Nacht des Sports in Nürnberg

Die letzte Woche stand ganz klar im Zeichen des Training – zurück zur Routine und wieder in den Rhythmus kommen. Das Highlight war aber ganz klar der Freitag Abend, bzw. Freitag Nacht 😉 Der goldene Ring hat ein ziemlich cooles Event auf die Beine gestellt und zur ersten “Nacht des Sports” in Nürnberg geladen.

Kurzer Nachtrag für alle die hier noch nicht im Bilde sind: der goldene Ring ist ein gemeinnütziger Verein in Nürnberg, der Athleten mit Olympia- und auch Paralympicsperspektive fördert. Ich lebe ja inzwischen schon seit acht Jahren in Nürnberg und werde seit gut zwei Jahren gefördert. Ab 50€ pro Jahr kann hier übrigens jeder Fördermitglied werden, falls also Interesse besteht pack ich mal den Link hier mit rein 😉

Das Ziel des Events am Freitag war, ein tolles Event auf die Beine zu stellen im gleichen Zuge Geld für unsere Förderung zu sammeln. Ich denke mal, dass das definitiv gelungen ist! Livemusik, gutes Essen, Getränke, eine Tombola und Talks mit uns Athleten… es war eigentlich alles geboten und mir hat der Abend sehr viel Spaß gemacht. Es war schön zu sehen, wie viele Menschen im Zeichen des Sports zusammen kommen und dass auch neben dem Fußball, Platz für andere Sportarten in Nürnberg ist. Gerne also mehr davon nächstes Jahr!

Hier noch ein paar Eindrücke des Abends:

Danke an dieser Stelle auch an Volker und ipp, die seit Jahren ebenfalls Förderer des goldenen Rings sind und hier einen wichtigen Teil zur Unterstützung lokaler Sportler leisten!

Bis nächste Woche

Bitte teilen:

Der Anfang vom Ende

Auch wenn die Saison schon ziemlich fortgeschritten ist, gibt es für mich noch einmal einen Neustart. Nach vier Wochen Laufpause, einer Woche Offseason und der letzten Woche in Italien, fühle ich mich sowohl körperlich als auch mental wieder bereit für einen letzten Trainingsblock. Ein großes Rennen gibt es dieses Jahr (hoffentlich) noch!

Den Block hier möchte ich nutzen, um mit den letzten Wochen aufzuräumen und um euch von Anfang an, im Aufbau für das letzte Rennen der Saison, mitzunehmen. Zuerst aber mal zu den letzten Wochen…

Der letzte Blog ist schon etwas her und in der Zwischenzeit ist viel passiert. Leider musste ich nach den tollen Erlebnissen und Erfolgen in Nürnberg und München, eine Laufpause einzulegen und somit auch die Weltcups in Valencia und Karlsbad absagen. Die genaue Ursache für die Schmerzen in meinem rechten Unterschenkel sind leider immer noch nicht ganz klar, aber so wie es Meistens ist, kamen hier vermutlich mehrere Faktoren zum Tragen. Angefangen hat das Ganze mit einem Ziehen in der tiefen Wadenmuskulatur nach dem Weltcup in Pontevedra. Der Laufkurs war mit einigen Höhenmetern und viel Kopfsteinpflaster, orthopädisch sehr fordernd und da ich mich an diesem Tag maximal ausbelasten konnte, mussten die Beine hier auch einfach viel einstecken. Dazu kam, dass ich meine Sitzposition leicht verändert habe (Sattel ca. 0,5cm erhöht) und dadurch mehr Zug auf die Wade eingewirkt hat. Aufgrund meiner Verletzungshistorie habe ich auch ein MRT machen lassen und zum Glück waren keine knöchernen Überlastungserscheinungen erkennbar. Da ich bis jetzt noch nie eine muskuläre Verletzung hatte, die mich länger beeinträchtigt hatte, war ich auch gleich optimistisch und beschloss in Absprache mit Trainer und Ärzten, das Lauftraining schmerzadaptiert fortzusetzen. Ich wärmte mich immer sehr ausführlich auf und im anschließenden Lauf spürte ich die Wade zwar, aber es war kein Schmerz. So beschlossen wir auch die Wettkämpfe in Nürnberg und München noch zu starten und danach weiter zu entscheiden.

Die Wettkämpfe machten es natürlich nicht besser und am Ende hilft Ruhe einfach immer am Besten. So musste ich die Laufschuhe leider in der Ecke lassen und mich mit Radfahren und Schwimmen beschäftigen. Gleichzeitig habe ich auf social media ja auch angedeutet, dass über die sportlichen Probleme hinaus, noch viel belastendere Sachen in dieser Zeit entdeckt wurden und mir meine eigenen sportlichen Probleme dadurch plötzlich eher gering erschienen. So war es auch ganz gut, dass ich mehr Zeit hatte und mich etwas um meine bessere Hälfte kümmern konnte. Inzwischen ist Michelle zum Glück wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, die benötigte OP ist gut verlaufen und auch die Ergebnisse waren sehr positiv.

Um hier wieder einen klaren Kopf zu bekommen, beschlossen wir dann letzte Woche noch mit dem VW Bus meiner Eltern nach Italien zu fahren. Die Woche tat richtig gut und neben viel gutem Essen und schönen Städtetrips, hatte ich auch genug Zeit um wieder ins Training einzusteigen und eine solide erste Woche im Warmen abzuschließen. Wer hier noch ein bisschen mehr sehen will, kann gerne mal meine Reels auf Instagram checken. Ich habe von jedem Tag ein kurzes Video geschnitten und gepostet.

So viel zu den letzten Wochen! Wie bereits angedeutet steht noch ein wichtiges Rennen dieses Jahr an und das motiviert mich noch einmal richtig im Training anzugreifen und wieder in Bestform zu kommen. Mein Start steht zwar noch nicht final fest, aber ich bin mal optimistisch und sage das wird was. Wo und wann genau es zur Sache geht, habe ich im aktuellen Podcast schon mit Julian diskutiert und wir haben auch auf einen deutlich besseren Sound upgegraded… wer die neue Episode also noch nicht gehört hat sollte das schnellstmöglich nachholen;)

Der Fahrplan bis zum letzten Highlight steht noch nicht ganz fest, aber es geht definitiv noch einmal in den Süden. Außerdem muss ich natürlich wieder langsam im Laufen aufbauen und hier wieder fit werden. Mich reizt es aktuell aber enorm, alles auf ein Rennen auszurichten und auf einen klaren Punkt hinzutrainieren!

So viel von mir, ab jetzt gibt es wieder wöchentliche Updates!

Bis nächste Woche

Bitte teilen:

Schwimmblog Taliso Engel: #ZukunftBewegen

„Bleibe hungrig, bleibe neugierig und bleibe niemals stehen!“

Das ist die Message der neuen Kampagne der Deutschen Sporthilfe und der DFL Stiftung.
Bewegung ist für Kinder und Jugendliche in der körperlichen und geistigen Entwicklung enorm wichtig. Durch den Sport erlernen wir nicht nur wichtige motorische Fähigkeiten, sondern auch Dinge wie Teamgeist, Disziplin und FairPlay. Wir lernen außerdem sowohl mit Niederlagen als auch mit Gewinnen umzugehen.

Doch leider besteht bei vielen Kindern und Jugendlichen heutzutage ein großer Mangel an Bewegung, wodurch viele dieser Fähigkeiten schon im jungen Alter gar nicht erst erworben werden. Durch Corona und langes Sitzen am Schreibtisch hat sich die ganze Situation in den letzten Jahren leider nur noch verschlechtert. 

Deshalb ist es das Ziel der Kampagne, die Lust und Neugier von Kindern und Jugendlichen zu wecken und sie für unterschiedliche Sportarten zu begeistern. 

