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Sportblog Freeski – Zimmermann Lisa

Ich bin nach langer Zeit wieder am fliegen 🙂

Seit ich Ende Nov mit einer Therapy nach dem Theralogy – Konzept arbeite, hat sich mein Kopf enorm verbessert. Mittlerweile kann ich drei Stunden im Park skifahren ohne meinen Kopf oder Hals zu spüren und auch schon 2 bis 3 Tage hintereinander. Autofahren hat sich auf eine Stunde gesteigert und der Fokus liegt nun auf der Laptop-Arbeit sowie der Überempfindlichkeit auf Wärme, etc. Dies hat sich bisher nur ein wenig verbessern können.

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Sportblog Simon Henseleit: Update Training

Hallo zusammen! Die letzte Woche war endlich mal etwas ruhiger und ich konnte alle Dinge erledigen, die so in den letzten Tagen liegen geblieben sind. Training stand auch ganz schön viel auf dem Programm, aber ich schaffte es trotzdem, meinen 20. Geburtstag zu genießen! Am Samstag fliege ich dann auch schon nach Thailand für drei Wochen ins Trainingslager und dementsprechend wird die nächste Woche eine Entlastungswoche. In diesem Sinne: viel Erfolg beim Erledigen eurer Dinge!

Athlete Training the day before Superleague Malta 2019 (Photo by That Cameraman /Superleague Triathlon)
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Sportblog Simon Henseleit: Leistungsdiagnostik Leipzig

Tests, Tests, Tests… durch die komplexe Leistungsdiagnostik muss man einfach jedes Jahr durch! Dafür gehts für mich und die anderen Nationalkaderathleten immer ab nach Leipzig ans IAT (Institut für angewandte Trainingswissenschaften). Hier wird jede Disziplin getestet und nebenbei werden noch alle nötigen medizinischen Checks durchgeführt.

Los ging’s für mich am Donnerstag morgen im Labor. Die Messung des Gewichts ist hier natürlich immer besonders wichtig (unter uns Athleten) da daran dann der Watt/kg Wert, des nachfolgenden Radstufentests ermittelt wird. Hier gab es auch erst einmal nichts Aufregendes oder Neues, außer dass ich mal wieder knapp 2cm gewachsen bin. Keine Ahnung wo das noch hinführen soll…?! Aber ich hoffe das war’s jetzt erstmal mit dem Wachstum!

Danach ging es ab in die Schwimmhalle für den ersten Test. Dieser besteht hauptsächlich aus 4*400m Stufen und wird immer auf der 50m Bahn geschwommen. Dazwischen wird natürlich immer Blut am Ohr abgezapft, um den Laktatwert zur jeweiligen Geschwindigkeit, zu ermitteln. Die Zeitvorgaben für die ersten drei Stufen variieren je nach Leistungsfähigkeiten der Athleten, aber der vierte 400er soll maximal schnell geschwommen werden. Neben den 400 Meter Stufen, wird auch einmal die Schnelligkeit über 50m getestet und hier konnte ich mit 27,0s eine ganz passable Zeit abliefern. An den anschließenden Stufentest ging ich mit geringer Erwartung heran. Kurz vor Silvester habe ich mir eine Erkältung eingefangen und die wurde ich bis diesen Montag einfach nicht los. Eine ganze Woche Trainingsausfall macht sich natürlich erst einmal bemerkbar. Allerdings lief es dafür ziemlich gut und mit einer Zeit von 4:38min auf die letzten 400 Meter, bin ich den Umständen entsprechend, sehr zufrieden.

Der nächste Test fand am Nachmittag statt und war ganz ähnlich wie der Schwimmtest. Vier mal drei Kilometer auf dem Laufband standen auf dem Programm! Die Geschwindigkeiten: die erste Stufe bei 3:40min/km, dann 3:30min/km, 3:20min/km und die letzte Stufe in 3:10min/km. Hier soll man sich eigentlich nicht ausbelasten, sondern die letzte Stufe noch mit Reserve laufen können. Das reicht aus um die wichtigen Trainingsbereiche aus dem Test abzuleiten… Trotzdem war dieser Test deutlich anstrengender für mich, als der Schwimmtest am Morgen. Hier war mein Puls für die Geschwindigkeit immer viel zu hoch und meine Beine fühlten sich einfach nur schwer an! Die letzte Stufe sollte ich daher auch nur 2km laufen, da mein Puls schon bei 195bpm lag und mir die Krankheit offensichtlich noch ziemlich zu schaffen machte.

Ähnlich erging es mir am Freitag beim Radtest. Hier wird ebenfalls ein Stufentest gefahren. Begonnen wird bei 130W und alle fünf Minuten der Widerstand um 30W erhöht. Durch die fünf Minuten pro Stufe dauert der Test recht lang und nach 51 Minuten, das bedeutet bei der 430W Stufe, war dann Schluss für mich und meine Beine verweigerten den weiteren Dienst. Eigentlich wird am Freitag auch immer noch ein kurzer und schneller Lauftest, zur Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme gelaufen, aber aufgrund meiner schlechten Verfassung, ließ ich diesen weg.

Das oberste Ziel ist jetzt, komplett gesund zu werden, um nächste Woche wieder gut trainieren zu können! Die Tests waren zwar nicht sehr aussagekräftig, aber ich hoffe einfach, dass ich auf einem guten Weg bin und die Tests ohne die Krankheit anders ausgesehen hätten. Am Sonntag nehme ich außerdem zusammen mit meinem Kumpel Julian Müller-Kühnle, der letztes Jahr in der Humanmedizin promovierte, unseren zweiten Podcast auf. Hier quatschen wir immer ein bisschen über verschiedene Sportarten, die Olympischen Spiele, oder aktuelle Ereignisse in meiner Karriere. Julian liefert dabei den wissenschaftlichen Input und ich versuche meine praktische Erfahrung beizusteuern;) Wenn ihr interessiert seid, schaut doch mal auf Spotify bei der „Muskelmeisterei“ vorbei.

