Mein Freund und ich sind auf Grund des Coronavirus vor über einer Woche schon nach Portugal “ausgewandert”. Dort haben wir uns bei Freunden in sofortige Quarantäne begeben. Da diese ein großes Surfcamp besitzen, dass natürlich gerade geschlossen hat, haben wir hier einen perfekten Trainings- & Rückzugsraum. Wir nutzten die Zeit um so kräftig und fit wie möglich aus der Krise zu kommen.
Ich bin wieder beim Springen angelangt und auch das Pistenfahren fühlt sich gut an. Ab dieser Woche fangen wir mit speziellem Physio Training an, um mich ‘Park ready’ zu machen.
Nach mehreren Arzt & Physio Terminen in den letzten Wochen, haben wir uns dazu entschieden, dass die wahrscheinlichste Aussage folgende ist: ” Das Anterio Laterale Ligament wurde übersehen und ist bei Kapselverletzungen oft mit beschädigt”.
Dieses Band gibt halt, besonders in Drehbewegungen und ist bei meinen MRT’s nicht sichtbar. Es könnte durchaus verletzt oder gerissen sein, wobei der Arzt von einer OP abrät. Wir sollen spezielle Übungen für die Stabilität in dem Aufgabenbereich des ALL machen und beobachten inwieweit eine Verbesserung entsteht.
Falls das ALL das Problem ist, wird sich mit den Übungen sehr bald etwas verändern.
In den letzten zwei Wochen habe ich mal wieder eine Chill-Pause machen müssen. Mein Knie hat leider ein paar Tage nach dem ersten “Sprungtag” im Park angefangen weh zu tun. Durch den akuten Schmerz konnten wir zwar endlich die genau Stelle festlegen, an der sich mein Bein die letzten Jahre “verdreht” angefühlt hat, allerdings sind sich Arzt und Physio gerade nicht einig, was das Problem verursacht.
Währenddessen weitere Abklärungen folgen, werde ich mich wieder mehr auf das Aufbautraining fokussieren. Skifahren wird auf ein bis zwei Pistentage in der Woche zurückgeschraubt.
Seit ich Ende Nov mit einer Therapy nach dem Theralogy – Konzept arbeite, hat sich mein Kopf enorm verbessert. Mittlerweile kann ich drei Stunden im Park skifahren ohne meinen Kopf oder Hals zu spüren und auch schon 2 bis 3 Tage hintereinander. Autofahren hat sich auf eine Stunde gesteigert und der Fokus liegt nun auf der Laptop-Arbeit sowie der Überempfindlichkeit auf Wärme, etc. Dies hat sich bisher nur ein wenig verbessern können.
Die Knie-Reha läuft leider nicht ganz optimal und ich bin auch zeitlich ein wenig hinten nach. Ansteuerungsprobleme der Oberschenkelmuskel (sowohl vorne als auch hinten) erschweren mir den Muskelaufbau sehr. Es geht zwar voran, aber eben nur langsam.
Ab nächster Woche versuchen wir durch tägliche Ultraschalltherapie an dem Problem zu arbeiten. Ich hoffe, dass das dann endlich klappen wird..
Ich bin immer noch im MedicalPark am Tegernsee und wurde bis 07.02. verlängert. Danach werde ich außerhalb wohnen und selbstständig noch 3-6Wochen bei Ihnen Therapie gehen, da sich das Team in der Sportreha wirklich sehr gut auskennt. Mein Knie hat in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht und auch mein Kopf geht es minimal besser.
In den letzten Wochen hat sich leider nicht viel verändert, allerdings darf ich nun endlich mit leichtem Krafttraining anfangen. Natürlich ohne Gewichte. Seit gestern bin ich dafür im Medical Park am Tegernsee stationiert, die einer der Partner vom DSV sind. Schöner Weise übernimmt das auch mal alles die normale Krankenkasse :-)
Meine Narben sind mittlerweile gut geheilt und somit konnte ich pünktlich nach Plan mit der Wassertherapie anfangen. Unter Wasser üben wir verschiedene Gänge wie z.B den Fersengang, auf Zehenspitzen gehen oder das Treppensteigen.
Diese Woche ist der Fokus auf ‘Gehen mit voller Belastung’.
Zum herantasten laufe ich erst mit umgekehrten Krücken los. Diese dienen hauptsächlich nur noch für die Stabi. Anschließend versuche ich ein paar mal den Einbeinstand und sobald der gut funktioniert, kann ich vorsichtig los starten. Die Action ist leider auf ‘vormittags-only’ beschränkt, da das Knie durch die Mehrbelastung wieder ein wenig mehr anschwillt und danach Ruhe braucht. (das ist ganz normal :-))
Mittlerweile sind seit der OP zwei Wochen vergangen und ich darf mich offiziell wieder ein wenig Bewegen. Das heißt ca. 10min Spazieren gehen ist möglich und hat genau für den Christkindlmarkt gereicht :-) Viel länger geht allerdings noch nicht, da es dann schnell steif wird und mehr anschwillt.
Im Moment bin ich noch auf Krücken und belaste mein rechtes Bein mit ca. 70% meines Körpergewichts, bis Mitte nächster Woche wollen wir es auf die 100% steigern.
Ich hatte vor 24 h meine erste OP. Glücklicherweiße musste nur das Kreuzband gerichtet werden. Meniskus und auch Knorpel waren in Ordnung. Als Kreuzbandersatz wurde eine andere Sehne eingesetzt.