Ich bin sehr stolz darauf, ein Teil dieser Kampagne zu sein und somit gemeinsam mit vielen großartigen Sportlern diese Bewegung anzutreiben.
Ich hoffe, dass wir so gemeinsam etwas verändern können und zumindest ein paar Kinder und Jugendliche motivieren können. Denn besonders wir wissen, was es bedeutet Sport zu treiben und was alles wegfällt und sich verändert, sobald wir uns mal eine Zeit lang nicht bewegen.

Schaut doch gerne mal auf der Website der Kampagne:
https://www.zukunft-bewegen.com/

oder auf den Instagram Kanälen der Deutschen Sporthilfe und DFL Stiftung vorbei.

Sporthilfe:

https://instagram.com/sporthilfe?igshid=YmMyMTA2M2Y=

DFL Stiftung:
https://instagram.com/dflstiftung?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Ansonsten wünsche ich euch allen noch schöne Sommerferien (sofern diese bei euch noch nicht rum sind)!

Ich habe noch bis Ende August Saisonpause und befinde mich gerade im Urlaub. 

Bis dann,

euer Taliso


Fotos:  MOJO/Marta Pang


Bitte teilen:

Schwimmblog Taliso Engel: Eliteschüler des Sports

Foto: Cosima Engel

Wie viele ja bestimmt schon mitbekommen haben, wurde ich vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bundesweit zum Eliteschüler des Jahres 2021 gewählt. Ich wurde dafür vom DOSB und der Sparkasse mit einem Stipendium für meine weitere berufliche Laufbahn ausgezeichnet. Jedoch gab es für diese Auszeichnung bisher keine offizielle Veranstaltung, da diese aufgrund von Corona nie stattgefunden hat.
Hier gehts zum link:
https://www.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/taliso-engel-ist-eliteschueler-des-jahres-2021

Doch nun war es soweit und meine Schule, die Lothar-von-Faber Schule, hat extra für mich eine Gala veranstaltet. Mit dabei an diesem Abend waren unter anderem Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Nürnberg Matthias Everding.
Natürlich war aber auch ein Teil meiner Familie, Freunde aus meiner Klasse anwesend. Leider konnten nicht alle die eingeladen waren kommen, da sie schon anderweitig verplant waren oder zu weit weg wohnen. Viele von ihnen, wie zum Beispiel mein Mathelehrer, mein alter Englischlehrer, Trainer etc. hinterließen mir deshalb eine kleine Videobotschaft, über die ich mich alle riesig gefreut habe. 

Ich muss ehrlich sagen, dass es mir anfangs ein bisschen unangenehm war, zu wissen das all diese Menschen nur wegen mir gekommen waren. Allerdings war die Stimmung dann so entspannt, dass ich das schnell vergessen hatte. Neben einer sehr schönen Laudatio von Innenminister Herrmann, und vielen Gratulationen gab es auch noch eine unterhaltsame Talkrunde ,bei der wieder sehr lustige Storys aus den letzten Jahren rausgeholt wurden. 

Ein weiteres Highlight der Gala war der passend zu mir mit einer Schwimmleine dekorierte rote Teppich.

Fotos: Senta Christian & Cosima Engel

Botschafter der Lothar-von-Faber Schule

Außerdem wurde ich am Ende des abends noch zum ersten Botschafter meiner Schule ernannt. Dies hat mich sehr gefreut hat, da ich so auch in den nächsten Jahren immer wieder mit meiner Schule in Kontakt kommen werde.
Jetzt heißt es aber erstmal für ein Studium einschreiben, meine Schulzeit hinter mir lassen und die Sommerferien genießen. Vielen Dank an alle, die beim Organisieren der Gala mitgeholfen haben, ich weiß, dass sehr viel Arbeit dahinter steckte.

In ein paar Tagen habe ich nochmal ein paar News für euch von einem Videodreh, der bereits Ende Mai stattgefunden hat.

Bis dann

euer Taliso

Res 2021
Bitte teilen:

Das erste Bundesligarennen – Kraichgau

So schnell ist es auch schon wieder vorbei, das erste Bundesligarennen Kraichgau. Wie ich schon letzte Woche geschrieben habe, stand das erste Rennen der 1. Bundesliga Saison 2022 am Wochenende an.

Eher untypisch für einen Triathlon Wettkampf fiel der Startschuss erst um 18:30 Uhr.

1. Stopp der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga am 28. Mai 2022 in Kraichgau © DTU / Petko Beier

Ein erfolgreiches Wochenende

Bei den Bundesliga Renne gruselt es mir ehrlich gesagt oft mal vor dem Schwimmen, da ich dort vor allem in meiner ersten Bundesliga Saison einfach oft gar kein Land mehr gesehen habe. Doch seit meinem ersten Rennen vor 4 Jahren habe ich auch ein wenig dazu gelernt und hatte ein richtig gutes Schwimmen. Schon beim Schwimmen hat sich eine kleine Gruppe vorne abgesetzt und dort konnte ich mit dabei sein und als 5. aus dem Wasser steigen. Nach einem effektiven Radfahren hatten wir so knapp über eine Minute Vorsprung vor der 1. Verfolgergruppe und somit einen gutes Polster, zwar nicht komplett zum ausruhen aber dennoch sehr gut.

Foto @bettinphotography

Gerade beim Radfahren habe ich meinen kleinen Trainingsrückstand zum Spüren bekommen und konnte so, nicht gar so viel mit der Gruppe mitarbeiten wie ich gerne mitgearbeitet und Führungen übernommen hätte. Aber bis zum nächsten Bundesliga Rennen Ende Juni in Berlin ist ja noch ein bisschen Zeit meine Form im Radfahren wieder aufzubauen. Auf der Laufstrecke hatte ich dann erst einmal ganz schön mit Seitenstechen zu kämpfen aber einfach versucht mich gut auf die Atmung zu konzentrieren und so wurde es dann besser. Mein Körper war denke ich einfach ein wenig geschockt von der Gesamtbelastung und wollte zwischendrin unbedingt mal eine Pause, da ich meine letzten Wochen in Amerika eher nur mit dem Laufteam trainiert habe und so keine großen Umfänge im Triathlontraining gemacht habe. Aber jetzt bin ich ja wieder zurück und kann das ein wenig aufholen.

Das hört sich jetzt erst mal alles gar nicht so erfolgreich and aber es war ein richtig guter Wettkampf, hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch die Teamleistung war top.

1. Stopp der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga am 28. Mai 2022 in Kraichgau © DTU / Petko Beier

Platz 6 & Platz 4

so konnte ich in der Einzelwertung Platz 6 belegen und hatte somit mein bestes Bundesligaergebnis, natürlich habe ich sehr von dem großen Abstand auf die Verfolgergruppe nach dem Radfahren profitiert, doch ich bin super happy mit dem Rennen! Auch im Team hatten wir eine sehr starke Leistung mit Platz 6, 11 & 21. So konnten wir hier Platz 4 belegen und haben gleich mal einen guten Start in die Saison hingelegt!

Foto @bettinphotography

Kalt und Regen

Am Sonntag gabs dann an dem Tag nach dem Rennen eine locker 2h Radausfahrt. Dort hat uns leider nach ca. 1h aber so dermaßen der kalte Regen und sogar Hagel erwischt, dass ich mein Ziel, meine Radform wieder verbessern zu wollen erstmal nicht mehr so toll fand… Gerade noch rechtzeitig, bevor die Stimmung in der Gruppe mit der Kälte und 1h Dauerregen wahrscheinlich ein wenig gekippt wäre, waren wir dann auch schon wieder zurück in der WG (wir haben ein Athleten Haus in Nürnberg) 🙂

Nach 2 Wochen in Nürnberg und Training am Stützpunkt mache ich mich jetzt bald wieder auf den Heimweg und verbringe ein wenig Zeit im Allgäu. Ende Juni steht dann die Deutsche Meisterschaft Elite, auch wieder im Rahmen eines Bundesligarennens in Berlin an. Vor diesem Rennen werde ich dann auch nochmal nach Nürnberg fahren und dort die top Trainingsbedingungen mit der Gruppe mitnehmen:)

Bitte teilen:

U23 Europameister!

