Endlich ist es soweit: Das erste Rennen der Saison steht vor der Tür! Naja zumindest virtuell… ab Donnerstag werde ich in der Superleague Rennserie auf der Online Plattform Zwift zu sehen sein und gegen enorm starke Athleten, wie den zweifachen Olympiasieger Alistair Brownlee und den aktuellen Weltmeister auf der Kurzdistanz Vincent Luis, antreten. Ich bin zwar im Moment in einer sehr guten Radform, aber die Jungs sind wahrscheinlich noch einmal eine andere Liga… aber ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und vielleicht kann ich ja ein paar Attacken setzen und die großen Namen etwas ärgern! Das Rennen ist wie ein Etappenrennen bei der Tour de France konzipiert und wir fahren in Teams. Zum Glück nicht so lang (ca. 30km) aber dafür von Beginn bis Ende Vollgas. Ich bin der Team Captain für Team Germany (das bedeutet nicht, dass ich dir stärkste Athlet hier bin, sondern einfach für die Kommunikation und Orga zuständig bin;) ) Zwischendurch gibt es immer wieder Zwischensprints, bei welchen man sich Punkte für die Tageswertung im Team sichern kann und am Ende gibt es auch etwas Preisgeld zu gewinnen. Die Rennen können auch per Livestream verfolgt werden und es werden euch auch zwei Kommentatoren mit Infos versorgen und ich werde in den nächsten Tagen den Link auf meinen Social Media Kanälen posten. Auf jeden Fall wird das Rennen auf dem Youtube Kanal und der Facebook Seite von Superleague Triathlon ab Donnerstag ca. 19:45 Uhr übertragen. Um 20:15 Uhr ist dann scharfer Start (Renndauer ca. 40min).

VALLETTA, MALTA – OCTOBER 20, 2019: in the Nike Fun Run during Super League Triathlon Malta on October 20, 2019 in Valletta, Malta. (Photo by That Camera Man/Superleague Triathlon)

Außerdem darf ich nun endlich meinen neuen Radsponsor bekannt geben: Es ist die große Radmarke Giant! Mein Trainingsbike habe ich schon bekommen und das TCR fährt sich wirklich super. Ich hoffe es wird dieses Jahr noch möglich sein, ein paar Rennen auf der Straße draußen zu starten und hier das neue Rad zu testen.

Hier noch ein paar Bilder:

blank
blank
Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , , , ,

Auch wenn so langsam die Normalität in dem Alltag zurückkehrt, kann man das für den Sport leider nicht behaupten!

Natürlich verständlich, dass gewisse Beschränkungen bestehen bleiben müssen und noch nicht alle Sportstätten öffnen können, allerdings könnte man sich vor allem von der Stadt Nürnberg etwas mehr Entgegenkommen erhoffen. Da Triathlon in erster Linie ein Outdoorsport ist, ist man nun wirklich nicht abgängig von Sportstätten. Wäre da nicht das Schwimmen… Und genau da liegt das Problem. Inzwischen haben in ganz Deutschland, außer in Bayern, die Schwimmbäder wieder geöffnet. Es ist auch bekannt, dass sich der Erreger des SARS Virus nicht über das Wasser ( vor allem durch das Chlor im Wasser) verbreiten kann. Wenn man also garantieren kann, dass außerhalb des Beckens, im Vor- und Nachbereitung der Schwimmeinheit also, die Abstand- und Hygienebestimmung eingehalten werden, sollte dem Schwimmtraining nichts mehr im Wege stehen.

Aber in welchem Schwimmbad? Das Langwasserbad in welchem ich normalerweise trainiere, kann laut Aussage von Seiten der Stadt „aus Kostengründen“ nicht öffnen. Wir haben nur Glück, dass aktuell Bademeisterfortbildungen im Südstadtbad stattfinden, ansonsten hätten wir wohl noch auf unbestimmte Zeit keine Chance gehabt zu trainieren und unseren Job zu machen. Ist der Stellenwert eines Sports wie Triathlon in der Gesellschaft wirklich so niedrig, dass man hier im Gegensatz zum Fußball wo keine Mühen gescheut werden, alle Mühen scheut?!

Sehr schade meiner Meinung nach. Ist Sport letztendlich nicht Kultur und ein wichtiger Teil in der Gesellschaft? Nächster Jahr ist das Geschrei dann wieder groß wenn keine Medaillen bei Olympia für die Stadt Nürnberg geholt werden… aber ohne Unterstützung wird so etwas nicht möglich sein.

