erlebnissen, Eindrücken und neu gewonnenen Freunden nach Hause fliege, mit der Hoffnung all das in zwei Jahren bei den nächsten Weltmeisterschaften wieder erleben zu dürfen. Vielen Dank auch an den ADH, der all das erst möglich gemacht hat und die bestmögliche Betreuung stellte. Ein Viedo das der ADH über die Rennen gefilmt hat findet ihr hier: https://www.facebook.com/hochschulsportverband/videos/vb.138467189533328/295607751250673/?type=2&theater

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Saisonabschluss Binz

Letzten Samstag wurde es noch einmal ernst. Unter schönster Kulisse im Ostseebad Binz auf Rügen, fand das Finale der 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga statt. Unser Team lag in der Gesamtwertung auf Rang 10 und der Vorsprung auf die Teams aus Münster und Heidelberg war hauchdünn. Auch der bergige Radkurs versprach Spannung pur und die zuschauerfreundlichen Runden zogen zahlreiche Leute.

Ich reiste schon drei Tage vor dem Rennen mit meiner Familie an und so konnte ich mich optimal von der acht stündigen Fahrt erholen. Zu meinem Glück war das Schwimmen (welches ich in den letzten Wochen kaum trainieren konnte) mit Neoprenanzug da die Wassertemp. der Ostsee bei 19°C lag.

Der Startschuss fiel schließlich um 16:30Uhr und zusmannen mit 80 weiteren Athleten rannten wir vom Strand aus in die nur langsam tiefer werdende Ostsee. Das Schwimmen lief entsprechend meinen Erwartungen und ich kam im vorderen Hauptfeld aus dem Wasser. Jetzt hieß es meine Stärke auszunutzen und die ersten Meter auf dem Rad möglichst hart zu fahren, um eine kleine Radgruppe zu formieren und ganz nach vorne zu kommen.
Das klappte zunächst auch gut und nach dem Berg fand ich mich in einer 4-köpfigen Gruppe wieder. Die erste Radrunde war mit 403 Watt Normalized Power auch deutlich die härteste und schnellste (insg. 361W NP auf 20km). Nachdem die 2. Und 3. Radgruppe zusammengefahren war, legte dann jeder die Beine hoch und sparte seine Kräfte fürs Laufen. Die 1. Radgruppe arbeitete gut zusammen fuhr dadurch 1:30min auf uns heraus. Ich hielt mich weiterhin im vorderen Teil der 25 Mann großen Gruppe auf um Stürze zu vermeiden und wurde damit belohnt, dass ich als Zweiter meiner Gruppe und somit als 10. Gesamt auf die Laufstrecke ging. Nach der ersten Laufrunde (4 gesamt) befand ich mich an Position 18 und konnte dort meinen Rythmus finden. In der dritten Laufrunde musste ich ärgerlicherweise eine 10 sekündige Penalty absitzen, da meine Schwimmbrille neben der Wechselbox lag und so verlor ich einige Plätze die ich in der letzten Laufrunde allerdings wieder fast alle gut machen konnte. Vor allem die letzten Meter taten unglaublich weh aber ich konnte noch den Zielsprint gegen einen Athleten unserer direkten Konkurrenten aus Heidelberg gewinnen. Somit kam ich als 21. als erster Mann meines Teams (die anderen kamen auf die Plätze 35, 36, 53) aus Neckarsulm ins Ziel. Mit diesem Resultat bin ich zufrieden auch wenn ich durch die Zeitstrafe eine Top 20 Platzierung verpasste und wir uns in der Gesamt-Teamwertung leider Münster geschlagen geben mussten.

Auch wenn die Saison 2018 nicht optimal lief konnte ich doch mit einem 2. Platz beim Europacup in Tabor, meinen ersten internationalen Erfolg erringen und auch zufrieden auf meine erste Bundesliga Saison zurückblicken.

Voller Vorfreude blicke ich nun auf die nächste Saison um mit dem HEP-Team aus Neckarsulm unser diesjähriges Resultat zu verbessern und meine Einzelkarriere in nationalen und auch internationalen Rennen voranzutreiben. Für mein letztes Juniorenjahr ist mein größtes Ziel, das Ticket für die Junioren Europameisterschaft zu lösen und verletzungsfrei durch den Winter zu kommen. (Letzteres wird in Anbetracht meiner bisherigen Verletzungen wohl die größere Herausforderung ;)).

Zum Abschluss möchste ich hier noch ein großes Dankeschön an IPP und Dr. Volker Klügl aussprechen, die mich diese Saison in ihr Sportblogger Team aufgenommen haben und mich somit optimal bei meiner sportlichen Karriere unterstützen.

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Michelle Braun Triathlon: Europacup Malmö und Szekesfehervar

Zum ersten Mal diese Saison ging es für mich ins Ausland, nach Malmö, zu meinem ersten Elite Europacup. Bereits letztes Jahr durfte ich schoneinmal „reinschnuppern“ in ein internationales Elite Rennen, beim Weltcup in Tiszy. Da ich auch dieses Jahr gerne einen Weltcup starten würde muss ich mich vorerst bei einem Europacup qualifizieren. Mit diesem Ziel machte ich mich also auf den Weg, erst nach Kopenhagen und von dort über die Öresundbrücke nach Malmö.