Auch wenn es sich kitschig anhört, fällt es mir schwer die passenden Worte zu finden und den Erfolg vom Wochenende richtig zu greifen. Wenn ich jetzt an das Rennen zurückdenke, habe ich mich selten in einer so kontrollierenden Position befunden, gleichzeitig aber komplett intuitiv gehandelt. Und anscheinend war es ganz gut, mal vollständig auf das Gefühl zu vertrauen!

Die letzten zwei Wochen liefern ehrlich gesagt nicht optimal und nach meinem Krankheitsausfall habe ich schon ganz schön gekämpft wieder reinzukommen. Die schnellen Einheiten liefen nicht rund und bis zur Vorbelastung am Dienstag, fühlte ich mich ziemlich kraftlos. Aber anscheinend war der Masterplan von Roland auf den Tag perfekt geplant. Den Reisetag am Mittwoch steckte ich gut weg und am Donnerstag fühlte ich mich das erste Mal seit Längerem wieder richtig gut und vor allem das Schwimmen ging mir locker von der Hand.

Das Halbfinale am Freitag lief dann auch soweit optimal und ich konnte mich ohne allzu großen Kraftaufwand mit Platz drei fürs Finale am Samstag qualifizieren. Die zehn Sekunden Zeitstrafe, die ich wegen zu spätem Absteigen vom Rad kassiert habe, waren zwar ärgerlich, aber dafür passte ich im Finale umso mehr auf. Ich entschied mich hier trotzdem noch für einen kleinen Zielsprint, um eine bessere Startnummer für den Finallauf zu bekommen.

Der Start fürs Finale war enorm spät – 19:25 Uhr. In der Früh ging ich noch locker für 30min auf die Rolle, danach noch einen Kilometer Schwimmen und dann hieß es Warten bis zum Abend. Die beiden Einheiten hören sich zwar etwas lächerlich an, aber hier geht es einfach nur darum, sich etwas zu bewegen, zu beschäftigen und den Kreislauf nicht ganz einschlafen zu lassen. Um 17:30 Uhr ging’s dann endlich los und die ganze Vorwettkampf-Prozedur ging los. Nummern anbringen, einchecken, Einteiler Kontrolle, einlaufen. Ich entschied mich dagegen, noch einmal einschwimmen zu gehen, da es ziemlich kalt war. Bis kurz vor dem Start hielt ich mich mit Rettungsdecke und Klamotten über dem Neo warm und machte nur ein bisschen Zugseil zur Aktivierung der Schwimmmuskulatur.

Ich ging mit Nummer sieben ins Rennen und hatte kein klar definiertes Ziel vor Augen. Irgendwie lief alles automatisiert ab und klar war ich etwas nervös, aber vor allem überwog die Vorfreude auf das Rennen und das Duell gegen die anderen Jungs! Ich erwischte einen perfekten Start und kam im vorderen Feld um die erste Boje. Auf dem Rückweg konnte ich gut Kräfte sparen und sah, dass vor mir maximal acht bis neun Athleten waren und nirgends eine Lücke aufging. So schwamm ich “relativ” entspannt zu Ende, legte dann aber direkt am Schwimmaustieg den Schalter um und machte gleich einige Plätze auf dem ca. 300m langen Weg in die Wechselzone gut. Als Fünfter wechselte ich aufs Rad und schon vor dem ersten Wendepunkt hatte ich mich an die Spitze des Feldes gesetzt. Ich versuchte von Anfang an den Druck hoch zu halten und fuhr die meiste Zeit an erster oder zweiter Position. Hinter mir dünnte sich das Feld auch schon etwas aus und am Ende der Radstrecke waren wir nur noch 15 Athleten, die zusammen auf die Laufstrecke gingen.

Ich schaffte es meine Führungsposition bis zum Abstieg zu verteidigen und sicherte mir mit einem guten Wechsel einen kleinen Vorsprung von zwei bis drei Sekunden. Bis dahin hatte ich mich kein einziges Mal umgedreht und keine Ahnung, wer sich unmittelbar hinter mir aufhielt. Nach ca. 400m rief mir ein Betreuer zu, dass ich eine Gruppe von sechs Mann, mit einem 20m Vorsprung etabliert hatte. Auch wenn das Tempo schon enorm hoch war, hatte ich noch etwas Reserve und konnte bis zum zweiten Wendepunkt (ca. bei 1,5km) dranbleiben. Hier attackierte dann aber der Brite Izzard und ich konnte nicht ganz folgen. Zusammen mit dem zweiten Briten in der Gruppe, Daniel Dixon, kämpfte ich jetzt noch um Platz fünf. Außerdem realisierte ich erst jetzt, dass ich den U23 Titel gewinnen könnte, wenn ich mich gegen Dixon durchsetzen würde.

Auf den letzten 300 Metern setzte ich meine Attacke und ging all in. Dixon konnte nicht folgen und ich kam sogar wieder an die führenden vier Athleten ran. Kurz vor dem Zielkanal riskierte ich das erste Mal einen Blick nach hinten und sah das Dixon noch nicht um die Kurve kam. Am Ende hatte ich gerade Mal vier Sekunden Abstand auf den Gesamtsieg, und nur eine Sekunde auf Platz vier!

Mit diesem Erfolg hatte ich wirklich nicht gerechnet und bin mehr als zufrieden! Bis jetzt auf jeden Fall mein größter Erfolg bei den Profis und einfach ein perfektes Rennen. Dieses gute Gefühl will ich jetzt mitnehmen und in den nächsten Rennen wieder abrufen!

Danke an alle Unterstützer und Sponsoren, ohne euch wäre das nicht möglich!

Bis demnächst;)

Quelle: Sven Seele
Bitte teilen:

Zurück zur Bundesliga

Am Samstag geht‘s auch schon wieder los und das erste Bundesligarennen der Saison steht an. Dafür geht‘s mal wieder ins Kraichgau, dort habe ich 2018 (!) mein aller erstes Bundesligarennen gemacht. 2018 – dafür musste ich gleich mal meine Fotos durchschauen um auch wirklich sicher zu sein, dass das wirklich schon so lange her ist! Aber ja, tatsächlich schon ganze 4 Jahre…

Seit vier Jahren bin ich schon für das Kölner Bundesliga Team KTT-01 am Start, und auch dieses Jahr stehe ich wieder mit Köln an der Startlinie und freue mich auf das Rennen. Typisch für das Rennen im Kraichgau ist der Start erst relativ spät abends, erst um 18:30 Uhr geht‘s los und mal wieder ins große Gewühle beim Schwimmstart. Für die Männer geht‘s sogar erst los zur Prime Time um 20:15 Uhr. Für beide Rennen gibt es auch immer einen ganz guten Livestream meist über die Bundesliga oder Triathlon Deutschland Seite direkt, sobald ich den Link habe werde ich ihn aber auch noch auf meiner Seite veröffentlichen 😉

wieder zurück im Training

Gleich in meiner ersten Woche zurück zu Hause bin ich dann erst mal noch richtig krank geworden und mit Fieber im Bett gelegen. Die ersten 3 Tage nach meinem Flug habe ich mich zwar total super gefühlt und auch sofort wieder an die Deutsche Zeit gewöhnt, dafür hat es mir dann nach 4 Tagen komplett die Füße weggezogen und ich bin ziemlich krank geworden. Fieber hatte ich schon super lange nicht mehr und da war ich dann erst mal ganz schön ausgenockt für ein paar Tage. Die Zeit hat mein Körper aber anscheinend einfach mal gebraucht, vielleicht war dann die lange Reise und die Tatsache, dass ich zu Hause gleich wieder alles Mögliche unternommen habe doch ein wenig viel und dann war eben ein wenig Ruhe angesagt. So habe ich es also doch erst mal langsam angehen lassen, habe meine Mutter natürlich super glücklich gemacht heimzukommen und gleich mal krank zu sein nachdem sie mich 4 Monate nicht gesehen hatte 😉

Und wie sieht‘s jetzt aus? Ja mal sehen, ich bin auf jeden Fall gespannt auf das Rennen und freue mich wieder im Team zu starten. Die letzten beiden Wochen bin ich zurück zu meiner Trainingsgruppe nach Nürnberg und habe mich dort wieder ein bisschen angeschlossen und mittraininert. Das war auf jeden Fall wieder eine kleine Umstellung zum Training in Amerika und ich habe es denke ich auch ganz gut erwischt, dass alle Athleten irgendeinen Wettkampf starten (also eher tapern für den Wettkampf), so konnte ich eher mit geringeren Trainingsumfängen anfangen und wurde nicht gleich ins kalte Wasser geworfen.