Am 25.01 geht es dann wieder in die Sonne und ich freue mich schon riesig auf das anstehende Trainingslager. The place to be: Thailand!

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Taliso Engel Schwimmblog: Trainingslager in Belek

Hallo Ihr Lieben,

Seit gestern bin ich aus dem Trainingslager mit der Nationalmannschaft in der Türkei zurück.
Wir waren vom 27.12. – 06.01. mal wieder im schönen Hotel „Gloria Sports Arena“ in Belek.
Dort haben wir somit auch Silvester gefeiert, was sehr schön war, da es in der Türkei kein Feuerwerk und Kracher gibt.

Am 01.01. hatten unsere Trainer auch eine ‚ganz wunderbare‘ Neujahrsüberraschung für uns: die erste Trainingseinheit 2020 bestand aus 100×100. Jeder Schwimmer, der schon mal in den Genuss dieser Trainingseinheit kommen durfte, weiß wovon ich spreche…..🙄🥵💪🏻

Ich hoffe, meinen derzeit guten Trainingszustand halten zu können, denn am 25.-26.01. steht das DMSJ-Bundesfinale für uns an.

Nun geht das Training bis zu den Faschingsferien erstmal hier in Nürnberg weiter und dann geht es nach Inzell ins Ausdauer-Langlauf-Trainingslager.

Ih hört von mir 😉

Euer Taliso

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Taliso Engel Schwimmblog: Meine Jahresplanung 2020

Meine Jahresplanung 2020

Hier zum Download: Jahresplanung Taliso Engel 2020

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Taliso Engel Schwimmblog: Swim Cup Amsterdam

Hey,

erstmal wünsche ich euch allen ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr!
Wie vor einigen Tagen schon erwähnt, fand vom 13.-15.12. der Swim Cup Amsterdam statt, bei dem mich das Filmteam der Deutschen Welle begleitete. Es war für mich der erste Wettkampf auf der 50 Meter Bahn in der Saison 2019/20 und zugleich die erste Möglichkeit die Qualizeit für die Paralympics in Tokyo 2020 zu schwimmen.

Dies gelang mir dann auf meiner Hauptstrecke, den 100 Meter Brust! Ob ich nach Tokyo mitfahre entscheidet sich dann aber erst im Juli. Bis dahin werde ich weiterhin fleißig trainieren, an meinen Bestzeiten arbeiten und hoffentlich gesund bleiben.

Ihr hört von mir,

Euer Taliso

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Taliso Engel Schwimmblog: Beitrag im Sportkanal der Deutschen Welle

Hallo zusammen,

vor ein paar Wochen hat mich ein Filmteam der Deutschen Welle auf einem Wettkampf in Amsterdam begleitet und einen kurzen Beitrag über mich gedreht. Ihr könnt ihn euch hier ansehen:

https://m.dw.com/de/taliso-engel-ziel-paralympics-2020/av-51755988

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Taliso Engel Schwimmblog: DMSJ Landesfinale in Bayreuth und Para-Nachwuchssportler des Jahres

 

Hey,

am 30.11.19 und 1.12.19 fand in Bayreuth das landesfinale (Bayern) der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMSJ) statt. Dort wird von jeder Lage immer eine 4×100 m Staffel geschwommen. 

Ich bin nach meiner zweiwöchigen krankheitsbedingten Pause und der DKM in Remscheid wieder sehr gut ins Training reingekommen. Wodurch ich  mich im Vergleich zu vor zwei Wochen ziemlich steigern konnte.

Zum jetzigen Zeitpunkt weiß ich auch schon, dass meine Mannschaft und ich es als 4. ins Bundesfinale in Wuppertal am 25. und 26.1.2020 geschafft haben. 

Außerdem wurde ich vor ein paar Wochen zum Para-Nachwuchssportler des Jahres 2019 gewählt. Ich habe mich mega gefreut und es bedeutet mir sehr viel. Außerdem gibt mir das nochmal extra Motivation.

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Sportblog Simon Henseleit: Fuerteventura the Green Island

Das erste mal auf Fuerteventura! Ich verstehe zwar bis heute nicht warum die Insel auch den Spitznamen „the Green Island“ trägt, aber die Trainingsbedingungen dort sind optimal.

Wir waren acht Athleten aus Nürnberg und haben zusammen mit der österreichischen Nationalmannschaft trainiert. Mit den Özis ist die Stimmung eigentlich immer gut und so waren die letzten 14 Tage auf jeden Fall unterhaltsam.

Trotzdem kam das Training auch nicht zu kurz und für das erste Trainingslager der neuen Saison hab ich ganz gut trainiert und ein paar solide Einheiten gemacht. Der Fokus liegt – um diese Jahreszeit – natürlich eher auf der Grundlagenausdauer und so standen vor allem längere Radausfahrten, viel Athletik und Dehnung zur Verletzungsprophylaxe auf dem Programm.

In der ersten Woche erwischten wir denkbar das schlechteste Wetter für Fuerteventura und es regnete ab und zu. Das Ergebnis waren unendlich viele Regenbögen und mehr als eine nasse Dusche auf dem Rad. Ansonsten musste ich mich ganz schön umstellen, denn die Radausfahrten waren gar nicht so einfach zu planen. Wenn wir für den Hinweg teilweise drei Stunden gebraucht haben, fuhr man wegen dem starken Rückenwind, die gleiche Distanz auf einmal in einer Stunde zurück! Am Ende habe ich mich aber auch gefreut wieder nach Hause zu kommen, denn nach vier Wochen Grundausbildung und jetzt den 14 Tagen auf Fuerte, brauche ich erstmal etwas Ruhe vom Unterwegssein. Außerdem ist die Weihnachtszeit ziemlich an mir vorbeigezogen und ich freue mich darauf vor Weihnachten noch ein bisschen Ruhe in den Alltag zu bekommen. Ich habe ja noch eine Woche Zeit und vielleicht komm ich noch rechtzeitig in Weihnachtsstimmung. Und vielleicht liegt zu Hause bei mir im Allgäu sogar Schnee!