Naja…In der Zwischenzeit bis auch das schwimmen auf der 50 Meter Bahn wieder möglich ist, genieße ich das schöne Wetter draußen, fahre Rad, gehe laufen und schwimme im Rothsee. Wettkämpfe sollen zwar erst im Herbst wieder stattfinden, aber ohne gründliche Vorbereitung, vor allem im Schwimmen, ist Erfolg hier aussichtslos. Vielleicht ändert sich in den kommenden Wochen ja etwas an der Lage…

Bitte teilen:
Tagged with: , , , ,

Die letzten Wochen waren sicher für niemanden leicht. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt und das berufliche Leben in weiten Teilen ebenfalls. Für mich als Sportler war es anfangs noch „nur” das Schwimmen und natürlich das Training in der Gruppe, was ausfiel. Inzwischen ist es absehbar, dass dieses Jahr keine Wettkämpfe mehr stattfinden werden und ich alle meine Ziele und Vorhaben, man könnte es auch als „Projekte” bezeichnen, in den Wind schießen kann. Ich habe noch die Hoffnung, dass am Ende des Sommers, vereinzelt regionale Wettkämpfe stattfinden können, aber das liegt nicht in meinen Händen und bleibt abzuwarten.

blank

Anfangs war ich noch Feuer und Flamme, den Trainingsplan weiter abzuarbeiten und weil das Wetter so gut mitspielte, natürlich auch noch den ein oder anderen Kilometer auf dem Rad dranzuhängen. Es lief auch einfach richtig gut und das Training machte einfach Spaß. Ich merkte, das ich nicht unbedingt ein Ziel, wie einen großen Wettkampf brauche, um mich täglich zu motivieren, sondern dass ich es auch einfach liebe, rauszugehen und den Sport wegen der Bewegung an sich gerne mache. Soweit so gut. Als ich dann die ersten zwei Trainingswochen im „Shutdown” resümierte, waren 154km im Laufen und 950km auf dem Rad zusammengekommen. Das ist im Vergleich zu meinen normalen Pensum ca. 25km/Woche mehr im Laufen und 150km mehr auf dem Rad. Da gingen bei mir sofort die Alarmglocken, als ich zwei Laufeinheiten hintereinander die gleichen Schmerzen im rechten Schienbein verspürte. Ich nahm sofort aus dem Training raus und machte zwei Wochen Laufpause. Zur Abklärung vereinbarte ich noch einen Termin im MRT und leider war das Ergebnis eindeutig. Stressreaktion am Knochen, Eine Überlastungserscheinung an der rechten Tibia. Zum Glück noch keine Stressfraktur aber wäre ich noch ein oder zwei Wochen weiter gelaufen, hätte sich das Knochenödem zu einem Ermüdungsbruch entwickeln können.

blank

Also nochmal mit dem Blauen Auge davongekommen? Eigentlich nicht! Ich bin seit rund drei Jahren verletzungsfrei und das aus dem Grund, das ich das Training langsam und kontinuierlich zusammen mit meinem Trainer aufgebaut habe und von Harakiri-Aktionen, wie die zwei erwähnten Wochen, einfach die Finger gelassen habe. Ich bin einfach gefährdet und anfällig für Knochenüberlastungen, da ich sehr groß und schwer bin und meine Knochen sich anscheinend langsam an steigende Belastung gewöhnen müssen.

blank

Natürlich hatte ich kurz mal einen richtigen Durchhänger, aber nach einem Tag habe ich mich wieder gefangen und beschlossen, dem Tag wieder eine feste Struktur zu geben. Ich darf Radfahren (natürlich nicht im vollen Umfang) und Schwimmen (im See, da die Bäder auch für uns geschlossen sind) und Laufen sollte auch in ein paar Wochen wieder möglich sein. Bis dahin intensiviere ich das Lernen für mein Studium und gebe meinem Körper die nötige Zeit um sich zu regenerieren. Von jetzt an heißt es also wieder: stick to the plan!

Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , ,

blank


Hey, 

vor ein paar Tagen sind meine ersten eigenen Autogrammkarten bei mir angekommen.
Ich freue mich riesig, da sie meiner Meinung nach echt schön geworden sind. 
Vielen Dank an den Goldenen Ring, mit dem ich die Entwürfe gestaltet habe, und der mir die Autogrammkarten überhaupt ermöglicht hat.
Dankeschön auch an alle, die geduldig gewartet haben, bis ich die Karten hatte.

