Superleague is back!

Rennwoche 2.0 und dieses Mal ist es ein Heimspiel. Am Samstag gehe ich in München bei den Arena Games der Superleague an den Start. Typisch Superleague ist das Ganze natürlich kein normaler Triathlon, sondern mal wieder etwas komplett Neues. Schwimmen im Becken, Radfahren und Laufen auf Zwift, kurze und schnelle Rennformate. Halbfinale, Finale, Massenstart und Verfolgung, hier mal ein Überblick:

Am Start sind 16 Athlet*innen, gleichermaßen bei den Männern wie bei den Frauen. Am Vormittag findet das Halbfinale statt, aufgeteilt in zwei Wellen je acht Athlet*innen. Jedes Halbfinale besteht wiederum aus zwei Rennen, die Distanzen bleiben dabei immer gleich. Gestartet wird mit einem Massenstart, 200m Schwimmen, 4km Rad und 1km Laufen (auf einem Laufband das man selbst antreiben muss). Im Anschluss gibt es ein Verfolgungsrennen mit den Abständen des ersten Wettkampfes. Die ersten drei Athleten über der Ziellinie qualifizieren sich direkt fürs Finale am Abend. Zusätzlich zu den sechs direkt qualifizierten Athlet*innen, kommen die zwei Zeitschnellsten, sodass am Abend acht Athlet*innen im Finale stehen. Noch Fragen?

Weiter gehts mit dem Finale. Insgesamt drei Triathlons, die Distanzen aus dem Halbfinale bleiben gleich.

  • Runde 1: Massenstart, Swim/ Bike/ Run
  • Runde 2: Massenstart, Run/ Bike/ Swim
  • Runde 3: Verfolgung (Abstände kumuliert aus Runde 1+2) Swim/ Bike/ Run

Zur Vorbereitung habe ich gestern mal ein “Curved Laufband” getestet. Auf den Dingern laufen wir am Samstag und die ersten Schritte waren ziemlich wackelig. Vom Gefühl her ist das Laufen auf so einem Laufband deutlich anstrengender als draußen auf der Straße oder auf einem herkömmlichen Laufband. Das Besondere ist eigentlich nur die leichte Rundung, sodass man vorne immer leicht “bergauf” läuft und das man das Band selbst antreibt. Schnell Laufen ist auf jeden Fall höllisch anstrengend :()

Heute Früh hatte ich außerdem noch eine intensive Schwimm- / Rad – Koppeleinheit auf dem Programm, um mich an den direkten Wechsel zu gewöhnen. Während der Einheit dachte ich mir nur: ” Für was habe ich mich da am Samstag angemeldet?!” Hier mal ein paar Zeiten und Wattwerte von heute:

  • Runde 1: 2x200m Swim (2:24, 2:23min) + 6min Rad (30sek 450W, 4min 350W, 30sek 450W)
  • Runde 2: 6min Rad (gesteigert 330-430W) + 3x100m Swim (1:06, 1:07, 1:06min)
  • Runde 3: 4x50m Swim (31-32sek) + 6min Rad (40sek 430W, 40sek 230W)

Es überrascht mich immer wieder wie hart eine Einheit wird, wenn man zwei Sportarten miteinander koppelt. Wenigstens habe ich so ein bisschen Gefühl fürs Wochenende bekommen und ab jetzt wird getapert und die Beine hochgelegt. Wenn ihr das Ganze live verfolgen wollt, dann checkt einfach die Homepage der Superleague ab. Los geht am Samstag Abend um 17:30 Uhr mit dem Finale der Frauen. Die Männer starten dann direkt im Anschluss. Hoffentlich mit mir;)

Hier gibts außerdem noch den aktuellen Podcast von gestern:

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Woche 7: Regen im Paradies

Letzte Woche gab schon wieder einen Ortswechsel und so langsam neigt sich mein Spanien Trip dem Ende entgegen. Seit Donnerstag letzter Woche bin ich im Heiligen Land der Triathleten und Radfahrer – in Girona. Das Wetter spielt leider noch nicht so mit, aber Regen tut zur Abwechslung ja auch mal ganz gut. Bis jetzt haben wir das Training auch ohne große Einschränkungen durchziehen können und vor allem der Tag gestern hatte es in sich. Alle Details und Werte der gestrigen Einheit hier im Blog.

Normalerweise steht der klassische Montag immer im Zeichen der Erholung. Da wir aber gerade erst am Anfang des Trainingslagers hier stehen, hat es sich im Trainingsrythmus so ergeben, dass der gestrige Monat ziemlich vollgepackt und intensiv war.