Hier noch ein paar Bilder aus den Süden:

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Zimmermann Lisa – Freeski Blog

Endlich fühlt sich mein Knie beim Skifahren halbwegs gut an.. sogar ohne dass ich direkt davor Strom zum aufwärmen benutzen muss. Mein Kopf hat sich auch von 50min Skizeit auf 2h gesteigert 🙂 Die neuen Therapien scheinen etwas zu bewirken!

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Taliso Engel Schwimmblog: Deutsche Kurzbahn Meisterschaft in Remscheid

Hallo,

die DKM in Remscheid (15.-17.11.19) war für mich ein sehr anstrengender Wettkampf, da ich mal wieder zwei Wochen nicht trainieren konnte. Das lag daran, dass ich mich stark erkältet hatte. 
Trotzdem startete ich an diesem Wochenende 13 mal, wovon ich sogar 7 persönliche Bestzeiten, 4 deutsche Rekorde und 2 Europa Rekorde erzielen konnte.
Ich war sehr überrascht über diese Ergebnisse und freute mich sehr.

Foto: C.Engel

Mittlerweile habe ich mich wieder komplett auskuriert und bin nun auch wieder voll im Training.

Leider habe ich in der Schule gerade sehr viel Tests und Prüfungen, sodass ich mich hier etwas kürzer halte, da mir teilweise einfach die nötige Zeit fehlt.

Vor Weihnachten steht für mich auch noch ein Wettkampf auf dem Programm, es geht vom 12.-16.12. zum Swim Cup nach Amsterdam.
Ich werde Euch davon berichten!

Liebe Grüsse,

Taliso

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Elena Krawzow Schwimmblog: Saisonstart

Hallo Zusammen :-),

seit Anfang Oktober stecke ich nun mitten in der neuen Saison 19/20. Innerhalb der zwei Monaten hatte ich bereits zwei Wettkämpfe auf der Kurzbahn. 

Nach drei Wochen Training startete ich bei dem north sea swim meet in Norwegen.  Über die guten Ergebnisse war ich recht überrascht. Das Beste an dem Wettkampf war, die großzügige Belohnung für den Gesammtpunktsieger mit einer Omegauhr. Ich kann zwar das Zifferblatt der Uhr nicht wirklich entziffern aber trotzdem freue ich mich riesig über mein neues Accessoire :-).

Der zweite Wettkampf war die Deutsche Kurzbahnmeisterschaft in Remscheid. Auf dem Weg dorthin, habe ich nicht ahnen können, dass ich die Ergebnisse von Stavanger nochmal toppen kann.  Nun jetzt bin ich fünffache Weltrekordhalterin über die Strecken 50m, 100m, 200m Brust, 50m Schmetterling und 100m Lagen. 

Es ist ein tolles Gefühl zuwiesen, dass ich am Anfang der Saison schon ziemlich gut in Form bin. 

Ja, das waren die Infos über meinen Saisonstart.

Momentan befinde ich mich im Trainingslager in der Türkei. Bei den vielen Umfängen im Wasser, ist es sehr hilfreich, hier im Gloriasports zu sein. Hier gibt es alles, was das Sportlerherz begehrt, daher ist es optimal, hier den anstrengenden Grundlagenausdauerblock abzuschwimmen. 

Am 8. Dezember sind wir wieder zurück in Berlin. Aber nicht lange, denn am 12. Dezember geht es zum ersten Langbahnwettkampf nach Amsterdam.  Ab diesen Wettkampf können wir uns für die Paralympics in Tokio qualifizieren. 

Noch eine gute Neuigkeit: Dieses Jahr bin ich erneuert zur Berlins Sportlerin des Jahres nominiert. Dank eurer Unterstützung, habe ich letztes Jahr den 2. Platz erreicht. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch dieses Jahr für meinen Trainer (Phillip Semechin) und mich abstimmen würdet. Bis zum 1. Dezember könnt Ihr noch fleißig für uns Voten.

Wir danken Euch für Eure Unterstützung.

Ich freue mich, euch dem nächst über die Geschehnisse zu berichten. 

Liebe Grüße aus der Türkei, Eure Elena 

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Sportblog Simon Henseleit: Grundausbildung Bundeswehr

Ja ich gehe zur Bundeswehr und habe mir das alles auch gründlich überlegt! Wer jetzt bei der Bundeswehr an Auslandeinsätze, schießen und Soldatendasein in Kasernen denkt, liegt völlig falsch;) Ich bin zwar aktuell in Hannover in der Kaserne, allerdings läuft das bei uns Sportler etwas anders, als bei normalen Rekruten.

Erst einmal gibt es bei der Bundeswehr ein Kontingent für Leistungssportler mit Perspektive auf Olympiamedaillen oder Weltmeistertitel, grob gesagt für Nationalkaderathleten. Die einzelnen Dachverbände entscheiden dann, welche Kaderathleten diese Plätze bekommen. Hier ein großes Dankeschön an die Deutsche Triathlon Union, die mir das ermöglicht! Dementsprechend sind in meinem Zug nur Leistungssportler aus den verschiedensten Sportarten und unser Auftrag ist einfach gesagt, möglichst gut in unserem Sport zu werden! Dafür ist auch die Grundausbildung von drei Monaten auf vier Wochen gekürzt und wir lernen wirklich nur das Nötigste – dazu gleich mehr. Außerdem sind die Ausbilder nur für Sportler zuständig und beenden den Tag meistens so, dass noch Zeit bleibt eine kleine Einheit zu trainieren. Zum Glück haben meine Kameraden auch alle Bock die Grundausbildung durchzuziehen und immer mit zu arbeiten, so dass wir auch keinen Stress mit den Ausbildern haben!