Der Wettkampf fand am Samstag Mittag statt, bei heißen 30 Grad. Da es diesen Sommer sogar in Schweden überdurchschnittlich warm war, konnten wir ohne Neopren schwimmen. Der Schwimmkurs verlief in einem Hafenbecken, wobei die Wendebojen sich im offenen Meer befanden. Ich hatte eine relativ schlechte Startnummer und wurde als eine der letzten auf den Ponton gerufen, so musste ich mich recht weit rechts platzieren. Doch da der Weg zur ersten Boje fast 400m betrug, hatten alle relativ gleiche Chancen. Ich hatte einen guten Start und fand schnell die richtigen „Füße“ an die ich mich hängen konnte. So lief bis zur Boje alles glatt, dort angekommen erwartete uns starker Wellengang, der mich etwas überraschte, da wir das geschützte Becken verlassen hatten. Ich konnte mich trotzdem gut halten und verließ das Wasser im ersten Viertel. Nach einem guten Wechsel erwischte ich den „Norden-Express“, heißt das Hinterrad der Silbermedalliengewinnerin von London 2012, Lisa Norden. Mit ihr zusammen schloss sich die Lücke auf eine kleine Spitzengruppe und somit befand ich mich in einer ca. 15 Frau starken Radgruppe. Leider wurde mal wieder nicht mitgearbeitet und so bummelten wir vor uns hin. Mir war klar das die radstarke Lisa Norden versuchen würde wegzufahren, um sich so einen Vorsprung für das Laufen zu sichern. Genau das tat sie dann auch, im technischem Teil der Radstrecke. Obwohl ich damit gerechnet hatte gelang es mir nicht ihr zu folgen, da ich wirklich schlechte Beine hatte. Nachdem wenige der anderen Athletinnen bereit waren Führungsarbeit zu leisten, holten wir Lisa auch nicht mehr ein. Auf der Laufstrecke bekam ich ebenfalls meine müden Beine zu spüren und kämpfte mich so schnell wie möglich ins Ziel. Als 9te verpasste ich leider um einen Platz die Qualifikation (Top 8), jedoch bin ich mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden. Zwar hatte sich das Rennen nicht gut angefühlt doch das Ergebnis war zufrieden stellend.

Eine Zweite Chance die Weltcupnorm zu erfüllen bot sich in Szekesfehervar, Ungarn. Die Wochen davor hatte ich mit meinem Freund in Portugal verbracht und musste dort feststellen, das alle öffentlichen Schwimmbäder im August geschlossen hatten. So konnte ich nur Laufen trainieren und ging mit wenig Erwartungen ins Rennen. Mein Ziel war alles auf das Laufen zu setzten und zu hoffen dort eine gute Zeit zu erreichen.
Die Order meines Trainiers: klug schwimmen. Das versuchte ich auch platzierte mich neben guten Schwimmerinnen um deren Wasserschatten zu erwischen. Doch der Plan ging nicht auf, ich wurde zur Seite gedrängt und musste weite Teile der Strecke alleine schwimmmen, was bei einer schlechten Schwimmform alles andere als optimal war. So verpasste ich die erste Radgruppe und fand mich in der Verfolgergruppe wieder. Da es allerdings fast immer das gleiche ist und wenige Athletinnen bereit sind sich an der Führung zu beteiligen, schafften wir es nicht die Lücke nach vorne zu schließen. So stieg ich mit ca 40s Rückstand zur Spitze vom Rad, verpazte auch noch meinen Wechsel und hatte somit einiges gut zu machen. Ich nahm die Beine in die Hand und rannte alles was ging. In den letzten zwei Runden bekam ich allerdings Magenprobleme und musste etwas Tempo rausnehmen. Letztendlich wurde ich 12te was unter diesen Umständen durchaus ok ist. Damit konnte ich zwar wieder die Qualifikation nicht erfüllen, aber ich hatte ja auch nicht mit 2 Wochen Schwimmpause gerechnet.

Weiter geht es für mich jetzt mit den Studenten Weltmeisterschaften in Kalmar am 1&2 September.

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Surfen in Portugal!

Auch wenn die Saison für mich noch nicht zu Ende ist, bin ich seit zwei Wochen in Portugal im Urlaub. Nach einem sechs-tägigen Städtetrip in Lissabon bin ich nun mit meiner Freundin in Ericeira zum Surfen. Der Plan war, hier viel zu laufen und zu schwimmen. Aber da anscheinend jedes Schwimmbad in Portugal im August das Wasser aus dem Becken lässt, muss das Paddeln auf dem Surfbrett vorerst reichen. Die Tempoeinheiten im Laufen gehen dafür umso besser und so bin ich zuversichtlich, dass der letzte Bundesligawettkampf in Binz nicht komplett schief geht. Jetzt heißt es aber erstmal die letzten zwei Tage zu genießen und anschließend noch einmal zwei harte Trainingswochen – mit viel Rad- und Schwimmkilometer – zu absolvieren.

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Frankfurt City Triathlon

Nach dem Rennen in Münster verbrachte ich zwei Wochen zuhause bei meiner Familie. Bei bestem Wetter – manchmal vielleicht etwas zu heißem – konnte ich einige sehr gute Trainingseinheiten abspulen und die Formkurve geht sogar immer noch nach oben.

Als nächstes Rennen stand dann der City Triathlon in Frankfurt an. Davor gab es allerdings noch einen kleinen Zwischenstopp für einen 3000m Bahnwettkampf in Neustadt an der Waldnaab, wo ich letztes Jahr meine persönliche Bestzeit in 8:44min laufen konnte. Da in Frankfurt (leider) kein anderer Profi auf der Olympischen Distanz gemeldet hatte, konnte ich mir diesen Wettkampf weniger als 36h vorher erlauben und riskieren nicht ganz ausgeruht in Frankfurt an der Startlinie zu stehen, weshalb ich auch das Training nicht wirklich reduziert hatte.

Gemeinsam mit meiner Freundin fuhr ich mit dem Zug nach Neustadt und dank einer Verspätung kamen wir lediglich 30min vor dem Start der 3000m an, weshalb das Einlaufen dann ziemlich stressig wurde. Mit meiner Meldezeit von 8:44min stand ich leider nur in der zweiten Reihe, denn es waren sehr viele mit 8:30min bis sogar 7:56min gemeldet. Meine Beine fühlten sich leider nicht sehr frisch an, aber mein Ziel war es Bestzeit zu laufen.

Nach dem Startschuss war ich erstmal ganz hinten, obwohl sogar ich die ersten 200m in 32s angelaufen bin. Nach circa 1,5 Runden fanden sich dann die Grüppchen und auch ich hatte – im Gegensatz zu letztem Jahr – jemanden zum reinhängen. Obwohl es schon 20 Uhr war, betrug die Temperatur immer noch über 30°C und war noch dazu ganz schön drückend, so lief mir schon überall der Schweiß runter.

Die ersten 1000m lief ich in 2:51min, 2000m in 5:47 und 3000m in 8:39,9min! Mit der Zeit bin ich mehr als zufrieden, da mein Talent nun auch nicht bei Wettkämpfen mit solch einer kurzen Dauer liegt bzw. ich nicht dafür trainiere.