Dankeschön auch an fourplex für das schnelle Drucken und Liefern der Karten.
Auch wenn ansonsten zur Zeit nicht viel bei mir passiert, außer Laufen gehen, Radfahren, Athletik und Krafttraining, werde ich versuchen euch immer wieder auf dem Laufenden halten.
Ich hoffe euch und euren Familien geht es immernoch gut und ihr seid noch nicht so genervt vom zu Hause bleiben. Wir brauchen im Augenblick einfach alle viel Geduld.


Euer Taliso 

Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , , , , , , , , , ,

Franca Henseleit

Name: Franca Henseleit

Geburtsdatum: 31.12.2002

Sportart: Triathlon

Disziplin: Sprintdistanz

Kader: NK1

Hobbys: Freunde treffen, Reiten, Kochen, Bergtouren

Was ich besonders mag: Unternehmungen und Reisen die noch lange in Erinnerung bleiben.

Was ich gar nicht mag: Entscheidungen treffen und zu wenig Zeit für Dinge die mir wichtig sind

Lieblings-Essen: Süßkartoffelcurry

Getränk: Orangina

Band: Queen

Schulfach: Bio

Serie: How I met your mother

Film: Interstellar

Schauspielerin/Schauspieler: Henry Cavill

Buch: Morgen kommt ein neuer Himmel

Sportlerin/Sportler: Rachel Klamer, Colleen Quigley

Was ich noch sagen will: Danke an alle, die mich auf meinem Weg unterstützen, an meiner Seite stehen und es zu etwas ganz Besonderem machen.

Sportliche Erfolge:

1. Platz Junioren Europameisterschaft Team Relay Weert 2019

8. Platz Junioren Europameisterschaft Weert 2019

17. Platz Junioren Weltmeisterschaft Lausanne 2019

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend A Grimma 2019

8. Platz 1. Bundesliga Düsseldorf 2019

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend A Grimma 2018

8. Platz 1. Bundesliga Kraichgau 2018

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend B Merzig 2017

Bitte teilen:


Hi zusammen,

erstmal hoffe ich natürlich, dass es euch allen gut geht und ihr gesund seid. Auch mich als Sportler schränken die Folgen des Coronavirus sehr ein.
Das wichtige Training im Wasser fällt für mich jetzt schon seit zwei Wochen weg und auch wenn die olympischen und paralympischen Spiele verschoben wurden, muss mich mit Joggen, Radfahren, Kraft- und Athletiktraining fit halten.
Zum Glück hat mir Volker netterweise eine Zugbank ausgeliehen.

Vielen, vielen Dank Volker!

blank

Grundsätzlich finde ich die Entscheidung richtig, die olympischen und paralympischen Spiele zu verschieben, da die Gesundheit immer vorgehen sollte. 
Zudem ist es für uns Athleten in dieser Zeit schwierig zu trainieren – für fast alle ist nur eingeschränktes Training möglich – und somit hätten auch nicht alle Teilnehmer die gleichen Bedingungen.  
Natürlich schwingt auch etwas Trauer mit, denn ich habe mich sehr auf meine ersten Spiele gefreut, aber das ist halt mal so. 
Für mich persönlich ist es nicht so toll, da ich meine „Schulkarriere“ vor 1,5 Jahren so geplant habe, dass ich 2020 keine Prüfungen habe, sondern erst 2021 mein Fachabi schreibe. Aber manche Dinge kann man eben nicht beeinflussen.

Ich hoffe ihr bleibt allle zu Hause und achtet auf eure Mitmenschen. Wir sollten einfach versuchen diese Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen und uns bestmöglich fit zu halten.
Bleibt gesund!!!
Euer Taliso

Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , , , , , , ,

Als Leistungssportlerin und Studentin in den Semesterferien, ist die aktuelle Lage für mich nicht all zu sehr im Alltag zu spüren. Zwar fällt das Treffen mit Freunden leider flach und auch die Besuche bei den Großeltern beschränken sich auf Unterhaltungen über das Fenster und Einkäufe vorbeibringen, aber der Rest ist ähnlich. Vorallem seitdem ich kaum noch schwimme, denn so betreffen mich auch die Schwimmbandschließungen nur peripher. Das Lauf- und Radtraining kann ja zum Glück noch unverändert stattfinden.

