Seit einer Woche bin ich zurück aus dem Trainingslager in Nürnberg und was soll ich sagen. Seitdem höre ich jeden Tag nur noch Corona, Corona und Corona… Als ich Mitte Januar nach Thailand geflogen bin, waren die Medien schon voll von einem Virus, der sich in China auszubreiten begann. Ich nahm das eher beiläufig zur Kenntnis und dachte nicht groß darüber nach, wie weit sich dieser ausbreiten könnte und welche Folgen das auch für mich haben könnte. Auch als ich Anfang Februar zurück nach Deutschland gekommen bin, waren noch kaum Auswirkungen spürbar. Nun informierte ich mich zwar schon einmal genauer welche Symptome man aufweisen würde und wie schwerwiegend Corona als Krankheit wirklich wäre, aber mein Alltag war dadurch nicht beeinträchtigt.

Die erste Auswirkung auf den Triathlonsport zeigte sich dann am 25. Februar, als das erste WTS (World Triathlon Series) Rennen in Abu Dhabi abgesagt wurde. Ich darf hier zwar noch nicht starten, allerdings hat es für viele Triathleten eine enorme Auswirkung, da die Olympischen Spiele vor der Tür stehen und sich viele Athleten noch qualifizieren müssen. Ein WTS Rennen ist bei vielen Nationen eine Möglichkeit dafür und es gibt insgesamt sowieso nur noch sehr wenige große Rennen vor den Spielen in Tokio.

Der zweite Punkt, welchen ich anfangs nur in den Nachrichten hörte und nicht allzu Ernst nahm, waren die “Hamsterkäufe” in den Supermärkten! Am Donnerstag war ich einkaufen und das Klopapier war leer?! Ernsthaft? Auf Nachfrage hieß es nur, dass erst mit der nächsten Lieferung die Bestände wieder aufgefüllt werden, aber die Mitarbeiterin meinte auch, dass das Klopapier dann am gleichen Tag wieder ausverkauft sein würde. Naja…

Zurück zum Sport: Mein erster Triathlon, auf den ich mich schon mega gefreut habe, wurde jetzt auch noch abgesagt (ein Europacup in Frankreich) und wie es aussieht, kann ich mein nächstes Trainingslager über Ostern auch in die Tonne treten… das wäre nämlich in der Toskana gewesen und vor allem in Norditalien haben sich ja jede Menge Leute mit Corona infiziert.

Nächste Woche steht auf jeden Fall der alljährliche Leistungstest der Deutschen Triathlon Union an (dieses Jahr in Bonn) und zum jetzigen Zeitpunkt ist zumindest dieser Wettkampf noch nicht abgesagt! Auch wenn es nur ein 800 Meter Schwimmen im Becken und anschließende 5000 Meter laufen sind, freue ich mich schon zu sehen, wie die aktuelle From ist und hoffe, zwei neue Bestzeiten aufstellen zu können.

Bis dahin: immer schön Händewaschen und cool bleiben!

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Am Freitag den 09.02. hieß es Koffer packen und der Kälte entfliehen. Das Ziel war Colonia Sant Jordi in Mallorca. Zusammen mit den 20 weiteren Athleten des Bayernkaders und unseren drei Trainern würden wir hier die nächsten zehn Tage unsere Trainingseinheiten absolvieren.

Der Ort Sant Jordi bietet hierbei optimale Voraussetzungen mit dem 50m Pool des “Best Swim Centers” der Deutschen Triathlon Union und einem Privatpark, der sich hervorragend für langsame und schnelle Laufeinheiten eignet. Und mit den zwei Bergen “Randa” und “San Salvador” in erreichbarer Nähe kommt auch die dritte Disziplin, das Radfahren, nicht zu kurz.

Da ich im November einen Mittelfußüberlastungsbruch erlitten habe, lag der Schwerpunkt in meinem Training eher auf dem Schwimmen und dem Radfahren. Das Wetter spielte nach anfänglichem Regen auch mit und so konnten wir bei durchschnittlich 12 Grad ein intensives und umfangreiches Trainingslager durchziehen.

Hier in Nürnberg heißt es jetzt das Training mit dem bevorstehenden Abitur zu vereinbaren und den nächsten Wettkampf ins Auge zu fassen: den nationalen Leistungstest in Saarbrücken am 17. März. Hier werden 800m im Becken geschwommen und nach anschließender Pause 5000m auf der Bahn gelaufen. Ob ich bereits laufen werde, steht noch nicht fest doch drückt mir auf jeden Fall die Daumen;)

 

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