Mit einer riesigen Portion Motivation ging es am Tag darauf nach Frankfurt. Ich freute mich schon extrem auf dieses Rennen, da ich die Atmosphäre und Strecken dort einfach sehr cool finde und der Wettkampf sehr professionell organisiert ist. Zum dritten mal ging ich bei der Olympischen Distanz an den Start. 2015 konnte ich dort bei meiner ersten olympischen Distanz überhaupt, eine Woche vor meinen 18ten Geburtstag, hinter Michael Raelert und Horst Reichel dritter werden. Letztes Jahr wurde ich knapp hinter dem amtierenden Ironman Weltmeister Patrick Lange zweiter und dieses Jahr war das Ziel ganz oben zu stehen.

 

Dieses Jahr checkte ich erst am Wettkampftag selber in die ein Kilometer lange Wechselzone am Langener Waldsee ein, denn man hätte auch am Tag vorher schon einchecken können, aber so war es für mich etwas stressfreier. Meine Anspannung hielt sich ziemlich in Grenzen und ich hatte einfach nur richtig Bock auf das Rennen.

 

Dank der heißen Außentemperaturen in den letzten Wochen und am Wettkampftag selber, war der Langener Waldsee warm genug, so dass kein Neo benötigt wurde. Um 9:35Uhr fiel dann der Startschuss für die Olympische Distanz.

Ich kam sehr schnell weg und hing mich erstmal in den Wasserschatten von Maurice Ehinlanwo, den ich von den Bundesligarennen kannte und wusste dass er ein guter Schwimmer ist. Nach 200m ging ich aber vorbei und übernahm die Führung. Es waren ziemlich viele Bojen im Wasser und die Schwimmstrecke ging auch irgendwie anders, als sie im Streckenplan verzeichnet war, so war ich mir manchmal nicht wirklich sicher, ob ich richtig bin. Für die Zukunft wäre evtl. ein Führungskajak oder ähnliches sehr praktisch.

Als erstes stieg ich dann aus dem Wasser mit Maurice direkt hinter mir und einer sehr großen Lücke zu den Nächsten. Auf der langen Laufstrecke zum Rad hielt ich das Tempo hoch, brauchte dann aber beim Wechsel selber zu lange mit meiner Startnummer und stieg knapp hinter Maurice aufs Rad, konnte dann aber gleich wieder die Führung übernehmen.

Nun ging es erstmal 15km auf der Bundesstraße in die Stadt, eigentlich ein ziemlich schnelles Stück, nur dieses mal leider gar nicht. Der Gegenwind war leider sehr stark und ich hab relativ schnell den Spaß verloren und konnte dann nicht mehr meine geplanten Watt treten, versuchte dennoch die Geschwindigkeit hochzuhalten. Auf der Runde in der Stadt wurde es leider nicht viel besser, Rückenwind hatte man so gut wie nie, nur von der Seite und dann wieder von vorne. Mit 20 Watt mehr als im Jahr zuvor, fuhr ich knapp eine Minute langsamer, dennoch ging ich mit knapp 8 min Vorsprung auf die Laufstrecke, wo mir die Hitze ziemlich zu schaffen machte und ich mir bei den Verpflegungsstationen etwas mehr Zeit ließ. Der verwinkelte Kurs mitten durch „Mainhatten“ ist trotzdem immer wieder ein Spektakel und sehr zuschauerfreunlich.

Nachdem ich in der zweiten Laufrunde erstmals meinen Vorsprung mitbekam, schaltete mein Körper in den Sparmodus um und ich versuchte die Atmosphäre noch etwas zu genießen. Vor dem Ziel wartete ich auch noch ein paar Sekunden bis das Zielbanner für mich hergerichtet wurde, da noch ein paar Athleten von der davor gestarteten Mitteldistanz über die Ziellinie liefen. So konnte ich den Frankfurt City Triathlon erstmals gewinnen! Glückwunsch an Marius Lau und Marius Overdick zum zweiten und dritten Platz. Ergebnisse findet ihr hier.

Wenn man alles zusammen rechnet, habe ich im Ziel gut 3 Liter Flüssigkeit getrunken und heute sind die Beine auch schwerer als nach manch anderen Wettkämpfen. Die Hitze zieht schon ordentlich Energie. Vielen Dank an alle fürs Anfeuern und die Glückwünsche und an meinen Sponsor Nummer 1 – meine Family – fürs Begleiten und Supporten in Frankfurt und an meine Schwester für die Fotos 😉 Und natürlich Danke an meine Sponsoren für die treue Unterstützung diese Saison: IPP, SAILFISH, KIWAMI, FUNKY TRUNKS, MUSCLE MILK PROTEIN, CHRIS DESIGN, SPECIALIZED.

Nun fliege ich mit meiner Freundin über meinen Geburtstag für 4 Tage nach London und stelle das Training ganz ganz hinten an, um für den restlichen Teil der Saison vor allem mental wieder 100% fit zu sein, da ich noch einiges vorhabe.

Nach der kleinen Saisonpause melde ich mich dann wieder mit einem kleinen Blogeintrag, wo ich dann auch meine restliche Saisonplanung mitteilen werde.

Bis dahin
Frederic

 

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Junioren Europacup Tabor – Platz 2