In der letzten Woche habe ich insgesamt eher weniger und ruhige Einheiten trainiert, um mich nach dem intensiven und umfangreichen Februar wieder gut zu erholen. In den sieben Tagen in Soller war ich nur zweimal im Pool und so war ich gestern zwar ausgeruht, hatte aber nicht das beste Wassergefühl. Im Radfahren und Laufen tut mir persönlich so eine Entlastungswoche immer ganz gut, aber im Schwimmen brauche ich immer wieder ein Tage, um das Wassergefühl wieder zu finden. Zum Glück stand daher gestern ein VO2max Set auf dem Plan, denn 50er gehen immer 😉

  • 1,5km einschwimmen mit Technik, Wassergefühlsübungen & kurzen Sprints zur Aktivierung
  • Hauptprogramm:
    • 400m GA1 (5:19min) + 4x50m (30-31sek) Abgang: 1min
    • 500m GA1 (6:40min) + 5x50m (29-30sek) Abgang: 1:15min
    • 600m GA1 Arme mit PB (7:10min) + 6x50m (28-29sek) Abgang: 1:30min
  • 2x500m locker ausschwimmen

Für die nächste Einheit ging’s dann um 13 Uhr aufs Rad. Hier hatten wir die Aufgabe insgesamt eine Stunde lang knapp unterhalb der “Laktat drei Schwelle” bergauf zu fahren. Zitat von meinem Trainer: “schön kontrolliert fahren, Laktat haben wir heute im Schwimmen schon genug gebildet.” Diese Art von Training gehört auch definitiv zu meinen Lieblingseinheiten! Man kann sich in diesem Anstrengungs-Bereich sehr lange aufhalten und somit entweder lange schnell oder ziemlich weit den Berg hochfahren. Das finde ich eigentlich beides gleichermaßen cool 😉

Natürlich ein altes Bild von Fuerte. Kurz kurz geht hier leider nicht, aber dafür war ich nicht alleine, sondern in der Gruppe unterwegs

Für das Radset sind wir an den berühmten Als Angels Anstieg hier gleich um die Ecke gefahren. Eigentlich sollten wir 4x15min fahren, aus Erfolgserlebnis-Gründen haben wir dann aber spontan beschlossen, drei Mal den gesamten Berg hochzufahren und in der vierten Wiederholung nur noch die fehlende Belastungszeit zur vollen Stunde abzuarbeiten.

  • 1. DG: 17:10min: 57rpm/ 136bpm/ 353W
  • 2. DG: 17:00min: 66rpm/ 135bpm/ 345W
  • 3. DG: 17:16min: 76rpm/ 138bpm/ 353W
  • 4. DG: 9:00min 83rpm/ 140bpm/ 359W

Zusatzaufgabe war (wie man erkennen kann) eine Trittfrequenzsteigerung vom Kraftausdauerbereich (55-65rpm) bis hin zu 80-90 Umdrehungen.

Die letzte Einheit des Tages war ein Koppellauf, unmittelbar im Anschluss an das Radprogramm. Hier hatten wir die Vorgabe uns in die Aufgabe hineinzuarbeiten und das Tempo mit abnehmender Belastungszeit zu steigern.

Programm: 6-5-4-3-2-1min Belastung, Pause = halbe Belastungszeit locker joggen (3-2,5-2-1,5-1min) Für die Wattwerte verwende ich den STRYD Power Sensor, ist relativ genau und interessant, da hier im Gegensatz zur reinen Geschwindigkeit, die Windverhältnisse und Steigung mitberücksichtigen werden:

  • 6min: 418W/ 3:28min/km / 145bpm
  • 5min: 430W/ 3:21min/km / 156bpm
  • 4min: 439W/ 3:13min/km / 163bpm
  • 3min: 454W/ 3:07min/km / 168bpm
  • 2min: 468W/ 2:56min/km / 173bpm
  • 1min: 486W/ 2:48min/km / 172bpm

Der Koppellauf war der erste schnellere Koppellauf in dieser Saison und ich bin sehr zufrieden mit dem aktuellen Gefühl im Training. Für den Rest der Woche steht dann wieder vermehrt ruhigeres und längeres training auf dem Plan und der Freitag wird noch einmal intensiv. Außerdem hoffe ich, dass ich endlich mal wieder eine Podcastaufnahme hinbekomme. Das war in den letzten Wochen leider zeitlich nicht drin, aber Julian und ich sind dran einen gemeinsamen Zeitslot zu finden;)

Ansonsten bis nächste Woche und ich hoffe euch haben die Trainingseinblicke gefallen!

