Puh, geschafft! Das erste Race der Saison ist Geschichte. Wie schon bereits im letzten Blog angekündigt, fand am Samstag unser Swim&Run hier in Nürnberg statt. Nach ein paar ersten Tränen beim ein oder anderen Corona-Schnelltest vor der Schwimmhalle (diese Tests sind aber auch unangenehm;)) gings dann auch schon los. Erst einmal ein bisschen warm machen, Arme schwingen und mit dem Theraband ein wenig aktivieren, Badekappe und Schwimmbrille auf und los zum einschwimmen. Hier gibt es keine direkten Vorgaben was richtig oder falsch ist, jeder Athlet hat sein persönliches Programm vor dem Wettkampf und weiß, was er/sie braucht um gut aktiviert zu sein für das Rennen.

Für mich bedeutet das meistens ca. 1,5km ein wenig durchs Wasser baden, ganz gemütlich anfangen, Wassergefühl aufbauen und dann aber ganz wichtig: auf jeden Fall noch ein paar kurze Sprints und vielleicht ein bis zwei 50er in der angepeilten Wettkampfgeschwindigkeit schwimmen um nochmal Tempogefühl und Sicherheit zu bekommen. Dann sind es noch ca. 30min bis zum Start, Zeit für ein paar Bissen Riegel und ein paar Schlücke von einem süßen Getränk, ein paar Minuten noch runter kommen, entspannen und zugleich den Fokus aufrecht erhalten. Schon sind es kaum noch 10min bis zum Start und während wir gespannt die Rennen der Jungs verfolgen und eine Bestzeit nach der anderen fallen hören, werden die Arme ein letztes Mal geschwungen, vielleicht ein wenig gehüpft und los geht´s zum Startblock. Spätestens jetzt ist das Vorwettkampfgefühl wieder da, ein wenig Aufregung, Anspannung aber auch Vorfreude gleich loslegen zu dürfen.

Die 800m liefen richtig gut und so stand am Ende meine neue Bestzeit in 9:52 min.

5000m – 12,5 Runden auf der Bahn

Danach gings auch schon recht zügig zur Laufbahn, dort gabs dann in etwa das gleiche Programm. Ein wenig einlaufen, leichte Lockerung, Steigerungen, Jungs anfeuern und selber ab an die Startlinie. Nach den Abständen der Schwimmzeiten wird jetzt im Jagdstart losgelaufen und der Wettlauf gegen die Stoppuhr beginnt. Bei sieben Grad und starkem Wind auf jeden Fall keine leichte Aufgabe. Doch genau diese Herausforderungen machen den Sport ja auch aus. Dazu gehört nun einmal auch ein Rennen ohne Gruppe, in der man sich im Windschatten ein wenig ausruhen könnte oder einen Pacemaker. 5000m tun weh, so oder so;)

Am Ende stand aber auch hier eine neue Bestzeit: 17:52min.

EM Quali-Wettkampf in Kienbaum

Wie bereits im letzten Blog erwähnt, wurde der gleiche Test auch noch in Potsdam und Saarbrücken durchgeführt. Nach diesen Ergebnissen steht seit gestern Abend eine vorläufige Startliste für einen internen Wettkampf, bei dem die JEM Tickets vergeben werden. Die besten sieben Athleten des Tests in der Jugend/Junioren Klasse haben sich für diesen Quali-Wettkampf direkt qualifiziert. Mit Platz 3 in der Jugend/Junioren Wertung steht für mich somit der erste Triathlon der Saison fest.

Mit den Ergebnissen vom Wochenende bin ich auf jeden Fall super zufrieden. Vor allem beim Laufen steht zwar noch einiges an Arbeit und Kilometer an, aber nach meinen bisherigen Trainingsumfängen und der langen Verletzungspause im letzten Jahr kann ich auf jeden Fall zufrieden sein.

Also Daumen hoch und bis bald!

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Endlich mal wieder ein Wettkampf, habe ich im letzten Blog noch geschrieben und schon ist der wieder passé. Es ist immer nicht ganz einfach, die Trainingsroutine zu durchbrechen und ein Rennen optimal vorzubereiten. In den letzten Jahren habe ich aber eine ganz gute Taktik dafür gefunden. Ein harter (ca. 3-wöchiger) Trainingsblock bis eine Woche vor dem Wettkampf und dann nur noch kürzere Einheiten mit kurzen Intervallen in der angepeilten Renngeschwindigkeit um ein Gefühl für das Tempo zu entwickeln. Hier ist es völlig normal, dass man meistens erst einmal in ein kleines Loch fällt, wenn man die Trainingsbelastung reduziert. Die Schwierigkeit ist, dann im Laufe der Woche die richtige Balance zwischen Belastung und Erholung zu finden, so dass man am Wettkampftag ausgeruht, aber trotzdem aktiviert und bereit ist seine Leistung abzurufen.

Der Plan ging auf

Letzte Woche hat das bei mir auf jeden Fall optimal geklappt und der Plan ging auf! Unter der Woche hatte ich – vor allem im Schwimmen – überhaupt kein gutes Gefühl im Wasser und auch das Laufen ging mir nicht so leicht von der Hand wie in den letzten Wochen. Hier braucht man dann einfach Vertrauen in sich selbst und einen erfahrenen und ruhigen Coach, der einem aufbauend zur Seite steht, damit man sich vor dem Wettkampf nicht verrückt macht. Ich fühlte mich dann erst am Freitag das erste Mal so richtig erholt und bereit am Samstag meine angepeilten Zeiten abzuliefern. Zusammen mit Magnus und Max habe ich ja noch einen kurzen Podcast mit unseren Erwartungen aufgenommen. Wer den noch nicht gehört hat, kann hier gerne mal reinhören: https://open.spotify.com/episode/1Q3VIZfzt267oBAOj3lLEq?si=9X2_QzHrSaiFx7bP3AKqWQ

Ich habe daraufhin einige kritische Nachrichten bekommen, dass wir uns da ja einiges Vorgenommen haben! Wir haben uns gegenseitig im Podcast mal eingeschätzt, aber da wir täglich zusammen trainieren, deckte sich die Einschätzung auch ganz gut mit den eigenen Erwartungen. Ich hatte auf jeden Fall 9:12min für die 800m Schwimmen und 14:35min für die 5000m Laufen angepeilt, aber gleich eingeschränkt, dass diese Zeit schlechtem Wetter auch unrealistisch sein könnte.

Abgeliefert??

