Routinen-Liebe

Die ersten Monate des Jahres sind nur so dahingeflogen. Namibia, Zypern, ein Abstecher in die Heimat nach Steingaden, zwischendurch natürlich immer wieder mal Nürnberg, aber erst letzte Woche ist etwas Ruhe eingekehrt. So gern ich auch unterwegs und im Trainingslager bin, so schätze ich doch inzwischen auch sehr die Zeit zu Hause und die wöchentliche Routine!

In den letzten Jahren habe ich eigentlich alles ausgetestet. Eine komplette Saisonvorbereitung in Deutschland (Coronajahr 2021), aber auch eine sehr lange Zeit am Stück in Spanien (letztes Jahr Ende Januar bis Ende März). Beide Extreme waren zwar interessant und hatten ihre Vorteile, aber für mich persönlich auch definitiv Nachteile. Dieses Jahr haben wir eine gute Mischung mit zwei längeren Trainingslagern gefunden. Zuerst vier Wochen in Namibia und anschließend nach einer kurzen Erholungsphase zu Hause, noch drei Wochen auf Zypern. Auch wenn ich zunächst einmal verletzt war und erst seit ein paar Wochen wieder ordentlich trainieren kann, war es in der Theorie genau die Saisonvorbereitung, die ich mir auch für die nächsten Jahre wünsche.

Noch ein kurzer Abriss der letzten Wochen: Nach Zypern ging es für mich direkt nach Leipzig für eine komplexe Leistungsdiagnostik in allen Disziplinen. Das Trainingslager habe ich auch deutlich an meinem Erholungszustand gespürt und ich musste mich wirklich hart durch alle Tests quälen. Die Ergebnisse waren dementsprechend auch nicht super, aber den Umständen entsprechend passabel. Nach einem ruhigeren Osterwochenende und der letzten Woche fühle ich mich aber langsam wieder wohl und bereit für den Feinschliff vor dem ersten Rennen der Saison.

Um auf den Titel des Blogs zurückzukommen, gefällt es mir gerade einfach richtig gut, wieder konstant in allen drei Disziplinen hier vor Ort trainieren zu können. Herbst und Winter waren mental wirklich herausfordernd, aber dadurch schätze ich es gerade sehr, mich ohne Einschränkung zu bewegen und den Fokus auf den Formaufbau und nicht auf irgendwelche Rehabilitationsmaßnahmen legen zu können.

Diese Woche geht es dementsprechend zur Sache! Das erste Rennen steht vor der Tür und als ersten Test laufe ich am Sonntag auch noch ein zehn Kilometer Rennen auf der Straße. Ich bin ehrlich gesagt schon etwas nervös und gespannt wo ich aktuell so stehe…

Bis nächste Woche

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