Kleiner Eisstop beim Radfahren;)

Freunde, Freude & Racen

Insgesamt fühle ich mich auf jeden Fall nicht unfit und bin gespannt wie sich mein Körper mal wieder in einem Wettkampf schlägt. Nachdem vor allem die letzten beiden Jahre ziemlich schwierig für mich waren konstant durchzutrainieren und ohne Laufverletzungen durchzukommen ist es jetzt schon mal ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich seit 5 Monaten das erste mal seit langer Zeit gut laufen konnte und keine verletzungsbedingten Ausfälle hatte. Im Triathlon nach zwei Disziplinen sieht das dann leicht auch nochmal anders aus aber Vorfreude auf das Event ist auf jeden Fall da und ich freue mich wahnsinnig viele meiner Freunde dort auf dem Wettkämpfen seit Langem wieder zu sehen und sich gegenseitig mal wieder auf den neusten Stand zu bringen. Außerdem sind die Bundesliga Rennen einfach immer ein mega cooles Event mit toller Stimmung, einem stark besetztem Feld und sehr schnellen Athleten!

Nürnberg & Co

Wie schon davor kurz erwähnt bin ich momentan noch in Nürnberg. Hier trainiere ich wie die letzten Jahre auch einfach wieder in meiner alten Trainingsgruppe am Bundesstützpunkt mit. Allerdings werde ich nicht die ganze Zeit hier in Nürnberg bleiben, sondern auch mal nach Hause fahren, Freunde besuchen und an anderen Orten trainieren und auch noch eine kleine Saisonpause machen bevor ich dann Ende August wieder in den Flieger steige und nach Charlotte fliegen werde.

Jetzt geht‘s aber erst mal zum ersten Bundesligarennen der Saison am Samstag und ich bin schon gespannt was ich nächste Woche vom Rennen berichten kann:)

Bitte teilen:

Back to work

So… das war ne zähe Nummer. Nachdem ich letzte Woche nur mit einer kurzen Erkältung gerechnet habe, musste ich jetzt doch zehn Tage die Füße still halten. Währenddessen will man es immer nicht so richtig wahrhaben, aber eine klassische Bronchitis braucht eben seine Zeit! Die bekannten Mittel Inhalieren, Hustenlöser und Gelomyrtol helfen dann zwar etwas, aber letztendlich ist Zeit die beste Medizin. Heute nehme ich euch mal auf mein Training in den ersten Tagen nach so einer Krankheit mit.

Das Wichtigste ist natürlich, sich vollständig auszukurieren und erst wenn man wieder vollständig gesund ist, wieder mit dem Herz-Kreislauf-Training einzusteigen. Als ich mich wieder gut fühlte, aber noch nicht laufen gehen wollte, bin ich erstmal mit etwas Athletik und Zugseil für die Arme wieder eingestiegen. Hier kann man die Beanspruchung fürs Herz relativ gering halten, aber trotzdem muskulär wieder etwas Spannung aufbauen. Als nächstes bin ich dann für eine lockere Stunde aufs Rad gestiegen. Hier kann man super den Puls kontrollieren und auch mal entspannt rollen. Laufen oder Schwimmen ist dann doch ziemlich schnell relativ beanspruchend. Heute war ich dann das erste Mal wieder im Wasser. Für den Einstieg 2,5km mit viel Technikübungen und eher kurzen Distanzen am Stück (50-200m). Ziel ist hier erstmal wieder Gefühl fürs Wasser aufzubauen und wieder mit einer sauberen Technik einzusteigen. Im Schwimmen merke ich es auch immer am Deutlichsten, wenn ich ein paar Tage rausnehmen musste. Die Sportart ist einfach enorm technik- und gefühlsorientiert!

Heute gehe ich auch das erste Mal wieder locker laufen. Hier werde ich heute auch ganz bewusst auf den Puls achten und schauen, dass dieser im normalen Bereich bleibt. Wird zwar wahrscheinlich ziemlich langsam werden, aber das ist fürs Erste egal. Morgen steht dann wieder Schwimmen in der Früh auf dem Plan und am Nachmittag geht es für zwei lockere Stunden aufs Rad. Auch der Mittwoch und Donnerstag wird noch sehr ruhig ablaufen und erst am Freitag steht dann die erste Intensität auf dem Programm.

Bis dahin versuche ich einfach wieder gut reinzukommen und nichts vorschnell zu überziehen! Am Ende der Woche werde ich dann um die 20 Stunden Training stehen haben. Zum Vergleich: Normalerweise sind es in einer intensiven Woche zwischen 25 und 30 Stunden. Wir versuchen jetzt also nicht direkt das verlorene Training “aufzuholen”, sondern versuchen wieder einen normalen Rhythmus aufzubauen. Der Einstieg ist auf jeden Fall immer das Härteste!

Bitte teilen:

Arbeitswoche

Wann ist viel, zu viel? Wann lässt man eine Einheit lieber weg und wann lohnt es sich doch noch durchzuziehen? Mein Training letzte Woche fühlte sich an wie ein Drahtseilakt und mehr als einmal fragte ich mich, ob ich jetzt nicht lieber rausnehmen sollte.

In jedem Fall war die letzte Woche eine ganz schöne Arbeitswoche. Am Montag fühlte ich mich noch richtig gut und hakte mein Training ohne zu überlegen ab. Schwimmen mit Sprints, danach Krafttraining und Abend noch ein lockerer, kurzer Lauf – alles entspannt soweit. Am Dienstag fühlte sich dann aber schon alles nach Arbeit an, meine Nase war ein bisschen zu und ich konnte nicht ganz frei atmen. Die Corona Schnelltests waren zum Glück aber immer negativ und vermutlich ist es einfach ein bisschen Heuschnupfen. Ich fühlte mich auch nicht krank, aber trotzdem hörte ich bei jeder Einheit immer genau in meinen Körper hinein.

Koppeleinheit am Samstag: 2x8x400m (72/ 71sek)

Wir bekommen von unserem Coach immer eine “Range” was die Geschwindigkeit oder Wattwerte bei intensiven Einheiten betrifft. Hier hielt ich mich letzte Woche einfach immer am unteren Bereich auf und auch beim Umfang entschied ich mich selten für das Maximum. So richtig rund lief es aber trotzdem nicht und ich musste mich öfter motivieren als es normalerweise der Fall ist. Ab und zu haben wir auch “optionale” Einheiten auf dem Plan und je nach Befinden kann man sich hier auch bewusst gegen eine Einheit entscheiden. Letzte Woche ließ ich hier einmal Schwimmen, eine Krafteinheit und einen Koppellauf weg. Das schätze ich auch sehr an meinem Trainer Roland, der einen dadurch auch zur Selbständigkeit erzieht und mich auch eher zur Pause ermutigt 😉

Bevor man immer zwanghaft alle Einheiten durchzieht und dann am Ende krank wird und gleich ein paar Tage ausfällt, sind so kleine Anpassungen im täglichen Plan meistens der richtige Weg. Da spreche ich mich persönlich natürlich auch nicht frei von Zwang, aber aus Erfahrung sagt einem der Körper meistens das Richtige.

