Puh, geschafft! Das erste Race der Saison ist Geschichte. Wie schon bereits im letzten Blog angekündigt, fand am Samstag unser Swim&Run hier in Nürnberg statt. Nach ein paar ersten Tränen beim ein oder anderen Corona-Schnelltest vor der Schwimmhalle (diese Tests sind aber auch unangenehm;)) gings dann auch schon los. Erst einmal ein bisschen warm machen, Arme schwingen und mit dem Theraband ein wenig aktivieren, Badekappe und Schwimmbrille auf und los zum einschwimmen. Hier gibt es keine direkten Vorgaben was richtig oder falsch ist, jeder Athlet hat sein persönliches Programm vor dem Wettkampf und weiß, was er/sie braucht um gut aktiviert zu sein für das Rennen.

Für mich bedeutet das meistens ca. 1,5km ein wenig durchs Wasser baden, ganz gemütlich anfangen, Wassergefühl aufbauen und dann aber ganz wichtig: auf jeden Fall noch ein paar kurze Sprints und vielleicht ein bis zwei 50er in der angepeilten Wettkampfgeschwindigkeit schwimmen um nochmal Tempogefühl und Sicherheit zu bekommen. Dann sind es noch ca. 30min bis zum Start, Zeit für ein paar Bissen Riegel und ein paar Schlücke von einem süßen Getränk, ein paar Minuten noch runter kommen, entspannen und zugleich den Fokus aufrecht erhalten. Schon sind es kaum noch 10min bis zum Start und während wir gespannt die Rennen der Jungs verfolgen und eine Bestzeit nach der anderen fallen hören, werden die Arme ein letztes Mal geschwungen, vielleicht ein wenig gehüpft und los geht´s zum Startblock. Spätestens jetzt ist das Vorwettkampfgefühl wieder da, ein wenig Aufregung, Anspannung aber auch Vorfreude gleich loslegen zu dürfen.

Die 800m liefen richtig gut und so stand am Ende meine neue Bestzeit in 9:52 min.

5000m – 12,5 Runden auf der Bahn

Danach gings auch schon recht zügig zur Laufbahn, dort gabs dann in etwa das gleiche Programm. Ein wenig einlaufen, leichte Lockerung, Steigerungen, Jungs anfeuern und selber ab an die Startlinie. Nach den Abständen der Schwimmzeiten wird jetzt im Jagdstart losgelaufen und der Wettlauf gegen die Stoppuhr beginnt. Bei sieben Grad und starkem Wind auf jeden Fall keine leichte Aufgabe. Doch genau diese Herausforderungen machen den Sport ja auch aus. Dazu gehört nun einmal auch ein Rennen ohne Gruppe, in der man sich im Windschatten ein wenig ausruhen könnte oder einen Pacemaker. 5000m tun weh, so oder so;)

Am Ende stand aber auch hier eine neue Bestzeit: 17:52min.

EM Quali-Wettkampf in Kienbaum

Wie bereits im letzten Blog erwähnt, wurde der gleiche Test auch noch in Potsdam und Saarbrücken durchgeführt. Nach diesen Ergebnissen steht seit gestern Abend eine vorläufige Startliste für einen internen Wettkampf, bei dem die JEM Tickets vergeben werden. Die besten sieben Athleten des Tests in der Jugend/Junioren Klasse haben sich für diesen Quali-Wettkampf direkt qualifiziert. Mit Platz 3 in der Jugend/Junioren Wertung steht für mich somit der erste Triathlon der Saison fest.

Mit den Ergebnissen vom Wochenende bin ich auf jeden Fall super zufrieden. Vor allem beim Laufen steht zwar noch einiges an Arbeit und Kilometer an, aber nach meinen bisherigen Trainingsumfängen und der langen Verletzungspause im letzten Jahr kann ich auf jeden Fall zufrieden sein.

Also Daumen hoch und bis bald!

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T-3 days to go! Endlich tut sich mal was und es ist wirklich soweit – der erste “Contest” steht vor der Tür. Am 17./18.04 findet auf verschiedene Standorte verteilt, natürlich mit strengem Hygienekonzept, eine dezentrale “Leistungsüberprüfung” statt. Dies bedeutet ein 800m Schwimmtest im 50m Becken und anschließend ein 5000m Lauf auf der Bahn. Der Laufstart erfolgt dann nach der Gundersen-Methode, also nach den Abständen der Schwimmzeiten. Für uns in Nürnberg wird dieser Test am Samstag stattfinden. Zeitgleich auch am Bundesstützpunkt in Potsdam und am Sonntag dann noch in Saarbrücken. Leider wird es so natürlich keinen direkten Vergleich innerhalb der einzelnen Rennen geben. In erster Linie geht es ja darum mal wieder ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern. Dazu kommt, wieder ein Gefühl für den eigenen Leistungsstand zu bekommen.

Erster Wettkampf seit August 2019

Leider war ich im letzten Jahr längere Zeit verletzt. Somit konnte ich an keinem Turnier teilnehmen (obwohl sowieso nicht viel stattgefunden hat). Trotzdem ist es ein ganz ungewohntes Gefühl mal wieder in einer Vor-Wettbewerb-Woche zu sein. Neben den Wettbewerben habe ich diese Zeit auf jeden Fall auch vermisst! In der Woche vor den Rennen ist immer “tapern” angesagt. Hierbei liegt der Fokus vollkommen darauf sich zu erholen. Das heißt, nach anstrengenden Trainingswochen wieder zu Kräften zu kommen und gegen Ende der Woche den Körper durch kurze Aktivierungseinheiten auf den bevorstehenden Wettbewerb bestmöglich vorzubereiten. Plötzlich ist man mit dem Schwimmtraining schon fertig, bevor man das Gefühl hatte überhaupt ins Wasser gesprungen zu sein. Am Ende stellt man sich eher die Frage, ob es sich denn lohnt für 1,5km überhaupt ins kalte Nass zu springen 😉 In einer kurzen Radausfahrt werden die Beine ein wenig ausgeschüttelt und das Rad eher spazieren gefahren. Besonders gerne aber mag ich die Laufeinheiten. In dieser Phase, die “Laufvorbelastung” gestaltet sich durch wenige, kurze Intervalle. Zum Schluss noch ein paar Meter in der angepeilten RacePace des bevorstehenden Contests. Außerdem ist Carboloading angesagt, viel Schlafen und einfach mal “abchillen”, wie es mein Trainer so gerne sagt.

