Bundestrainerin Paraschwimmen Ute Schinkitz mit Taliso Engel

Hey,

vom 1 .- 4. August fanden in Berlin die Deutschen Meisterschaften, “die Finals”, statt.

Ich startete dort als einziger paralympischer Schwimmer über meine Hauptstrecken 50m und 100m Brust. Außerdem hatte ich durch die Bundestrainerin aus dem Paralympischen Schwimmen, die mich netterweise begleitete, eine super Betreuung während der vier Wettkampftage.

Da ich direkt aus dem Trainingslager von Lanzarote kam, schwamm ich den Wettkampf quasi voll aus dem Training heraus. Mit meinen Zeiten, die nur sehr knapp über meinen Bestzeiten lagen, war ich mehr als zufrieden.

Ein tolles Erlebnis war für mich auch, dass ich in Berlin vom Team Deutschland zu einem Barbecue im Weekend Club direkt über den Dächern vom Alexanderplatz eingeladen war. Mit anderen Spitzensportlern aller Sparten konnten wir dort einen beeindruckenden Sommerabend auf der Dachterrasse erleben. (siehe Fotos)

Ich habe mich auch sehr darüber gefreut, einen alten Vereinskollegen wiederzutreffen.
Fabian Schwingenschlögl, der ja mittlerweile für die Neckarsulmer Schwimmunion startet, war auch mit von der Partie und konnte sogar Deutscher Meister über die 100B werden. Herzlichen Glückwunsch, Fabi!

Danach fuhr ich direkt von Berlin wieder ins Trainingslager nach Potsdam. Hier bin ich jetzt insgesamt 12 Tage und danach geht es nach fünf Wochen endlich mal wieder kurz nach Hause, worauf ich mich schon sehr freue.

Am 27.08. geht es für mich dann noch einmal für 10 Tage ins Trainingslager nach Lanzarote und von dort dann direkt nach London zur Weltmeisterschaft.

Ich werde Euch weiter auf dem Laufenden halten,

Euer Taliso

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Mit „Feuermädchen“ fördern wir das großartige literarische Debut von Katharina Zintl , zum Zeitpunkt der Fertigstellung gerade 14 Jahre alt. Wir veröffentlichen das Buch, bis auf einige Typos in der unveränderten Originalfassung, geschrieben 2014 – 2017. Das Buch richtet sich zwar in erster Linie an Jugendliche, ist aber auch für Erwachsene sehr lesenswert.

Vielleicht sind Sie ebenso beeindruckt wie wir von Ipp. und lassen sich selbst zum Lesen mitreißen.

Nach Abzug unser Druckkosten kommt der Verkaufserlös der Erstausgabe alleine der Autorin zugute.

Infos zum Buch im  ipp. Shop 
Infos zum Verlag finden Sie hier.

Zum Buch:

Ich konnte nichts mehr steuern. Plötzlich waren unsere Elemente wie Tiere, die sich einen erbitterten Kampf lieferten – auf Leben und Tod.

Als Sophia nach dem Tod ihrer Großmutter auf eine geheimnisvolle Schule in den hohen Norden Deutschlands geschickt wird, ahnt sie schon bald, dass dort etwas nicht stimmt. Jeder der Schüler besitzt ein eigenes Element. Jeden Tag werden die Jugendlichen darauf trainiert, einem der größten Feinde im Kampf gegenüber zu stehen. Nicht nur das ist es, was Sophia Angst einjagt, auch ein Familiengeheimnis scheint hinter den dicken Mauern des Internats zu ruhen. Als Sophia beginnt, all das herauszufinden, weiß sie schon bald, dass sie die Nächste sein wird, die sich einer schwierigen Herausforderung stellen muss. Doch was sie nicht ahnt: gegen das Schicksal kann man nicht kämpfen…

«Von der buchkritischen Zielgruppe „Halbwüchsige Gamer“ förmlich verschlungen.» (Verlag Dr. Klügl)

Fantasy-Roman: Feuermädchen

Aus dem Buch:

Prolog:

In dieser Nacht schien der Mond kaum. Über ganz Berlin hatte sich eine Wolkendecke gelegt. Deswegen war das Krankenhaus am Rande der großen Stadt nur ein schwacher Umriss in der schwarzen Nacht.

Viele Patienten lagen in dieser Nacht im Krankenhaus. Aber nur zwei Personen waren wirklich wichtig. Im vierten Stock im zweiten Zimmer war der Kreißsaal. Vor der Tür standen zwei kräftige Männer. Man hätte sie für Soldaten vom Militär halten können. Zwar hatten sie keine Gewehre, aber sie hatten grüne Anzüge an, ihre Gesichtszüge waren straff und streng. Schweigend blockierten sie die Tür.

Die beiden, eben frisch gewordenen Eltern, wussten es besser. Die Mutter – eine Frau mit dünnen blonden Haaren lag im Bett, blass und erschöpft von der Geburt, aber sie hielt zwei neu geborene Babys im Arm. Ein Mann saß neben ihr und hielt ihre Hand. »Zwei Mädchen.«, flüsterte der Mann und die Frau nickte glücklich.

Die Hebamme stand am Rand und immer wieder warf sie flüchtige Blicke zur Tür. »Wie lange wollen sie denn noch da stehen?«, fragte sie ruppig. »Sie wissen nicht, wann ihr wieder rauskommt, also müssen sie im Zweifelsfall die ganze Nacht durchmachen!«

Die blonde Frau schluckte. »Ich fühle mich gut.«, sagte sie. »Und meinen beiden Kleinen geht es auch gut. Wir werden also, so bald es geht, nach Hause fahren.«

Ihr Mann nickte ihr ermunternd zu. Müde schloss die Frau die Augen. »Nach Hause fahren. Das ist doch gelogen.«, sagte sie verächtlich und dann drückte sie ihre beiden Töchter an sich. »Ich will nicht zurück, Paul.«, flüsterte sie leise. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. »Ich will das nicht mehr. Ich komme mir vor, wie eine Gefangene. Jetzt werde ich selbst bei der Geburt meiner Kinder bewacht.«

Paul drückte nochmal ihre Hand. »Ich weiß, Mia.« Er schaute schnell zu der Hebamme hinüber.

Die sah misstrauisch zu ihnen herüber. »Aber was bleibt uns anderes übrig?«

»Ich will nicht, dass unsere Kinder in Gefangenschaft aufwachsen. Sie sollen eine ordentliche Ausbildung bekommen und auf die Element School gehen.«

Paul schaute sie unruhig an. Vorsichtig beugte er sich vor. »Und wie willst du das verhindern?«

Mia drehte ihren Kopf, schaute erst ihre beiden Töchter an und dann ihren Mann. Ein Ausdruck lag in ihren Augen, der nicht zu deuten war.

»Wir geben sie weg, Paul.«…….

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