Bis jetzt stand viel Formaldienst auf dem Programm, d.h. viel im Gleichschritt marschieren, die wichtigsten Befehle kennen lernen und auch ausführen zu können. Das war den Ausbildern so wichtig, da wir letzte Woche Dienstag – im Rahmen des öffentlichen Gelöbnisses vor dem Reichstag in Berlin – unseren Eid abgelegt haben. Wer da die Nachrichten gekuckt hat, hat mich ja vielleicht gesehen;) es war auf jeden Fall ziemlich kalt und das lange Stehen hat es nicht gerade besser gemacht… Aber eine coole Erfahrung und tolle Kulisse mit rund 450 Rekruten vor dem Reichstag zu stehen!

Außerdem haben wir gerade eine Sanitätsausbildung. Hier wird die Theorie auch mit der Praxis verbunden und es ist auch immer ganz lustig, uns gegenseitig aus LKW´s zu retten oder auf Tragen abzutransportieren. Der Verwundete ist dann komischerweise immer der gleiche Typ: ein 120kg schwerer Ringer! Warum auch immer?!

Es ist auch sehr interessant mal andere Sportarten genauer kennen zu lernen und die verschiedensten Anforderungen, sei es im Training oder Wettkampf, zu erfahren. Als Zusammenfassung lässt sich sagen, dass Triathlon nicht gerade die bequemste Sportart und definitiv mit einem sehr hohen Trainingsaufwand verbunden ist. Trotzdem würde ich mit keinem Sportler tauschen wollen und finde nach wie vor, dass Triathlon einem enorm viel zurück gibt und einen selbst, durch immer wieder neue Herausforderungen, nicht nur als Sportler, sondern auch als Person im Leben weiterbringt. (Kleiner philosophischer Ausbruch meinerseits)

Die Grundausbildung dauert jetzt noch zwei Wochen und danach geht es direkt ins erste Trainingslager der Saison nach Fuerteventura.

Bis dahin werde ich erstmal, wie es in der Bundeswehr so schön heißt:

„wegtreten und befohlene Maßnahmen ausführen!“

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Taliso Engel Schwimmblog: Bayrische Kurzbahn Meisterschaft

Am 19. und 20. Oktober fand bei uns im Langwasserbad die Bayrische Kurzbahn Meisterschaft statt. Es war mein erster Wettkampf nach der WM und es lief teilweise gut und teilweise nicht so gut.

Zum Beispiel konnte ich auf 50m und 100m Brust meinen deutschen Kurzbahn Rekord brechen, worüber ich mich sehr gefreut habe, vorallem weil ich auf 50m Brust das erste mal unter 30 Sekunden gekommen bin (29,6).

Auf der anderen Seite schwamm ich Zeiten, welche ich auf der Langbahn schon schneller geschwommen bin.

Aber naja, ich schaue nach vorne und freue mich auf die Deutschen-Kurzbahn-Para-Meisterschaften, die vom 15-17.11. in Remscheid stattfinden. Ich werde euch natürlich davon berichten.

Bis dann,

Euer Taliso

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Eröffnungslehrgang in Garmisch

Jedes Jahr wird die neue Saison durch einen gemeinsamen Lehrgang mit dem bayrischen Triathlon Verband eingeläutet, dieses Jahr in Garmisch. Das Wochenende startete mit einer schönen Wanderung, direkt vom Hotel weg, zur Höllentalklamm. Nach einem kurzen Aufstieg am Bach entlang geht es normalerweise in die eigentliche Klamm hinein. Allerdings mussten wir feststellen das die Route schon für den Winter gesperrt worden war und so blieb uns nur der Weg über dem Berg. Da der Wald aber in voller Färbung stand und wir mit schönen Blicken ins Tal belohnt wurden, störte das kaum. Zudem konnte man von den Brücken, die über die Klamm reichten, auch einen Blick darauf erhaschen. Mit wahrscheinlich neuem Aufsteigsrekord erreichten wir die Stelle an der sich der Weg aus der Klamm und der über dem Berg kreutzten. Dort ging es dann erstmal nicht mehr weiter, da die Brücken über den Fluss bereits abgebaut waren. Für uns Mädels war das dann ein geeigneter Zeitpunkt um umzukehren, die Jungs wollten noch weiter und suchten sich einen Weg über die Steine. Da die Tempomacher jetzt weg waren konnten wir den Weg ins Tal auch genießen. Die bereits erwähnten Blicke waren nämlich nur an Abstieg sichtbar , da wir beraufwärts so schnell waren, dass man vorallem auf seinen Weg achten musste und damit der Blick auf Laub und Steine begrenzt war. In der Dunkelheit kamen dann auch unseren männlichen Begleiter zurück ins Hotel. Nach einem schönen gemeinsamen Essen beim Italiener wurde noch Dixit gespielt und genug Schlaf für die morgige Mountainbiketour gesammelt.

Geplant war eine 90km Tour, die laut unserem Trainer auch gern etwas länger dauern kann. Bereits 200m vom Hotel weg hatten wir den Weg verloren und fuhren einfach über die nächste Wiese um wieder auf die richtige Route zu gelangen. Diese war allerdings mehr als fragwürdigt, bei gefühlten 30% Steigung, Matsch und Steinen war der „Weg“ eher zum wandern mit Rad als zum Radfahren geeignet. Doch ein Triathlet fragt nicht groß den Trainer sondern folgt ihm vertrauensvoll und so ging es dan Berg runter wie hoch in ein nettes Tal in dem wir den Fluss queren wollten. Doch von eingezeichneten drei Brücken gab es nur Fundamente. Also Planänderung, es geht zum Eibsee. Nach allen Turbolenzen gab es erstmal das Beste was man sich beim Radeln vorstellen kann: Käse, ganz stilecht am Stück. Gut gestärkt ging es dann weiter zum Kloster Etal. Nach einem kleinen Eis als Nachtisch war der Rest des Wegs über den Plansee nach Hause auch kein Problem mehr. Normalerweise gibts natürlich keine Pausen aber das Wochenende stand eher unter dem Motto „gemeinsame Unternehmungen“ als „Training“.