Volleyball Abi

Hört sich ja alles ganz verlockend und entspannt an, mal sehen wie mein morgiges Volleyball Abitur da so rein passt. Bevor in ein paar Wochen (blöderweise zeitgleich mit dem Start der Rennsaison) die schriftlichen Abiturprüfungen beginnen, steht morgen der erste Teil des Sport Abis an: Volleyball. Auch hier hat sich coronabedingt ein wenig was verändert. Statt dem klassischen 6 gegen 6, spielen wir morgen nur im 3 gegen 3. Nach ein paar Technikprüfungen wird das auf jeden Fall der spaßigere Teil werden. Selbst wenn es eigentlich heißt: tapern und entspannen. Ich bin mir sicher, dass es morgen ein ganz schönes Battle geben wird. Wie auch immer das aussehen mag, wenn ein paar Triathleten, Mountainbiker, Federballer;) … mal einen Volleyball in die Hand bekommen. Nachdem wir im November das letzte Mal Sportunterricht hatten bin ich ziemlich gespannt wie das morgen so laufen wird. Mit der 1a Vorbereitung am Wochenende, ein wenig im Garten zu spielen (ständig den Ball aus der Hecke oder dem Nachbargarten zu holen) und den Triathleten aus der WG nebenan auch noch ihr ganzes Können abzuverlangen, kann es ja nur gut werden.

Also jetzt erst mal ein wenig Fokus auf das Abi morgen. Darauf gut erholen und mit voller Power an den Start am Samstag.

Daumendrücken nicht vergessen:)

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Es kommt mir so vor wie gestern, dass ich den letzten Blog geschrieben habe und schon ist wieder eine Woche vorbei! Die letzten Wochen vergingen wortwörtlich wie im Flug und ich kann gar nicht mehr genau sagen, was ich alles gemacht habe. Wahrscheinlich vergeht die Zeit auch deswegen so schnell, weil jeder Tag – zumindest mehr oder weniger – gleich abläuft. Vielleicht geht es euch ja ähnlich! Vielleicht liegt es auch daran, dass man nicht Essen oder ins Kino gehen kann und auch sonst keine Events anstehen, die den Alltag unterbrechen. Heute am Ostersonntag ist aber mal Zeit fürs Entspannen und Beine hochlegen!

Coach Roland hat Ruhe verordnet

Heute ist der erste freie Tag, seit meiner Saisonpause im September. Irgendwie schon fast komisch und surreal mal nicht an die nächste Einheit zu denken, einen Treffpunkt fürs Radtraining mit den Jungs auszumachen, oder zu planen was man zu welchem Zeitpunkt am Tag isst, um die nötige Energie für die nächste Einheit reinzubekommen. Am Freitag stand noch ein langer Ausdauertag (1h Lauf, 5h Rad+ 35min Koppellauf) als Abschluss einer kurzen aber intensiven Trainingswoche auf dem Programm. Mein Coach hat uns dann noch einmal bewusst gesagt, dass wir das Wochenende zur optimalen Regeneration nutzen sollen. Auf jeden Fall eignet sich der heutige Tag auch, um mal etwas zu entschleunigen und die letzten Wochen Revue passieren zu lassen.

Saisonvorbereitung lief optimal

Ich denke wir haben den Winter – auch ohne Trainingslager – optimal für die Saisonvorbereitung genutzt und ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Trainings seit Dezember. Wir haben eine sehr gute Grundlage in den niedrig intensiven Bereichen gesetzt, gleichzeitig aber auch die Schnelligkeit nicht vernachlässigt. Vor allem mit den Fortschritten im Laufen bin ich sehr zufrieden und ich habe das Gefühl, hier endlich meine Verletzungsanfälligkeit in den Griff bekommen zu haben! Der Tag heute markiert gleichzeitig auch so etwas wie einen Wechsel in der Trainingszyklisierung, da langsam aber sicher die Wettkämpfe vor der Tür stehen.

Saisonstart rückt näher

Saisonstart ist für mich der 18. April. Daher auch heute der freie Tag, um noch einmal komplett zu regenerieren und sich neu zu fokussieren. Die nächsten zwei Wochen stehen jetzt komplett im Zeichen der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung und ich freue mich schon riesig auf die kurzen und schnellen Einheiten vor dem ersten Showdown der Saison! Wie das Rennen genau aussehen wird und wer alles am Start sein wird erfahrt ihr nächste Woche im Blog.

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Quelle: Tom Meyer // Me, Myself and a Muffin

Jetzt wünsche ich allen erst einmal frohe Ostern und einen entspannten Sonntag mit hoffentlich vielen leckeren Schoko-Eiern!

Euer Simon

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Es ist zwar noch nicht Montag, aber für mich persönlich ist die Woche schon vorbei. Als Profisportler kommt es sowieso öfter mal vor, dass man jegliches Zeitgefühl verliert und man sich ab und zu fragt, welcher Wochentag denn jetzt eigentlich ist… Das Training für diese Woche ist auf jeden Fall vorbei. Heute morgen stand zum Abschluss noch ein schön entspannter, langer Lauf auf dem Programm (18km, 1:20h). Jetzt heißt es Beine hoch und Regenerationsmodus an.