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Zurück zur Routine

Der Titel ist Programm! Nach dem etwas anderen Trainingsstart im Dezember auf Fuerteventura, den Weihnachtsfeiertagen zuhause in Steingaden und der Zeit zwischen den Jahren, bin ich wieder voll in meiner wöchentlichen Routine angekommen. So gerne ich auch in Trainingslagern und auf Wettkampfreise bin, so schön ist doch auch die Routine zuhause hier in Nürnberg.

Ich muss ehrlich sein, wenn der Zeitraum nicht zu lange ist, ziehe ich auch wirklich gerne das Training in der Winterkälte durch. Vielleicht ist das mein Background als Skifahrer oder auch nur mein Hang zur Selbstquälerei – der hier durchschlägt 😉 aber es hat einfach was, in der Früh durch die Kälte zu laufen oder eine längere Einheit indoor auf der Rolle durchzuziehen.

Wie sieht die Routine aus?

Im Moment liegt der Fokus im Training auf dem Schwimmen und Laufen. Dabei waren die letzten drei Wochen eher umfangsorientiert und bei den härteren Einheiten wechselte die Intensität meist zwischen VO2max (also kurzen schnellen Intervallen) und klassischem Schwellentraining. Zur Zeit bin ich sechs Mal die Woche im Wasser, fünf Mal Laufen und vier bis fünf Mal auf dem Rad. Montag und Donnerstag steht zusätzlich nach dem Schwimmen noch Krafttraining auf dem Programm.

Der letzte Trainingsblock in Zahlen

  • Schwimmen: 73km / 23h
  • Rad: 675km / 24h (90% indoor)
  • Laufen: 240km / 18:30h
  • Kraft: 6h
  • Ski Langlauf: 70km / 4h
  • Gesamt: 75:30h

Diese Woche ist Entlastungswoche, auch wenn es nicht so entspannt wird, wie die Gesamtstunden erst einmal vermuten lassen würden. Es geht nämlich ab nach Leipzig zum großen Check up. Neben Herzultraschall, Blutbild und orthopädischer Untersuchung, stehen vor allem drei Leistungsdiagnostiken im Fokus: jeweils ein Stufentest in allen drei Disziplinen. Die Testverfahren sind vielleicht nicht mehr die modernsten, aber sie sind sehr ehrlich, ohne jegliche Hochrechnung und vor allem die Schwellenleistung lässt sich dadurch gut bestimmen. Im Vergleich zu letztem Jahr bin ich zwar noch deutlich kürzer im Training, aber trotzdem schon gespant und muss zugeben, ein bisschen Vorfreude auf die harten Tests ist auch mit dabei;)

Es wird auf jeden Fall ziemlich anstrengend!

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Neujahrsvorsätze und so – Teil 2

Heute gibt es, wie angekündigt, einen kleinen Ausblick auf meine Saisonplanung. Natürlich ist da zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts in Stein gemeißelt und vor allem im Hinblick auf die sich ständig ändernden Coronaregeln kann man nichts sicher planen. Daher will ich auch noch gar nicht auf meine Wettkampfplanung eingehen, sondern erst einmal die anstehenden Trainingslager und den Aufbau bis zum ersten Rennen planen. Nach letztem Jahr komplett ohne Trainingslager in der Vorbereitung, will ich auf jeden Fall nicht nur in Nürnberg trainieren. Meiner Meinung nach kann man gut einen gewissen Teil der Saisonvorbereitung gut in der Kälte und auf der Rolle absolvieren. Ein Tapetenwechsel ist aber trotzdem wichtig um im Kopf frisch zu bleiben!

Saisonstart

Quelle: Projekt Classof22

Dieses Jahr bin ich ziemlich spät ins Training gestartet und das merke ich auch aktuell noch deutlich im Training. Durch die lange letzte Saison, den Bundeswehrlehrgang und meine Ellenbogenverletzung, ging es für mich erst im Dezember wieder los. Im Vergleich zu letzter Saison war ich Anfang Januar schon zwei Monate länger im Training und die Einheiten waren schon deutlich intensiver. Da muss man aber einfach cool bleiben und auf den Trainingsplan und den Trainer vertrauen. Bis zu den ersten Rennen ist es noch ein ganzes Stück und ich habe noch das ein oder andere Trainingslager vor mir, die mir dann hoffentlich noch den nötigen Formboost geben 😉

Trainingslager numero uno

Quelle: Tom Meyer

Die aktuelle Planung sieht vor, dass ich Anfang Februar mit der Nationalmannschaft nach Fuerteventura ins Trainingslager gehe. Darauf freue ich mich schon ziemlich, weil es dort wieder neue Gesichter und Abwechslung im Training geben wird. Außerdem werde ich zu diesem Zeitpunkt sechs Wochen hier in Nürnberg trainiert haben und für das ist für mich genau die richtige Dauer, bevor es in der Kälte hier zäh wird durchzuziehen.