Schalter umlegen – London is calling

Solche Wochen wird es immer mal wieder geben und da muss man einfach durch. Meine Devise ist hier: Selbstvertrauen nicht verlieren, entspannt bleiben und auf bessere Tage hoffen. Die kommen aber hoffentlich schnell wieder, denn am Donnerstag fliege ich nach London. Die Arena Games der Superleague gehen in die zweite Runde und hier kann man sich keine 90% erlauben. Samstag geht es wieder rund, das Format ist dasselbe wie in München und die Konkurrenz ist auch wieder sehr stark. Mein Ziel ist es, ins Finale zu kommen und meine Fehler von München nicht zu wiederholen! Mal sehen was drin ist.

Bitte teilen:

Runners High in Barcelona

Schnell und undankbar. Diese zwei Worte fallen mir direkt ein, wenn ich an den Europacup am vergangenen Sonntag denke. Schnell daher, da es beim Sprintrennen in Barcelona von Anfang an direkt zur Sache ging und vor allem der Kurs ein unglaublich schnelles Rennen ermöglichte. Undankbar, da es auf diesem Niveau einfach sehr viele schnelle Läufer gibt und nur Sekunden den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage bedeuten.

Das ganze Set up des Wettkampfes war zunächst einmal sehr angenehm und entspannt. Zwar bot die Uferpromenade von Barcelona keine sehr malerische Szenerie, sondern eher triste und graue Häuserfronten, dafür war aber die Stimmung unter den Athleten umso angenehmer und fast schon ausgelassen. Man merkte auf jeden Fall, dass es für viele das letzte Rennen der Saison und das letzte Hindernis für die lang erwartete Offseason war. Die Urlaubsstimmung lag definitiv in der Luft. Für mich bestand die Schwierigkeit eher darin, den Switch von der Trainingslagerstimmung aus Girona, zu einer richtigen Wettkampfstimmung vor Ort hinzubekommen. Wenn man hier einfach so ohne Spannung an der Startlinie steht und sich nicht selbst ordentlich pusht, hat man auf den umkämpften ersten Metern eigentlich schon verloren.

Durch den kurzen Weg, reisten wir erst am Samstag morgen aus Girona an und verbrachten auch nicht viel Zeit mit den Streckenbesichtigungen. Das Meer war so unruhig, dass es einen nur müde machte zu schwimmen und viel Gefühl baut man hier im Salzwasser sowieso nicht auf. Auch der Radkurs war ziemlich stupide an der Küste entlang und nicht einmal die Wendepunkte waren kritisch, sondern wurden durch eine doppelte 90 Grad Kurve entschärft. Die Zeichen standen vor dem Rennen also eigentlich alle auf einer schnellen Laufentscheidung. Bei so einem flachen Kurs ist es immer schwer für Spitzengruppen durchzukommen, da die Verfolger die Ausreißer immer vor Augen haben und durch den Windschatten, ab einer bestimmten Distanz angesogen werden. Allerdings waren ein paar Athleten am Start, die das Rennen entscheidend beeinflussen konnten (z.B. Jonas Breinlinger aka Tyler oder Dylan McCullough). Diese Athleten haben vor allem eine sehr gute Schwimm/ Rad Kombo und versuchen eigentlich immer von Anfang eine kleine Spitzengruppe zu etablieren. Ihre Chancen für eine vordere Platzierung stehen so einfach deutlich besser, als wenn es auf eine Laufentscheidung mit allen Athleten ankommt.

Mir geht es da natürlich genauso und die Startliste war vor allem mit sehr guten Läufern besetzt. Daher war mein Ziel auch, wenn möglich ganz vorne aus dem Wasser zu kommen und am Rad auch gleich zur Führungsarbeit beitragen zu können und nicht erst viel Energie in eine Aufholjagd zu verschwenden.

Doch jetzt zum Rennen: die erwartete Laufentscheidung blieb aus… naja fast zumindest. Mit meinem Schwimmen bin ich relativ zufrieden, aber ich verlor am Rückweg im hohen Wellengang etwas die Orientierung und machte unnötige Meter. Ich kam ca. an 20ter Position aus dem Wasser mit 18sek Rückstand auf die Spitze. Doch das waren ein paar Sekunden zu viel. Irgendwo vor mir ging die Lücke am Anfang des Radfahrens auf und als ich mich vorgearbeitet hatte, sah ich ca. 100 Meter vor mir eine 12-köpfige Spitzengruppe. Der Nachteil an so einem technisch einfachen und flachen Kurs ist die gesamte Geschwindigkeit des Rennens. Man sieht als Verfolger zwar die Führenden vor sich, kann aber aufgrund der bereits hohen Geschwindigkeit wenig Unterschied machen. Die erste Runde fuhr ich einen 47km/h Schnitt und verlor zwar nicht auf die Führenden aber konnte eben auch keine Sekunden gut machen. Vorne waren auch genau die üblichen Verdächtigen und waren sich einig, dass sie vorne auch weiter unter sich bleiben wollten 😉 Als dann noch die dritte Radgruppe zu meiner bereits großen Gruppe aufschloss, wurde es fast unmöglich, gut zusammenzuarbeiten und der Vorsprung der Ausreißer wuchs bis auf 35sek an.

Daher beschloss ich ab Kilometer 10, mich taktisch klug zu verhalten und möglichst viele Körner fürs laufen zu sparen. Ich positionierte mich auch bei der Anfahrt auf die Wechselzone gut und stieg als Erster vom Rad. Schon auf den ersten Laufmetern fühlte ich mich sehr gut und reihte mich hinter den ersten Läufern auf meiner Gruppe ein und fokussierte mich einfach nur auf den Athleten vor mir.

Das Tempo war wie immer zu Beginn des Laufens sehr hoch, aber dieses Mal konnte ich meinen Schritt gut finden und fühlte mich nicht direkt komplett am Anschlag. Ich merkte aber dass wir sehr schnell unterwegs waren und beim ersten Wendepunkt hatten wir den Rückstand auf die langsameren Läufer aus der Spitzengruppe bereits halbiert. Auch meine Gruppe dünnte sich immer mehr aus und nach einer von zwei Laufrunden waren wir noch acht von anfangs über 40 Athleten. Ich merkte richtig wie ich mich im Windschatten etwas erholen konnte und blieb immer an Position drei bis vier um möglichst viel Energie zu sparen. Bei Kilometer drei verschärfte dann ein Spanier abrupt das Tempo und ich musste kurz Zeit richtig auf die Zähne beißen. Motivierte mich aber mit dem Gedanken, dass es einfacher war in der Gruppe als alleine zu laufen und konnte den Kontakt wieder herstellen. Danach überholten wir noch ein zwei weitere Athleten und ich lag jetzt an Position 14. Auf den letzten Metern ging mir dann aber doch etwas die Luft aus und ich konnte nicht mehr mit um die Top 10 sprinten und lief zufrieden ins Ziel.

Am Ende stand eine Laufzeit von 14:38min und ein 14ter Platz in der Ergebnisliste. Vor dem Rennen hätte ich mir diese Zeit niemals zugetraut und auch wenn ich beim Schwimmen mein Ziel nicht ganz erreicht habe, macht das der sehr gute Lauf wieder wett und ich kann definitiv Selbstvertrauen für die letzten Rennen der Saison mitnehmen.

Gerade sitze ich am Flughafen in Barcelona und warte auf meinen Flug nach Mallorca. Das nächste Rennen findet am Samstag statt und wird definitiv ein Abenteuer: Challenge Peguera über die Mitteldistanz. Mal sehen was mich hier erwarten wird!