Nun möchte ich die Zeit aber für ein paar Rückblicke auf unbeschwertere Zeiten nutzen. Vor drei Wochen fand in Sindelfingen die Deutsche Crosslauflaufmeisterschaft statt (wohl der einzige Wettkampf in nächster Zeit) bei der ich über die 5,5km in der U23 an den Start ging. Schon am Abend zuvor hatten mich Bilder der Strecke erreicht, sodass ich mich direkt auf eine Schlammschlacht einstellen konnte. Da es nach Sindelfingen ja nicht weit ist, reisten wir erst am Wettkampftag an. Die Strecke, welche über eine Liegewiese des dortigen Freibad führte, glich einem umgepflügtem Acker. Der Matsch war an manchen Stellen so tief, dass man regelrecht stecken blieb. Somit konnte man nicht wirklich von Laufen sprechen;) Für mich sind das allerdings verhältnismäßig gute Bedingungen, da ich eine sehr kaftvolle Läuferin bin und mir dadurch der tiefe Matsch nicht viel ausmacht. Dafür muss ich noch ein bisschen an meiner Laufökonomie arbeiten, um meine Offroadleistung auch auf der Straße und flachen Strecken zeigen zu können. Crossläufe machen mir generell viel Spaß und je schwerer desto besser für mich.

blank
Soweit am Rand wie möglich

Ich teilte mir mein Rennen gut ein, die erste Runde erstmal etwas ruhiger, den Rythmus finden, dann das Tempo so gut wie möglich halten und in der letzten Runde alles zu geben. Am Anfang steckte ich etwas im Feld fest, konnte nicht frei laufen doch nach und nach arbeitete ich mich nach vorn. Ich fühlte mich die ganze Zeit gut und konnte auch noch etwas mit Köpfchen laufen um möglichst Energie zu sparen. Am Ende wurde ich Siebte mit einem akzeptablem Abstand zur Spitze. Damit bin ich sehr zufrieden, ich habe wieder ein gutes Gefühl beim Wettkampf und mein Training scheint langsam anzuschlagen. Mit dem Team konnten wir uns sogar die Silbermedaille erlaufen und mussten somit nicht mit leeren Händen wieder nach Hause fahren.

blank
Bitte teilen:
Tagged with: , , ,

Der Titel entspricht zwar nicht ganz der Wahrheit, da ich so wie immer einen Trainingsplan für die ganze Woche erhalte, aber irgendwie fühlt es sich trotzdem so an. Jeden Tag verändert sich die Lage und in der aktuellen Situation gibt es einfach keinen Platz für den Leistungssport. So ist es leider nun mal und dass nun auch die großen Wettkämpfe wie Olympia abgesagt wurden, ist definitiv die richtige Entscheidung. Ich stecke da zwar noch nicht so drin wie mach anderer Athlet, aber ich denke ich kann es gut nachvollziehen, wenn auf einmal ein so großer Traum platzt oder um ein Jahr verschoben wird. Andererseits werden alle, die es bis zu dem Punkt der Olympiaqualifikation geschafft haben, schon so viele Rückschläge verkraftet haben, dass sie sich auch dieses Mal nicht unterkriegen lassen und genauso stark oder stärker 😉 wieder zurückkommen werden!

Für mich ist es aktuell, wie für viele andere, ungewiss was der nächste Tag bringen mag. Zum Glück bin ich gesund und im Alltag nicht stark eingeschränkt und auch wenn ich jetzt “nur” nicht schwimmen gehen und mit meinen Trainingskollegen trainieren kann, ist es eigentlich weit mehr, was wegfällt und eingeschränkt wird. Der Sport ist für mich seit einem Jahr nicht mehr nur meine Leidenschaft, sondern mein Beruf und wahrscheinlich auch Lebensinhalt Nummer eins. Ohne Events fallen wichtige Preisgelder weg und natürlich auch die Werbefläche für aktuelle oder zukünftige Sponsoren. So ist das Training aktuell wohl eher eine Investition in die Zukunft, denn ich kann nicht einfach in der jetzigen Krisenzeit meinen Job nicht machen und anschließend – wenn hoffentlich die Krise überwunden ist – direkt wieder einsteigen und erwarten, bei den nächsten Wettkämpfen erfolgreich zu sein. So versuche ich mich zumindest zur Zeit jeden Tag zu motivieren… Denn es ist nicht absehbar wann es wieder Wettkämpfe geben wird und ob diese Saison überhaupt ein Rennen stattfinden wird.