Die Abschlusswanderung am Sonntag ging Richtung Kramer allerdings nicht ganz hoch sondern nur auf einen seiner Nachbargipfel, den Hirscherbichl. Ein Gipfelkreuz gabs aber trotzdem. Das Wochenende endete wie es begonnen hate mit einem neunen Speedrekord nach oben, statt 3 Stunden vom Parkplatz 1:20h von ganz unten. Nur gemütlich runter gings diesmal nicht, was unser Trainer Roland mit langen Beinen für ein Tempo absteigt, war für kurze Beine wie meine, joggen. Naja so war zumindest die Laufeinheit schonmal ins Wandern integriert und mal ehrlich runtergehen ist doch eh viel anstrengender. Es ist immer wieder schön mit dem Team Zeit zu verbringen und so war es auch diesmal ein wunderschönes Wochenende. Zu unserem Glück auch noch das letzte warme dieses Jahres. Perfekt um die neue Saison zu starten und einen Goldenen Herbst abzuschließen. Jetzt geht der Ernst des Lebens wieder los, Radfahren ohne Kaffeepause.

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Taliso Engel Schwimmblog: Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Nürnberg

Hey,

am 18. Oktober durfte ich mich im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt Nürnberg eintragen.
Bei der Gelegenheit konnte ich auch sehen, welche Persönlichkeiten sich seit 1897 in dieses kostbare Buch eingetragen haben.
Es ist für mich eine riesige Ehre, zusammen mit Kaiser Wilhelm, Max Morlock und Angela Merkel in einem Buch zu stehen.
Die Stadt Nürnberg hat für mich einen tollen Empfang im Rathaus mit Oberbürgermeister Dr. Ulrich May gegeben. Es war ein echtes Erlebnis!

Nach zwei Wochen Trainingspause bin ich mittlerweile auch wieder dabei und berichte bald mehr….

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Sportblog Simon Henseleit: Superleague Malta

Das letzte Rennen der Saison ist Geschichte. Insgesamt war ich eine Woche in Malta und war dieses Mal von Anfang an Teil des Profi Geschehens. Das Ziel der Superleague ist nämlich, neben spannenden Rennformaten, auch einen bleibenden Eindruck vor Ort zu hinterlassen und die Gesellschaft zum Sport zu bewegen. Jeder Athlet bekommt einen genauen Ablaufplan und Aktivitäten zugewiesen, beispielsweise eine Motivationsrede in einer Partnerfirma der Superleague oder eine Sportstunde mit kleinen Kindern in der Schule. So wird es natürlich auch attraktiv, Sponsor der Superleague zu werden und gerade für den Tourismus ist es positiv, dass dieses Triathlon-Großevent zu den jeweiligen Orten kommt. Für mich persönlich funktioniert dieses Konzept auf jeden Fall und es gibt einem selbst auch Ideen, mögliche neue Sponsoren zu akquirieren.

Malta – October 16, 2019: Athletes meet and Greet with ministers during the days ahead of Superleague Malta 2019 at the Urban Valley Resort and SPA, Malta (Photo by That Cameraman /Superleague Triathlon)
Malta – October 16, 2019: Athletes meet and Greet with ministers during the days ahead of Superleague Malta 2019 at the Urban Valley Resort and SPA, Malta (Photo by That Cameraman /Superleague Triathlon)

Nun aber zum Rennen selbst… Am Samstag waren (wie in Jersey) die Halbfinals, bestehend aus einem doppelten Triathlon (swim/bike/run)×2 . Wer in welchem Halbfinale startet, wird immer am Tag vorher gelost und ich musste im Semifinale A ran. Da ich mich in Jersey für das Finale qualifiziert hatte (besten 5 aus jedem Halbfinale + die insgesamt 5 Zeitschnellsten) waren meine Erwartungen natürlich an diesem Erfolg gemessen hoch! 

VALLETTA, MALTA – OCTOBER 18, 2019: The slot draw during Super League Triathlon Malta on October 18, 2019 in Valletta, Jersey. (Photo by Tom Shaw/Superleague Triathlon)
Malta – October 18, 2019: Athlete Training the day before Superleague Malta 2019 (Photo by That Cameraman /Superleague Triathlon)

Mein Start und das Schwimmen war auch sehr gut und ich konnte als dritter um die erste Boje schwimmen und mich dann hinter dem Weltmeister und zur Zeit unschlagbaren Vincent Luis einordnen und seinen Wasserschatten bis zum Ende halten. So war ich auf dem Rad direkt in der Spitzengruppe und konnte mich auf der ersten von vier 1km langen Runden gut verstecken und musste nicht allzu viel investieren. In der zweiten Runde war der Traum vom Finale dann aber vorbei… auf der Kuppe des Berges war ich kurz unaufmerksam und touchierte das Hinterrad eines Athleten vor mir und da direkt darauf eine Linkskurve folgte wurde mir einfach das Vorderrad „weggefahren“ und ich stürzte. Der Sturz an sich war auf Grund der niedrigen Geschwindigkeit am Ende des Berges nicht schlimm aber ich verlor wertvolle Sekunden, da mir die Kette herunterfiel. So fuhr ich zwei Runden lang so hart ich konnte und öffnete meine Schuhe zu spät und überfuhr dann auch noch die Abstiegslinie. Der anschließende Lauf war nicht wirklich glorreich und zusammen mit der Zeitstrafe fiel ich über 90sek hinter den Führenden zurück und wurde eliminiert. Das war natürlich enorm frustrierend! Aber so ist der Sport… ich hatte die erfolgreichste Saison meiner bisher kurzen Karriere und muss nun leider, auch wenn ich in Topform war, mit dem schlechtesten Rennen die Saison abschließen.