Mir war von Anfang an klar, dass der Wettkampf in Tabor eine Wundertüte werden würde. Das Rennen war international besetzt und neben schnellen Europäern, waren sogar einige Neuseeländer den weiten weg nach Tschechien gereist. Bereits vor zwei Jahren stand ich hier an der Startlinie und auch wenn die Vorbereitung -verletzungsbedingt- nicht optimal lief, wollte ich natürlich meinen 22. Platz von damals verbessern. Die Radstrecke war sehr selektiv und neben dem kurvigen Stadtkurs gab es zur Abwechslung auch mal einige Höhenmeter zu absolvieren. Somit standen für mich die Chancen gut, mich selbst nach einem schlechtem Schwimmen nach vorne zu arbeiten.
Der Startschuss fiel dann schließlich um 12:05 Uhr bei 37 Grad im Schatten. Der Start war ziemlich hektisch, doch die vielen Schlägereien kamen mir entgegen, da so erst spät ein geordnetes Feld entstand, bei welchem ich mich schön in den Wasserschatten einreihen konnte und überraschenderweise nicht allzu viel Zeit auf die Spitze verlor. So stieg ich knapp 40 sek hinter dem ersten Athleten aus dem Wasser, aber durch lange und steile Wege zum Fahrrad, in die Altstadt Tabors, holte ich wertvolle Sekunden auf. Die ersten Meter nach der Wechselzone waren sehr technisch und die Order des Trainers war, die ersten Kilometer alles zu geben was die Beine hergaben um die 1. Radgruppe noch zu erwischen. Nach dem technischen Part in der Stadt war ich alleine auf 20 sek an die 12 Mann starke Gruppe herangekommen, allerdings tat es unglaublich weh diese restlichen Sekunden zuzufahren. Nach einer Runde (insg. 4 Runden a 5 km) hatte ich den Anschluss schließlich hergestellt und hielt mich zunächst zwei Runden am Ende der Gruppe auf um mich zumindest etwas zu erholen. Zu Beginn der letzten Radrunde fuhr ich als Erster in den kurvigen Stadtpart, mit der Hoffnung eine Ausreißergruppe zu bilden. Und tatsächlich schafften wir es uns zu dritt von der Gruppe zu lösen und so gut zusammenzuarbeiten, dass wir mit 35 sek Vorsprung vom Rad stiegen und uns auf die ebenfalls bergige Laufstrecke begaben. Das Radfahren hatte zwar einige Körner gekostet, aber nach zwei von drei Laufrunden schaffte ich es dann schließlich mich von dem Österreicher und dem Neuseeländer zu lösen.

In Führung liegend machte ich mir schon Hoffnungen auf den Sieg aber Ricardo Baptista aus Portugal schaffte es, die Lücke die beim Radfahren aufgegangen war zuzulaufen und zu mir aufzuschließen. Am Ende hatte ich ihm nichts mehr entgegenzusetzten und er holte sich verdient den Sieg und verwies mich auf Platz zwei. Dylan McCullough (NZL) rundete das Podium ab und kam auf Platz drei.

Mit diesem ersten internationalen Podium bin ich mehr als zufrieden und natürlich heiß auf das Bundesligarennen kommenden Sonntag in Thübingen. Dort wird noch ein Ticket für die Junioren WM in Australien vergeben und auch wenn die Konkurrenz hart zu schlagen sein wird, hoffe ich natürlich wieder auf schnelle Beine und ein cooles Rennen.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Bundesliga Münster – Es geht aufwärts!

Letzten Sonntag ging es wieder los. Ab ins Münsterland, nach Münster, dem Tätigkeitsfeld der Tatortermittler Prof. Boerne und Kriminalhauptkommissar Thiel und dem dritten Stopp der 1. Triathlonbundesliga. Ich reiste an, mit dem Willen endlich wieder zeigen zu können, dass mit mir zu rechnen ist. Nachdem ich meine Fehler aus Düsseldorf analysiert habe, war klar, die dürfen nicht wieder passieren. So versuchte ich locker zu bleiben, um gespannt und konzentiert an der Startlinie zu stehen.

In diesem Fall zu schwimmen, da es mit einem Wasserstart auf die 750 m lange Schwimmstrecke im Hafenbecken von Münster ging. Ich konnte mich gleich zu Beginn an schnelle Füße heften und kam gut positioniert an die erste Boje. Allerdings ging es dort wie immer ziemlich hart her, sodass ich mehrmals zurückgezogen und runtergedrückt wurde. Zum Glück gab es nur zwei Boje und ich konnte auf dem langen Rückweg wieder ordentlich Plätze gut machen und stieg als hervorragende 13. aus dem Wasser. Damit bin ich sehr zufrieden, da viele starke internationale Schwimmerinnen am Start waren. Leider setzte dann mein Kopf aus und ich rannte in der Wechselzone weit an meinem Rad vorbei. Dieser Anfängerfehler kostete mir wertvolle Sekunden und die erste Radgruppe. Die ersten drei der fünf Radrunden arbeite ich hart mit meiner bayerischen Kollegin Anabel Knoll zusammen, um auf die erste Gruppe aufzufahren. Doch nach einer Attacke in dieser, konnten einige daraus dem Tempo nicht mehr folgen. So splittete sich die Führungsgruppe auf und wir schafften es einen Teil davon einzuholen. Nachdem einer meiner Betreuer mir mitteilte, dass sich nur laufstarke Athletinnen in der Spitze befanden, schonte ich mich etwas für die kommende Disziplin. Trotzdem wollten wir das Tempo hoch halten, damit die schwächeren Radfahrerinnen wertvolle Kraft verloren, die ihnen dann beim Laufen fehlte. Nach einem sehr guten zweiten Wechsel, ging ich als erste meiner Gruppe auf die Laufstrecke, musste dann aber doch noch einige Athletinnen ziehen lassen. Die Beine fühlten sich gut an und ich bin sehr zufrieden mit meiner Laufleistung. Leider bekam ich auf den vierten und fünften Runde Probleme mit meinem Fuß, was mich etwas bremste. Doch ich hatte immer noch die 15. Laufzeit und wurde gesamt 14te. Bei diesem stark besetztem Rennen war ich mit dem erreichten Ergebnis sehr zufrieden. Ich wurde 6te Deutsche und mit dem Team ebenfalls 6ter, und unsere Leistung schob uns auf den 5ten Platz der Gesamtwertung.

Mein nächstes größeres Rennen ist dann der Europacup in Malmö am 4. August.

