Ostern mal anders

Das Semester neigt sich nun langsam schon dem Ende zu und die Zeit vergeht mal wieder wie im Flug. Ab heute sind es gerade mal nur noch 1,5 Wochen Uni, dann ein paar letzte Prüfungen, noch 1 Woche Training hier und dann geht’s auch schon wieder zurück. Umso mehr ein Grund die verbleibende Zeit hier nochmal voll auszunutzen und zu genießen. Da wir am Karfreitag keine Uni hatten, wollten wir das verlängerte Osterwochenende voll ausnutzen und haben kurzerhand beschlossen nach Tennessee zu fahren.

Lake House in Tennessee

Bis nach Tennesee? Das sieht auf den ersten Blick ziemlich weit aus mit 4h Autofahrt ist es auf jeden Fall kein Katzensprung, aber so langsam gewöhne ich mich schon an den neuen Blickwinkel was Entfernungen hier in Amerika angeht. Also gings gleich am Donnerstag nach der Uni ans Autopacken und los nach Tennessee. Dort hat ein Freund hier aus meiner Trainingsgruppe ein Ferienhaus, direkt am See, mit Boot und allem was man sich nur wünschen kann.

Die vergangen Jahre (besonders vor Corona) war ich an Ostern immer im Trainingslager in der Toscana mit dem Bayerischen Triathlon Verband, das vermisse ich auf jeden Fall sehr, aber dieses Jahr war die Osterausbeute im Haus am See auf jeden Fall konkurrenzfähig. Leider bin ich übers Wochenende ein wenig krank geworden (kein Corona) und konnte es leider gar nicht ausnutzen mal außerhalb der Stadt rad zu fahren. Dafür haben wir viele andere Sachen unternommen und während die anderen ein wenig trainieren waren, habe ich zusammen mit zwei anderen Mädels ein wenig was für die Uni gemacht, Ostergebäck gebacken, Ostereier versteckt und es auch mal genossen auf der Couch zu liegen.

Klippenspringen

Jeden Tag sind wir mit dem Boot rausgefahren, haben ein wenig die Sonne genossen, Karten gespielt, oder sind zum Klippenspringen ans andere Ufer des Sees gefahren. Während ich dort im Boot saß musste ich jedes mal wieder realisieren, dass das gerade kein Traum ist. Es hat sich einfach so surreal angefühlt, dort im Boot zu sitzen, am Ufer entlang zu fahren, eine Villa nach der anderen zu bewundern, von Jetskis überholt zu werden und das ganze mal schnell über ein Wochenende zu machen. Es fühlt sich surreal an und ich weiß, dass es ein extremer Luxus ist, den ich da gerade erleben darf. Umso mehr habe ich das Wochenende mit meinen Freunde genossen und sehr geschätzt.

Mit dem Boot zum Abendessen

… dieser Teil war auf jeden Fall mit der absurdeste für mich, als wir zum Abendessen gefahren sind – mit dem Boot. Ich dachte ich hör nicht richtig, als der Vorschlag kam. Aber keine 10min später saßen wir alle im Boot, diesmal ohne Schwimmsachen, sondern fertig zum Abendessen. Am Ufer des Sees gibt es ein Restaurant und ich würde fast behaupten, dass die Bootanlegestellen mehr gefüllt waren als der Parkplatz für die Autos.

Dieses Osterwochenende hat sich mehr als gelohnt und nochmal so richtig gut getan um vor dem Prüfungsmarathon in den verbleibenden Wochen ein wenig Kraft zu tanken. Hoffentlich geht meine Erkältung auch schnell wieder weg, ich bins gar nicht mehr gewohnt krank zu sein…

Aber das wird schon, jetzt noch ein wenig lernen und einen Essay schreiben und dann neigt sich der Tag auch schon wieder dem Ende zu.

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