Jetzt aber mal zum wirklich Wichtigen;) Das Schwimmen lief schon einmal sehr gut und ich konnte mit 9:08min eine neue persönliche Bestzeit aufstellen und auch meine eigenen Erwartungen etwas übertreffen. Vor allem Max hatte einen extrem starken Tag im Wasser und knackte mit 8:58min die 9min Marke und wahrscheinlich seine eigene Bestzeit deutlich! Magnus zeigte, dass er auch an einem schlechten Tag (er hatte nicht die frischesten Arme) uns im Schwimmen immer noch im Griff hat und war nochmal 4sek schneller als Max (8:54min). Laufstart war dann relativ knapp nach dem Schwimmen um 13:40 Uhr und das Wetter spielte nicht so richtig mit. Es war relativ windig und mit 6 Grad auch ziemlich kalt! Aber Ausreden gibts hier ja nicht 😉 Max zu schlagen war zu dem Zeitpunkt schon relativ unwahrscheinlich geworden. Wir sind zur Zeit ähnlich gut im Laufen drauf und das einzige Szenario, in dem ich ihn hätte schlagen können, wäre wahrscheinlich ein Zielsprint gewesen. Aber dafür sind 10sek Rückstand vom Schwimmen einfach schon zu viel…

Ich lief auf jeden Fall planmäßig los (erster Km 2:53min) und kam Magnus etwas näher, aber verlor hier schon ein zwei weitere Sekunden auf Max. Es war nicht einfach zu laufen und obwohl ich ganz gute Beine hatte, war es enorm zäh auf dem Tempo dranzubleiben. Kilometer zwei und drei waren dann um die 2:57min und hier holte ich auch Magnus ein. Ab da tat es einfach nur noch richtig weh und ich musste mich enorm durchbeißen!

Die letzten beiden Kilometer lief ich dann in 2:57min und 2:55min und kam mit 14:40min ins Ziel. Mit der Zeit bin ich für die Bedingungen echt zufrieden! Gratulation an der Stelle nochmal an Max Sperl, der einen super Tag erwischte und 14:28 lief! Respekt auch an die Jungs und Mädels in Saarbrücken, die am Sonntag den Test absolvierten und zwar bei etwas wärmeren Temperaturen liefen, aber dafür umso krassere Zeiten ablieferten! Deutschlandweit landete ich in mit meiner Gesamtzeit auf Platz Sechs. Natürlich durch unterschiedliche Bedingungen nicht ganz vergleichbar, aber definitiv eine gute Standortbestimmung.

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Over and out so wie auf dem Bild!

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Hallo zusammen,

nun sind die Osterferien auch schon wieder vorbei. Das zweite Wochenende der Ferien habe ich in Magdeburg an einem Wettkampf verbracht. Dieses Mal habe ich mich die Woche davor etwas anders auf den Wettkampf vorbereitet und es lief auf jeden Fall wieder etwas besser, als vor zwei Wochen in Heidelberg.
Mit meiner Leistung über meine Hauptstrecke, den 100m Brust, bin ich mit einer Zeit von 1:04,90 auf jeden Fall auch zufriedener, als vor zwei Wochen. Mein letzter Start am Sonntag Abend sollten eigentlich 50m Freistil sein. Mein Trainer und ich hatten uns am Vormittag aber dazu entschieden, dass ich die 50m in Brust schwimme, damit wir mal wieder eine aktuelle Zeit haben. Mit der Zeit (28,82), was fast eine Sekunde Bestzeit ist, bin ich auch mehr als zufrieden.
Theoretisch wäre das sogar ein Weltrekord in meiner Startklasse (S13), aber nachdem ich die Zeit ja offiziell über 50m Kraul geschwommen bin zählt dieser nicht.

Am Montag ging es für mich dann gleich ins Funkhaus Nürnberg zu Flo Kerschner.
Wir haben zusammen eine neue Folge für den Podcast „Medaillentraum“ aufgenommen. Bis die Folge online ist, dauert es allerdings noch ein paar Wochen. Bis dahin könnt ihr euch aber, falls ihr es noch nicht gemacht hab, gerne den Podcast „Steilvorlage“ mit Dirk Feustel anhören. Dort bin ich in der 5. Folge dabei.

Den findet ihr ganz einfach entweder auf der Seite von Rund um Nürnberg:

oder auf Spotify:

oder auf allen anderen Plattformen, wo es Podcasts gibt.
Ich melde mich wieder, sobald es etwas neues spannendes gibt, oder der Podcast mit Flo Kerschner online ist.

Bis dann,
Euer Taliso

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T-3 days to go! Endlich tut sich mal was und es ist wirklich soweit – der erste “Contest” steht vor der Tür. Am 17./18.04 findet auf verschiedene Standorte verteilt, natürlich mit strengem Hygienekonzept, eine dezentrale “Leistungsüberprüfung” statt. Dies bedeutet ein 800m Schwimmtest im 50m Becken und anschließend ein 5000m Lauf auf der Bahn. Der Laufstart erfolgt dann nach der Gundersen-Methode, also nach den Abständen der Schwimmzeiten. Für uns in Nürnberg wird dieser Test am Samstag stattfinden. Zeitgleich auch am Bundesstützpunkt in Potsdam und am Sonntag dann noch in Saarbrücken. Leider wird es so natürlich keinen direkten Vergleich innerhalb der einzelnen Rennen geben. In erster Linie geht es ja darum mal wieder ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern. Dazu kommt, wieder ein Gefühl für den eigenen Leistungsstand zu bekommen.

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Erster Wettkampf seit August 2019

Leider war ich im letzten Jahr längere Zeit verletzt. Somit konnte ich an keinem Turnier teilnehmen (obwohl sowieso nicht viel stattgefunden hat). Trotzdem ist es ein ganz ungewohntes Gefühl mal wieder in einer Vor-Wettbewerb-Woche zu sein. Neben den Wettbewerben habe ich diese Zeit auf jeden Fall auch vermisst! In der Woche vor den Rennen ist immer “tapern” angesagt. Hierbei liegt der Fokus vollkommen darauf sich zu erholen. Das heißt, nach anstrengenden Trainingswochen wieder zu Kräften zu kommen und gegen Ende der Woche den Körper durch kurze Aktivierungseinheiten auf den bevorstehenden Wettbewerb bestmöglich vorzubereiten. Plötzlich ist man mit dem Schwimmtraining schon fertig, bevor man das Gefühl hatte überhaupt ins Wasser gesprungen zu sein. Am Ende stellt man sich eher die Frage, ob es sich denn lohnt für 1,5km überhaupt ins kalte Nass zu springen 😉 In einer kurzen Radausfahrt werden die Beine ein wenig ausgeschüttelt und das Rad eher spazieren gefahren. Besonders gerne aber mag ich die Laufeinheiten. In dieser Phase, die “Laufvorbelastung” gestaltet sich durch wenige, kurze Intervalle. Zum Schluss noch ein paar Meter in der angepeilten RacePace des bevorstehenden Contests. Außerdem ist Carboloading angesagt, viel Schlafen und einfach mal “abchillen”, wie es mein Trainer so gerne sagt.