Trainingslager numero dos

Quelle: mein Handy

Nach diesen drei Wochen werde ich aber auch wieder froh sein von der eintönigen Vulkaninsel runterzukommen. Die nächsten zwei Wochen sind noch nicht ganz spruchreif, aber eventuell (wenn die Flugverbindung passt) werde ich von Fuerte direkt nach Mallorca fliegen und mich der jüngeren Trainingsgruppe aus Nürnberg anschließen. Dort ist Michelle als Trainerin mit dabei und ich kann meine ersten ruhigen Tage nach den intensiven Wochen in Fuerte genießen und ein bisschen Zeit mit meiner besseren Hälfte verbringen 😉 Danach wird natürlich wieder hart trainiert und Mallorca ist einfach immer eine Reise wert!

Trainingslager numero tres

Um die Reise durch den Süden perfekt zu machen, habe ich dann vor mit der Fähre ans Festland überzusetzen und von Barcelona mit dem Zug nach Girona zu fahren. Dort werde ich wieder mit der Gruppe aus Nürnberg zusammentreffen und den Rest des März in DER Triathlon- /Radsportstadt trainieren. Wir haben dort letztes Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht und die Kombination von Trainingsbedingungen, Kaffees und Stadtleben ist sicher einzigartig.

Mal sehen ob das alles so klappt, aber es wäre auf jeden Fall ein richtig cooles Erlebnis und nicht nur Trainingslager, sondern auch ein bisschen Urlaub und Abenteuer… mit gerade mal drei relativ kurzen Flügen, auch noch mit meinem Umwelt-Gewissen zu vereinbaren.

Ich halte euch hier auf jeden Fall auf dem Laufenden!

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Schwimmblog Taliso Engel: Kleines Update und Frohe Weihnachten

Hi,

eigentlich hatte ich euch ja versprochen von meinen kommenden Veranstaltungen zu erzählen.
Nun ja, leider wurde nach der Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts so gut wie jede weitere Veranstaltung und Ehrung aufgrund von Corona abgesagt. Unter anderem auch die Veranstaltung zum Para Sportler des Jahres 2021. Die Ergebnisse der Wahl wurden trotzdem noch bekannt gegeben und die Gewinner zum ZDF eingeladen. Ich durfte mich dieses Mal über den 2. Platz freuen, worüber ich sehr stolz bin. Nachträglich auch hier nochmal einen ganz herzlichen Glückwunsch an die Gewinner der einzelnen Kategorien. 

Den Plan, vor ungefähr einer Woche, einen kleinen Wettkampf bei uns am Landesstützpunkt iim Langwasserbad zu veranstalten konnte uns Corona zum Glück nicht versauen. Allerdings konnte ich leider 1,5 Wochen aufgrund meiner Booster-Impfung nicht trainieren, wodurch ich zum Zeitpunkt des Wettkampfes erst knapp eine Woche wieder im Training war. Dementsprechend war mein Start an diesem Wettkampf eher spontan. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mit meinen Ergebnissen nach dieser Zwangspause sehr zufrieden bin.

Ich startete über:

100 Brust (1:05,69) 

50 Kraul (24,88)

100 Kraul (54,63)

50 Schmett (27,22)

Auch beim Skin Race am Ende des Wettkampfes schnitt ich besser ab, als ich erwartet hätte und konnte hier noch den 3. Platz erreichen. Das Preisgeld für die Siegerehrung des Skin Races stellt ipp zur Verfügung und Volker kam zur Übergabe sogar höchst persönlich vorbei. Vielen Dank, dass ihr unseren Sport immer wieder so großartig unterstützt!

Weihnachten habe ich dann ganz entspannt mit meiner Familie verbracht. Ich hoffe, ihr hattet auch alle ein paar entspannte Tage und konntet die Zeit genießen.

Eigentlich wäre für mich über Silvester ein Trainingslager mit der Nationalmannschaft in Belek auf dem Programm gestanden. Dieses habe ich aber leider auch abgesagt, denn nun heißt es für mich, dass ich mich auf meine Seminararbeit konzentrieren muß.
Denn auch schulisch war vor Weihnachten leider echt viel los, wie ihr wisst bin ich ja gerade in der Abiklasse…und echt froh wenn der Stress dann auch irgendwann ein Ende hat.

Zum Glück haben wir hier am Stützpunkt in Nürnberg aber auch die Möglichkeit in den Ferien zu trainieren und somit kann ich Schule und Training hier besser kombinieren.

Ich werde mich dann kurz vor Silvester nochmal mit einem kleinen Jahresrückblick bei euch melden.