Bitte teilen:

Olympiasieger aus Nürnberg zu Besuch bei IPP Projektmanagement

Diesmal ging es nicht um einen Kundenauftrag, sondern um die Erfolge „unserer“ Nürnberger Olympiasieger in Tokyo

Organisiert durch den Goldenen Ring trafen sich die Olympiasieger aus Nürnberg, Taliso, Mathias, Elena und auch Wes (Christopher) am Freitag dem 17. September vor unserem Büro. Mit dabei war unser Nürnberger Team, Kunden und Sportbegeisterte.

Seit Jahren fördern wir Taliso Engel direkt als Sportblogger und über den Goldenen Ring. Als Favorit ins Rennen gegangen, holte sich Taliso Engel GOLD mit Weltrekord über 100 Meter Brust. Eine Wahnsinnsleistung!

Weiterhin über den Goldenen Ring fördern wir Matthias Schindler. Er holte sich im Paracycling Zeitfahren Bronze. Die Geschichte dahinter müsst Ihr unbedingt auf seiner Homepage nachlesen: Matthias Schindler Paracycling | Geschichte

Ebenfalls Olympiasieger aus Nürnberg: Elena Krawzow war von 2013 bis bis 2020 IPP Sportbloggerin. Sie holte GOLD über 100 Meter Brust . Ein hochverdienter Sieg nach über 10 Jahren Vorbereitung!

Schließlich ein “ehemaliger” Olympiasieger aus Nürnberg Christoper (Wes) Wesley . Er war 2013 bis 2016 bei IPP Praktikant und Sportblog Koordinator. Wes holte 2012 mit der Feldhockeymannschaft zusammen mit Max Müller GOLD und 2016 Bronze.

Bitte teilen:

Heimrennen Bundesliga Nürnberg

Zurück aus der kurzen Blogpause 😉 Letzte Woche gab es einfach nicht viel zu berichten und ich wollte hier niemanden mit meinem Alltag langweilen. Das Training lief auf jeden Fall sehr gut und ich habe nach einer ruhigen Woche nach den Wettkämpfen in Tiszaujvaros, wieder gut in den Rhythmus gefunden.

Quelle: 1. Triathlon Bundesliga

Diese Woche gehts aber wieder rund! Das Heimrennen der 1. Bundesliga in Nürnberg steht an und ich freue mich schon, hier auf bekannten Straßen – mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern am Streckenrand – an den Start zu gehen. Geschwommen wird im Whörder See, Radfahren geht Richtung Süden und das Highlight ist die Laufstrecke ins Stadtzentrum mit Zieleinlauf am Hauptmarkt. Scharfer Start ist am Sonntag um 12 Uhr mittag.

blau: Schwimmen / grün: Rad / rot: Lauf // Quelle: 1. Triathlon Bundesliga

Vor allem auf das Radfahren bin ich sehr gespannt, da die Strecke mit einigen Kurven, insgesamt fünf Runden und auf ein paar Wendepunkten, technisch anspruchsvoller ist als auf den ersten Blick. Der Favorit Buschhütten hat auf jeden Fall fünf starke Schwimmer aufgestellt und pokert darauf, dass eine kleine Spitzengruppe am Rad durchkommen wird. Mein Ziel ist es, da auf jeden Fall dabei zu sein und das Radfahren möglichst schnell zu gestalten. Falls das gesamte Feld am Rad zusammenfährt (was bei Bundesligarennen auch schon häufiger der Fall war) kann ich mich aber hoffentlich auf meine aktuell gute Laufform verlassen 😉

Eine direkte Kampfansage kann ich aber noch nicht rausgeben, da ich erstmal abwarten muss wie frisch ich ins Rennen gehen werde. Höhepunkt ist ganz klar die U23 WM in Edmonton am 22.08. und daher mache ich den Wettkampf am Sonntag noch komplett aus dem Training heraus. Das hat bei mir schon öfter ganz gut geklappt, aber diese Woche wird wirklich sehr umfangreich und auch intensiv.

Also mal sehen was der Sonntag bringt! Ich würde mich auf jeden Fall über jeden Supporter an der Strecke freuen und da Triathlon eine Outdoorsportart ist und das Wettkampfgelände sehr weitläufig ist, bieten sich ja auch genügend Möglichkeiten, coronafreundlich zuzuschauen.

Bitte teilen:

Klinische Bewertung über Äquivalenz oder Performance

Klinische Bewertung über Äquivalenz oder Performance

Die klinische Bewertung von Medizinprodukten spielt eine Schlüsselrolle innerhalb des Konformitätsbewertungsverfahrens, da sie eine wichtige Bedeutung sowohl bei der Zulassung und Markteinführung als auch in der weitergehenden Marktbeobachtung von Medizinprodukten hat.
Sie ist für den Hersteller das zentrale Nachweisdokument zur Erfüllung der grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen, zur Beurteilung unerwünschter Nebenwirkungen sowie der Vertretbarkeit des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und dient als Grundlage für die Prüfung der Zulassung z.B. durch benannte Stellen. Sollte der Weg der klinische Bewertung über Äquivalenz oder Performance gehen? Das erfahrene Team von ipp berät Sie gerne.

Pflichten des Herstellers nach MDR, Artikel 10

Die Hersteller führen eine klinische Bewertung nach Maßgabe der in Artikel 61 sowie in Anhang XIV festgelegten Anforderungen durch, die auch eine klinische Nachbeobachtung nach dem Inverkehrbringen umfasst.

Ihre Ausgangslage:

Für eine klinische Bewertung Ihres Medizinprodukts gemäß EU-Verordnung 2017/745 über Medizinprodukte (MDR) haben Sie nicht die notwendigen zeitlichen Ressourcen oder Kenntnisse und wünschen sich hierfür einen externen Experten?

Unsere Leistung

Wir führen klinische Bewertungen für Medizinprodukte der Klassen I bis IIb anhand von klinischen Daten aus der wissenschaftlichen Literatur bzw. durch die Leistungsbewertung (Performance-Weg) durch.

Die objektive Durchführung von klinischen Bewertungen gemäß MDR erfolgt durch unser geeignetes Autoren- und Redaktionsteam mit umfangreicher Erfahrung sowie der Kooperation mit Fachexperten, Universitäten und Medizinern.
Mit neutralem Blick und geschultem Wissen sorgen wir für einen erfolgreichen und reibungslosen Ablauf.

Als externer Experte übernimmt ipp. sowohl die komplette Planung als auch die Durchführung für Ihr Projekt:

  • Vollständige Bearbeitung durch das ipp.-Autorenteam
  • Flexible Abarbeitung nach Ihrem Bedarf
  • Mitarbeiter des Auftraggebers kann als Autor mit aufgeführt werden
  • Sie haben einen direkten Ansprechpartner für Ihr Projekt
  • Übersetzungsservice (Englisch)
  • Dokumentation sowie Bewertung der Autoreneignung
  • Heranziehen externer Fachexperten und Mediziner on Demand

Ihre Vorteile

Durch unsere Erfahrung und unser routiniertes Vorgehen erstellen wir Ihre klinische Bewertung zeitnah und im ausreichenden aber nicht übertriebenen Umfang.

  • Sie haben Termine und Kosten im Griff
  • Die Bewertung ist konform mit der MDR sowie der geltenden Medizingesetze und -Richtlinien
  • Sie nutzen ein qualifiziertes Autoren- und Redaktionsteam
  • Sie erhalten alles aus einer Hand
  • Sie entscheiden selbst, wieviel Sie sich einbringen möchten

Ihre Entscheidung:

Es ist Ihre Entscheidung, wieviel Sie sich selbst als Unternehmen einbringen.

Sie möchten hierzu weitere Informationen?
» Sprechen Sie uns an, wir erarbeiten Ihnen Ihr individuelles Angebot!

