Triathlonblog Simon Henseleit: Challenge Heilbronn Sprinttriathlon

Wie bereits angekündigt befand ich mich letzte Woche in Rabenberg im Trainingslager.

Wie bereits angekündigt befand ich mich letzte Woche in Rabenberg im Trainingslager. Dort arbeitete ich zusammen mit dem Kader nochmal am Feinschliff für die bevorstehende Junioren Europameisterschaft in Weert. Das Wetter spielte zwar etwas verrückt und an zwei Tagen schneite es sogar, aber wir konnten unser Training trotzdem gut durchziehen. Vor allem auf mein Laufen bin ich sehr stolz, da ich das erste mal seit meinem Schienbeinüberlastungsbruch vor zwei Jahren, fünf Einheiten in einer Woche absolvieren konnte! Die Formkurve zeigt auf jeden Fall nach oben!

Das bestätigte gestern auch nochmal der Wettkampf, den ich aus dem Training heraus in Heilbronn gestartet bin. Hier wurde auf der Mitteldistanz die Deutsche Meisterschaft ausgetragen und ich startete für meinen Hauptsponsor “hep global” auf der Sprintdistanz. Es war ein riesiges Event und allein die Wechselzone maß von Anfang bis Ende einen guten Kilometer. Im Vorfeld des Rennens war ich mir natürlich unsicher, ob ich eine gute Performance abliefern würde, da es auch gut hätte sein können, dass nach so einer harten Trainingswoche nicht mehr viel geht.

Um 9:30 Uhr ging es dann mit einem sogenannten “Rolling Start” los. Dabei springen immer fünf Athleten gleichzeitig ins Wasser und im Abstand von fünf Sekunden, folgen dann die nächsten fünf Athleten und so weiter. Das wird oft bei Volkstriathlons angewendet, wenn es sehr viele Starter gibt und diese aus Platzgründen nicht alle gleichzeitig ins Wasser springen können. Da das Wasser sehr kalt war (offizielle Temperatur 16 Grad aber wahrscheinlich eher 14-15 Grad), galt für alle Neoprenpflicht.

Ich setzte mich gleich zu beginn der 500m an die Spitze und konnte das Wasser als Erster verlassen. Der lange weg zur und durch die Wechselzone kam mir ewig vor, aber so konnte ich mich noch einmal sammeln und gut auf den Wechsel konzentrieren. Die Radstrecke war relativ anspruchsvoll mit 250hm auf 18,5km und das war auch gut für mich, da Windschattenverbot galt und ich kein Zeitfahrrad besitze und auf dem Rennrad gefahren bin. Durch die wellige Strecke brachte die bessere Aerodynamik der Zeiträder keinen so großen Vorteil mehr und ich konnte mir beim Radfahren mit ca. 380W im Schnitt, einen guten Vorsprung herausfahren. Beim abschließenden 5km Lauf merkte ich die harte Trainingswoche dann doch, aber es waren so viele Zuschauer auf der Strecke, dass ich mich durchkämpfen und die Geschwindigkeit hochhalten konnte und dafür mit dem Sieg belohnt wurde. Das Podium wurde außerdem noch von meinen zwei Teamkollegen komplettiert und somit war der Tag auch für den Sponsor sehr erfolgreich.

Diese Woche wird noch etwas intensiver, bevor ich dann nächste Woche schon für die JEM in die Niederlanden fahre. Ich bin schon ziemlich gespannt, wie es dort zur Sache geht und hoffe, dass ich auf den Tag meine Leistung abrufen kann!

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