 

 

 

 

 

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Update Saisonverlauf

Seit meinem Radunfall sind inzwischen fünf Wochen vergangen und endlich darf ich wieder draußen radfahren. Der Heilungsprozess schreitet gut voran und in den nächsten Tagen entscheidet es sich, ob ich am Wochenende den Junioren Europacup in Tabor starten kann. Ich schwimme bereits seit zwei Wochen wieder Beine und mit der rechten Hand, allerdings wird es interessant werden (falls ich starten darf), ob sich dadurch mein Schwimmnevau etwas gehalten hat. Nach sechs Wochen ohne richtiges Training wäre ich auf jeden Fall froh, nicht als letzter aus dem Wasser zu kommen. Jedenfalls freue ich mich, mal wieder ein Rennen zu starten und die Radstrecke in Tabor bietet auch die Möglichkeit, sich nach vorne zu arbeiten und beim laufen eine gute Platzierung zu erreichen.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Zeit zum Durchatmen

Lange gab es von mir jetzt kein Update, was meinem knappen Zeitmanagement zu verdanken ist. Wer Zahnmedizin und Leistungsport unter einen Hut bringen will, der muss sich im Klaren sein, dass für Freizeit kaum Zeit bleibt. Zwei Einheiten pro Tag, neben bis zu 8 Stunden Uni, da ist der Tag gefüllt. Dienstag war es mir, beispielsweise gar nicht möglich zu trainieren, da ich von 8:00 bis 19:00 Uhr entweder Vorlesung hatte oder im Labor war. Doch es hat mir große Freude bereitet, Neues zu lernen. Vor allem aber mochte ich die Arbeit im Labor. Mein Hightlight des ersten Semesters war definitiv das Herstellen einer Verblendkrone in Metall und Kunststoff. Der handwerkliche Charakter der Zahnmedizin sagt mir sehr zu und ich konnte erfolgreich den ersten Kurs, damit mein erstes Semester, hinter mich bringen. Jetzt heißt es erstmal den Kopf wieder frei zu bekommen und mich optimal auf die bevorstehenden Rennen vorzubereiten. Nachdem ich im Winter operiert werden musste, verschob sich meine Wettkampfplanung deutlich nach hinten. Zwei Rennen habe ich schon bestritten, den Rothseetriathlon und die Deutsche Meisterschaft der Elite.

Der Rothseetriathlon lief gut für mich, zwar musste ich mich Anja Beranek und Lena Gottwald geschlagen geben, doch ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung in den Einzeldiziplinen. Ich hatte ein gutes Schwimmen und ging gleich als erste Frau auf die Radstrecke. Dort wurde ich erstmal eingesammelt, da ich ohne Zeitrad und Auflieger unterwegs war, was bei starkem Gegenwind ein deutlicher Nachteil war. Doch umso besser lief das Laufen. Ich hatte gute Beine und konnte sogar schneller als letztes Jahr laufen, eine 37:47 bei starkem Wind.

Leider ging es nicht so positiv weiter. In Düsseldorf verpasste ich die erste Radgruppe und musste 20km alleine in der Führung fahren. Danach machte der Kopf nicht mehr mit und das Rennen war für mich gelaufen. Ich finishte als 22., mehr als enttäuschend. Doch der Klausurenstress der letzten Wochen ging wohl doch nicht spurlos an mir vorbei und trug seinen Teil zu dieser schlechten Leistung bei.

Jetzt heißt es nach vorn blicken am kommenden Wochenende, geht es auf nach Münster, zur dritten Station der Triathlon-Bundesliga.

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Triathlon Bundesliga Runde 2

Ein Wochenende Rennpause war nach meinen Wettkampfblock schon wieder mehr als genug, so ging es weiter nach Düsseldorf zur zweiten Runde der 1. Triathlon-Bundesliga. Düsseldorf war eigentlich schon immer ein ganz gutes Pflaster für mich, wahrscheinlich wegen der technisch anspruchsvolleren Radstrecke, so freute ich mich sehr auf das Rennen. Dieses Jahr sollte dort auch wieder die Deutsche Meisterschaft der U23/Elite über die Sprintdistanz stattfinden, jedoch ist es für mich persönlich einfach keine Deutsche Meisterschaft, wenn dort internationale Athleten an den Start gehen, die das Rennen „verzerren“. So ging ich auch nicht so vorbereitet in den Wettkampf wie vielleicht manch anderer deutscher Athlet und für mich persönlich war die Bundesligaplatzierung und vor allem die Teamplatzierung deutlich wichtiger.

Da ich zwei Tage vor dem Rennen noch beim Abiball meiner Schwester war, flog ich am nächsten Tag von München nach Düsseldorf, so war die Reise deutlich entspannter als es eine 7 stündige Autofahrt gewesen wäre.

Wieder hatten wir ein starkes Team an der Startlinie: Laszlo Tarnai und Bence Lehmann, beide aus Ungarn, Niklas Rössner aus Dänemark und Marius Güths und ich hielten die deutsche Quote hoch. Viele andere Teams waren geschwächt, da am selben Wochenende die Deutschen Meisterschaften der Jugend/Junioren in Grimma stattfanden und das Rennen in Düsseldorf somit ohne die meisten Junioren stattfand. Dennoch gab es auch einige, die sich einen Doppelstart zumuteten.

Die Wassertemperatur im Hafenbecken betrug knapp 22°C, also war der Neo verboten, was ich in Düsseldorf eindeutig bevorzuge, da der Weg von Schwimmausstieg zur Wechselzone sehr lange ist und im Vergleich zu den anderen Athleten kann ich sowas ohne einfach deutlich schneller laufen und mit Neo verliere ich Zeit.

Da wir in der Tabelle nach erst einem Rennen auf Rang 4 waren, wurden wir auch schon als vierter aufs Pontoon gerufen und stellten uns auf die linke Seite zu den ersten drei Teams aus Buschhütten, Saarbrücken und Potsdam. Nachdem alle Teams und die zusätzlichen DM Starter bereit standen, waren es immer noch 4min bis zum Start. Gott sei Dank waren es fast 30°C Außentemperatur, so frierte man wenigstens nicht.

