Schon wieder so weit?

Wie jedes Jahr gehts dann doch auf einmal immer super schnell und es ist der letzte Tag des Jahres. Ganz klassisch, dass natürlich heute ein kleiner Post dazu kommt. Aber ich möchte diesen Blog gar nicht wirklich dazu nutzen um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken – viel mehr möchte ich in das neue Jahr schauen, denn da wird es für mich so einige Veränderungen geben!

Bevor ich aber dazu komme, ach vielleicht doch noch ein kleiner Rückblick – aber nicht um in Erinnerungen zu schwelgen – aber so versteht man meine Zukunftspläne denke ich ein wenig besser;)

Rückblick: ganz kurz:)

Dieses Jahr war bei mir ganz schön viel los und so ist dieser Blog Post auch immer weiter nach hinten gerutscht… dafür wollte ich mir aber heute auf jeden Fall noch kurz Zeit nehmen und somit, los geht‘s!

Eine der größten Aufgaben dieses Jahr war für mich mit Sicherheit das Abitur. Neben meiner Triathlonsaison wollte ich unbedingt ein richtig gutes Abi schreiben und habe im Winter über ganz schön rausgenommen im Training. Nachdem es die letzten Jahre doch immer sehr viel war im Sport unterwegs zu sein und nebenbei noch gut in der Schule sein zu wollen, haben meine Trainier und ich ganz bewusst entschieden dieses Jahr alles daran zu setzen mich verletzungsfrei, entspannter und somit auch einfach glücklicher durch den Winter zu bringen. Den Fokus auf den Sport wollten wir dann vermehrt wieder nach den ganzen Abiprüfungen setzen. Leider hat das mit dem verletzungsfrei nicht zu 100% geklappt, sehr lange Ausfälle blieben mir dieses Jahr aber zum Glück erspart. Nach so einer Vorbereitung habe ich mich dann sehr überraschend für die EM in Kitzbühel qualifiziert und durfte in meinem letzten Juniorenjahr hier nochmal an die Startlinie treten.

Weiter ging es dann mit einem absolut geilem Trainingslager in der Toskana, meiner Abi Abschlussfeier von der ich dann direkt zur geplanten Heim DM in Schongau gefahren bin (die dann leider aber wegen Hochwasser und gefährlichen Rennbedingungen abgesagt wurde), dafür dann einem Heim Bundeliga Rennen in Nürnberg, einem Mannschaftspodium in Saarbrücken bei der Bundesliga und zu guter letzt noch einer letzten Deutschen Meisterschaft im Juniorenbereich. Vielleicht war es nicht ganz das letzte Juniorenjahr das ich mir als ältester Jahrgang dieser Altersklasse vorgestellt hätte, trotzdem durfte ich so viele tolle Erfahrungen machen, habe unglaublich viel für mich mitgenommen und spannende Entscheidungen getroffen die anders vielleicht nie entstanden wären!

Saarbruecken, Deutschland – August 28: Herrmann Felipa (13), Henseleit Franca (16), Neubert Tanja (15), ProAthletes KTT 01, Triathlon Bundesliga 2021 in Saarbruecken. (Photo by JoKleindl)
@triathlonpics

Tapetenwechsel

Ganze fünf (5!) Jahre war ich jetzt am Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg. Zuerst im Internat, dann noch in einer Athleten WG und ehrlich, ich hatte einer hammer Zeit dort! Und jetzt ist das alles vorbei? Vorbei auf jeden Fall nicht aber es wird mit Sicherheit ein wenig anders wenn ich das nächste mal nach Nürnberg komme.

Nach der abgesagten Deutschen Meisterschaft im Juli war ich erst einmal sehr aufgeschmissen um ehrlich zu sein und wusste so gar nicht was ich denn jetzt machen soll. Klar, das war nur ein Rennen (und wurde später auch noch nachgeholt) aber es lag genau in meiner „Nach-Abi-Zeit“ und auf einmal tauchte in jeder Konversation auf einmal die Frage auf: „Und wie geht es jetzt weiter bei dir? Was machst du jetzt nach dem Abi?“. Mm – gute Frage. Ich hatte gar nie groß darüber nachgedacht nach dem Abi NICHT in Nürnberg zu bleiben. Dort gefällt es mir, die Trainingbedingungen sind gut und ich habe tolle Leute um mich herum. Und trotzdem; als die Mietvertragsverlängerung für meine Wohnung in meinem Postfach lag und immer mehr Menschen nach meinem Plan für die nächste Zeit fragten, wurde mir immer mehr klar, dass die „einfach in Nürnberg bleiben“ Variante zwar nicht schlecht war, ich aber auch nicht zu 100% zufrieden damit war.

Also fing ich an zu überlegen – long story short – (die Entscheidung fiel tatsächlich auch super schnell): ich möchte studieren, gleichzeitig aber auch noch weiter Leistungssport machen. Eine etwas schwierige Kombi… und so kam ich also auf Amerika. Hier gibt es eine ganz gute Möglichkeit Studium und Sport über die Uni zu verbinden. Dort habe ich ein Stipendium bekommen (eine Kombination aus einem Akademischen- und einem Sportstipendium) und werde schon nächste Woche dorthin aufbrechen!

Jetzt ist es vielleicht ein wenig verständlicher warum die letzen Wochen ganz schön viel bei mir los war und wenige ruhige Phasen blieben. Neben den Vorbereitungen für meine Abreise durfte ich im Dezember noch ins Trainingslager nach Fuerteventura, dann war schon wieder Weihnachten, die Feiertage und zu guter letzt jetzt schon Silvester – und meine Abreise nach Amerika in schon 4 Tagen!

@reyemotion (Tom Meyer Sportphotograph)

Am 4. Januar geht es also los an die Queens University of Charlotte in North Carolina. Dort gibt es Triathlon als Unisportart mit einer starken Trainingsgruppe und gleichzeitig darf ich mein Psychologiestudium beginnen. Mehr zum Ablauf des Studiums, meinem Stipendium, den Wettkämpfen, Unileben &allem Möglichen gibts dann ganz bestimmt beim nächsten Mal und im Laufe des Jahres.

Jetzt gehts aber gleich zum Silvesteressen und noch länger möchte ich euch jetzt mit dem Blogpost auch nicht aufhalten:)

Feiert schön und einen guten Start ins neue Jahr!

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