Volleyball Abi

Hört sich ja alles ganz verlockend und entspannt an, mal sehen wie mein morgiges Volleyball Abitur da so rein passt. Bevor in ein paar Wochen (blöderweise zeitgleich mit dem Start der Rennsaison) die schriftlichen Abiturprüfungen beginnen, steht morgen der erste Teil des Sport Abis an: Volleyball. Auch hier hat sich coronabedingt ein wenig was verändert. Statt dem klassischen 6 gegen 6, spielen wir morgen nur im 3 gegen 3. Nach ein paar Technikprüfungen wird das auf jeden Fall der spaßigere Teil werden. Selbst wenn es eigentlich heißt: tapern und entspannen. Ich bin mir sicher, dass es morgen ein ganz schönes Battle geben wird. Wie auch immer das aussehen mag, wenn ein paar Triathleten, Mountainbiker, Federballer;) … mal einen Volleyball in die Hand bekommen. Nachdem wir im November das letzte Mal Sportunterricht hatten bin ich ziemlich gespannt wie das morgen so laufen wird. Mit der 1a Vorbereitung am Wochenende, ein wenig im Garten zu spielen (ständig den Ball aus der Hecke oder dem Nachbargarten zu holen) und den Triathleten aus der WG nebenan auch noch ihr ganzes Können abzuverlangen, kann es ja nur gut werden.

Also jetzt erst mal ein wenig Fokus auf das Abi morgen. Darauf gut erholen und mit voller Power an den Start am Samstag.

Daumendrücken nicht vergessen:)

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Hey,

Am vergangenen Wochenende war ich in Heidelberg auf einem Qualiwettkampf für die deutschen olympischen Schwimmer. Ich bin ja in der glücklichen Lage, dass ich die Norm für die Paralympics schon in der Tasche habe und somit den Wettkampf nutzen konnte um meine Form abzufragen und Wettkampferfahrung zu sammeln.

Obwohl ich insgesamt nur fünf mal geschwommen bin, war ich am Sonntag Abend ziemlich fertig, da mein Körper so ein langes Wettkampf-Wochenende nicht mehr gewöhnt ist. Wir hatten im letzten halben Jahr immer nur kleine Wettkämpfe, die maximal einen Tag lang gingen.

In Heidelberg habe ich auch einen alten “Clubschwimmer-Kumpel” getroffen. Fabian Schwingenschlögl, der beim 1.FCN Schwimmen großgeworden ist und nun in Neckasulm schwimmt, konnte sich in Heidelberg sein Olympiaticket lösen! Mit einer Zeit von 58,95 über 100m Brust knackte er die Olympianorm.

In Kürze geht es für mich dann gleich zum nächsten Wettkampf nach Magdeburg.

Bis dann 

Euer Taliso

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Es ist endlich soweit und das monatelange Warten hat ein Ende: Das erste Rennen der Saison steht vor der Tür 😉 Nicht ganz ernst nehmen, natürlich bin ich heiß auf ein Rennen, aber so richtig Triathlon ist es dann am Wochenende doch noch nicht…

Dezentraler Kadertest (800m Swim + 5000m Lauf)

Im Frühjahr findet jedes Jahr eine Leistungsüberprüfung über 800m im Schwimmen und 5000m Laufen auf der Bahn statt. Teilnehmer sind meistens alle Nachwuchs- und Eliteathleten auf der Kurzdistanz in Deutschland. Der Test soll als Baseline für den Athleten selbst, aber auch als Vergleich zwischen den Athleten dienen. Offensichtlich fehlen hier ein paar wichtige Parameter wie Schwimmen im Freiwasser, das Radfahren und auch die Kombination Radfahren-Laufen, um den Test mit einem Triathlon zu vergleichen. Man sollte die Ergebnisse also für den weiteren Saisonverlauf nicht überbewerten. Es ist aber definitiv ein guter Indikator für die persönliche Entwicklung über die Jahre hinweg. Vor Corona hat der Wettkampf immer an einem zentralen Ort stattgefunden (Potsdam, Saarbrücken oder einmal auch schon in Nürnberg). Dieses Jahr wird er aber dezentral an den jeweiligen Bundesstützpunkten in Eigenregie durchgeführt. Man kann sich also leider nicht mit allen Athleten, sondern nur mit seiner eigenen Trainingsgruppe messen. Aber halb so schlimm, da wir inzwischen in Nürnberg einige konkurrenzfähige Athleten sind und uns sicher ein gutes Battle liefern werden!

Review 2016-2020

Dieses Jahr werde ich zum sechsten Mal am Test teilnehmen und ich habe mal ein bisschen in meiner Erinnerung gekramt. Die Zeiten stimmen höchstwahrscheinlich nicht auf die Sekunde, da es nie offizielle Ergebnislisten gibt, aber +/- 5sek ist denke ich alles korrekt. Zahlen konnte ich mir schon immer gut merken;)

  1. Potsdam 2016: Erstes Jahr Jugend A (16 Jahre alt), Swim: 9:29min & Run: 15:38min
  2. Potsdam 2017: 9:20min & 15:24min
  3. Saarbrücken 2018: 9:29min & im Laufen nicht gestartet (Verletzung)
  4. Nürnberg 2019: 9:31min & 15:40min (schlimmster Wettkampf meines Lebens, nach zwei Wochen ohne Training wegen Krankheit)
  5. Nürnberg 2020: 9:25min & 14:46min

In meinem nächsten Podcast, der hoffentlich noch vor Samstag rauskommt, gehe ich dann noch ein bisschen genauer auf die Hintergrundstories der Zeiten ein. Wen das also interessiert, sollte die nächste Folge der Muskelmeisterei nicht verpassen!

Auf jeden Fall hoffe ich am Samstag auf ein bisschen Wettkampf Feeling! Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich der Test einfach wie ein hartes Training anfühlen wird. Dafür sind die Trainingsstätten einfach zu gewohnt und meine Konkurrenten, werden meine Kumpels sein, mit denen ich jeden Tag trainiere. Ich bin aber trotzdem mega gespannt was an dem Tag möglich sein wird und hoffe ich konnte euch auch ein bisschen heiß auf das Wochenende machen;)

Drückt mir die Daumen und habt einen guten Start in die Woche

Euer Simon

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Hey,

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Osterwochenende und konntet die Zeit mit eurer Familie verbringen.