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Aktuelle Plakatkampagne des Goldenen Rings

“it never gets easier, you just go faster” – als ob!

Im Vergleich zur letzten Woche Woche ist meine Stimmung heute auch deutlich besser. Obwohl das Training der letzten Tage sehr intensiv war, fühl ich mich körperlich auch noch fitter und erholter! Das passt eigentlich auch gut zum Aufwärtstrend dieser Woche und wieder einmal hab ich mir gedacht, dass das bekannte Sprichwort “it never gets easier, you just go faster” für mich persönlich nicht zutrifft. Wenn man körperlich und mental gut drauf ist und eine Einheit einfach gut läuft, fühlt es sich für mich meistens auch leichter an. Diese Woche hat mir das Training – auch trotz schlechtem Wetter – immer richtig Bock gemacht. Da ging sogar die gestrige 4h lange Radeinheit auf der Rolle schnell vorbei;)

Das wars schon wieder von meiner Seite aus, denn aktuell passiert wirklich nicht viel in meinem Alltag und der Blog hier soll ja auch nicht langweilig werden;)

Noch ein kleiner Ausblick

Morgen Vormittag gibts dann doch mal eine Abwechslung, denn es geht ab zu Flo Kerschner. Die Stimme des Hitradio N1´s hat mich zum Podcast “Medaillentraum” eingeladen und ich bin schon einmal gespannt wie so ein “professioneller” Podcast abläuft. Auch wenn ich ja mit meinem eigenen Podcast schon ein bisschen Erfahrung gesammelt habe, fühlt es sich bestimmt noch einmal anders an, sich in einem Tonstudio gegenüber zu sitzen! Ich versuche auf jeden Fall den Podcast auch auf der Muskelmeisterei hochzuladen. An dieser Stelle noch Vielen Dank an den Goldenen Ring, der das ganze arrangiert hat!

Hier noch die sehr gut gemachte, neue Episode der Class of 22, als Ausklang für den heutigen Blog:

Das Filmteam hat mich im Januar einen halben Tag begleitet, eine Lauf- und Radeinheit gefilmt und mir ein paar Fragen über meine Vorbereitung auf die kommende Saison gestellt.

Wir hören uns nächste Woche!

Euer Simon

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Hey, 

seit Dienstag (16.03.21) könnt ihr für vier Wochen in ganz Nürnberg an zahlreichen Werbeflächen die Plakate des Goldenen Ring sehen. Zudem hat der Goldene Ring jetzt seit ein paar Wochen eine neue Website auf der ihr sehr gerne mal vorbei schauen könnt, da sie echt schön geworden ist: https://der-goldene-ring.com

Der Goldene Ring unterstützt Nürnbergs Sportler, auf dem Weg zu den Olympischen oder Paralympischen Spielen.
Auch wenn immer noch nicht zu 100% geklärt ist, ob die von 2020 verschobenen Spiele nun wirklich in diesem Sommer stattfinden können, geht der Goldene Ring in die Offensive:
auf knapp 60 Flächen in Nürnberg wird in den kommenden Wochen das Hauptmotiv der Aktion zu finden sein. Zudem sind auf Dreiecksaufstellern die einzelnen Athleten und Förderer zu sehen.

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Die Plakate sind meiner Meinung super schön geworden. Daher möchte ich mich bei allen bedanken, die diese Plakatkampagne möglich gemacht haben und immer wieder so viel Zeit für uns Nürnberger Athleten investieren (Sparkasse Nürnberg, Ipp Sportblogs, Lebkuchen Schmidt, DST, Alpha Gruppe, Rödel & Partner, Winning-Experience, Andy Küchenmeister, Michael Vestner, Stadtreklame, Funkhaus Nürnberg, Stadt Nürnberg, sowie bei allen privaten Fördermitgliedern).

Seid gespannt, was in Zukunft noch auf euch zukommt. Es sind schon weitere Aktionen geplant von denen ich euch natürlich berichten werde.

Bis dahin hoffe ich weiterhin, das es euch gut geht und ihr gesund seid.

Euer Taliso

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Franca Henseleit

Name: Franca Henseleit

Geburtsdatum: 31.12.2002

Sportart: Triathlon

Disziplin: Sprintdistanz

Kader: NK1

Hobbys: Freunde treffen, Reiten, Kochen, Bergtouren

Was ich besonders mag: Unternehmungen und Reisen die noch lange in Erinnerung bleiben.

Was ich gar nicht mag: Entscheidungen treffen und zu wenig Zeit für Dinge die mir wichtig sind

Lieblings-Essen: Süßkartoffelcurry

Getränk: Orangina

Band: Queen

Schulfach: Bio

Serie: Friends

Film: Interstellar

Schauspielerin/Schauspieler: Henry Cavill

Buch: Morgen kommt ein neuer Himmel

Sportlerin/Sportler: Rachel Klamer, Colleen Quigley

Was ich noch sagen will: Danke an alle, die mich auf meinem Weg unterstützen, an meiner Seite stehen und es zu etwas ganz Besonderem machen.