Mein Arzt Dr. Brucker hat mir bereits gesagt, dass soweit alles gut gelaufen ist. Wenn das so bleibt, sollte ich Freitag vormittag wieder nach Hause kommen.
Vorgestern habe ich zusammen mit meiner Trainierin und Physio entschieden, doch eine Knie-OP zu machen. Nicht nur aufgrund von den Einschränkungen ohne Kreuzband, sondern auch, weil an meiner HWS-Stabi noch mehr gearbeitet werden muss, als gedacht.
Seit meinem letzten Blog im Januar ist viel passiert…
Ich war Anfang Februar endlich wieder regelmäßig Skifahren, hatte nicht mehr ganz so viel Gym Training und glaubte bald wieder komplett fit zu sein.
Damit ich mein Knie langsam auf richtigen Schanzen testen konnte, planten wir einen Trip nach Südtirol zur Seiser Alm.
Den Abend bevor wir dort hin fuhren, bekam ich plötzlich Zuckungen an Armen und Beinen, die die ganze Nacht andauerten. Da es keinen ersichtlichen Grund dafür gab und am nächsten Morgen alles weg war, entschied ich mich trotzdem mitzukommen. Beim Skifahren fühlte ich mich gut, obwohl es sehr eisig war und probierte auch die größeren Kicker. Mein Knie fühlte sich recht stabil an und ich war zuversichtlich.
Beim Schlafen gehen kamen dann wieder die Zuckungen und ein paar Tage später bekam ich Genick weh und Druck im ganzen Kopf. Mein Physio behandelte mich ein paar Mal und ich fühlte mich nach kürzerer Zeit besser und versuchte wieder Skifahren zu gehen. Leider bemerkte ich schon beim Pistenfahren, dass die Zuckungen wieder kommen und kurz drauf folgte ein starkes Instabilitäts-Gefühl in der Halswirbelsäule, dass ich mich nicht mehr traute mit der Gondel den Berg hinunter zu fahren. Ich legte mich im Restaurant hin und wartete ab, bis die Spannung und das Gefühl weniger wurden. Meine Freunde mussten mir dann helfen wieder nach Hause zu kommen, da selbst laufen zu viel Impact für meinen Hals und Kopf war.
Nach Absprache mit Physio und Arzt sollte ich dann eine Woche im Bett liegen, was sowieso das Einzige war, was ich machen konnte. Beide glaubten es würde dann wieder besser gehen, doch es passierte nichts. 6 Wochen später konnte ich immer noch kaum gehen oder sitzen und nach weiteren Untersuchungen bei Neurologen, Psychologen, MRTs und Röntgen kam auch nichts heraus. Nach ein paar weiteren Wochen ging es langsam wieder mit gehen und kurzem Sitzen, konzentrieren und gerade am Laptop arbeiten aber nach wie vor kaum.
RedBull organisierte mir im Trainingscenter in Thalgau, Salzburg einen Rund um Check bei dem ich diese Woche war.
Der Physio dort hat öfter mit Eishockeyspielern zu tun, die ähnliche Beschwerden angeben und hat bereits ein paar Lösungsmöglichkeiten im Kopf. Die schlechte Nachricht war, das meine Beinmuskulatur, durch das viele Herumliegen, fast komplett wieder am Anfang einer Reha steht.
Glücklicherweise behält mich das Trainingszentrum jetzt so lange bei Ihnen, bis ich wieder 100 Prozentig Fit bin, was laut Ihnen ca. 3 Monate betragen wird.
gestern konnte ich das erste Mal ohne Knie Einschränkungen einen normalen Sport ausüben. Ich war davor noch nie auf einer künstlichen Welle und es fühlt sich auch definitiv anders an wie im Meer, aber macht trotzdem mega Spaß und ich werde mit meinen Freunden sicherlich wieder mal dort vorbeischauen …… Gerade weil es für mich derzeit auch ein super Trainings ist um zusätzliche Stabilität und Sicherheit zu bekommen.
Am Sonntag werde ich wahrscheinlich nach London fliegen, um dort an einer RedBull UK Powerwoche mit Training, Physio, Massage und Wassertherapie teilzunehmen. Da alles sehr kurzfristig eingeleitet worden ist, hoffe ich, dass es noch klappt.
Bis zur IPP Weihnachtsfeier in Nürnberg sollte ich dann hoffentlich auch wissen, wann ich wieder Skifahren kann.
Dieses Wochenende habe ich meine erste Biketour gemacht, mit E-Motor. Zum einen, weil ich so den Kraftaufwand genau richtig Einstellen kann und zum Anderen weil es mit den Bikes einfach unheimlich viel Spaß. Vielen Dank hier an meinen neuen Radsponsor Haibike.
Ich habe mir am 01.Februar bei einem WorldCup in den USA mein Kreuzband, Innenband, Außenband und die Kaspel im rechten Knie gerissen. Seit Juni mache ich nun intensives Reha-Training und war heute das erstmal wieder auf einem Trampolin “springen”. Für Gesunde schaut das natürlich nicht spektakulär aus, aber ich bin überglücklich über diesen kleinen Erfolg. Ich hatte dabei keine Schmerzen und mein Knie hat sich stabil angefühlt. Mein Physio meint, wenn alles gut läuft, das ich im Dezember wieder auf die Ski kann und dann im Januar ready für den Funpark, also Schanzen, harte Landungen und Drehbewegungen bin :-)