Schon vor einer Woche habe ich zusammen mit Dirk Feustel eine neue Folge für seinen Podcast „Steilvorlage“ aufgenommen.
Seit Samstag, den 3.4.21 könnt ihr die Folge auf Spotify https://open.spotify.com/episode/2fCij3q8kWR2E4jUfKluqu?si=lpTnMiwWRCi95JruwjFf_A&nd=1 oder auf allen anderen Plattformen, wo es Podcasts gibt anhören.
Wir reden über die Paralympics in Tokyo, meinen Alltag als Leistungssportler und noch vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal in den Podcast reinhört.
Dirk Feustel ist wirklich ein absolut sympathischer und professioneller Reporter, vielleicht interessiert Euch ja auch seinen anderen Podcast-Folgen, mit anderen Sportlern?
Es gibt bereits auch schon eine sehr interessante Folge mit Benny Jung über den Goldenen Ring.

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In nächster Zeit stehen für mich endlich mal wieder ein paar Wettkämpfe auf dem Programm. Ich freue mich schon sehr darauf und werde Euch selbstverständlich davon berichten.

Bis dann 

Euer Taliso

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Es kommt mir so vor wie gestern, dass ich den letzten Blog geschrieben habe und schon ist wieder eine Woche vorbei! Die letzten Wochen vergingen wortwörtlich wie im Flug und ich kann gar nicht mehr genau sagen, was ich alles gemacht habe. Wahrscheinlich vergeht die Zeit auch deswegen so schnell, weil jeder Tag – zumindest mehr oder weniger – gleich abläuft. Vielleicht geht es euch ja ähnlich! Vielleicht liegt es auch daran, dass man nicht Essen oder ins Kino gehen kann und auch sonst keine Events anstehen, die den Alltag unterbrechen. Heute am Ostersonntag ist aber mal Zeit fürs Entspannen und Beine hochlegen!

Coach Roland hat Ruhe verordnet

Heute ist der erste freie Tag, seit meiner Saisonpause im September. Irgendwie schon fast komisch und surreal mal nicht an die nächste Einheit zu denken, einen Treffpunkt fürs Radtraining mit den Jungs auszumachen, oder zu planen was man zu welchem Zeitpunkt am Tag isst, um die nötige Energie für die nächste Einheit reinzubekommen. Am Freitag stand noch ein langer Ausdauertag (1h Lauf, 5h Rad+ 35min Koppellauf) als Abschluss einer kurzen aber intensiven Trainingswoche auf dem Programm. Mein Coach hat uns dann noch einmal bewusst gesagt, dass wir das Wochenende zur optimalen Regeneration nutzen sollen. Auf jeden Fall eignet sich der heutige Tag auch, um mal etwas zu entschleunigen und die letzten Wochen Revue passieren zu lassen.

Saisonvorbereitung lief optimal

Ich denke wir haben den Winter – auch ohne Trainingslager – optimal für die Saisonvorbereitung genutzt und ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Trainings seit Dezember. Wir haben eine sehr gute Grundlage in den niedrig intensiven Bereichen gesetzt, gleichzeitig aber auch die Schnelligkeit nicht vernachlässigt. Vor allem mit den Fortschritten im Laufen bin ich sehr zufrieden und ich habe das Gefühl, hier endlich meine Verletzungsanfälligkeit in den Griff bekommen zu haben! Der Tag heute markiert gleichzeitig auch so etwas wie einen Wechsel in der Trainingszyklisierung, da langsam aber sicher die Wettkämpfe vor der Tür stehen.

Saisonstart rückt näher

Saisonstart ist für mich der 18. April. Daher auch heute der freie Tag, um noch einmal komplett zu regenerieren und sich neu zu fokussieren. Die nächsten zwei Wochen stehen jetzt komplett im Zeichen der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung und ich freue mich schon riesig auf die kurzen und schnellen Einheiten vor dem ersten Showdown der Saison! Wie das Rennen genau aussehen wird und wer alles am Start sein wird erfahrt ihr nächste Woche im Blog.

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Quelle: Tom Meyer // Me, Myself and a Muffin

Jetzt wünsche ich allen erst einmal frohe Ostern und einen entspannten Sonntag mit hoffentlich vielen leckeren Schoko-Eiern!

Euer Simon

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Hallo zusammen,

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Den heutigen Blog will ich mal einer einzigen Einheit widmen, da die Location einfach immer für geile Einheiten herhält. Dazu kommt, dass es auch die erste triathlonspezifische Einheit seit langer Zeit war. Was das bedeutet: Meistens trainiere ich Schwimmen, Radfahren und Laufen separat und getrennt von einander. Der Grund dafür ist, dass man dadurch einfach mehr Qualität in die einzelnen Einheiten bringt und eine Koppeleinheit (also z.B. Radintervalle mit direkt darauffolgenden Laufen) natürlich sehr zeitintensiv, mit hohem logistischen Aufwand und auch einer stärkeren orthopädischen Beanspruchung verbunden ist. Außerdem wurde die Einheit von dem jungen Fotografen Tom Meyer begleitet. Durch ihn habe ich lauter tolle Bilder die ich hier zeigen kann;)

Los ging’s am Samstag um 10 Uhr in Nürnberg. Mein Coach Roland sammelte unsere Beutel mit Laufschuhen und Wechselsachen ein und chauffierte das Ganze schon einmal Richtung Deckersberg. Wir Athleten teilten uns in zwei Kleingruppen auf und machten uns mit dem Rennrad ebenfalls auf zum Deckersberg (Anfahrt ca. 30km). Treffpunkt war dann der Parkplatz am oberen Staubecken. Hier gab nochmal ein kurzes Briefing zur Einheit vom Coach: 4 x den “Deckersberg” von der Happurger Seite. Danach 3 x 2km im Renntempo von 10km laufen. Die Location eignet sich hier wirklich hervorragend. Denn an der Spitze des 3,5km langen Berges eine 1,577km (mit Messrad ausgemessen) lange Asphaltrunde, um das trocken gelegte obere Staubecken herum, existiert.

Die erste Wiederholung sollte zum warm werden noch im oberen GA1 Tempo gefahren werden. Die Vorgaben für die restlichen drei Wiederholungen: Schwelle, GA2 und die letzte WH submaximal ( die würde also richtig wehtun! ). Ich bin regelmäßig auf dem Rad im Labor in Erlangen. Dort habe ich genaue Vorgaben, welche Wattwerte ich in den jeweiligen Bereichen fahren muss. Das ist vor allem im Schwellenbereich sehr wichtig. In genau dem Bereich, kann man schnell das falsche Ziel erreichen (also eine zu hohen laktazide Energiebereitstellung). Hier habe ich über den Winter gemerkt, dass man meistens gar nicht so hart trainieren muss um Fortschritte zu machen. In diesem Fall erzielt man sogar einen besseren Reiz, als wenn man in jedem Intervall an der Belastungsgrenze fährt und alles gibt. Weniger ist also doch meistens mehr…

Aber zurück zur Einheit mit den Fakten:

  • 1. WH: 15:13min, 277W (GA1)
  • 2. WH: 10:17min, 377W (Schwelle)
  • 3. WH: 9:21min, 425W (GA2)
  • 4. WH: 8:36min, 467W (submax)

Die letzte Wiederholung hat schon einiges abverlangt, aber ich habe auf jeden Fall einen neuen persönlichen Wattrekord über 8min aufgestellt. Gerade mit dem Wissen, dass ich danach noch laufen muss, habe ich natürlich nicht alles gegeben. Die Zahlen jedoch bestätigen auf jeden Fall mein Gefühl, dass ich über den Winter einen guten Fortschritt gemacht habe.