Sportliche Erfolge:

1. Platz Junioren Europameisterschaft Team Relay Weert 2019

8. Platz Junioren Europameisterschaft Weert 2019

17. Platz Junioren Weltmeisterschaft Lausanne 2019

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend A Grimma 2019

8. Platz 1. Bundesliga Düsseldorf 2019

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend A Grimma 2018

8. Platz 1. Bundesliga Kraichgau 2018

1. Platz Deutsche Meisterschaft Jugend B Merzig 2017

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Endlich ist es soweit: Das erste Rennen der Saison steht vor der Tür! Naja zumindest virtuell… ab Donnerstag werde ich in der Superleague Rennserie auf der Online Plattform Zwift zu sehen sein und gegen enorm starke Athleten, wie den zweifachen Olympiasieger Alistair Brownlee und den aktuellen Weltmeister auf der Kurzdistanz Vincent Luis, antreten. Ich bin zwar im Moment in einer sehr guten Radform, aber die Jungs sind wahrscheinlich noch einmal eine andere Liga… aber ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und vielleicht kann ich ja ein paar Attacken setzen und die großen Namen etwas ärgern! Das Rennen ist wie ein Etappenrennen bei der Tour de France konzipiert und wir fahren in Teams. Zum Glück nicht so lang (ca. 30km) aber dafür von Beginn bis Ende Vollgas. Ich bin der Team Captain für Team Germany (das bedeutet nicht, dass ich dir stärkste Athlet hier bin, sondern einfach für die Kommunikation und Orga zuständig bin;) ) Zwischendurch gibt es immer wieder Zwischensprints, bei welchen man sich Punkte für die Tageswertung im Team sichern kann und am Ende gibt es auch etwas Preisgeld zu gewinnen. Die Rennen können auch per Livestream verfolgt werden und es werden euch auch zwei Kommentatoren mit Infos versorgen und ich werde in den nächsten Tagen den Link auf meinen Social Media Kanälen posten. Auf jeden Fall wird das Rennen auf dem Youtube Kanal und der Facebook Seite von Superleague Triathlon ab Donnerstag ca. 19:45 Uhr übertragen. Um 20:15 Uhr ist dann scharfer Start (Renndauer ca. 40min).

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VALLETTA, MALTA – OCTOBER 20, 2019: in the Nike Fun Run during Super League Triathlon Malta on October 20, 2019 in Valletta, Malta. (Photo by That Camera Man/Superleague Triathlon)

Außerdem darf ich nun endlich meinen neuen Radsponsor bekannt geben: Es ist die große Radmarke Giant! Mein Trainingsbike habe ich schon bekommen und das TCR fährt sich wirklich super. Ich hoffe es wird dieses Jahr noch möglich sein, ein paar Rennen auf der Straße draußen zu starten und hier das neue Rad zu testen.

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Hier noch ein paar Bilder:

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Die letzten Wochen waren sicher für niemanden leicht. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt und das berufliche Leben in weiten Teilen ebenfalls. Für mich als Sportler war es anfangs noch „nur” das Schwimmen und natürlich das Training in der Gruppe, was ausfiel. Inzwischen ist es absehbar, dass dieses Jahr keine Wettkämpfe mehr stattfinden werden und ich alle meine Ziele und Vorhaben, man könnte es auch als „Projekte” bezeichnen, in den Wind schießen kann. Ich habe noch die Hoffnung, dass am Ende des Sommers, vereinzelt regionale Wettkämpfe stattfinden können, aber das liegt nicht in meinen Händen und bleibt abzuwarten.

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Anfangs war ich noch Feuer und Flamme, den Trainingsplan weiter abzuarbeiten und weil das Wetter so gut mitspielte, natürlich auch noch den ein oder anderen Kilometer auf dem Rad dranzuhängen. Es lief auch einfach richtig gut und das Training machte einfach Spaß. Ich merkte, das ich nicht unbedingt ein Ziel, wie einen großen Wettkampf brauche, um mich täglich zu motivieren, sondern dass ich es auch einfach liebe, rauszugehen und den Sport wegen der Bewegung an sich gerne mache. Soweit so gut. Als ich dann die ersten zwei Trainingswochen im „Shutdown” resümierte, waren 154km im Laufen und 950km auf dem Rad zusammengekommen. Das ist im Vergleich zu meinen normalen Pensum ca. 25km/Woche mehr im Laufen und 150km mehr auf dem Rad. Da gingen bei mir sofort die Alarmglocken, als ich zwei Laufeinheiten hintereinander die gleichen Schmerzen im rechten Schienbein verspürte. Ich nahm sofort aus dem Training raus und machte zwei Wochen Laufpause. Zur Abklärung vereinbarte ich noch einen Termin im MRT und leider war das Ergebnis eindeutig. Stressreaktion am Knochen, Eine Überlastungserscheinung an der rechten Tibia. Zum Glück noch keine Stressfraktur aber wäre ich noch ein oder zwei Wochen weiter gelaufen, hätte sich das Knochenödem zu einem Ermüdungsbruch entwickeln können.

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Also nochmal mit dem Blauen Auge davongekommen? Eigentlich nicht! Ich bin seit rund drei Jahren verletzungsfrei und das aus dem Grund, das ich das Training langsam und kontinuierlich zusammen mit meinem Trainer aufgebaut habe und von Harakiri-Aktionen, wie die zwei erwähnten Wochen, einfach die Finger gelassen habe. Ich bin einfach gefährdet und anfällig für Knochenüberlastungen, da ich sehr groß und schwer bin und meine Knochen sich anscheinend langsam an steigende Belastung gewöhnen müssen.

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Natürlich hatte ich kurz mal einen richtigen Durchhänger, aber nach einem Tag habe ich mich wieder gefangen und beschlossen, dem Tag wieder eine feste Struktur zu geben. Ich darf Radfahren (natürlich nicht im vollen Umfang) und Schwimmen (im See, da die Bäder auch für uns geschlossen sind) und Laufen sollte auch in ein paar Wochen wieder möglich sein. Bis dahin intensiviere ich das Lernen für mein Studium und gebe meinem Körper die nötige Zeit um sich zu regenerieren. Von jetzt an heißt es also wieder: stick to the plan!

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Dieses Wochenende war ich mit den Jungs von meinem 1. Bundesligateam aus Neckarsulm unterwegs. Nach meinem Schwimmkurs am Freitag Nachmittag, gings mit dem Auto los Richtung Baden-Württemberg. Da wir in der früh schon einen harten Laktattest im Schwimmen auf dem Plan hatten und ich anschließend auf der Rolle ausgefahren bin, schwamm ich am Abend nur noch lockere 2km aus.