Bleibt gesund, 

Euer Taliso

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Der Weihnachtsblog

Heute gibts kein langes Gelaber sondern nur kurze Weinachtswünsche und ein paar Bilder der letzten Tage. Der Cut könnte dabei nicht drastischer sein, denn nach +20 Grad auf Fuerte, warteten frostige -7 Grad in München auf uns. Der Kälteschock blieb grade so aus und seit gestern ist es ja (leider) auch schon wieder wärmer. Heute war ich auf jeden Fall entspannt mit der Familie skaten und genieße die nächsten ruhigen Tage, mit wenig Training und dafür umso mehr Plätzchen, Kaffee und gutem Essen. In diesem Sinne: Hohoho, frohe Weihnachten euch allen!

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Same procedure as every year…

Nach einem sehr entspannten November, bin ich letzten Dienstag nach Fuerteventura geflogen. Meine Trainingsgruppe ist schon eine Woche vorher aufgebrochen, aber ich wollte noch ein paar Tage in Nürnberg verbringen. Die letzten Jahre hatte ich meinen Trainingsbeginn zwar immer schon etwas früher, aber es hat sich bewährt, hier im Dezember in der Sonne eine gute Grundlage für die neue Saison zu legen.

Auch dieses Jahr sind wir wieder zusammen mit der österreichischen Nationalmannschaft unterwegs und haben so eine abwechslungsreiche Truppe, die das Training nie langweilig werden lässt. Dadurch dass ich etwas später dazugestoßen bin, habe ich bei den meisten Einheiten auch noch etwas weniger und lockerer trainiert. Die letzte Woche war also perfekt zum “reinkommen” in den Trainingsalltag.

Die letzte Woche in Zahlen

  • Swim: 5 Einheiten/ 7:05h/ 24km
  • Bike: 5 Einheiten/ 12:30h/ 340km
  • Run: 5 Einheiten/ 4:00h/ 50km
  • Gym/ Athletik: 3 Einheiten/ 2:30h
  • Gesamt: 26:05h

Vor allem zu Beginn der Saison ist es immer interessant die Entwicklung im Training zu beobachten. Es ist jedes Jahr wieder erstaunlich, wie schnell man von der Top Form beim letzten Triathlon der Saison, durch drei Wochen Saisonpause komplett unfit wird;) Natürlich ist das Training des letzten Jahres, durch die kurze Pause nicht weg, aber am Anfang fühlt man sich genau so! Als hätte man Jahre nicht trainiert. Während der Saison fühlen sich die Bewegungen komplett natürlich und harmonisch an und man hinterfragt eigentlich kaum einen Ablauf. Jetzt hingegen hinterfrage ich jeden Zug beim Schwimmen und jeden Schritt beim Laufen. Die Bewegung an sich fühlt sich einfach noch nicht ganz natürlich an und ich brauche immer ein paar Tage, bis ich mich im lockeren Training wieder wohlfühle.

Die erste Hälfte des Trainingslagers ist jetzt vorbei und ab morgen kommen auch schon ein paar schnelle Meter im Grundlagentraining dazu. Das ist aber eigentlich immer ganz angenehm und eine willkommene Abwechslung bei den längeren Trainingseinheiten. Der Coach hat auch angekündigt, dass morgen beim Radfahren Laktat gemessen wird, damit wir uns auch genau an die individuellen Trainingsbereiche halten. Dazu aber dann nächste Woche mehr…

Bis dahin – euch allen eine entspannte vorweihnachtliche Zeit!

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Klinische Bewertung über Äquivalenz oder Performance

Die klinische Bewertung von Medizinprodukten spielt eine Schlüsselrolle innerhalb des Konformitätsbewertungsverfahrens, da sie eine wichtige Bedeutung sowohl bei der Zulassung und Markteinführung wie auch in der weitergehenden Marktbeobachtung von Medizinprodukten hat.
Sie ist für den Hersteller das zentrale Nachweisdokument zur Erfüllung der grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen, zur Beurteilung unerwünschter Nebenwirkungen sowie der Vertretbarkeit des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und dient als Grundlage für die Prüfung der Zulassung z.B. durch benannte Stellen.

Pflichten des Herstellers nach MDR, Artikel 10:
Die Hersteller führen eine klinische Bewertung nach Maßgabe der in Artikel 61 und in Anhang XIV festgelegten Anforderungen durch, die auch eine klinische Nachbeobachtung nach dem Inverkehrbringen umfasst.

Ihre Ausgangslage:

Für eine klinische Bewertung Ihres Medizinprodukts gemäß EU-Verordnung 2017/745 über Medizinprodukte (MDR) haben Sie nicht die notwendigen zeitlichen Ressourcen oder Kenntnisse und wünschen sich hierfür einen externen Experten?