Danach nahm ich noch schnell ein Gel und dann ging es oben auf dem Staudamm los mit den ersten 2km. Es war an dem Tag enorm windig. Natürlich war unsere Streckenwahl dafür nicht optimal – und wir dem Wind sehr ausgesetzt. Aber die Kulisse ist es definitiv wert. Man hat einen tollen Blick über die Hersbrucker Schweiz und den unteren Happurger Stausee. Die ersten 2km waren dann auch erst einmal richtig zäh und ich merkte die schweren Beine vom Radfahren deutlich!

Der Wind machte es einem auch nicht gerade leichter. Nach und nach kam ich dann gut ins laufen und wurde auch von Kilometer zu Kilometer schneller! Die Laufeinheit sollte auch nicht ganz so hart sein wie das Radfahren. Ich versuchte hier immer etwas Luft zu lassen und mich auf meine Technik zu konzentrieren.

Meine Zeiten:

  • 1. 2km: 6:25min
  • 2. 2km: 6:15min
  • 3. 2km: 6:05min
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Die Einheit hat auf jeden Fall richtig Bock gemacht, weil es sich mal ein kleines Bisschen wie Triathlon angefühlt hat! Die schweren Beine nach dem Radfahren und das anschließende Gefühl langsam ins Laufen zu kommen sind einfach einzigartig!

Daher beten wir einfach mal, dass es im Sommer Wettkämpfe geben wird. Sodass ich das Gefühl auch im Rennen genießen kann;) Unter welchen Umständen auch immer diese Rennen dann stattfinden werden, das ist mir eigentlich alles egal…

Ich hoffe euch haben die Insights gefallen und wir hören uns nächste Woche wieder!

Euer Simon

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hey! Ich bin Franca Henseleit, 18 Jahre alt und wohne seit fünf Jahren in Nürnberg. Ich bin Leistungssportlerin im Triathlon, momentan bin ich noch Schülerin an der Bertolt-Brecht Schule, mache aber dieses Jahr mein Abitur und versuche das alles kombiniert mit Corona ein wenig auf die Reihe zu bekommen:)

Zuerst einmal bin ich sehr stolz, seit diesem Jahr Teil des ipp Sportbloggerteams zu sein und freu mich total hier ein paar Einblicke in mein Leben als Athletin/Schülerin/Schwester/Tochter/Freundin… geben zu dürfen.

Wie überall, hat auch Corona für mich einiges geändert, doch zuerst einmal zu den Basics. Seit 2016 wohne ich hier in Nürnberg und habe mich damals als 13-Jährige dazu entschlossen meinem großen Bruder (Simon Henseleit) ins Frankenland zu folgen und mein Zuhause im Allgäu nur noch als “Wochenend-” und “Ferienresidenz” zu nutzen. Ich wollte meinem großen Bruder, der schon zwei Jahre als Triathlet im Sportinternat lebte, nacheifern und fand mich ganz plötzlich in einer Großstadt, die nicht mehr viel gemeinsam hatte mit einem Dorf, in dem es fast mehr Kühe als Einwohner gibt. Vielleicht war das Ganze nicht bis zum Ende durchdacht von mir, schon mit 13 Jahren von zu Hause auszuziehen, doch es war einfach zu aufregend. Ein Teil der Familie war ja immer da, und außerdem stünde ich jetzt mit Sicherheit nicht genauso hier mit all meinen Erfahrungen und Erlebnissen der letzten Jahre. Auch wenn es meine Eltern wohl einige Nerven gekostet haben muss, mich eher widerwillig schon so früh gehen zu lassen, haben sie mich unterstützt und schon sind fast fünf Jahre Nürnberg vorbei. Für mein letztes Schuljahr bin ich aus dem Internat ausgezogen und wohne seit September zusammen mit drei anderen Triathleten aus meiner Trainingsgruppe in einer WG.

Jetzt stehe ich auf einmal vor dem Abitur und werde am 12. Mai meine erste Prüfung schreiben. Leider ist es momentan gar nicht so einfach weit in die Zukunft zu planen, sich über Wettkämpfe und Qualifikationen Gedanken zu machen, also lieber kleine Ziele setzen. Zur Zeit steht vor allem das Abitur an, wenigstens das ist relativ sicher und so versuche ich mich Tag für Tag am Training zu orientieren, Spaß am Sport zu haben und einfach glücklich darüber zu sein trotz Corona gesund zu sein und weiter trainieren zu dürfen. Natürlich müssen auch wir Abstriche machen, doch ich möchte mich auf keinen Fall beschweren. Unser traditionelles Ostertrainingslager in der Toskana findet natürlich nicht statt, dafür wird meine Trainingsgruppe hier ein paar Tage zusammen verbringen. Nebenbei werde ich versuchen die Pausenzeiten zwischen den zwei bis drei Einheiten am Tag auch ein wenig effektiv für die Abivorbereitung zu nutzen und mir sicher hin und wieder wünschen, dass ein Tag doch ruhig noch ein paar mehr Stunden haben könnte.

Jetzt steht aber erst einmal eine Schwimmeinheit morgens um 7 an:)

Stay tuned…

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Es ist zwar noch nicht Montag, aber für mich persönlich ist die Woche schon vorbei. Als Profisportler kommt es sowieso öfter mal vor, dass man jegliches Zeitgefühl verliert und man sich ab und zu fragt, welcher Wochentag denn jetzt eigentlich ist… Das Training für diese Woche ist auf jeden Fall vorbei. Heute morgen stand zum Abschluss noch ein schön entspannter, langer Lauf auf dem Programm (18km, 1:20h). Jetzt heißt es Beine hoch und Regenerationsmodus an.

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Aktuelle Plakatkampagne des Goldenen Rings

“it never gets easier, you just go faster” – als ob!