Auch wenn es am Samstag ziemlich kalt war (das Termometer zeigte bis zu -5°C an) verabredete ich mich mit einem Teamkollegen zum Rennradfahren. Die Sonne machte zum Glück die Kälte erträglich und die wellige Strecke war eine willkommene Abwechslung zum monotonen Rollentraining in der Wohnung. Nach einem gemeinsamen Essen mit dem Team stand eine Besprechung mit Rückblick auf die letzte Saison und die Vorstellungen des Sponsors und der Teamleiter, für die nächste Saison an. Wir können uns glücklich schätzen mit einem so starken Unterstützer, wie der innovativen Firma hep, die für erneuerbare Energien und Privat/ Unternehmensinvestoren steht, in die Saison 2019 zu starten.

Den Samstag Abend ließen wir fast schon traditionsgemäß mit einer Schwimmeinheit und einer spannungsgeladenen Runde Lasertag ausklingen. Am Sonntag fand abschließend die Sportlerehrung der Stadt Neckarsulm statt, bei welcher wir als Mannschaft neben den starken Schwimmern aus Neckarsulm geehrt wurden.

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Aktuell bin ich noch in München, um weitere Meinungen zu meinen Knochen einzuholen und um das Training noch besser auf mich abzustimmen. Es sieht allerdings sehr gut aus, dass ich in dieser Saison wieder voll angreifen kann!

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Zum Abschluss des Jahres 2018 steht traditionsgemäß der Silvesterlauf auf dem Programm. Dieses Jahr entschied ich mich mit meinen Kumpels und Triathlonkollegen, den 5km Lauf in Kempten zu starten. Dieser Wettkampf ist meistens sehr gut besetzt und so war es eine ideale Möglichkeit den aktuellen Trainingsstand zu überprüfen und das Jahr 2019 zu beginnen.

Die Strecke war komplett asphaltiert und bis auf den Berg bei Kilometer drei, überwiegend flach. Wir nahmen uns vor die ersten beiden Kilometer nicht zu schnell anzugehen und dann anzugreifen und natürlich um den Sieg zu laufen. Nach dem Startschuss im Illerstadium setzten wir uns schnell an die Spitze der 2000 Läufer und versteckten uns im Windschatten einer ca. 10 Mann starken Gruppe. Kilometer eins und zwei liefen ganz nach Plan (3:10min, 3:11min). Am Berg bei Kilometer drei, setzte Henry dann eine starke Attacke bei der ich nicht ganz folgen konnte. Auch im vierten Kilometer kam ich mit einer Zeit von 2:57 nicht wieder an ihn ran und er lief die ganze Zeit ca. 50 Meter vor mir. Nach hinten war ich ebenfalls sicher, denn mein Kumpel Dion lag ca. 100 Meter hinter mir an Position drei. Auf den letzten Metern gab ich nochmal alles und lief grade noch so unter 16min mit einer Zeit von 15:58min ins Ziel.
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Henry Graf (Platz 1.) war letztendlich 6sek vor und Dion Heindl (Platz 3.) 15sek hinter mir und so staubten wir schonmal drei Sektflaschen für die Feier am Abend ab;). Mit der Leistung bin ich für die – bis jetzt gelaufenen – Trainingseinheiten sehr zufrieden und somit bin ich motiviert ins neue Jahr gestartet. So kann es 2019 gerne weitergehen!

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blankHey,

Vom 14.-16. Dezember war ich in Magdeburg beim 14. Pokal der Landeshauptstadt, der erste Wettkampf auf der Langbahn in dieser Saison.

Am ersten Tag hatte ich insgesamt 7 Starts, darunter waren 50 und 200 Meter Brust auf denen ich zwei deutsche Rekorde schwimmen konnte.

 

Auf den anderen Strecken hab ich mich auch sehr stark steigern können.

Nach den 200 Freistil war dann um 16 Uhr (!!!) eine Stunde „Mittagspause“.

Nach der Pause schwamm ich noch drei mal: 50-m-Bahn Rücken, 50m Schmetterling und 100 Freistil. Auch hier verbesserte ich mich wieder und schaffte es bei meinem 7. und somit letzten Start (100 Freistil) für diesen Tag das erste Mal unter einer Minute auf der langen Bahn zu schwimmen (58,56).

Als wir dann endlich aus der Schwimmhalle raus waren, war es auch schon 21 Uhr.blank

Am nächsten Tag hieß es wieder 6:15 Uhr aufstehen, 7:30 Uhr einschwimmen und für die letzten vier Starts vorbereiten.

Ich fühlte mich sehr schlapp vom Vortag, aber was dann am Ende rauskam entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen:

Auf 200m Lagen schwamm ich Bestzeit (2:21,5).

Über meine Lieblingsstrecke 100m Brust konnte ich mich mit einer 1:07,28 eine Sekunde verbessern, die A-Norm für die WM im Sommer schwimmen und einen weiteren deutschen Rekord aufstellen.

Auf 200m Rücken und 400m Freistil konnte ich mich auch wieder steigern.

Meine Highlights an diesem Wochenende waren die

Qualifikation für die WM, die beiden anderen deutschen Rekorde auf 50 und 200m Brust und die 100m Freistil und 200m Lagen.

Mit meiner Leistung (11 Starts davon 11 Bestzeiten, 3 deutsche Rekorde und der A-Norm) bin ich  sehr zufrieden und ich habe mich riesig über alle Ergebnisse gefreut.

Jetzt wünsche ich Euch erstmal schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

Euer Talisoblank

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Vor den besinnlichen Weihnachtstagen stand noch einmal ein hartes Trainingslager an. Anders als in den letzten Jahren fuhr ich dieses Jahr mit dem Bayernkader nicht in der ersten Januarwoche, sondern bereits vor Weihnachten für fünf Tage in den Schnee. Das Trainingszentrum hier auf dem Rabenberg – in der Nähe von Johanngeorgenstadt – bietet mit einem hauseigenen 50 und 25 Meter Pool, eigenen Turnhallen und einem großen Kraftraum hervorragende Voraussetzungen um ein intensives Trainingslager durchzuführen. Außerdem hat man direkt Anschluss an gut präparierte Langlauf Loipen, die hinauf zur tschechische Grenze führen und von dort aus in einem kilometerlanges Loipennetz münden.

