Drei Bilder. Ein Monat Arbeit. Ein Meilenstein.
Vor einem Monat landete eine Mail von meinem Chef in meinem Postfach. Der Auftrag war klar: Ich sollte die erste Messe unserer Firma planen. Kein Playbook, keine Erfahrungswerte und keine fertige Vorlage, an der ich mich orientieren konnte. Einfach machen.
Was danach folgte, war eine echte Achterbahnfahrt. Es gab gute Ideen, schnelle Entscheidungen, unerwartete Probleme und auch den einen oder anderen Moment, in dem ich mich gefragt habe, ob am Ende wirklich alles rechtzeitig fertig wird. Dazu kam ein vergessener Teamkollege – und die Erkenntnis, dass sich kurzfristige Aufgaben einfach nicht gut planen lassen.
Ohne Erfahrungswerte wird aus jeder Entscheidung ein kleines Experiment.
Entscheidend ist dann nicht, dass alles von Anfang an perfekt läuft. Wichtig ist, Probleme früh zu erkennen, pragmatisch zu lösen und den nächsten Schritt nicht aus den Augen zu verlieren.
Ein Monat MedtecLIVE 2026 Messeplanung
Bei der Planung eines Messestands hängen viele kleine Aufgaben zusammen. Flächen, Grafiken, Technik, Material, Termine und Teamabsprachen müssen gleichzeitig im Blick bleiben. Fehlt an einer Stelle eine Information, verschiebt sich schnell auch an anderer Stelle etwas.
Kein fertiger Plan
Die erste Herausforderung war, aus einer offenen Aufgabe eine sinnvolle Reihenfolge und einen realistischen Ablauf zu machen.
Nicht alles ist planbar
Kurzfristige Änderungen, fehlende Informationen und kleine Missverständnisse gehören offenbar genauso zur Messeorganisation wie Checklisten.
Der Stand steht
Nach einem Monat Vorbereitung ist aus vielen Einzelaufgaben ein sichtbarer Messestand geworden.
Der erste Messestand von IPP
Heute steht er: der erste Messestand von IPP auf der MedTec Live. Und ich stehe daneben – stolz, erleichtert und schon gespannt auf die nächste Messe. Aus einer kurzen Mail ist innerhalb eines Monats etwas entstanden, das jetzt für Besucher sichtbar und für das ganze Team greifbar ist.
Rückblickend war es dann doch nicht ganz so schlimm, wie es sich zwischendurch angefühlt hat. Die Fehler und Umwege gehören wahrscheinlich genauso zur ersten Messeorganisation wie der Moment, in dem am Ende alles aufgebaut ist. Und jetzt seid ihr dran: Was ging bei eurer ersten Messeorganisation schief?