Im Vergleich zur letzten Woche Woche ist meine Stimmung heute auch deutlich besser. Obwohl das Training der letzten Tage sehr intensiv war, fühl ich mich körperlich auch noch fitter und erholter! Das passt eigentlich auch gut zum Aufwärtstrend dieser Woche und wieder einmal hab ich mir gedacht, dass das bekannte Sprichwort “it never gets easier, you just go faster” für mich persönlich nicht zutrifft. Wenn man körperlich und mental gut drauf ist und eine Einheit einfach gut läuft, fühlt es sich für mich meistens auch leichter an. Diese Woche hat mir das Training – auch trotz schlechtem Wetter – immer richtig Bock gemacht. Da ging sogar die gestrige 4h lange Radeinheit auf der Rolle schnell vorbei;)

Das wars schon wieder von meiner Seite aus, denn aktuell passiert wirklich nicht viel in meinem Alltag und der Blog hier soll ja auch nicht langweilig werden;)

Noch ein kleiner Ausblick

Morgen Vormittag gibts dann doch mal eine Abwechslung, denn es geht ab zu Flo Kerschner. Die Stimme des Hitradio N1´s hat mich zum Podcast “Medaillentraum” eingeladen und ich bin schon einmal gespannt wie so ein “professioneller” Podcast abläuft. Auch wenn ich ja mit meinem eigenen Podcast schon ein bisschen Erfahrung gesammelt habe, fühlt es sich bestimmt noch einmal anders an, sich in einem Tonstudio gegenüber zu sitzen! Ich versuche auf jeden Fall den Podcast auch auf der Muskelmeisterei hochzuladen. An dieser Stelle noch Vielen Dank an den Goldenen Ring, der das ganze arrangiert hat!

Hier noch die sehr gut gemachte, neue Episode der Class of 22, als Ausklang für den heutigen Blog:

Das Filmteam hat mich im Januar einen halben Tag begleitet, eine Lauf- und Radeinheit gefilmt und mir ein paar Fragen über meine Vorbereitung auf die kommende Saison gestellt.

Wir hören uns nächste Woche!

Euer Simon

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Hey, 

seit Dienstag (16.03.21) könnt ihr für vier Wochen in ganz Nürnberg an zahlreichen Werbeflächen die Plakate des Goldenen Ring sehen. Zudem hat der Goldene Ring jetzt seit ein paar Wochen eine neue Website auf der ihr sehr gerne mal vorbei schauen könnt, da sie echt schön geworden ist: https://der-goldene-ring.com

Der Goldene Ring unterstützt Nürnbergs Sportler, auf dem Weg zu den Olympischen oder Paralympischen Spielen.
Auch wenn immer noch nicht zu 100% geklärt ist, ob die von 2020 verschobenen Spiele nun wirklich in diesem Sommer stattfinden können, geht der Goldene Ring in die Offensive:
auf knapp 60 Flächen in Nürnberg wird in den kommenden Wochen das Hauptmotiv der Aktion zu finden sein. Zudem sind auf Dreiecksaufstellern die einzelnen Athleten und Förderer zu sehen.

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Die Plakate sind meiner Meinung super schön geworden. Daher möchte ich mich bei allen bedanken, die diese Plakatkampagne möglich gemacht haben und immer wieder so viel Zeit für uns Nürnberger Athleten investieren (Sparkasse Nürnberg, Ipp Sportblogs, Lebkuchen Schmidt, DST, Alpha Gruppe, Rödel & Partner, Winning-Experience, Andy Küchenmeister, Michael Vestner, Stadtreklame, Funkhaus Nürnberg, Stadt Nürnberg, sowie bei allen privaten Fördermitgliedern).

Seid gespannt, was in Zukunft noch auf euch zukommt. Es sind schon weitere Aktionen geplant von denen ich euch natürlich berichten werde.

Bis dahin hoffe ich weiterhin, das es euch gut geht und ihr gesund seid.

Euer Taliso

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Letzte Woche hab ich hier noch groß getönt, dass das harte Wintertraining jetzt vorbei ist und der Sommer vor der Tür steht. Wenn man jetzt aber aus dem Fenster guckt, ist es eher grau und nass, als sonnig und warm. Noch dazu sind meine beiden Buddys Max und Magnus ab in den Süden nach Gran Canaria. Nach guten vier Monaten Training an einem Ort hab ich ihn jetzt doch bekommen… den Durchhänger!

Warum nicht mit nach Gran Canaria

Warum ich nicht mit nach Gran Canaria alias GC geflogen bin ist eigentlich relativ schnell beantwortet. Erstens ist mir das Risiko einer Coronainfektion während einer Reise aktuell noch zu hoch und zweitens ist auch das gesamte Drum und Dran nicht 100% gesichert. Haben die Pools vor Ort durchgehend geöffnet, steigen die Infektionszahlen plötzlich an oder breiten sich Mutationen schneller aus als gedacht… natürlich kann auch alles glatt gehen und man findet perfekte Trainingsbedingungen vorliegen und definitiv wäre es eine willkommene Abwechslung für den Kopf! Ich will meine beiden Kumpels auch gar nicht verurteilen und verstehe die Entscheidung für ein Trainingslager vollkommen. Ich persönlich hätte mir wahrscheinlich direkt einen Flug für den nächsten Tag gebucht aber zum Glück habe ich noch die Stimme der Vernunft, in Person meiner Freundin Michelle ;). Sie bereitet sich gerade auch intensivst auf ihr Physikum (Zahnmedizin) vor und ich versuche ihr hier mal etwas zurückzugeben, so wie sie mich auch immer während intensiven Trainingsphasen unterstützt. Sie schlägt meine durchschnittliche Trainingszeit pro Tag, mit ihren acht Stunden lernen, auf jeden Fall deutlich!

Entspannt bleiben und Kuchen essen

Dazu kam, dass das Training letzte Woche überhaupt nicht lief und ich mich von Einheit zu Einheit geschleppt habe und ich mich nie richtig erholt habe. Der Umfang ist zur Zeit meistens um die 25-30h/ Woche und wenn man da einmal zu viel in einer Einheit investiert, wird es einfach schwer wieder aus diesem Defizit rauszukommen. Naja, am Wochenende habe ich daher im Training etwas rausgenommen und heute fühle ich mich schon wieder richtig gut und bereit für die nächste Woche! Auch mental komme ich -glaube ich – jetzt wieder besser klar. Es kann nicht jede Einheit perfekt laufen und zum Glück ist es ja auch erst Mitte März, also noch reichlich Vorbereitungszeit bis zum ersten Rennen der Saison! Also immer schön entspannt bleiben und Kuchen essen.

It’s Podcast time

Was mir definitiv auch wieder beim entspannen geholfen hat, war der Podcast am Samstag Abend. Zusammen mit Julian Müller (Arzt, Physio und Kumpel – nicht immer in dieser Reihenfolge) nehme ich nun schon seit einem Jahr den Podcast “Muskelmeisterei” auf. Hier quatschen wir einfach über aktuelle Sportereignisse – wie die Challenge Miami am Wochenende – Anekdoten oder sonstige Themen auf die wir Bock haben. Hört doch mal in die neue Folge rein:

https://open.spotify.com/show/2bBBJDYfGXU5VCENblQU02?si=VvZklfQpTdaPu7RS3duUeQ

Ansonsten einfach auf Spotify unter – Muskelmeisterei

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Muskelmeisterei: Die neue Episode von Samstag Abend: Anzeige geht raus!