Da der Lehrgang nur fünf Tage dauerte, versuchten unsere Coaches Roland Knoll und Stephen Bibow, das Training möglichst effektiv zu gestalten. Der Fokus lag hierbei ganz klar auf dem Schwimmen und auf der Schwimmtechnik. Ich nehme euch gerne mal auf einen Trainingstag mit:

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Mittwoch 19.12.18:
6:20: Wecker klingelt; aufstehen und erstmal Espresso zum Wach werden trinken
6:45: aufwärmen in der Schwimmhalle
6:55: Sprung ins kalte Wasser; auf dem Programm: 4km mit Fokus auf Technikübungen und Anwendung der Technik bei Renngeschwindigkeit über kurze Strecken
7:30: Schwimmtraining Ende, Duschen, Umziehen und ab zum Frühstück
8:00: Frühstück bis ca. 9:00
10:15: Treffpunkt an der Langlaufloipe; kurzes Gruppenfoto, anschließend 1:40 Stunden skaten, 25 Kilometer mit 450 Höhenmeter, Durchschnittspuls: 146bpm
12:15: Koppellauf 5km in zügigem Tempo (simuliert laufen nach Radfahren), 5km in 18:10min auf geschlossener Schneedecke, Durchschnittspuls: 156bpm
12:45: Ski aufräumen. duschen, umziehen und ab zu Mittagessen
13:00: Mittagessen bis ca. 13:45
14:00: 20min Power-nap
15:00: Koordinationsschulung fürs Laufen und 30min Zirkeltraining in der Halle mit anschließendem Hockeyspiel
16:30: Dehnung zum lockern
17:15: Abendessen mit Besprechung des nächsten Tages
18:45: Treffpunkt in der Schwimmhalle zum Zweiten Schwimmen
19:00: Sprung ins Wasser, jetzt auf dem Programm: 5km mit Hauptserie 7*400m Kraul, als Nachbereitung noch ein paar schnelle 50er
20:45: fertig für den Tag, ab aufs Zimmer und Fernseher an zur Entspannung
22:00: 6:30h Training in den Knochen; Licht aus und schlafen

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Der Donnerstag war dafür etwas ruhiger und es standen nur vier kürzere Einheiten auf dem Programm. Das Ziel war für Freitag morgen noch einmal Kräfte zu sammeln, da gestern 1500m gesteigert im Schwimmen auf dem Plan waren. Ich wusste es war nicht mehr viel übrig im Tank und so war ich mit meiner Zeit von 18:52min recht zufrieden und kann auf eine sehr erfolgreiche Trainingswoche zurückblicken.

Gerade sitze ich entspannt vor dem Fernseher und schaue Wintersport. Heute werde ich mich nur mal kurz auf die Rolle setzten, wenn später Biathlon läuft und die Beine lockern. Die nächsten Tage dienen der Erholung und das Training steht dann eher im Zeichen der “Bewegungstherapie”. Erst kurz vor Sylvester werde ich mich dann wieder etwas schneller bewegen um den Körper auf den alljährlichen Sylvesterlauf einzustellen. Dieses Jahr werde ich in Kempten 5 Kilometer laufen und mit ein paar Kumpels hoffentlich um den Sieg kämpfen.

In diesem Sinne
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

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Es ist nun schon zwei Wochen her aber ich hatte seit dem Olympia Almcross in München alle Hände voll zu tun. Saisonplanung, Sponsorentermine und natürlich auch der alljährliche Weihnachtseinkauf standen auf der to-do Liste und so kann ich erst jetzt von meinem Rennen berichten.

Auf dem Programm standen 3,3km bergige Wiesenstrecke mit Heuballen, welche den sowieso schon anstrengenden Kurs noch erschwerten. Es waren fast alle Triathleten aus meiner Trainingsgruppe hier in Nürnberg am Start und so wusste ich, dass es besonders nach meiner OP vor 8 Wochen ein harter Kampf um das Podium werden würde.

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Wir gingen die erste Runde sehr schnell an und hatten uns nach 1,5km, zu dritt einen 15sek Vorsprung herausgelaufen. In der zweiten Runde zog Moritz Horn dann das Tempo an und ich konnte nicht mehr folgen. Als ich versuchte das Tempo von Moritz mitzugehen riss allerdings auch eine Lücke zu Dion Heindl auf, der an Position drei lag. So lief jeder von uns auf der letzten Runde ein einsames Rennen, immer knapp 10sek trennten uns voneinander aber jeder Versuch die Lücke zu schließen scheiterte.

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So kämpfte ich mich auf Platz zwei, mit einer guten Zeit von 10:45min, ins Ziel und dachte mir wieder einmal wie hart so ein kurzer Crosslauf doch sein konnte.

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Bei der Siegerehrung wurden wir mit Bierkrügen belohnt was einen ja fast wieder das Leiden der letzten 10min vergessen ließ und anschließend sprangen wir noch für drei lockere Schwimmkilometer ins nahe gelegene Olympiabad.

Außerdem fand letzte Woche Freitag die alljährliche Weihnachtsfeier von ipp statt und meine Freundin Michelle und ich bedanken uns herzlich für die gelungene Veranstaltung. Auch wenn ich beim Bowling wohl noch etwas an Feinschliff vertragen könnte, war es eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag und das leckere Essen rundete den Abend ab.

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Hey,

vom 16.-18. November war ich in Remscheid bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften.