Unsere Leistung:

Wir führen klinische Bewertungen für Medizinprodukte der Klassen I bis IIb anhand von klinischen Daten aus der wissenschaftlichen Literatur bzw. durch die Leistungsbewertung (Performance-Weg) durch.

Die objektive Durchführung von klinischen Bewertungen gemäß MDR erfolgt durch unser geeignetes Autoren- und Redaktionsteam mit umfangreicher Erfahrung und der Kooperation mit Fachexperten, Universitäten und Medizinern.
Mit neutralem Blick und geschultem Wissen sorgen wir für einen erfolgreichen und reibungslosen Ablauf.

Als externer Experte übernimmt ipp. die komplette Planung und Durchführung für Ihr Projekt:

  • Vollständige Bearbeitung durch das ipp.-Autorenteam
  • Flexible Abarbeitung nach Ihrem Bedarf
  • Mitarbeiter des Auftraggebers kann als Autor mit aufgeführt werden
  • Sie haben einen direkten Ansprechpartner für Ihr Projekt
  • Übersetzungsservice (Englisch)
  • Dokumentation und Bewertung der Autoreneignung
  • Heranziehen externer Fachexperten und Mediziner on Demand

Ihre Vorteile:

Durch unsere Erfahrung und unser routiniertes Vorgehen erstellen wir Ihre klinische Bewertung zeitnah und im ausreichenden aber nicht übertriebenen Umfang.

  • Sie haben Termine und Kosten im Griff
  • Die Bewertung ist konform mit der MDR sowie der geltenden Medizingesetze und -Richtlinien
  • Sie nutzen ein qualifiziertes Autoren- und Redaktionsteam
  • Sie erhalten alles aus einer Hand
  • Sie entscheiden selbst, wieviel Sie sich einbringen möchten

Ihre Entscheidung:

Es ist Ihre Entscheidung, wieviel Sie sich selbst als Unternehmen einbringen.

Sie möchten hierzu weitere Informationen?
» Sprechen Sie uns an, wir erarbeiten Ihnen Ihr individuelles Angebot!

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Comeback des Sports in den Alltag

Auch wenn so langsam die Normalität in dem Alltag zurückkehrt, kann man das für den Sport leider nicht behaupten!

Natürlich verständlich, dass gewisse Beschränkungen bestehen bleiben müssen. Und, dass leider noch nicht alle Sportstätten öffnen können. Allerdings könnte man sich vor allem von der Stadt Nürnberg etwas mehr Entgegenkommen erhoffen. Da Triathlon in erster Linie ein Outdoorsport ist, ist man nun wirklich nicht abgängig von Sportstätten. Wäre da nicht das Schwimmen… Und genau da liegt das Problem. Inzwischen haben in ganz Deutschland, außer in Bayern, die Schwimmbäder wieder geöffnet. Es ist auch bekannt, dass sich der Erreger des SARS Virus nicht über das Wasser verbreiten kann. ( vor allem durch das Chlor im Wasser). Wenn man also garantieren kann, dass außerhalb des Beckens, im Vor- und Nachbereitung der Schwimmeinheit also, die Abstand- und Hygienebestimmung eingehalten werden, sollte dem Schwimmtraining nichts mehr im Wege stehen.

Aber in welchem Schwimmbad? Das Langwasserbad in welchem ich normalerweise trainiere, kann laut Aussage von Seiten der Stadt „aus Kostengründen“ nicht öffnen. Wir haben nur Glück, dass aktuell Bademeisterfortbildungen im Südstadtbad stattfinden. Sonst hätten wir wohl noch auf unbestimmte Zeit keine Chance gehabt zu trainieren und unseren Job zu machen. Ist der Stellenwert eines Sports wie Triathlon in der Gesellschaft wirklich so niedrig, dass man hier im Gegensatz zum Fußball wo keine Mühen gescheut werden, alle Mühen scheut?!

Sehr schade meiner Meinung nach. Ist Sport letztendlich nicht Kultur und ein wichtiger Teil in der Gesellschaft? Nächster Jahr ist das Geschrei dann wieder groß wenn keine Medaillen bei Olympia für die Stadt Nürnberg geholt werden… Aber ohne Unterstützung wird so etwas nicht möglich sein.

Naja… In der Zwischenzeit, genieße ich das schöne Wetter draußen. Zumindest bis auch das schwimmen auf der 50 Meter Bahn wieder möglich ist. Ich fahre Rad, gehe laufen und schwimme im Rothsee. Wettkämpfe sollen zwar erst im Herbst wieder stattfinden, aber ohne gründliche Vorbereitung, vor allem im Schwimmen, ist Erfolg hier aussichtslos. Vielleicht ändert sich in den kommenden Wochen ja etwas an der Lage…

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The Masked Project Managers (MPM@ipp)

Vom Face Shield Rookie zum Experten in 10 Tagen: in Zeiten von COVID-19 ist alles anders. Was tun, wenn die Aufträge wegbrechen? Einen Plan B finden und umsetzen. Klingt einfach, ist es aber nicht immer.