In diesem Sinne wars das für heute

Euer Simon

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Hey meine lieben Freunde!

Mein letzter Blogeintrag ist schon eine Weile her, aber jetzt bin ich definitiv wieder zurück im Blogger-Business 😉 Der Sportblog Simon Henseleit 2.0 ist da!

ipp ist jetzt offiziell mein Sponsor und wird mich auf meinem Weg im Profitriathlon begleiten!

Ich hoffe, dass das hier erst der Beginn meiner Karriere ist und dass die gemeinsame Reise noch ein paar Jahre dauert! Ich werde jetzt auf jeden Fall regelmäßiger diesen Blog schreiben und einfach ein paar mehr Insights als auf Social Media geben. Das soll hier auch keine ausschweifende Kolumne werden, aber auf Instagram ist meistens einfach kein Platz für Beiträge mit viel Textinhalt. Wenn man mal ehrlich zu sich selbst ist, schaut man sich einen Post nicht länger als ein paar Sekunden an. Vielleicht liest man noch die erste Zeile der Unterschrift aber dann scrollt man auch schon weiter. Wer also Lust hat einmal die Woche ein bisschen zu lesen, ist hier richtig. Themen werden hauptsächlich meine Trainingsinhalte, wichtige Wettkämpfe oder sonstige Events.

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Lange Ausfahrt letzten Mittwoch in die fränkische Schweiz/ 143km / 5:20h / 2100hm

Die letzten Tage war das Training etwas ruhiger und ich hatte mal wieder Zeit mich richtig zu regenerieren und die die Speicher aufzuladen. Das Training geht zur Zeit sehr gut voran aber ist auch ziemlich fordernd. Daher habe ich die letzten vier ruhigeren Tage wirklich gut gebrauchen können.

Auch wenn wir hier in der Trainingsgruppe schon seit Anfang Dezember zusammen trainieren, gab es zum Glück noch keinen Lagerkoller und ich denke auch, dass wir uns alle zusammen auf ein neues Leistungslevel gehoben haben! Zwar steht ein Trainingslager noch nicht in Aussicht (dafür sind die Corona-Neuinfektionszahlen im Ausland einfach noch zu hoch) aber dafür werden die Tage hier in Nürnberg immer länger und schöner. Für mich persönlich ist jetzt also das harte und zähe Wintertraining geschafft und der Sommer kann kommen!

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Hometraining am 10.03.2021 um 18:30Uhr auf der Clubplattform unserclub.de

Fürs Erste würde ich mich freuen wenn ihr am Mittwoch auf Zoom bei einer entspannten halben Stunde Athletik mitmacht! Inhalt sind laufspezifische Athletikübungen inklusive ein paar Koordinationsaufgaben. Mein Partner “der Goldene Ring” hat in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Nürnberg und der Community Plattform des 1. FC Nürnbergs “unser Club” die “Hometraining” Reihe ins Leben gerufen. Hier bieten alle Sportler des Goldenen Rings unterschiedliche Trainingseinheiten oder Vorträge an, welche im Bezug zu ihrer Sportart stehen. Diesen Mittwoch bin ich an der Reihe, wer also Lust hat und vielleicht ein paar neue Trainingsinhalte kennenlernen möchte, hier gehts zur Anmeldung:

https://bit.ly/3bdqklX

Ansonsten hören wir uns in den nächsten Wochen wieder!

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Franca Henseleit

Name: Franca Henseleit

Geburtsdatum: 31.12.2002

Sportart: Triathlon

Disziplin: Sprintdistanz

Kader: NK1

Hobbys: Freunde treffen, Reiten, Kochen, Bergtouren

Was ich besonders mag: Unternehmungen und Reisen die noch lange in Erinnerung bleiben.

Was ich gar nicht mag: Entscheidungen treffen und zu wenig Zeit für Dinge die mir wichtig sind

Lieblings-Essen: Süßkartoffelcurry

Getränk: Orangina

Band: Queen

Schulfach: Bio

Serie: Friends

Film: Interstellar

Schauspielerin/Schauspieler: Henry Cavill

Buch: Morgen kommt ein neuer Himmel

Sportlerin/Sportler: Rachel Klamer, Colleen Quigley

Was ich noch sagen will: Danke an alle, die mich auf meinem Weg unterstützen, an meiner Seite stehen und es zu etwas ganz Besonderem machen.

Sportliche Erfolge:

1. Platz Junioren Europameisterschaft Team Relay Weert 2019

8. Platz Junioren Europameisterschaft Weert 2019

17. Platz Junioren Weltmeisterschaft Lausanne 2019

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend A Grimma 2019

8. Platz 1. Bundesliga Düsseldorf 2019

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend A Grimma 2018

8. Platz 1. Bundesliga Kraichgau 2018

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend B Merzig 2017

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Name: Taliso Engel

Geburtsdatum: 04.06.2002

Sportart: Schwimmen

Disziplin: Bevorzugt Brust

Kader: PAK-Kader Nationalmannschaft Paralympisches Schwimmen (DBS)

Hobbys: Gitarre spielen, Skateboarden, Lesen, Musik hören

Was ich besonders mag: Tiere, Sommer, Strand/Meer

Was ich gar nicht mag: Brokkoli, Pilze, schlecht gelaunte Menschen, Stress

Lieblings-Essen: Kaiserschmarren, Kässpatzen

Getränk: Kakao

Band: Keine bestimmte

Schulfach: Englisch, Sport

Serie: Keine

Film: Tschick

Schauspielerin/Schauspieler:

Buch: Top Secret / Tschick

Sportlerin/Sportler: Christian vom Lehn

Was ich noch sagen will: Vielen Dank an alle die mich so toll unterstützen und natürlich an meine Trainerinnen / Trainer für die guten Trainingspläne und die Betreuung an den Wettkämpfen. Vielen Dank auch an meine Eltern die mich immer ins Training und zu Wettkämpfen fahren und natürlich an Volker Klügl für das tolle Sponsoring!