Dann ging es endlich los. Ich kam erst richtig gut weg, hatte kaum Körperkontakt und fand gleich einen schnellen Wasserschatten. Leider blieb dies nur bis zur ersten Boje so, denn da ich nicht schnell genug war, konnte ich nicht vor den von rechts kommenden Athleten um die 90° Richtungsboje schwimmen und wurde nach außen gedrängt. Auch wenn man außen entspannt schwimmen kann, muss man halt leider einen weiteren Weg zurücklegen und verliert Plätze. So war es bei allen vier Bojen. Ich verstehe allerdings nicht wieso man noch 90° Richtungswechsel beim Schwimmen einbaut. Das macht vielleicht bei Lang- und Mitteldistanz Sinn oder allgemein bei Wettkämpfen, wo die Leistungsdichte nicht so hoch ist, aber in der Bundesliga?? Selbst bei der World Triathlon Series findet man so etwas nicht mehr und es ist auch ganz einfach zu lösen, man braucht nur mehr Bojen, die man als Kurve aufreiht. Das ist deutlich leichter zu schwimmen, es gibt weniger Geprügel und es ist einfach fairer. Aber die Bundesliga braucht ja auch noch Entwicklungsspielraum 😉 Auch wenn im French Grand Prix vielleicht mehr Geld fließt und bessere Athleten unterwegs sind, sind die Rennen der deutschen Triathlon-Bundesliga deutlich besser organisiert.

Nun zurück zum Wettkampf. Kurz vor dem Schwimmausstieg sah ich einen Namen die steile Treppe hochflitzen: Murray. Ich wusste, dass ich da hin muss, wenn ich auf dem Rad ganz nach vorne will. Das Laufen in die Wechselzone lief richtig gut und ich konnte auch da schon einige Plätze gutmachen. Die Spitze war circa 40s vorweg. Zusammen mit dem Niederländer und späteren Sieger Jorik van Egdom sprang ich aufs Rad und sofort wurde losgepresst. Die Lücke zur Radgruppe um Richard Murray war relativ schnell geschlossen, allerdings gingen auf dem Weg dorthin schon einige Athleten verloren, die das Tempo auf dem Rad nicht mitgehen konnten.

Es gab keine Zeit, um sich mal im Windschatten auszuruhen, denn als wir die Gruppe erreichten wurde gleich weiter ordentlich Druck gemacht, um die Spitzengruppe einzuholen. Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll und ich hatte viele Spitzen von über 1000 Watt und nach zwei der vier Radrunden über 400 Watt Normalized Power. Das war selbst für ein Windschattenrennen extrem viel und ich spürte es auch. Ohne meine Radstärke wäre ich wie viele andere Athleten auch einfach weggeplatzt. Nach zwei Runden holten wir dann auch die Spitze ein und nun waren wir circa 20-25 Athleten und hatten eine gute Minute auf die Verfolgergruppe. Laut dem Bericht der Deutschen Triathlon Union und dem Zielinterview von Lasse Lührs waren wir ja ein großes Hauptfeld vorne. Meiner Meinung nach sind 20 Athleten kein großes Hauptfeld, aber ja 😉 Ich muss zugeben, dass es das härteste Radfahren war, dass ich bis jetzt hatte und selbst Richard Murray hat dies später in seinem Instagram Post geschrieben und der war auch schon bei vielen WTS Rennen unter anderem in Leeds, wo er sogar gewonnen hat.

In der Spitzengruppe stieg ich dann vom Rad. Von meinem Team war noch Bence in der Gruppe. Niklas und Laszlo in der Verfolgergruppe. Ich war gespannt, was beim Laufen jetzt noch übrig war. Wie gewöhnlich nach einem harten Radfahren ging der erste Kilometer gar nicht, noch dazu war es sehr heiß und auch der Wind erschwerte die Laufbedingungen. Dann kam ich aber langsam in Tritt und begann Plätze gutzumachen. Das Tempo ganz vorne war natürlich sehr hoch. Da kann ich selbst mit frischen Beinen (noch) nicht mitlaufen. Leider gab es nur eine Verpflegungsstation auf der 2,5km Runde. Ich hätte mir gerne noch mindestens eine weitere gewünscht.

In der zweiten Runde wachten meine Beine erst so richtig auf und ich konnte die Lücke zu Bence und dem Italiener Steinwandter schließen. Gemeinsam mit den beiden und einen weiteren Italiener (Bader) ging es auf die letzten paar hundert Meter. Steinwandter erhöhte das Tempo, aber ich konnte mitgehen, Bader auch, Bence nicht. Auf der Zielgeraden holte ich nochmal alles aus mir raus, musste mich aber Steinwandter sehr knapp geschlagen geben (das Photo Finish würde ich gerne mal sehen). Platz 15. Mein bisher bestes Bundesligaergebnis, so kann es weitergehen. Ergebnisse hier.

Bence kam auf Platz 17 ins Ziel, Niklas und Laszlo konnten auf die Plätze 20 und 22 vorlaufen, somit wurden wir im Team erneut vierter! Das ist ein super Ergebnis, da die ersten drei Teams schon deutlich überlegen waren.

In der Wertung der Deutschen Meisterschaften wurde ich 9ter in der Elite und 6ter in der U23.

Insgesamt bin ich mit meinem Rennen sehr zufrieden, vor allem da ich wirklich alles aus mir rausgeholt habe, dennoch gibt es noch die ein oder andere Stellschraube zu drehen.

Nun ist mal eine etwas längere Wettkampfpause von 3 Wochen bevor es in Münster, der dritten Runde der Bundesliga, wieder zur Sache geht.

Bis dahin
Frederic

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Deutschland Cup Forst

Letzten Sonntag wurde es ernst. Neben den Deutschen vergeben auch die Schweizer hier in Forst das Ticket für die Junioren Europameisterschaft und daher war das 50 Mann starke Starterfeld hervorragend besetzt. Genau vor einem Jahr brach ich mir hier, auf den letzten 300 Metern vor dem Ziel, das Schienbein. Natürlich war ich daher etwas angespannt als ich an der Startlinie stand.

An den Bojen gab es ein ziemliches Gerangel um die vorderen Plätze, aber auf den letzten Metern konnte ich noch einmal zur Spitzengruppe aufschließen. Die Radgruppe lief zwar nicht besonders gut aber unsere 20 Mann starke Gruppe konnte den Vorsprung von 30sek in die zweite Wechselzone retten. Die abschließenden 5 Kilometer auf der flachen Laufstrecke, wurden aufgrund des langsamen Radahrens nun natürlich richtig schnell und nach dem ersten Kilometer befand ich mich mit fünf weiteren Jungs hinter der fünfköpfigen Führungsgruppe. Nachdem ich meinen Laufrythmus gefunden hatte, verschärfte ich das Tempo und nur mein Teamkollege Fabian Kraft konnte noch folgen. Wir schlossen immer weiter zu den vorderen Läufern auf und lieferten uns bis zum Ende ein hartes Rennen. Im Schlusssprint musste ich mich dann leider knapp geschlagen geben doch mit dem siebten Platz bin sehr zufrieden! Nur ein Schweizer war vor mir und jetzt weiß ich, dass ich noch an meiner Schnelligkeit arbeiten muss um den ersten Kilometer vorne mitgehen zu können.