Das MPM@ipp-Team

Am Anfang war das Problem: COVID kam. Um zu bleiben.

Was tun, wenn jemand in der Öffentlichkeit keinerlei Schutz vor herumfliegenden Tröpfchen hat?

Dann kam die Idee: ein Gesichtsschutzschild muss her.

Daraus entstand das Projekt: in Zeiten dieser Krise gibt es viele, die sich schützen müssen. Wir haben Erfahrung mit Projektmanagement und Zertifizierungen, gerade jetzt mehr Zeit als uns lieb ist – warum also nicht Gesichtsschutzschilde designen, produzieren, die CE-Zertifizierung beantragen, verkaufen, und mit den Einnahmen die aktuelle Situation überbrücken?

Gesagt, getan:

  • MPM@ipp-Team gründen
  • Materialien beschaffen – eine Challenge in diesen Zeiten, aber irgendwie haben wir es geschafft
  • Prototypen bauen – basteln vor ernstem Hintergrund. Austesten – hat Spass gemacht, wie man an den Fotos des Projektteams erkennen kann
  • Zertifizieren – unsere Kernkompetenz

Nach 10 Tagen sind die Gesichtsschutzschilde fertig. In unterschiedlichen Ausfertigungen, mit Schildern aus PVC, PET und PMMA

Wie geht es weiter? Über unsere Homepage können die Gesichtsschutzschilde online bestellt werden, in beliebiger Menge, und für Großbestellungen bieten wir attraktive Konditionen an. Wir sind zuversichtlich, auf diese Weise die aktuelle “saure-Gurken-Zeit” überbrücken zu können und wollen weiter an der Entwicklung von Schutzausrüstung “Made in Germany” arbeiten.

Zum Produkt:

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Übersicht Schulungen

Wir haben die besten Quellen zur Selbstschulung für Sie zusammengestellt: Nutzen Sie diese wirklich guten Informationen, bevor Sie teure Berater und Schulungen buchen!

Als Hersteller von Medizinprodukten können Sie sich über die Informationsreihe Medizinprodukterecht des BVMed – Bundesverband Medizintechnologie e.V. pragmatisch über Ihre Verpflichtungen informieren.

Vor der Buchung von Schulungen empfehlen wir die Lektüre folgender Publikationen des BVMed. Die Broschüren sind bestellbar über die Homepage des BVMed und kosten jeweils 6,95 Euro zuzüglich Versandkosten.

Aus unserer Sicht muss jeder, der die Konformität von Medizinprodukten als Geschäftsführer und Inhaber eines Herstellers von Medinzinprodukten erklärt, mindestens die Broschüre zum Konformitätsbewertungsverfahren für Medizinprodukte gelesen haben.

Für spezielle Themen schulen wir Sie gerne und umfassend im Rahmen der laufenden Projekte.

Empfohlene Reihenfolge:

  1. Konformitätsbewertungsverfahren für Medizinprodukte
  2. Klassifizierungsliste für Medizinprodukte
  3. Die Selbstklassifizierung von Medizinprodukten der Klasse 1
  4. Benannte Stellen
  5. Klinische Bewertung von Medizinprodukten
  6. Risikomanagement für Medizinprodukte
  7. Marktüberwachung von Medizinprodukten
  8. Verhaltensempfehlung Off Label Use
  9. Kennzeichung von Medizinprodukten
  10. Datenschutz bei Medizinprodukten

Die Broschüre ist erhältlich im Alleinverkauf durch:
Medlnform c/o BVMed
Reinhardtstr. 29 b, 10117 Berlin

Link zum Onlineshop des BVMed (Externer Link):

Broschüre “Die Selbstzertifizierung von Medizinprodukten der Klasse I nach der MDR” – BVMed

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Projektmanagement für Großprojekte

Ihre Ausgangslage:

Bei großen, unternehmenskritischen Projekten werden alle verfügbaren Kapazitäten benötigt, um sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren. Oft bleibt daher wenig Zeit, sich um die Rahmenkoordination zu kümmern. Termin- und Budgetdruck sind damit vorprogrammiert. Dieser Stress ist unnötig und lässt sich vermeiden.