Sportliche Erfolge:

  • Para Nachwuchssportler des Jahres 2019
  • Weltmeister in der offenen Klasse S13 bei der Weltmeisterschaft (WPS) in London 2019
  • Bronzemedaille in der offenen Klasse S13 bei der Europameisterschaft und Dublin (WPS)
  • Europarekord Kurzbahn in der Startklasse S13 auf 100B, DKM Remscheid 2019
  • Europarekord Kurzbahn in der Startklasse S13 auf 50B, DKM Remscheid 2019
  • Deutscher Rekord Kurzbahn in der Startklasse S13 auf 400F, DKM Remscheid 2019
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 100B, WPS WM 2019
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 200B, BZM Erlangen 2018
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 200S, BZM Erlangen 2018
  • European Para Youth Games 2017, Genua: 1. Platz über 100R, 1. Platz über 100B, 1. Platz über 200L, 2. Platz über 100F in der Startklasse S13 (Sehbehinderung)
  • Jüngster Teilnehmer bei der paralympischen Europameisterschaft 2016 in Funchal/Madeira
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 200 B, Remscheid 2016
  • Offener Deutscher Meister über 200 B Kurzbahn, Remscheid 2016
  • Israelischer Meister über 50 B, Tel Aviv 2015
  • Deutsche Meisterschaften für Menschen mit Behinderung 2015:
    1. Platz über 100B, C-Jugend
    1. Platz über 50B, C-Jugend
    2. Platz über 200L, C-Jugend
    2. Platz über 50F, C-Jugend
    3. Platz über 200B im Jugendfinale (Jg.1997-2003)
    3. Platz über 200F, C-Jugend

 

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Name: Simon Henseleit

Geburtsdatum: 15.01.2000

Sportart: Triathlon

Disziplin: Sprintdistanz

Kader: Perspektivkader (B-kader)

Hobbys: Skifahren, Lesen, Netflix

Was ich besonders mag: Das Gefühl nach einer harten und erfolgreichen Trainingseinheit

Was ich gar nicht mag: Verletzungen

Lieblings-Essen: egal was, Hauptsache viel

Getränk: Cola

Band: Logic

Schulfach: Geographie

Serie: Game of Thrones

Film: Drive

Schauspielerin/Schauspieler: Robert Downey Jr.

Buch: Illuminati

Sportlerin/Sportler: Jan Frodeno

Was ich noch sagen will: Danke an alle die mich auf meinem Weg begleiten und unterstützen, denn ohne euch wäre das nicht möglich.

Sportliche Erfolge:

Saison 2019:

  • 1. Platz Europameisterschaft Junioren Team Relay – Weert
  • 1. Platz Superleague Junioren – Jersey
  • 1. Platz Deutsche Meisterschaften Junioren – Grimma
  • 1. Platz Europacup Junioren – Tiszaujavaros
  • 1. Platz hep challenge Heilbronn Sprint
  • 2. Platz Elite Rennen Ihringen
  • 6. Platz Deutsche Meisterschaft Elite (U23- Wertung Platz 3) – Die Finals Berlin
  • 7. Platz Europameisterschaft Junioren Einzel – Weert
  • 10. Platz 1. Bundesliga Herren – Düsseldorf
  • 10. Platz Junioren Weltmeisterschaft – Lausanne

Saison 2018:

  • 1. Platz Heilbronner Stimme Firmenlauf
  • 1. Platz Triathlon Neckarsulm
  • 2. Platz Junioren Europacup – Tabor
  • 3. Platz Bayerische Meisterschaften Elite – Trebgast
  • 21. Platz 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga – Binz
  • 22. Platz 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga – Kraichgau
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Hey,

am Wochenende hatte ich bei einem Testwettkampf für Kadersportler in Bayreuth endlich mal wieder die Möglichkeit meine aktuelle Leistung zu überprüfen und ein paar Zeiten zu aktualisieren. 
Das war sehr wichtig für mich, denn in diesen Zeiten ist es manchmal gar nicht so einfach die Motivation zu halten. Wenn die Zukunft ungewiss ist und man nicht weiß, ob und wann wieder normale Wettkämpfe möglich sein werden.

Bei diesem Wettkampf durften nur Landes- und Bundeskader Athleten teilnehmen. Außerdem gab es sehr strenge Hygieneauflagen die eingehalten werden mussten, Zuschauer waren selbstverständlich auch nicht erlaubt.

Ich startete vier Mal und konnte auf allen vier Strecken eine neue Bestzeit aufstellen.👍🏻 Über 50m, 100m Brust und 200m Lagen konnte ich sogar einen neuen Deutschen Rekord in meiner Startklasse aufstellen. Über 50m Kraul schwamm ich leider um 0,2 Sekunden am Deutschen Rekord vorbei.

Ich bin mit dem Wettkampf sehr zufrieden, da solche Ergebnisse für mich auch immer wieder eine Bestätigung sind, dass wir im Training scheinbar vieles richtig machen. Ich hoffe, dass es bei mir weiterhin so gut läuft und möchte mich auch hier nochmal herzlich bei meinem Trainer, Jochen Stetina, und bei allen bedanken, die mich auf meinem Weg begleiten und unterstützen.

Bis demnächst und bleibt gesund,

Euer Taliso

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Hey, 

ich wollte euch allen noch ein gesundes und frohes neues Jahr wünschen und hoffe, dass es euch und euren Familien gut geht. 

Mir geht es soweit sehr gut und ich habe den Winter bis jetzt gesund überstanden. Weihnachten und Silvester habe ich ganz entspannt zusammen mit meiner Familie verbracht.  

Über die Weihnachtsfeiertage gab es für mich auch eine kleine Trainingspause zum erholen und vor Weihnachten gab es sogar noch ein Highlight für mich:
Ich habe von Bürgermeister Christian Vogel die allererste Jahreskarte für das Volksbad überreicht bekommen (siehe Foto). Das ist eine große Ehre für mich und ich freue mich schon sehr, wenn das ‘neue Volksbad’ dann seine Pforten öffnet!

Außerdem wollte ich mich noch bei allen, die mich im vergangenen Jahr begleitet und unterstützt haben bedanken, ich freue mich schon auf das kommende Jahr mit euch. 

Bleibt alle gesund und macht das Beste aus dieser Zeit!

Bis demnächst,

Euer Taliso

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Hey,

ich wollte euch mal wieder ein kurzes Update geben, damit ihr auf dem neusten Stand seid, was bei mir zur Zeit so abgeht. 
Ich konnte diese Saison bis jetzt zwei Wettkämpfe schwimmen.
Dabei schaffte ich es ingesamt 6 neue Deutsche Rekorde in meiner Startklasse (S13) aufzustellen. Ich bin mit meinen Leistungen sehr zufrieden, vor allem wenn ich daran denke wie chaotisch die letzte Saison war und daß ich mich erst am Anfang der neuen Saison befinde.

Logischerweise wurden die Wettkämpfe, die für dieses Jahr noch geplant waren, leider alle abgesagt. 
Aktuell befinde ich mich in Quarantäne und esse die leckeren Lebkuchen, die Volker mir geschickt hat – siehe Foto 😉 (Danke Volker!).

Ich habe es jetzt immerhin geschafft, mir in unserem Keller ein kleines Home-Gym einzurichten, worüber ich sehr glücklich bin.

Ich hoffe es geht euch allen gut, habt eine schöne Vorweihnachtszeit und bleibt vor allem gesund!

Bis demnächst,

Euer Taliso

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