Triathlonblog Simon Henseleit: Trainingslager Toskana

Gestern ging für mich eines der erfolgreichsten Trainingslagern zu Ende.

Gestern ging für mich eines der erfolgreichsten Trainingslagern zu Ende. Schon zum sechsten Mal fuhr ich mit dem Bayernkader ins Trainingszentrum Poggio all`Agnello in die Toskana.

Die Umgebung ist mir dort inzwischen schon so vertraut, dass es sich fast wie nach Hause kommen anfühlt. Außerdem kenne ich hier wahrscheinlich schon mehr Radrunden, als bei mir zuhause im Allgäu! In der jetzigen Trainingsphase steht nochmal ein Grundlagenblock an. Das heißt, dass ich vermehrt längere Strecken und ruhiger als in der Wettkampfphase trainiere. Das ist im Laufe der Saison nicht zu vernachlässigen, da man ansonsten Gefahr läuft, im Übertraining zu landen.

So lag der Fokus neben längeren Radausfahrten auch auf Wechseltrainings. Das Koppeltraining am Ostersonntag war für mich auch definitiv die härteste Einheit! In einem Gewerbegebiet bauten unsere Trainer – professionell wie immer – eine Wechselzone mit Radständern und Pylonen auf.

Das Training bestand dann aus fünf Durchgängen, mit jeweils 1,5km hartem Radfahren und 500m schnellem Laufen. Außerdem waren ein paar extra Kurven eingebaut worden, um die häufigen Antritte im Sprinttriathlon zu simulieren. Ich war heilfroh als Roland uns noch eine Stunde zum lockeren ausfahren schickte und so das harte Training beendete.

Hier noch ein paar Zahlen der letzten zehn Tage:

Schwimmen: 38km // Radfahren: 690km // Laufen: 73km // Kraft: 3h

Vor allem mit dem Laufen bin ich sehr zufrieden, da das die stabilste Laufwoche seit meinem Schienbeinüberlastungsbruch vor zwei Jahren war. Ich denke hier bin ich auf einem guten Weg, mich Schritt für Schritt an größere Umfänge heranzutasten und auch langfristig gesehen, verletzungsfrei zu bleiben.

Diese Woche bin ich seit langem mal wieder zu Hause in Steingaden und genieße ein paar entspanntere Tage mit der Familie, bevor ich am Samstag nach Hilpoltstein fahre, um am Sonntag die bayerische Meisterschaft im Duathlon zu starten. Natürlich werde ich hier noch etwas müde von Trainingslager sein, aber der Wettkampf wird sowieso nur dem Trainingszweck dienen, um mich auf die Junioren Europameisterschafen am 31. Mai vorzubereiten.

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