Allgemein bin ich mit meinen Ergebnissen sehr zufrieden, auch wenn es auf meiner Hauptstrecke 100 m Brust nich ganz so gut lief wie erhofft.

Auf allen Strecken, zum Beispiel 200 Lagen, 100 Freistil und 100 Schmetterling konnte ich deutliche Bestzeiten erzielen worüber ich sehr glücklich bin.

Über 100 m Freistil schwamm ich endlich das erste Mal unter 1:00 min.

Auf 50 und 100 m Brust konnte ich einen neuen deutschen Rekord aufstellen und auf 50 m Brust verpasste ich leider um ein Hundertstel den Europa-Rekord in meiner Startklasse.

blankIch konnte außerdem den großen Mehrkampf (drei 100 m-Strecken + 200 m Lagen) und den kleinen Mehrkampf (drei 50 m- Strecken + 100 m Lagen) gewinnen.

Es war wie jedes Jahr wieder eine sehr coole Veranstaltung.

Nun heißt es weiter trainieren, denn am 14. und 15.12.  geht es zum ersten Langbahn-Wettkampf nach Magdeburg und ich bin sehr gespannt, wie ich meine Kurzbahn-Zeiten auf der langen Bahn umsetzen kann.

 

Euer Taliso

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So langsam ist die Eingewöhnungsphase in die neue Saison abgeschlossen. Der Trainingsumfang nimmt zu und auch die Intensität steigt. Für mich hat sich nun auch endlich die Möglichkeit ergeben, das Lauftraining durch einen Alter G zu ergänzen. Das ist ein spezielles Laufband, bei welchem man sein Körpergewicht reduzieren und so den passiven Bewegungsapparat schonend, laufen kann. Hier werde ich in Zukunft zweimal pro Woche bei Fitter Tec in Fürth trainieren und so meinen Kilometerumfang pro Woche langsam steigern. Durch unseren neuen Trainer Stephen Bibow – der Roland Knoll unterstützt – führen wir zur Zeit auch viele Tests inklusive Laktatmessung durch, um das Training noch besser steuern zu können. Ich bin sehr gespannt wie sich das in den Ergebnissen nächstes Jahr widerspiegeln wird!
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Am Wochenende werde ich außerdem meinen ersten Crosslauf für diese Saison laufen. Crossläufe wie der Olympia-Alm-Crosslauf in München sind eine hervorragende Möglichkeit um “Tempohärte” aufzubauen und den aktuellen Trainingsstand zu überprüfen. Mal sehen wie sich die ersten Wochen Training ausgewirkt haben.

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Am Sonntag fand der erste kleine Test der Saison 2018/19 statt.

Das Ziel war, den Trainingsstand am Anfang der Saison – ohne viel Training – zu überprüfen und das Training noch besser abstimmen zu können. Da erst vier Wochen seit meiner Operation am Schienbein vergangen waren, musste ich die Lauftests noch weglassen und durfte so nur die 50m und 400m schwimmen. Das Ergebnis war mit 4:33,9min zufrieden stellend und diesen Winter werde ich neben der Schnelligkeit auch vor allem an meiner Technik arbeiten.
Für die kommende Saison haben wir außerdem Verstärkung von Seiten der Trainer bekommen. Stephen Bibow wird Roland Knoll im täglichen Trainingsalltag unterstützen und ich denke, dass die beiden einen guten Mix aus Erfahrung und wissenschaftlichen Erkenntnissen mitbringen, um unsere Trainings- und Wettkampfleistung zu optimieren.

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Es geht wieder los! Nach vier Wochen Saisonpause kommt mein Training langsam wieder in Gang. Zwischenzeitlich wurde der Nagel, der seit meinem Überlastungsbruch vor 1,5 Jahren in meinem Schienbein war, entfernt und daher muss ich noch weitere zwei Wochen auf das Laufen verzichten. Das dämpft meine Motivation allerdings in keinster Weise und so steht zum Start aquajoggen statt Laufen auf dem Plan. Mein Straßenrennrad bleibt ebenfalls in der Garage und für die herbstlichen Trainingseinheiten auf dem Rad, wird das Crossrad aus dem Keller geholt. Heute früh stand ich zwar bereits 20km abseits von Nürnberg, mit Platten und ohne Ersatzschlauch im Wald, aber Felge hat die 5km zum nächsten Radladen zum Glück heil überstanden und so schnell wird mir das nicht noch einmal passieren! Das nächste Jahr steht bei mir, neben ein paar Stunden als Schwimmlehrer, ganz im Zeichen des Sports und so hoffe ich auf eine erfolgreiche Saison 2018/2019.

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Hallo,

wie bereits angekündigt ging es für mich vom 3.-6. Oktober nach Berlin zur komplexen Leistungsdiagnostik der deutschen Nationalmannschaft.

blankEs wurden wieder einige Test durchgeführt, z.B. verschiedene Krafttests und ein Stufentest.

Beim Stufentest werden 8x100m geschwommen (bei mir waren diese in Brust). Die ersten 3×100 werden relativ langsam und die nächsten 2×100 schneller geschwommen. Dann geht es in 1er Schritten nach oben, bis schließlich der letzte in maximaler Geschwindigkeit geschwommen wird.
Zwischen den einzelnen Stufen wird Puls gemessen und Laktat abgenommen.
Am Nachmittag gibt es dann nochmal ein Finale (1x100m max.), welche dann in Wettkampfhose geschwommen wird.

blankIch bin nicht nur mit diesem Test, sondern auch mit allen anderen Tests sehr zufrieden, da ich mich im Vergleich zum August 2017 sehr steigern konnte und das obwohl ich erst seit 3 Wochen wieder im Training  bin.

Allerdings waren es auch wieder 3 anstrengende Tage und ich habe echt starken Muskelkater.