VALLETTA, MALTA – OCTOBER 19, 2019: in the Mens Group A Semi Final Race during Super League Triathlon Malta on October 19, 2019 in Valletta, Malta. (Photo by Tommy Zaferes/Superleague Triathlon)
VALLETTA, MALTA – OCTOBER 19, 2019: in the Mens Group A Semi Final Race during Super League Triathlon Malta on October 19, 2019 in Valletta, Malta. (Photo by Tommy Zaferes/Superleague Triathlon)

Am nächsten Tag stand allerdings noch ein kleines Event an. Die Superleague veranstaltete zusammen mit Nike einen fünf Kilometer Lauf für Krebs Aufmerksamkeit. Die Athleten welche es nicht ins Finale geschafft hatten, wurden gebeten teil zu nehmen und es war auf jeden Fall ein lustiges Event mit guter Botschaft!

VALLETTA, MALTA – OCTOBER 20, 2019: in the Nike Fun Run during Super League Triathlon Malta on October 20, 2019 in Valletta, Malta. (Photo by Tom Shaw/Superleague Triathlon)

Jetzt stehen ersteinmal zwei Wochen Offseason an. Die nutze ich auf jeden Fall zur kompletten Regeneration und zur Aufarbeitung der letzten Saison, um dann im November mit neuer Motivation und dem „Masterplan“ in die Vorbereitung für meine erste Saison als Profi zu starten!

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Frederic Funk Triathlon-Blog: Mein erster Ironman 70.3 Sieg

Lange gab es hier nichts mehr von mir zu hören. Als Triathlon Profi hat man ja soo viel zu tun… 😉 Naja, Zeit endlich mal wieder was zu schreiben. Bei dem Anlass, hilft auch keine Ausrede. Da ich jetzt nichts zu den vielen letzten Rennen im August und September schreiben will, besucht doch gerne meinen Instagram Account, bei dem ich unter jedes Bild auch immer ein paar Worte über meine Rennen geschrieben habe.

Nun zum Anlass dieses Blogs: Ich hab es endlich geschafft! Nach 6 Podiumsplatzierungen bei Challenge Family und Ironman 70.3 Rennen, konnte ich meinen ersten internationalen Profisieg holen beim Ironman 70.3 Lanzarote und mich damit frühzeitig für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften in Taupo, Neuseeland qualifizieren, die Ende November 2020 stattfinden.

Ein Tag vor dem Rennen in Lanzarote wurde bereits das Schwimmen abgesagt. Der Grund dafür war die Vorhersage von extremen Windbedingungen. Das hat mich als guten Schwimmer in solch einem Starterfeld extrem geärgert und ich war eigentlich gar nicht mehr so motiviert überhaupt zu starten. Aber was soll man machen, wenn man extra nach Lanzarote geflogen ist. Somit gab es für die Profis ein Bike and Run mit Massenstart. Wie das ganze dann beim ersten Wechsel ausgeschaut hat könnt ihr hier im Video sehen 😀

Das Chaos ging zu Beginn des Radfahrens erstmal weiter, bis sich vorne mit mir ein paar Athleten gefunden hatten, die ordentlich aufs Tempo drückten, um die Gruppe zu teilen. Dank der extremen Windbedingungen, gab es auch keine wirkliche Windschattenproblematik, da der Wind zu Beginn eher von der Seite kam und so jeder dieselben Wattwerte treten musste, um dabeizubleiben. Außerdem war die Radstrecke mit über 1000 Höhenmetern auch so schon sehr anspruchsvoll. Bei Kilometer 21 hatten wir mit einer Gruppe von 7 Athleten bereits einen Vorsprung von über zwei Minuten auf unsere Verfolger. Zwei weitere Athleten platzten weg, als ich bei einer Rückenwindpassage bei Kilometer 30 attackierte, um vielleicht alleine wegzukommen.

Bild: Ingo Kutsche

Als ich merkte, dass noch vier Athleten dranbleiben konnten, entschied ich mich vorerst gegen weitere Attacken und fuhr kontrolliert meine Wattwerte über die Hochgeschwindigkeitsstücke mit Rückenwind. Bei einer Abfahrt schaffte ich eine neue persönliche Maximalgeschwindigkeit von 94kmh. Da musste man sich besonders mit dem Zeitfahrrad sehr konzentrieren und alle Körperteile anspannen, um bei dem Wind stabil zu bleiben. Ich hatte Glück einen Tag erwischt zu haben, wo ich nicht wirklich drüber nachgedacht habe, was für ein Risiko ich einging.

Nach 56km sind wir nochmal durch die Wechselzone gefahren und weiter auf eine zweite kleinere Runde. Ich übernahm erneut die Führung und trat im Gegenwindstück einfach kontrolliert meine Wattwerte weiter. Als ich mich umsah und eine Lücke bemerkte, war ich motiviert erneut zu attackieren und hatte auch noch die Kraft dafür. Das Kameramotorrad, welches durchgehend Aufnahmen für den Livestream von Ironman machte und direkt neben mir fuhr, motivierte mich extra.

Bild: Ingo Kutsche
Bild: Ingo Kutsche

Bis zum Wendepunkt der zweiten Runde hatte ich mir bereits einen Vorsprung von über einer Minute erarbeitet. Auch auf dem Rückweg ging mir die Kraft nicht aus. Kurz vor Ende der Radstrecke kam mir noch mein Vater entgegen, der ebenfalls mitmachte, und feuerte mich an. In der Wechselzone angekommen, hatte ich einen Vorsprung von über 2min auf meine Verfolger, die allerdings alle sehr starke Läufer waren. Im Wettkampf selber kannte ich die Abstände selbst nie. Da mein Vater ja mitmachte, hatte ich niemanden am Streckenrand, der mir diese zurufen hätte können. Also hieß es, nach einem guten zweiten Wechsel, schnell loslaufen.