Unsere Leistung:

Als externer Experte übernimmt ipp. die operative Verantwortung für Ihr Projekt. Mit neutralem Blick und geschultem Auge sorgt der ipp.-Experte für die termin- und budgetgerechte Umsetzung in allen Projektphasen. Angefangen bei der Erfassung und Analyse des Projektstatus, über umfassende Projektplanung und mitlaufendes Projektcontrolling.
Es brechen keine Meilensteine weg. Sie bringen Ihr Projekt gelassen und erfolgreich zu Ende. Als Interimsmanager begleiten wir Sie in der Regel mehrere Wochen bis Monate.

Nachhaltiger Erfolg für Ihr Projekt

  • Erhalten der Entwicklungskapazitäten
  • Konzentration auf die Kernkompetenzen
  • Transparenz für Ihre Entscheidungen
  • Aufbau von Führungsnachwuchs durch begleitendes Coaching
  • Konsequentes Einüben und damit nachhaltige Übertragung von praxiserprobten Management-Methoden auf das gesamte Team
  • Projektabschluss in „time and budget“

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Regulatory Affairs

Die globalen Marktanforderungen für die Zulassung von Medizinprodukten sind durch die unterschiedlichen Vorschriften und Gesetze sehr komplex und nicht einfach zu erfüllen. Oftmals fehlen die nötigen Ressourcen und das Know How für die Durchführung eines Konformitätsbewertungs- bzw. Zulassungsverfahrens.

Ihre Ausgangslage:

Sie benötigen Unterstützung rund um die Zulassung Ihres Medizinprodukts?

Unsere Leistung:

Als externer Experte übernimmt ipp. alle Aufgaben eines Regulatory Affairs Managers und steht Ihnen mit der nötigen Fachkompetenz bei der Zulassung Ihres Produkts und auch nach dessen Markeinführung zur Seite:

  • Auswählen und Erstellen der Zulassungsunterlagen
  • Zulassungsrelevante Dokumente prüfen und freigeben
  • Behörden und benannte Stellen über Produktänderungen informieren
  • Interne Trainings zum Thema Regulatory Affairs

Ihre Vorteile:

  • Wir sind Regulatory Affairs – Spezialisten
  • Wir helfen Ihnen beim Verfassen und Prüfen zulassungsrelevanter Unterlagen
  • Wir sind up to date in allen relevanten MED-Normen und Richtlinien
  • Sie lernen die nationalen und internationalen Regularien durch unseren Experten kennen und verstehen

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Validierung von Prozesssoftware für Medizinprodukte


Aufgrund der Komplexität vieler Medizinprodukte ist die Sicherstellung der Qualität und Funktionalität durch Prüfungen unabdingbar. Mittels Prozess-Software und weiteren Prüfmitteln/-geräten können die Anforderungen und Produktannahmekriterien, die aus den definierten Spezifikationen hervorgehen, nachweislich getestet werden. Eine Validierung dieser Prozess-Software beschreibt, dass Herstellprozesse sicher entwickelt werden und über die gesamte Dauer des Produktlebenszyklus zuverlässig arbeiten. Außerdem wird die Tauglichkeit der Verwendung der Prozess-Software im Fertigungsprozess nachgewiesen.

Ihre Ausgangslage:

Nach DIN EN ISO 13485:2016 (Kapitel 7.5.6), 

muss die Organisation Verfahren für die Validierung der Anwendung von Computersoftware dokumentieren, die bei der Produktion […] eingesetzt wird. Derartige Softwareanwendungen müssen vor der ersten Verwendung validiert werden […]. 

Weiterhin gilt für Sie nach EU-MDR 2017/45 (Anhang II; 3.b)),  

vollständige Informationen und Spezifikationen einschließlich der Herstellungsprozesse und ihrer Validierung, der verwendeten Hilfsstoffe, der laufenden Überwachung und der Prüfung des Endprodukts 

 zu präsentieren. 

Sie wollen im Rahmen der Herstellung Ihres Medizinproduktes eine Validierung Ihrer Prozess-Software effizient durchführen, auswerten und dokumentieren und benötigen hierfür Unterstützung?

Unsere Leistung:

Als externer Experte übernimmt ipp. die komplette Planung und Bearbeitung für Ihr Projekt.

Unser Experte erstellt unter den Vorgaben, gängigen Modellen und statistischen Methoden einen Validierungsplan (-report) für Ihre Prozess-Software. Auf dieser Basis kann er die Validierung für Sie effizient durchführen und auswerten.

Ihre Vorteile:

  • Wir bieten Ihnen eine Grundlage zur Durchführung normkonformer Validierungen von Prozess-Software für den Herstellungsprozess Ihres Medizinproduktes
  • Sie entscheiden selbst, wieviel Sie sich bei der Umsetzung mit einbringen
  • Wir sind up to date in allen gängigen Validierungsmethoden und -modellen

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