Bis bald
Euer Taliso blank

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Letzten Samstag wurde es noch einmal ernst. Unter schönster Kulisse im Ostseebad Binz auf Rügen, fand das Finale der 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga statt. Unser Team lag in der Gesamtwertung auf Rang 10 und der Vorsprung auf die Teams aus Münster und Heidelberg war hauchdünn. Auch der bergige Radkurs versprach Spannung pur und die zuschauerfreundlichen Runden zogen zahlreiche Leute.

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Ich reiste schon drei Tage vor dem Rennen mit meiner Familie an und so konnte ich mich optimal von der acht stündigen Fahrt erholen. Zu meinem Glück war das Schwimmen (welches ich in den letzten Wochen kaum trainieren konnte) mit Neoprenanzug da die Wassertemp. der Ostsee bei 19°C lag.

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Der Startschuss fiel schließlich um 16:30Uhr und zusmannen mit 80 weiteren Athleten rannten wir vom Strand aus in die nur langsam tiefer werdende Ostsee. Das Schwimmen lief entsprechend meinen Erwartungen und ich kam im vorderen Hauptfeld aus dem Wasser. Jetzt hieß es meine Stärke auszunutzen und die ersten Meter auf dem Rad möglichst hart zu fahren, um eine kleine Radgruppe zu formieren und ganz nach vorne zu kommen.
Das klappte zunächst auch gut und nach dem Berg fand ich mich in einer 4-köpfigen Gruppe wieder. Die erste Radrunde war mit 403 Watt Normalized Power auch deutlich die härteste und schnellste (insg. 361W NP auf 20km). Nachdem die 2. Und 3. Radgruppe zusammengefahren war, legte dann jeder die Beine hoch und sparte seine Kräfte fürs Laufen. Die 1. Radgruppe arbeitete gut zusammen fuhr dadurch 1:30min auf uns heraus. Ich hielt mich weiterhin im vorderen Teil der 25 Mann großen Gruppe auf um Stürze zu vermeiden und wurde damit belohnt, dass ich als Zweiter meiner Gruppe und somit als 10. Gesamt auf die Laufstrecke ging. Nach der ersten Laufrunde (4 gesamt) befand ich mich an Position 18 und konnte dort meinen Rythmus finden. In der dritten Laufrunde musste ich ärgerlicherweise eine 10 sekündige Penalty absitzen, da meine Schwimmbrille neben der Wechselbox lag und so verlor ich einige Plätze die ich in der letzten Laufrunde allerdings wieder fast alle gut machen konnte. Vor allem die letzten Meter taten unglaublich weh aber ich konnte noch den Zielsprint gegen einen Athleten unserer direkten Konkurrenten aus Heidelberg gewinnen. Somit kam ich als 21. als erster Mann meines Teams (die anderen kamen auf die Plätze 35, 36, 53) aus Neckarsulm ins Ziel. Mit diesem Resultat bin ich zufrieden auch wenn ich durch die Zeitstrafe eine Top 20 Platzierung verpasste und wir uns in der Gesamt-Teamwertung leider Münster geschlagen geben mussten.

Auch wenn die Saison 2018 nicht optimal lief konnte ich doch mit einem 2. Platz beim Europacup in Tabor, meinen ersten internationalen Erfolg erringen und auch zufrieden auf meine erste Bundesliga Saison zurückblicken.

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Voller Vorfreude blicke ich nun auf die nächste Saison um mit dem HEP-Team aus Neckarsulm unser diesjähriges Resultat zu verbessern und meine Einzelkarriere in nationalen und auch internationalen Rennen voranzutreiben. Für mein letztes Juniorenjahr ist mein größtes Ziel, das Ticket für die Junioren Europameisterschaft zu lösen und verletzungsfrei durch den Winter zu kommen. (Letzteres wird in Anbetracht meiner bisherigen Verletzungen wohl die größere Herausforderung ;)).

Zum Abschluss möchste ich hier noch ein großes Dankeschön an IPP und Dr. Volker Klügl aussprechen, die mich diese Saison in ihr Sportblogger Team aufgenommen haben und mich somit optimal bei meiner sportlichen Karriere unterstützen.

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blankHey,

Die Europameisterschaft in Dublin liegt nun hinter mir.  

Zurückblickend kann ich sagen, daß ich sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen bin.

Über meine Hauptstrecke 100m Brust schaffte ich es mit einer neuen Bestzeit auf den 3. Platz. 

Über die Bronzemedaille habe ich mich wahnsinnig gefreut!

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Außerdem schaffte ich es auf 5 von 6 Strecken eine neue Bestzeit zu schwimmen. 

Ich hätte selber nicht mit so guten Ergebnissen gerechnet, da ich ja vor dem Trainingslager in Lanzarote über 2 Wochen krank war und in dieser Zeit kein einziges Mal im Wasser war.

 

 

Leider kam auch in den letzten beiden Tagen der EM eine leichte Erkältung bei mir auf, sodaß ich nur sehr knappe Bestzeiten schwamm und mich nun schlapp und ausgelaugt fühle.blank

 

 

 

Jetzt genieße ich meinen Urlaub in Irland und erhole mich von all der Aufregung und dem Training.

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Besonders gefreut habe ich mich, endlich mal wieder gemeinsam mit Elena einen Wettkampf zu erleben. Da sie ja früher auch in Nürnberg gelebt hat, verknüpfe ich viele gemeinsame Erinnerungen bei meinen ersten DBS-Wettkämpfen mit ihr.

blankEs ist super, dass Elena nun endlich nach ihrer langen Durststrecke wieder voll auf der Erfolgswelle schwimmt und aus Dublin 3x Gold mit nach Hause nehmen konnte.
Ich drücke ihr die Daumen, dass es so weiter geht und freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Wettkampf.

Mitte September fange ich dann wieder voller Motivation mit dem Training an.

Bis dann und allen noch eine schöne Ferienzeit,

Euer Taliso

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