Bild: Ingo Kutsche

Meine Beine waren sogar noch überraschend gut. Auch die Laufstrecke war mit vielen Kurven und knapp 160 Höhenmetern sehr anspruchsvoll, was mir aber entgegen kommt. Ich erwartete eigentlich, dass jederzeit einer der schnellen Läufer von hinten angestürmt kommt, aber es kam niemand. Ich lief einfach konstant mein Tempo und verpflegte mich jede Runde ausreichend. Erst nach drei der vier Runden realisierte ich, dass ich theoretisch gewinnen kann, weil immer noch niemand von hinten kam und auf 5km kann man doch selbst 30s noch irgendwie nach Hause bringen. Tatsächlich waren es sogar mehr als 30s.

Bild: Ingo Kutsche

Kurz vor Ende der letzten Runde überholte ich meinen Vater, der sich in seiner ersten Runde befand und sagte zu ihm „ich gewinn das“. Das war der Moment an dem ich auch erstmals wirklich dran glaubte. Aber selbst als ich den Zielkanal erreichte, konnte ich es noch gar nicht so richtig fassen, was gerade passiert. Es war ein unglaubliches Gefühl als erster das Zielbanner hochzureißen. Nach exakt 3:35h konnte ich mich Sieger des Ironman 70.3 Lanzarote nennen. Platz zwei ging 1:40min hinter mir an den Belgier Pieter Heemeryck, den ich im vierten Anlauf das erste Mal schlagen konnte. Platz drei ging ebenfalls an einen Belgier Kenneth Vandendriesche. Ergebnisse gibt es hier.

Bild: Ingo Kutsche

Ich bin nicht nur happy über meinen Sieg sondern auch mehr als zufrieden mit meiner Gesamtleistung. Irgendwie ist alles perfekt aufgegangen. Wäre jetzt noch Schwimmen dabei gewesen, hätte ich endlich mal einen perfekten Triathlon hinbekommen, so war es nur ein perfekter Bike and run. Sowohl die Taktik als auch der Ernährungsplan gingen voll auf und dann hatte ich scheinbar auch noch einen sehr guten Tag erwischt, denn dass ich nach meiner besten Radleistung dieser Saison (330Watt NP über 2:13h, hier geht es zu meiner Strava Datei) auch noch die beste Laufleistung der Saison hinlege (3:37er Pace auf dem sehr anspruchsvollen Kurs, zweitschnellste Laufzeit), hätte ich nicht gedacht.

Mein Vater hatte sich beim Radfahren leider um vier Kilometer fahren und wurde so „nur“ zweiter in seiner Altersklasse, aber konnte sich ebenfalls für die 70.3 WM in Neuseeland qualifizieren, also geht es für uns beide im November 2020 mal nach Neuseeland 😉

Da ich nun endlich meinen langersehnten Sieg holen könnte, würde ich die Saison am liebsten schon beenden, aber für die Challenge Mallorca in zwei Wochen ist schon alles gebucht, also gebe ich ein letztes mal für 2019 nochmal mein Bestes. Ihr werdet wieder von mir hören!

Bis dahin

Frederic

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Michelle Braun Triathlon-Blog: Phantomkurs 2

Nach viel zu kurzen Semesterferien ging es am 11. September wieder mit der Uni los, genauer gesagt mit dem Phantomkurs 2. Im dritten Semester hatte ich ja bereits den Phantomkurs 1 erfolgreich bestanden, das bedeutet, ich wurde für den letzten vorklinischen Kurs vor dem Physikum zugelassen. Der Inhalt des Kurses brachte uns zum ersten Mal an einen echten Patienten, zum Glück wurden wir aber nur aufeinander losgelassen. Die Aufgaben bestanden darin, eine Zahnschiene für einen Kommilitonen, genauer gesagt eine Äquilibrierungsschiene, herzustellen und zwar von Anamnese bis zum fertigem Endprodukt. Da es mir schon letztes Semester sehr gut gefallen hatte klinisch zu arbeiten, freute ich mich auf die Herausforderung. Der erste Schritt war die Anamnese. Hierbei wurde der Gesundheitszustand des Gebisses, sowie eventuelle muskuläre Beschwerden in Nacken- und Kopfbereich gecheckt. Anschließend mussten die Abdrücke zum Erstellen der Schiene genommen werden. Das stellte sich schon als erste Herausforderung dar, denn Herbert, unser Plastikphantomkopf, hatte sich nie über herabtropfendes Alginat, Würgereiz oder zu starken Zug beschwert. Bei einem echten Patienten muss genau auf Hygiene und korrektes Arbeiten geachtet werden. Nach mehreren Anläufen klappte es dann aber ganz gut und die Abdrücke waren bereit für das Erstellen der Gipsmodelle. Im nächten Schritt wird ein sogenanntes Stützstiftregistrat erstellt, um die Bewegungen des Unterkiefers aufzuzeichnen und so die genaue persönliche Relation des Kiefers im Gesicht zu bestimmen. Dabei wird eine Art lockere Zahnspange modelliert und im Oberkieferteil der Zahnspange, der Schreibstift und im Unterkieferteil, die Schreibplatte befestigt. Dies ist nötig, um die Schiene im Zahntechniklabor perfekt für den Träger anzupassen. Erst nach diesem Schritt wird dann die eigentliche Schiene erstellt. Ziel ist es, das der Patient mit allen Backenzähnen Kontakt mit der Schiene hat. Beim Vorschieben des Unterkiefers sollte er jedoch nur Kontakt mit den Schneidezähnen und bei dem seitlichen Verschieben mit den Eckzähnen haben. Diese Vorraussetztungen zu erfüllen ist nicht so einfach und ich habe einige Stunden damit verbracht, die Schiene so einzuschleifen, dass sie passend war. Anschließend wird poliert, im Patientenmund eingepasst und erneut poliert. Circa 2 Wochen haben wir für den ganzen Prozess gebraucht, aber am Ende war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