Bis dahin aber hoffe ich, dass unser System in Deutschland gut mit dem Virus zurecht kommen wird und die Infiziertenzahl so schnell wie möglich stagnieren und sinken wird. Ich selbst kann bis dahin, wie alle anderen nur meinen Beitrag leisten und so viel wie möglich zu Hause zu bleiben, Kontakt zu Anderen zu vermeiden und normale Einkaufsgewohnheiten beizubehalten 😉

In diesem Sinne

#stayhome and #flattenthecurve

Bitte teilen:
Tagged with: , , , ,

Mein Freund und ich sind auf Grund des Coronavirus vor über einer Woche schon nach Portugal “ausgewandert”. Dort haben wir uns bei Freunden in sofortige Quarantäne begeben. Da diese ein großes Surfcamp besitzen, dass natürlich gerade geschlossen hat, haben wir hier einen perfekten Trainings- & Rückzugsraum. Wir nutzten die Zeit um so kräftig und fit wie möglich aus der Krise zu kommen.

blank

Bitte teilen:
Tagged with: , , ,

blank
Sportler des Jahres 2019 mit Dr. Volker Klügel

Hallo Ihr Lieben,

Ich hänge leider etwas hinterher mit meiner Berichterstattung, aber da wir alle ja in den kommenden Wochen zwangsweise etwas mehr Zeit haben werden, möchte ich Euch hier noch von einem Ereignis berichten, das mich sehr stolz gemacht hat.

Am 07.02.2020 wurde ich bei der Sportlerehrung der Stadt Nürnberg überraschend zum Sportler des Jahres 2019 gewählt. Es war für mich ja schon einige Wochen zuvor eine große Ehre, dass die Sportredakteuere mich zum Sportler des Jahres gewählt hatten…aber nun auch noch die Stadt bei der Sportlerehrung?!?

Besonders war auch, das in diesem Jahr sowohl der Sportler des Jahres, als auch die Sportlerin des Jahres vom 1.FCN Schwimmen kamen.
Sportlerin des Jahres wurde Lena Gottwald, die 2019 Weltmeisterin im Triathlon über die Olympische Distanz in der Altersklasse 20 (20-24 Jahre) in Lausanne wurde. Über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen ist Lena derzeit nicht zu schlagen. 

Zudem wurden vom 1.FCN Schwimmen noch Marcus Schattner und Claudia Stich für Ihre zahlreichen nationalen und internationalen Titel ausgezeichnet, dies rundete das imposante Ergebnis der FCN Schwimmer und Triathleten ab. Das hat natürlich vor allem unseren Vorstand, Claus Swatosch, sehr stolz gemacht. Auf ihn wartete dann aber auch noch eine Überraschung am Abend der Sportlerehrung:
Nicht nur unsere Sportler wurden von Bürgermeister Dr. Gsell beglückwünscht, auch Vorstand Claus Swatosch selbst erhielt für seine langjährigen Verdienste um den Verein und den Schwimmsport in Nürnberg die silberne Ehrennadel der Stadt. Damit hatte er allerdings überhaupt nicht gerechnet. Erst als Sportamtschef Oehmke die Laudatio verlas, wurde ihm klar, dass SportService und Bürgermeister erstmalig eine solche Ehrung bis zum Tag der Ehrung geheim gehalten haben.

Ich habe diesen Tag im Februar in total schöner Erinnerung und wollte Euch auf jeden Fall noch daran teilhaben lassen.

Zu den aktuellen Ereignissen rund um die vielen nicht so schönen Dinge, melde ich mich in den nächsten Tagen.

Bleibt gesund,

Euer Taliso

Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hier zur Einsicht meine vorläufige Jahresplanung. Als erstes wichtiges Rennen steht Anfang Juni die Deutsche Meisterschaft Elite in Düsseldorf auf dem Programm. Danach ist ganz klar die Qualifikation zur U23 WM das Ziel. Dafür muss ich beim Europacup in Holten unter die Top 10 kommen und mindestens zweitbester Deutscher sein… Danach wird sich entscheiden wie die weitere Saisongestaltung aussieht, aber vorerst sind das sie beiden Höhepunkte, auf welche ich mich vorbereite!

blank

Heute hatte ich noch ein super abschließendes Training im Hinblick auf den Test nächste Woche in Bonn. Ich lief 4 mal 1000m und anschließend 4 mal 200m auf der Bahn und auch wenn die Beine noch ziemlich schwer waren, war ich mit den Zeiten sehr zufrieden. Die Vorgabe war die 1000m in 3:05-3:00 Minuten zu laufen und ich konnte mich von einer 3:03min/km kontinuierlich auf eine 2:56min/km steigern. Auch die 4 mal 200m liefen gut (alle in 30sek)

blank

Mal sehen ob ich nächste Woche die 15:00min auf 5000m unterbieten kann!

