Zurück in der täglichen Routine in Nürnberg und nach einem soliden Saisonstart in London rückt der erste richtige Triathlon der Saison so langsam in greifbare Nähe. Am 11. Mai wird endlich die WTCS Saison in Yokohama eröffnet und bis dahin stehen noch ein paar wichtige Trainingseinheiten auf dem Programm.

Im Schwimmen und Radfahren bin ich sehr zuversichtlich, dass die aktuelle Form – den Anlass eines WTCS Rennens entsprechend – gut genug sein sollte. Im Laufen hänge ich dagegen etwas in der Luft was mein Selbstvertrauen angeht. Nachdem ich im Winter jede geplante Laufeinheit durchziehen konnte und einen Schritt nach Vorne gemacht habe, bin ich gerade jede Woche in der Feinabstimmung, wie viele Kilometer meine Hüfte zulässt und welche Einheiten ich besser weglassen sollte.

Unser aktueller Fahrplan mit drei Laufeinheiten pro Woche, mit ein bis zwei Tagen Laufpause dazwischen, hat bis jetzt ganz gut funktioniert. Ich bin definitiv auch nicht „unfit“, aber ab und zu laufe ich auch eine Einheit auf dem Alter G oder verlege ein Programm auf den Crosstrainer. Im Winter konnte ich einfach jeden Tag genau sagen, was ich jetzt in dem Moment, auf fünf oder zehn Kilometer drauf gehabt hätte. Da wir aber die hochintensiven Intervalle aktuell vermeiden, muss ich das einfach beim ersten Rennen auf mich zukommen lassen. Im Idealfall wird es ein hartes Rennen und es steigen sowieso alle Jungs um mich herum etwas angeschossen vom Rad ;)

Der Trend ist aber positiv und nachdem jetzt auch das Wetter so langsam wieder sommerlich wird, hoffe ich die letzten Einheiten – mit Wettkampf Setup – draußen auf der Straße abreißen zu können. Es macht einfach einen riesigen Unterschied, ob man draußen bei warmen Temperaturen und Sonne trainiert, oder Indoor auf der Rolle fahren muss. Vor allem vor Wettkämpfen kommt da einfach kein gutes Triathlon Gefühl auf!

Abflug ist dann am 06.05 zusammen mit dem restlichen deutschen Team. Der Reisepass ist dieses Mal auch aktuell also sollte dem Ganzen nichts mehr im Wege stehen.

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