fertige Äquilibrierungsschiene
Gipsmodell zum Erstellen der Schiene

Da jeder praktische Kurs auch Theorie beinhaltet, gab es für jeden noch eine müdliche und eine schriftliche Abschlussprüfung, sowie ein wissenschaftliches Referat zu meistern. Heute habe ich die Ergebnisse des Kurses erhalten und kann mit besandenem Phantom 2 Kurs und gutem Gefühl, in das eigentliche vierte Semester starten.

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Sportblog Simon Henseleit: Superleague Event

Was für ein surreales Wochenende! Es war mein erstes Superleague Event und ich startete bei den Junioren. Ich freute mich schon die letzten Wochen auf das Rennen weil ich wusste, dass mir kurze Strecken liegen und mir auch das technische Radfahren in die Karten spielen würde. Aber das der Samstag mit einer Finalqualifikation für das Rennen der Profis enden würde, hatte ich trotzdem nicht erwartet! 

Doch zunächst einmal: was ist Superleague? Gegründet vor zwei Jahren von Triathlonlegende Chris McCormack, für die schnellsten Profitriathleten der Welt. Hier stehen besondere Rennformate an und natürlich auch (damit die Profis auch zu den Rennen kommen) gibt es viel Geld zu gewinnen und live Übertragung und viel Medienaufmerksamkeit. Das Ziel ist, möglichst spannende Rennen durch innovative Formate, wie dem „Enduro“ (drei Triathlons am Stück ohne Pause) zu veranstalten und den Eliteathleten eine Bühne zu geben. 

Seit letztem Jahr gibt es bei diesen Wettkämpfen auch eine Juniorenkategorie und hier startete ich dieses Wochenende in Jersey (Insel im Ärmelkanal). Das besondere hier ist, dass der Sieger der Junioren bei den Profis starten darf und so die Chance hat, sich mit den schnellsten und bekanntesten Athleten der Kurz- und Mitteldistanzszene zu messen. Mein Ziel war es, mir diesen Spot zu sichern!

Das Juniorenrennen wurde wegen kalten Außentemperaturen zunächst auf swim/bike/run/bike/run verkürzt und ich konnte von Anfang an das Tempo machen und mir beim zweiten radfahren einen Vorsprung von knapp 10sek erarbeiten und auf dem abschließenden Lauf verteidigen.

ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Junior Boys Enduro Race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by Tommy Zaferes/Superleague Triathlon)
ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Junior Boys Enduro Race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by Darren Wheeler/Superleague Triathlon)
ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Junior Boys Enduro Race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by Darren Wheeler/Superleague Triathlon)
ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Junior Boys Enduro Race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by Darren Wheeler/Superleague Triathlon)

Mit dem Ticket für das Eliterennen in der Tasche, versuchte ich mich bestmöglich zu erholen, denn der Wettkampf war am selben Tag nur 8h später. Ich war natürlich nicht mehr ganz frisch aber auf einmal, befand ich mich im selben Raum wie Mario Mola, aktueller Weltmeister Vincent Luis und unterhielt mich mit 70.3 Weltmeister Gustav Iden. 

ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Mens Semi Final Group B race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by That Camera Man / Superleague Triathlon)

Es gab zwei Halbfinals bei den Profis und die besten fünf aus jedem qualifizierten sich für das Finale am nächsten Tag. Außerdem durften die nächsten fünf Zeitschnellsten auch am Finale teilnehmen. Mein Ziel war es von Anfang an alles zu geben und zu versuchen, mich vorne zu zeigen. Ich hoffte einfach den Eliminierungen zu entgehen (bei 1min hinter Führendem erfolgt Eliminierung aus dem Rennen) und mir gelang es tatsächlich, nach einem guten Schwimmen, das Radfahren mitzugestalten und ein paar Plätze gutzumachen. Auch wenn mir beim Laufen noch einiges zur Spitze fehlt, konnte ich mich durch das zweite Radfahren wieder vorne positionieren und als Fünfter auf die letzte Laufstrecke gehen. Hier büßte ich wieder ein paar Plätze ein aber setzte mich noch im Schlusssprint durch und landete auf Platz neun. Ich hätte nie mit einer so guten Platzierung gerechnet und war mehr als zufrieden. Als dann auch noch der Renndirektor auf mich zukam und mir mitteilte dass ich mich als einer von 15 Athleten für das Finale qualifiziert hatte, war die Erschöpfung wie weggeblasen! 

ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Junior Boys Enduro Race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by Tom Shaw/Superleague Triathlon)
ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Mens Semi Final Group B race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by That Camera Man / Superleague Triathlon)
ST HELIER, JERSEY – SEPTEMBER 28, 2019: The Mens Semi Final Group B race during the RBC Super League Triathlon Jersey on September 28, 2019 in St Helier, Jersey. (Photo by That Camera Man / Superleague Triathlon)

Mein Trainer und ich beschlossen dann allerdings, am nächsten Tag nicht an den Start zu gehen, da die Belastung nach fünf Triathlons am Samstag einfach zu hoch gewesen wäre und so musste ich leider auf einen weiteren Auftritt in der Superleague verzichten. Das Format war auf jeden Fall super spannend und hat noch mehr Spaß gemacht als ich mir vorstellen hätte können! Vielleicht bekomme ich ja in nächster Zeit noch eine Chance!

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Veröffentlicht in Blog Simon Henseleit