Es ist nun schon zwei Wochen her aber ich hatte seit dem Olympia Almcross in München alle Hände voll zu tun. Saisonplanung, Sponsorentermine und natürlich auch der alljährliche Weihnachtseinkauf standen auf der to-do Liste und so kann ich erst jetzt von meinem Rennen berichten.

Auf dem Programm standen 3,3km bergige Wiesenstrecke mit Heuballen, welche den sowieso schon anstrengenden Kurs noch erschwerten. Es waren fast alle Triathleten aus meiner Trainingsgruppe hier in Nürnberg am Start und so wusste ich, dass es besonders nach meiner OP vor 8 Wochen ein harter Kampf um das Podium werden würde.

Wir gingen die erste Runde sehr schnell an und hatten uns nach 1,5km, zu dritt einen 15sek Vorsprung herausgelaufen. In der zweiten Runde zog Moritz Horn dann das Tempo an und ich konnte nicht mehr folgen. Als ich versuchte das Tempo von Moritz mitzugehen riss allerdings auch eine Lücke zu Dion Heindl auf, der an Position drei lag. So lief jeder von uns auf der letzten Runde ein einsames Rennen, immer knapp 10sek trennten uns voneinander aber jeder Versuch die Lücke zu schließen scheiterte.

So kämpfte ich mich auf Platz zwei, mit einer guten Zeit von 10:45min, ins Ziel und dachte mir wieder einmal wie hart so ein kurzer Crosslauf doch sein konnte.

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Bei der Siegerehrung wurden wir mit Bierkrügen belohnt was einen ja fast wieder das Leiden der letzten 10min vergessen ließ und anschließend sprangen wir noch für drei lockere Schwimmkilometer ins nahe gelegene Olympiabad.

Außerdem fand letzte Woche Freitag die alljährliche Weihnachtsfeier von ipp statt und meine Freundin Michelle und ich bedanken uns herzlich für die gelungene Veranstaltung. Auch wenn ich beim Bowling wohl noch etwas an Feinschliff vertragen könnte, war es eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag und das leckere Essen rundete den Abend ab.

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Nach der Studenten-WM in Kalmar standen eigentlich noch mehrere Wettkämpfe an, doch eine Erkältung machte mit einen Strich durch die Rechnung. So beendete ich meine Saison nach diesem Rennen, um mich zum Semesterstart erstmal auf die Uni zu konzentrieren. Außerdem bin ich von Zuhause ausgezogen, um näher an den Trainingsstätten zu sein und einen kürzeren Weg in die Uni zu haben. Es war also viel los und meine erste Prüfung habe ich auch schon hinter mir. Dieses Semster habe ich deutlicher zu spüren bekommen, wir hart es ist, zwei so zeitaufwendige Dinge wie Zahnmedizin und Triathlon zu vereinbaren. Zwar habe ich momentan weniger Pflichtvorlesungen, aber dafür einen eigenen Haushalt und viele Prüfungen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Strukturen im Schädel gibt, aber da es wirklich spannend ist, fiel mir das Lernen nicht so schwer und ich kann einen Haken hinter das bestandene Schädeltestat machen.

Doch nicht nur das Semester ist in vollem Gange auch die Saison 2018/19. Nachdem die Bertolt-Brecht-Schule jetzt Bundesstützpunkt Triathlon ist, haben wir einen zweiten Trainer bekommen. Stephen Bibow ist ein junger Sportwissenschaftler, der uns mit seinem Wissen unterstützt und dazu angeregt hat, mehr Trainingstests durchzuführen. Bis jetzt waren es ein 30-Minuntenlauf und ein 30-Minuten-Schwimmtest. Bei beiden konnte ich ein gutes Ergebnis abliefern und war sehr zufrieden damit.

Der erste Crosslauf fand ebenfalls schon statt, der Olympia Almcross in München. Zum ersten Mal lief ich den Top-Lauf mit, bei dem es ein ordentliches Preisgeld gab, was bedeutete, dass immer gute Läuferinnen am Start sind. Zwei Tschechinnen und eine Kenianerin belegten die ersten Plätze. Ich wurde knapp 4te und ging somit leer aus. Die 6,6 km hatten mir ordentlich Respekt eingeflößt, sodass ich etwas zu verhalten angegangen war. Das kostete mich dann auch das Treppchen, da ich die Lücke nach vorne zum Schluss nicht mehr schließen konnte. Doch mit nur 10 s Rückstand auf die Dritte kann ich mit meiner Leistung sehr zufrieden sein. Aus den taktischen Fehlern habe ich gelernt und beim nächsten Mal läuft es in der Hinsicht sicher besser.

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