Bitte teilen:

Back to Basics

Die letzte Woche war definitiv eine Arbeitswoche. Am Ende standen über 36h Training in meinem Protokoll und die habe ich definitiv auch gespürt. Allerdings waren es gar nicht einzelne, harte Einheiten die mich gefordert haben, sondern schlicht und einfach die Summe aller Einheiten. Im Vergleich: normalerweise trainiere ich zwischen 25 und 30 Stunden (reine Trainingszeit ohne Dehnung/ Physiotherapie etc.).

Warum so viel Umfang diese Woche?

Hier muss ich gleich mal klarstellen, dass dafür die Intensität der einzelnen Einheiten deutlich niedriger war als in den letzten Wochen. Hier hatten wir uns ja spezifisch auf den Leistungstest vorbereitet und schon einige wettkampfspezifische Sets auf dem Plan. Diese Woche war also die Order vom Coach: lang und ruhig. Das hat den Hintergrund, dass die Saison noch lang wird und man zwischendurch das Grundlagentraining nicht vernachlässigen darf. Ansonsten steht man im ersten Rennen der Saison topfit an der Startlinie, wird aber wahrscheinlich im Verlauf der Saison sein hohes Niveau nicht aufrecht halten können. Für mich persönlich macht das so zumindest Sinn;)

Zahlen, Zahlen, Zahlen

Aber was bedeutet das jetzt konkret… Hier mal mein Training der letzten Woche:

  • Schwimmen: 35km (7 Einheiten)
  • Radfahren: 495km (5 Einheiten)
  • Laufen: 75km (5 Einheiten)
  • Kraft/ Athletik: 2:30h (2 Einheiten)
  • Gesamtstunden: 36,5h

Das Learning der Woche

Wenn man die Intensitäten zurückschraubt, ist es nicht schwer den Umfang zu erhöhen. Als ich letzten Samstag den Plan gesehen habe, konnte ich mir zuerst nicht so richtig vorstellen, das Training zu überleben. Aber wie es dann immer so ist, schafft der Körper doch mehr, als man sich manchmal zutraut. Vor allem merkte ich, dass mich lange Einheiten zwar akut ermüden, aber dass ich mich am nächsten Tag wieder ziemlich frisch fühlte. Intensive Einheiten mit Intervallen spürt man im Gegensatz dazu meistens noch etwas länger.

Dann lieber doch kurz und schnell

Als Resümee lässt sich sagen, dass die letzte Woche eine willkommene Abwechslung zum sonstigen Training war. Vor allem die langen Läufe über 19km und die zwei langen Radtouren über 5h haben richtig Spaß gemacht. Hier konnte haben wir uns auf unbekanntes Terrain begeben und ein paar schöne neue Spots und Wege entdeckt. Trotzdem habe ich es ehrlich gesagt vermisst, sich so richtig schnell zu bewegen und bei harten Sessions zu leiden, aber auch sich durchzukämpfen und sich mit den anderen Jungs zu batteln! Dafür liebe ich einfach den Sport und hier sitzt auch nach wie vor meine Leidenschaft. Der Ironman muss also noch ein bisschen auf mich warten;)

Genug zur letzten Woche, heute Abend ist wieder Podcast Zeit. Mal sehen um was es so gehen wird, aber ich denke es wird nicht allzu strukturiert… wir versuchen die Episode dann in den nächsten Tagen auch gleich rauszuhauen!

Euch allen einen guten Start in die Woche!

Euer Simon

Bitte teilen:

Erste “Race Week” der Saison

Es ist endlich soweit und das monatelange Warten hat ein Ende: Das erste Rennen der Saison steht vor der Tür 😉 Nicht ganz ernst nehmen, natürlich bin ich heiß auf ein Rennen, aber so richtig Triathlon ist es dann am Wochenende doch noch nicht…

Dezentraler Kadertest (800m Swim + 5000m Lauf)

Im Frühjahr findet jedes Jahr eine Leistungsüberprüfung über 800m im Schwimmen und 5000m Laufen auf der Bahn statt. Teilnehmer sind meistens alle Nachwuchs- und Eliteathleten auf der Kurzdistanz in Deutschland. Der Test soll als Baseline für den Athleten selbst, aber auch als Vergleich zwischen den Athleten dienen. Offensichtlich fehlen hier ein paar wichtige Parameter wie Schwimmen im Freiwasser, das Radfahren und auch die Kombination Radfahren-Laufen, um den Test mit einem Triathlon zu vergleichen. Man sollte die Ergebnisse also für den weiteren Saisonverlauf nicht überbewerten. Es ist aber definitiv ein guter Indikator für die persönliche Entwicklung über die Jahre hinweg. Vor Corona hat der Wettkampf immer an einem zentralen Ort stattgefunden (Potsdam, Saarbrücken oder einmal auch schon in Nürnberg). Dieses Jahr wird er aber dezentral an den jeweiligen Bundesstützpunkten in Eigenregie durchgeführt. Man kann sich also leider nicht mit allen Athleten, sondern nur mit seiner eigenen Trainingsgruppe messen. Aber halb so schlimm, da wir inzwischen in Nürnberg einige konkurrenzfähige Athleten sind und uns sicher ein gutes Battle liefern werden!

Review 2016-2020

Dieses Jahr werde ich zum sechsten Mal am Test teilnehmen und ich habe mal ein bisschen in meiner Erinnerung gekramt. Die Zeiten stimmen höchstwahrscheinlich nicht auf die Sekunde, da es nie offizielle Ergebnislisten gibt, aber +/- 5sek ist denke ich alles korrekt. Zahlen konnte ich mir schon immer gut merken;)

  1. Potsdam 2016: Erstes Jahr Jugend A (16 Jahre alt), Swim: 9:29min & Run: 15:38min
  2. Potsdam 2017: 9:20min & 15:24min
  3. Saarbrücken 2018: 9:29min & im Laufen nicht gestartet (Verletzung)
  4. Nürnberg 2019: 9:31min & 15:40min (schlimmster Wettkampf meines Lebens, nach zwei Wochen ohne Training wegen Krankheit)
  5. Nürnberg 2020: 9:25min & 14:46min

In meinem nächsten Podcast, der hoffentlich noch vor Samstag rauskommt, gehe ich dann noch ein bisschen genauer auf die Hintergrundstories der Zeiten ein. Wen das also interessiert, sollte die nächste Folge der Muskelmeisterei nicht verpassen!

Auf jeden Fall hoffe ich am Samstag auf ein bisschen Wettkampf Feeling! Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich der Test einfach wie ein hartes Training anfühlen wird. Dafür sind die Trainingsstätten einfach zu gewohnt und meine Konkurrenten, werden meine Kumpels sein, mit denen ich jeden Tag trainiere. Ich bin aber trotzdem mega gespannt was an dem Tag möglich sein wird und hoffe ich konnte euch auch ein bisschen heiß auf das Wochenende machen;)

Drückt mir die Daumen und habt einen guten Start in die Woche

Euer Simon

Bitte teilen:

Taliso Engel – Porträt

Name: Taliso Engel

Geburtsdatum: 04.06.2002

Sportart: Schwimmen

Disziplin: Bevorzugt Brust

Kader: PAK-Kader Nationalmannschaft Paralympisches Schwimmen (DBS)

Hobbys: Gitarre spielen, Skateboarden, Lesen, Musik hören

Was ich besonders mag: Tiere, Sommer, Strand/Meer

Was ich gar nicht mag: Brokkoli, Pilze, schlecht gelaunte Menschen, Stress

Lieblings-Essen: Kaiserschmarren, Kässpatzen

Getränk: Kakao

Band: Keine bestimmte

Schulfach: Englisch, Sport

Serie: Keine

Film: Tschick

Schauspielerin/Schauspieler:

Buch: Top Secret / Tschick

Sportlerin/Sportler: Christian vom Lehn

Was ich noch sagen will: Vielen Dank an alle die mich so toll unterstützen und natürlich an meine Trainerinnen / Trainer für die guten Trainingspläne und die Betreuung an den Wettkämpfen. Vielen Dank auch an meine Eltern die mich immer ins Training und zu Wettkämpfen fahren und natürlich an Volker Klügl für das tolle Sponsoring!