Ab nächster Woche sind wir dann nochmal mit dem Bayernkader im Trainingslager und dann rückt auch schon mein 1. Bundesliga-Debut in Kraichgau näher! Mal sehen wie ich mich gegen die Elite Deutschlands und des Auslandes so behaupten kann…

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Experiment – Zahnmedizinstudium und Leistungssport Triathlon

Letztes Jahr um diese Zeit musste ich mich ordentlich reinhängen um die zeitliche Doppelbelastung Triathlon und Abitur zu meistern. Genau ein Jahr später gehts für mich jetzt wieder los mit dem lernen und dem knappen Zeitplan. Nachdem ich im Herbst noch beschlossen hatte, mich ein Jahr nur auf den Sport zu fokussieren, mir aber leider meine Krankheit einen Strich durch die Rechnung machte, beschloss ich mich schon jetzt meinem zweitem Traum, dem Zahnmedizinstudium zu widmen. Am 9.April startete ich in Erlangen in mein erstes Semester. Im Gegensatz zu anderen Studiengängen hat man in Zahnmedizin fast nur Pflichtvorlesungen und viele Stunden Uni. Zudem gibt es kaum Möglichkeiten, dass auf Leistungssportler Rücksicht genommen wird. Das ist für mich sehr schade, denn in fast allen anderen Studiengängen ist dies möglich. Im medizinischen Bereich gibt es definitiv noch Nachholbedarf um eine duale Karriere möglich zu machen. Ich werde jedoch solange wie möglich versuchen beides unter einen Hut zu bringen, denn ich bin noch nicht bereit die Triathlonschuhe an den Nagel zu hängen. Der Wille ist da und hoffentlich auch ein Weg.

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Triathlon in Neckarsulm

Am Sonntag den 22.04 war es endlich so weit – Mein erster Triathlon seit einem Jahr verletzungsbedingter Pause. Die Ursache meiner geringen Knochendichte ist zwar noch nicht geklärt, aber mein Trainer und ich haben einen Weg gefunden, mit wenig Laufumfang in Form zu kommen. Der Wettkampf am Sonntag stellte den Härtetest dar, ob dieser Weg auch wirklich zum Ziel geführt hat.

Nach dem Streckencheck war klar, der Neckarsulmer Triathlon wird nicht umsonst als äußert hart bezeichnet. Auf der 21km langen Radstrecke sammeln sich rund 400 Höhenmeter an und auch die anschließende Laufstrecke hatte es in sich. Nach einer guten Schwimmzeit, sprang ich in Führung liegend aufs Rad und quälte mich mit müden Beinen durch die Radstrecke. Der anschließende 5km Lauf ging dann aber erstaunlich gut und so konnte ich meinen Vorsprung nochmals ausbauen und ein solides erstes Rennen der Saison abliefern.

In der nächsten Woche steht nochmal ein harter Trainingsblock an, bevor es dann vor dem ersten Deutschlandcup (in Forst am 13.05) heißt – Beine hochlegen und entspannen.

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Trainingslager Toskana Ostern 2018

Wie jedes Jahr waren wir auch diesmal wieder, mit dem Bayernkader, in Poggio all Agnello, im schönen Italien. Nachdem ich dieses Jahr ja leider erst sehr spät ins Training einsteigen konnte, zählte für mich vorallem der Formaufbau. Langsam die Umfänge wieder steigern und den Körper an die Belastung gewöhnen. Man denkt es vielleicht nicht, doch ein halbes Jahr ohne Sport hinterlässt deutliche Spuren. Doch konnte ich mich, über die zehn Tage schon wieder gut ein den Trainingsalltag einfinden, wenn auch mit deutlich weniger Trainingseinheiten als für ein Trainingslager üblich. Gegen Ende durfte ich sogar schon wieder ein wenig schnelle Kilometer laufen, womit ich wirklich sehr zufrieden bin. Wettertechnisch hatten wir mal ebenso Glück und nur am letzten Tag Regen, von dem wir uns wie man auf den Bildern sieht nicht unterkriegen haben lassen.


Vor der Radtempoeinheit trotzdem gute Laune


Erste Schnelle Schritte 1km-1,5km-2km-1,5km-1km

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Trainingslager / Abiturvorbereitung

Am 17.03 stand der erste Wettkampf der Saison in Saarbrücken an. Der Test eignet sich jedes Jahr hervorragend um den eigenen Trainingsstand zu überprüfen und vor allem sich mit der Elite auf nationaler Ebene zu vergleichen.

Da ich in den letzten Monaten wöchentlich Termine beim Arzt hatte, um der Ursache meiner niedrigen Knochendichte auf den Grund zu gehen und noch keine Ergebnisse vorliegen, startete ich allerdings nur im schwimmen um eine Verletzung zu vermeiden. Dort blieb ich leider hinter meinen Erwartungen zurück und konnte mit 9:29min auf 800m Langbahn auch keine neue Bestzeit aufstellen. Allerdings stellte sich heraus, dass ich bereits am wettkampftag krank gewesen bin und somit sehe ich den nächsten Rennen zuversichtlich entgegen. 

Zum Glück dauerte meine Krankheit nur eine Woche und ich konnte im Trainingslager in der Toskana wieder mit dem Training einsteigen. Neben den Einheiten stand hier auch noch die Vorbereitung auf das Abitur auf dem Plan.

Nach 12 trainingsreichen Tagen bin ich nun wieder zu hause und werde mich auf die letzten Schulwochen konzentrieren. 

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Die Saison kommt in Fahrt

Nachdem ich mir letzten Oktober mein Schlüsselbein gebrochen hatte und die Saison frühzeitig beenden musste, war der Fokus den Winter über die verlorene Grundlage wieder aufzubauen, um eine erfolgreiche Basis für die nun anstehende Saison zu schaffen. Dies ist mir bis jetzt sehr gut gelungen und die ersten Trainingslager und Laufwettkämpfe sind bereits hinter mir.

Gemeinsam mit dem Bayerischen Triathlon Kader konnte ich im Februar in Colonia St. Jordi auf der spanischen Insel Mallorca einige wichtige Kilometer sammeln. Nur eine Woche später fanden in Ruhstorf an der Rott die Bayerischen Meisterschaften im Crosslauf statt.

Als jüngster Starter in der Elite erreichte ich das Ziel der 5km langen Strecke auf dem vierten Platz.

Leider musste ich das Training kurz darauf krankheitsbedingt eine Woche pausieren. Seit zwei Tagen trainiere ich nun wieder und morgen finden bereits die Deutschen Meisterschaften im Crosslauf in Ohrdruf (Thüringen) statt, wo ich in der U23 an den Start gehen werde. Da man als Triathlet meistens sowieso schlecht gegen die besten Laufspezialisten aussieht, geht es für mich hauptsächlich um ein gutes Teamergebnis mit LAC Quelle Fürth.

Hoffentlich bringt mich dieser Wettkampf dann auch endlich in den Wettkampfmodus, denn nächste Woche messen sich die besten Triathleten Deutschlands über 800m Schwimmen im Becken und 5000m Laufen auf der Bahn. Zwar hat dies meiner Meinung nach wenig mit Triathlon zu tun, da es einerseits ganz anders ist im Freiwasser zu schwimmen und neben dem Radfahren einfach auch die Dreifachbelastung fehlt, die diesen Sport zu der Ausdauersportart macht, die sie ist. Trotzdem ist es manchmal gut zu wissen, wo man in Vergleich zu den Anderen steht.

Kurz darauf geht es dann auch schon in das nächste Trainingslager mit dem Bayerischen Triathlon Kader. Neben weiteren „Kilometer schrubben“ kommen in der Toskana dann auch schon intensivere Einheiten wie Koppeltraining mit ins Spiel, was für mich besonders wichtig sein wird, denn Mitte April steht der erste Triathlon an: Beim Elite Europa Cup im spanischen Mellila über die Olympische Distanz will ich in die TOP 10, um mir eine Startberechtigung für Welt Cups zu sichern, welches eins der Hauptziele für diese Saison ist.

Anfang Mai starte ich dann im italienischen Riccione meine erste Mitteldistanz, worauf ich schon sehr gespannt bin, da ich denke, dass mein Talent auf den längeren Distanzen liegt.

Welche weiteren Wettkämpfe ich diese Saison geplant habe, könnt ihr in meiner Jahresplanung nachsehen.

Nun bin erstmal froh meine Verletzung zu 99% auskuriert zu haben (Die Platte kommt erst nach der Saison raus) und ich freue mich auf die anstehenden Trainingseinheiten und Wettkämpfe.

Bis dahin

Frederic

 

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Wiedereinstieg nach langer Zwangspause

Nun melde ich mich endlich, nach langer Zeit wieder zurück. Jedoch hatte ich die letzten Monate nicht wirklich etwas zu berichten. Wer meine Einträge regelmäßig verfolgt, der weiß, dass ich immer wieder mit langen Krankheiten zu kämpfen habe. Zuletzt war es so schlimm, dass ich nach den Weltmeisterschaften in Rotterdam im September, bis Dezember nicht mehr gesund geworden bin. Das kann man natürlich sonicht hinnehmen, da es nicht nur meine sportliche Karriere stark negativ beeinflusst, sondern auch ein normales Leben mit Arbeit oder Studium unmöglich macht. So begann die Ursachenforschung und an der Universitätsklinik in Berlin wurde der Grund, der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung gefunden. Anfang des Jahres wurde ich operiert und musste mich noch davon erholen. Doch jetzt kann ich endlich wieder ins Training starten.

Ich bin zunächst sehr froh überhaupt wieder Sport machen zu können, da es für jemand der normal ca 20h die Woche trainiert, wirklich schrecklich ist den ganzen Tag im Bett zu liegen. Weiterhin hoffe ich meine Form für diese Saison noch auf zu bauen und wieder Erfolge zu feiern. Traumhaft wäre es, wenn meine ständigen gesundheitlichen Rückschläge, jetzt wirklich Geschichte wären und ich wieder voll angreifen kann.

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: TL Mallorca 2018

Am Freitag den 09.02. hieß es Koffer packen und der Kälte entfliehen. Das Ziel war Colonia Sant Jordi in Mallorca. Zusammen mit den 20 weiteren Athleten des Bayernkaders und unseren drei Trainern würden wir hier die nächsten zehn Tage unsere Trainingseinheiten absolvieren.

Der Ort Sant Jordi bietet hierbei optimale Voraussetzungen mit dem 50m Pool des „Best Swim Centers“ der Deutschen Triathlon Union und einem Privatpark, der sich hervorragend für langsame und schnelle Laufeinheiten eignet. Und mit den zwei Bergen „Randa“ und „San Salvador“ in erreichbarer Nähe kommt auch die dritte Disziplin, das Radfahren, nicht zu kurz.

Da ich im November einen Mittelfußüberlastungsbruch erlitten habe, lag der Schwerpunkt in meinem Training eher auf dem Schwimmen und dem Radfahren. Das Wetter spielte nach anfänglichem Regen auch mit und so konnten wir bei durchschnittlich 12 Grad ein intensives und umfangreiches Trainingslager durchziehen.

Hier in Nürnberg heißt es jetzt das Training mit dem bevorstehenden Abitur zu vereinbaren und den nächsten Wettkampf ins Auge zu fassen: den nationalen Leistungstest in Saarbrücken am 17. März. Hier werden 800m im Becken geschwommen und nach anschließender Pause 5000m auf der Bahn gelaufen. Ob ich bereits laufen werde, steht noch nicht fest doch drückt mir auf jeden Fall die Daumen;)

 

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Simon Henseleit Triathlon-Blog: Meine Jahresplanung 2018

Meine Jahresplanung 2018

Hier zum Download: Jahresplanung Simon Henseleit 2018

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