Bitte teilen:
Tagged with: , , , , ,

Seit einer Woche bin ich zurück aus dem Trainingslager in Nürnberg und was soll ich sagen. Seitdem höre ich jeden Tag nur noch Corona, Corona und Corona… Als ich Mitte Januar nach Thailand geflogen bin, waren die Medien schon voll von einem Virus, der sich in China auszubreiten begann. Ich nahm das eher beiläufig zur Kenntnis und dachte nicht groß darüber nach, wie weit sich dieser ausbreiten könnte und welche Folgen das auch für mich haben könnte. Auch als ich Anfang Februar zurück nach Deutschland gekommen bin, waren noch kaum Auswirkungen spürbar. Nun informierte ich mich zwar schon einmal genauer welche Symptome man aufweisen würde und wie schwerwiegend Corona als Krankheit wirklich wäre, aber mein Alltag war dadurch nicht beeinträchtigt.

blank

Die erste Auswirkung auf den Triathlonsport zeigte sich dann am 25. Februar, als das erste WTS (World Triathlon Series) Rennen in Abu Dhabi abgesagt wurde. Ich darf hier zwar noch nicht starten, allerdings hat es für viele Triathleten eine enorme Auswirkung, da die Olympischen Spiele vor der Tür stehen und sich viele Athleten noch qualifizieren müssen. Ein WTS Rennen ist bei vielen Nationen eine Möglichkeit dafür und es gibt insgesamt sowieso nur noch sehr wenige große Rennen vor den Spielen in Tokio.

Der zweite Punkt, welchen ich anfangs nur in den Nachrichten hörte und nicht allzu Ernst nahm, waren die “Hamsterkäufe” in den Supermärkten! Am Donnerstag war ich einkaufen und das Klopapier war leer?! Ernsthaft? Auf Nachfrage hieß es nur, dass erst mit der nächsten Lieferung die Bestände wieder aufgefüllt werden, aber die Mitarbeiterin meinte auch, dass das Klopapier dann am gleichen Tag wieder ausverkauft sein würde. Naja…

Zurück zum Sport: Mein erster Triathlon, auf den ich mich schon mega gefreut habe, wurde jetzt auch noch abgesagt (ein Europacup in Frankreich) und wie es aussieht, kann ich mein nächstes Trainingslager über Ostern auch in die Tonne treten… das wäre nämlich in der Toskana gewesen und vor allem in Norditalien haben sich ja jede Menge Leute mit Corona infiziert.

Nächste Woche steht auf jeden Fall der alljährliche Leistungstest der Deutschen Triathlon Union an (dieses Jahr in Bonn) und zum jetzigen Zeitpunkt ist zumindest dieser Wettkampf noch nicht abgesagt! Auch wenn es nur ein 800 Meter Schwimmen im Becken und anschließende 5000 Meter laufen sind, freue ich mich schon zu sehen, wie die aktuelle From ist und hoffe, zwei neue Bestzeiten aufstellen zu können.

Bis dahin: immer schön Händewaschen und cool bleiben!

Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , , , ,

Life happens.

Planen kann man Vieles, doch ob es dann auch immer so funktioniert, ist die andere Frage. Damit beschäftigt man sich als Leistungssportler sehr viel, sei es nach einem schlechten Wettkampf oder während einer Verletzungspause. Doch eben auch als Student, was ich dieses Semester leider feststellen musste. Nachdem ich mit dem Phantom Kurs zwei den praktischen Teil der Vorklinik im September abgeschlossen hatte, lagen zwei Semester theoretische Fächer vor mir. Unter anderem Biochemie und Physiologie. Beides relativ schwere Fächer, die vor allem durch Auswendiglernen geprägt sind. Das allein ist für mich schon Herausforderung genug, da ich eher durch praktisches Arbeiten und gute Erklärungen lerne.

Herausforderung Lernen

Ich würde mich selbst als emotionalen Lerntyp beschreiben, da es mir sehr leicht fällt mir Dinge zu merken die mit Emotionen verbunden sind. Finde ich etwas interessant bleibt es sofort „hängen“, auch Zusammenhänge verstehen klappt gut. Sehr schwer fällt mir allerdings, große Mengen an Information stur auswendig zu lernen. Doch in Biochemie ist das mehr als alles andere gefragt. Ist etwas auf den Vorlesungsfolien größer als Schriftgröße acht, ist es fürs Verständnis essenziell, für die Klausur aber komplett irrelevant. Die Fragen sind dann eher vom Typ: wenden sie an was auf Vorlesungsfolie 187 unten links kleingedruckt stand und bei dem wir gesagt haben das müssen sie nicht ins Detail wissen. Doch alles Jammern hilft nichts, denn so ist dieses Fach nun mal und ändern kann man daran eh nichts. Also werde ich für die Klausuren im nächsten Semester noch härter arbeiten müssen und hoffen das es dann reicht. Leider hatte ich während der Prüfungsphase auch noch zwei persönliche Schicksalsschläge zu verarbeiten. Zusammengefasst waren die letzten Monate keine besonders Schönen. Aber im Leben geht es eben nicht immer nur bergauf, sondern es gibt auch schwierige Zeiten, in denen man alles in Frage stellt und es einem so vorkommt, als passiere alles Schlimme auf einmal. Man denkt nichts läuft wie geplant und es geht nur noch bergab. Doch grade in diesen Zeiten hilft es mir, eine Familie und Freunde zu haben, die mich unterstützen und mir helfen das Positive zu sehen, weiter zu machen und den Mut nicht zu verlieren. Dafür bin ich mehr als dankbar, denn sonst würde ich nur immer weiter im Selbstmitleid versinken.

blank

Sport hilft immer

Auch hilft mir in schlechteren Phasen der Sport. Den Kopf frei bekommen, an nichts denken, einfach mit sich selbst sein und Laufen. Höchstleistungen und neue Bestzeiten sind in solchen Phasen natürlich auch schwer zu erzielen, da der Kopf nie wirklich richtig frei ist. Trotzdem hatte ich beim Silvesterlauf in Nürnberg ein zufriedenstellendes Rennen und konnte über die 5km meinen alt bewährten 2ten Platz verteidigen. Auch bei den bayrischen Crosslaufmeisterschaften erzielten wir mit dem LAC Fürth einen tollen ersten Platz als Frauenteam.

blank

Urlaub Trainingslager

Nach all dem Stress in den letzten Wochen ist jetzt aber erstmal Urlaub angesagt, auch wenn ich mich manchmal so fühle, als hätte ich es mir wegen den schlechten Prüfungsergebnissen gar nicht verdient. Doch ich hoffe in den kommenden 10 Tagen mit dem BTV im Trainingslager auf Mallorca den Kopf frei zu bekommen, um wieder frisch in die nächste Lernphase zu starten. Denn im April steht meine Wiederholungsklausur in Physiologie an. Bis dahin aber erstmal wieder mehr Sport und etwas Zeit für die schönen Dinge im Leben.

Bitte teilen:
Tagged with: , , ,

blank

Am ersten Februarwochende fand die DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen) der 2. Bundesliga Süd in Freiburg statt.

Wir fuhren am Freitag mir 2 Mannschaften nach Freiburg. Es sollte sich herausstellen, dass sich die weite Anreise mit einer sehr langen Fahrt (und vollen Autobahnen am Freitagnachmittag) gelohnt hat. Unsere Jungsmannschaft konnte sich einen starken 7. Platz und somit den Klassenerhalt sichern und die Mädchen haben es sogar geschafft in die 1. Bundesliga aufzusteigen.

Als nächstes geht es für mich ins Ausdauertrainingslager nach Inzell, wo nicht nur Schwimmen, sondern auch Langlaufen auf dem Plan steht.
Ich freue mich schon darauf, da dieses Trainingslager immer sehr lustig ist, wir alle zusammen in großen Blockhütten wohnen und trotz der Anstrengung auch viel Spaß haben.

Ich werde Euch davon berichten.

Bis dann,

Euer Taliso

Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , ,

blank


In Wuppertal fand am 25. und 26.1.2020 das DMSJ-Bundesfinale 2019, also der DSV-Endkampf des Deutschen Mannschaftswettbewerbes Schwimmen der Jugend statt.

Ich war mit der männlichen A-Jugend auch dabei. Wir zogen als 4. ins Finale ein, wir konnten uns auch um 4 Sekunden auf eine Zeit von 19:53,62 verbessern, dies reichte jedoch trotzdem nur für einen 6.Platz.

Für mich persönlich war es aber trotz allem ein sehr positives Wochenende, da ich auch fast allen Strecken Bestzeiten schwimmen konnte. Bei der 100B-Staffel ging ich als Erster an den Start und konnte mit einer Zeit von 1:03,40 eine neue Bestzeit und einen neuen Deutschen Rekord aufstellen.

Zudem war es wieder ein schöner Mannschaft-Wettkampf und ich habe mich gefreut, noch ein letztes Mal dabei sein zu können, da es ja doch immer sehr lustig ist, wenn sich alle bei der Siegerehrung verkleiden.

Bis bald,

Euer Taliso  

blank
Bitte teilen:
Tagged with: , , , , , , , , , , , , ,

Ich bin wieder beim Springen angelangt und auch das Pistenfahren fühlt sich gut an. Ab dieser Woche fangen wir mit speziellem Physio Training an, um mich ‘Park ready’ zu machen.

Nach mehreren Arzt & Physio Terminen in den letzten Wochen, haben wir uns dazu entschieden, dass die wahrscheinlichste Aussage folgende ist: ” Das Anterio Laterale Ligament wurde übersehen und ist bei Kapselverletzungen oft mit beschädigt”.

Dieses Band gibt halt, besonders in Drehbewegungen und ist bei meinen MRT’s nicht sichtbar. Es könnte durchaus verletzt oder gerissen sein, wobei der Arzt von einer OP abrät. Wir sollen spezielle Übungen für die Stabilität in dem Aufgabenbereich des ALL machen und beobachten inwieweit eine Verbesserung entsteht.

Falls das ALL das Problem ist, wird sich mit den Übungen sehr bald etwas verändern.

blank
Bitte teilen:
Tagged with: , , ,

Seit zwei Wochen bin ich jetzt schon hier im Trainingszentrum Thanyapura in Thailand und was soll ich sagen… es könnte wirklich nicht besser laufen. Die Trainingsbedingungen sind optimal! Es gibt hier zwei Schwimmbecken (25m Pool und 50m Pool), Kältebecken für ein Eisbad nach einer harten Laufeinheit auf der Bahn, und die Radrunden sind auch abwechslungsreich. Vor allem zwei Runden werden mir in Erinnerung bleiben und die Strecken zähle ich auf jeden Fall zu den schönsten Straßen, die ich je gefahren bin. Sie verliefen an der Küste durch den Dschungel, immer mit Ausblick auf das Türkise Meer und den weißen Sandstrand! Man fühlte sich fast wie in einer Achterbahn, denn es ging immer entweder mit bis zu 30% bergauf oder genauso steil wieder runter.

Langsam werde ich auch bei harten Sets wieder schneller und so macht das Training, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt im Jahr immer sehr viel ist, richtig Spaß! Bis Donnerstag bleiben wir noch in Phuket, bevor es dann wieder nach Hause geht. Am Sonntag steht dann auch schon der erste kleine Wettkampf der Saison an: die bayerischen Meisterschaften im Crosslauf. Mal sehen ob ich mich bis dahin noch etwas erhole;)

Hier noch ein paar Bilder, dann könnt ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen:

blank
blank
blank
blank
blank
blank
Bitte teilen:
Tagged with: , , , , ,

In den letzten zwei Wochen habe ich mal wieder eine Chill-Pause machen müssen. Mein Knie hat leider ein paar Tage nach dem ersten “Sprungtag” im Park angefangen weh zu tun. Durch den akuten Schmerz konnten wir zwar endlich die genau Stelle festlegen, an der sich mein Bein die letzten Jahre “verdreht” angefühlt hat, allerdings sind sich Arzt und Physio gerade nicht einig, was das Problem verursacht.

Währenddessen weitere Abklärungen folgen, werde ich mich wieder mehr auf das Aufbautraining fokussieren. Skifahren wird auf ein bis zwei Pistentage in der Woche zurückgeschraubt.

blank
Bitte teilen:
Tagged with: , , ,