Sportliche Erfolge:

  • Para Nachwuchssportler des Jahres 2019
  • Weltmeister in der offenen Klasse S13 bei der Weltmeisterschaft (WPS) in London 2019
  • Bronzemedaille in der offenen Klasse S13 bei der Europameisterschaft und Dublin (WPS)
  • Europarekord Kurzbahn in der Startklasse S13 auf 100B, DKM Remscheid 2019
  • Europarekord Kurzbahn in der Startklasse S13 auf 50B, DKM Remscheid 2019
  • Deutscher Rekord Kurzbahn in der Startklasse S13 auf 400F, DKM Remscheid 2019
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 100B, WPS WM 2019
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 200B, BZM Erlangen 2018
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 200S, BZM Erlangen 2018
  • European Para Youth Games 2017, Genua: 1. Platz über 100R, 1. Platz über 100B, 1. Platz über 200L, 2. Platz über 100F in der Startklasse S13 (Sehbehinderung)
  • Jüngster Teilnehmer bei der paralympischen Europameisterschaft 2016 in Funchal/Madeira
  • Deutscher Rekord in der Startklasse S13 auf 200 B, Remscheid 2016
  • Offener Deutscher Meister über 200 B Kurzbahn, Remscheid 2016
  • Israelischer Meister über 50 B, Tel Aviv 2015
  • Deutsche Meisterschaften für Menschen mit Behinderung 2015:
    1. Platz über 100B, C-Jugend
    1. Platz über 50B, C-Jugend
    2. Platz über 200L, C-Jugend
    2. Platz über 50F, C-Jugend
    3. Platz über 200B im Jugendfinale (Jg.1997-2003)
    3. Platz über 200F, C-Jugend

 

Bitte teilen:

Simon Henseleit – Porträt

Name: Simon Henseleit

Geburtsdatum: 15.01.2000

Sportart: Triathlon

Disziplin: Sprintdistanz

Kader: Perspektivkader (B-kader)

Hobbys: Skifahren, Lesen, Netflix

Was ich besonders mag: Das Gefühl nach einer harten und erfolgreichen Trainingseinheit

Was ich gar nicht mag: Verletzungen

Lieblings-Essen: egal was, Hauptsache viel

Getränk: Cola

Band: Logic

Schulfach: Geographie

Serie: Game of Thrones

Film: Drive

Schauspielerin/Schauspieler: Robert Downey Jr.

Buch: Illuminati

Sportlerin/Sportler: Jan Frodeno

Was ich noch sagen will: Danke an alle die mich auf meinem Weg begleiten und unterstützen, denn ohne euch wäre das nicht möglich.

Sportliche Erfolge:

Saison 2019:

  • 1. Platz Europameisterschaft Junioren Team Relay – Weert
  • 1. Platz Superleague Junioren – Jersey
  • 1. Platz Deutsche Meisterschaften Junioren – Grimma
  • 1. Platz Europacup Junioren – Tiszaujavaros
  • 1. Platz hep challenge Heilbronn Sprint
  • 2. Platz Elite Rennen Ihringen
  • 6. Platz Deutsche Meisterschaft Elite (U23- Wertung Platz 3) – Die Finals Berlin
  • 7. Platz Europameisterschaft Junioren Einzel – Weert
  • 10. Platz 1. Bundesliga Herren – Düsseldorf
  • 10. Platz Junioren Weltmeisterschaft – Lausanne

Saison 2018:

  • 1. Platz Heilbronner Stimme Firmenlauf
  • 1. Platz Triathlon Neckarsulm
  • 2. Platz Junioren Europacup – Tabor
  • 3. Platz Bayerische Meisterschaften Elite – Trebgast
  • 21. Platz 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga – Binz
  • 22. Platz 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga – Kraichgau
Bitte teilen:

Seminarempfehlung “Industrie- Humor” von Thomas Maier

(C) Thomas Maier

Veränderung durch Humor und Leichtigkeit: So muss Change Management sein!

Das Tagestraining „Industrie- Humor“ hebt sich durch das Leitthema „Veränderung durch Humor und Leichtigkeit“ wohltuend von konventionellen Schulungen ab. Die Schulung verändert, aber die Änderung kommt durch die Hintertür.

Dazu eine kurze Analyse vom Ende her. Der Schulungstag hat wieder sehr wirksam in Erinnerung gerufen, dass jede Veränderung nur von einem selbst ausgehen kann und jede Aufforderung von außen durch die eigenen Beharrungskräfte nur zu leicht ignoriert wird.

Thomas Maier schafft es, mit seinem Seminar genau diesen Willen zur Veränderung in einem selbst reifen zu lassen und einem auch die Werkzeuge mitzugeben, wie man diese Bereitschaft zur  Veränderung mit Humor und Leichtigkeit auch bei anderen erzeugen kann. Das Ganze ist so gut gemacht, dass man schon aufpassen muss, zu erkennen, dass die Veränderung ja doch nicht nur von innen kam, sondern in Form von Thomas Meiers „Industrie- Humor“ einen überaus wirksamen Anstoß von außen bekommen hat.

Ein absolut empfehlenswertes Seminar für jeden, der Veränderung wirklich erreichen will und muss. Wer die Regeln beherzigt, wird „Change“ bewirken, muss aber damit leben, nie als Held gefeiert zu werden, der Veränderung gegen jeden Widerstand brutal durchgeboxt hat.

https://fokus-mensch-digital.de/blog/schnupper-training-industrie-humor

Bitte teilen:

E-Paper: How should small/micro consultancies market their services? An exemplary case for a German medical micro consultancy

Marketing ABC

Maxime Cerulus Analysiert in seiner Master Thesis der Hochschule Furtwangen University die Marketingstrategien von kleinen Unternehmen und gibt wertvolle Ratschläge zur Umsetzung.

Abstract: In the past small/micro consultancies have neglected marketing due to many reasons, such as limited resources or success with one major client. This is why an in-depth analysis on this topic of interest was performed. Special areas of interest were, what services should be focused on, how to market them successfully and feasibly and what clients perceive as most important for the final selection of a consultancy. IPP a German micro consultancy was used as the focal point of the study, to answer these research questions.

Along with the secondary data obtained from the literature review, primary data was obtained by analysing marketing tools, consultancies and their clients in the German medical industry. A client survey with 49 participants from European medical companies, which covered a wide spectrum of clients, was conducted. Relevant statistical analyses were carried out to identify the significance of the results. Additional questionnaires with IPP employees and interviews with experts were conducted to supplement the data.

Results show that consultancies should focus on several service sectors, as well as offering industry content and trainings to their clients. They should also use several marketing tools and not solely rely on referral marketing. A list of tools was identified that can be implemented with a limited marketing budget. Examples are speaking/presenting and networking at events, content marketing and online marketing. These tools were found to help successfully find clients and build trust.

Consultancies should also develop as many relationships as possible with different clients and build on their knowledge in their field of business, as this will develop their reputation. These points should be focused on, instead of trying to offer too many services. If this is achieved, consultancies will improve their success in the final selection process carried out by clients.

It is important that consultancies are prepared to invest the necessary time and make marketing a whole company obsession. To achieve this, the starting point should involve consultancies assessing their situation and developing a marketing plan. This will help them identify all the necessary aspects to successfully market their services in a systematic format.

Eine allgemeine Version ohne Firmenspezifischen Daten finden Sie hier zum Download:

Bitte teilen: