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Taliso Engel Schwimmblog: Internationale Deutsche Meisterschaften in Berlin

Foto: Ralf Kuckuck, DBS Akademie


Hey,

vom 6,-9. Juni fand in Berlin die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) statt.

Ich bin allerdings erst am 7. Juni angereist, da ich in der vorherigen Woche schon wegen der DJM eine ganze Woche in der Schule gefehlt habe und nicht noch mehr fehlen wollte.
Am Samstag dem 8. Juni startete ich dann über 50m Kraul und 50m Brust. Auf beiden Strecken kam ich ins Finale. Mit den 50m Kraul bin ich sehr zufrieden, was man von den 50m Brust nicht umbedingt sagen kann, da es in Brust zur Zeit nicht so gut läuft – aber das ist nun mal so.
Am zweiten Tag schwamm ich 200m Lagen, 50m Schmetterling und 200 Brust.
Auch hier sind die Brust nicht wirklich erwähnenswert. Über die anderen beiden Strecken bin ich ins Finale gekommen. Mit den 50m Schmetterling bin ich auch wieder sehr zufrieden. Allerdings musste ich diese Strecke leider abmelden, weil ich meinen Zug sonst nicht erwischt hätte.
Über 200m Lagen knackte ich zum ersten mal die 2:20 (2:19,41). Mit dieser Zeit bin ich jetzt nicht mehr weit vom deutschen Rekord in meiner Startklasse entfernt, welcher bei 2:18,96 liegt.
Vor den Finals schwamm ich außerdem noch als Startschwimmer die 4*50m Kraul mixed Staffel und konnte mich hier nochmal um 0,1 Sekunden steigern (26,18).
Allgemein kann ich sagen, dass ich mit dem Wettkampf zufrieden bin, aber hoffe, dass ich Brust bis zur Deutschen Offenen und der WM wieder in den Griff bekomme.
Derzeit befinde ich mich für zwei Tage in Leipzig zur KLD, wovon ich euch auf jeden Fall noch berichten werde.
Danach liegt mein Fokus erstmal auf meinen schriftlichen Prüfungen die nach den Ferien (am 26. Juni) mit Deutsch beginnen.
Bis dahin wünsche ich euch noch schöne Ferien, sofern ihr überhaupt welche habt.

Euer Taliso

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Elena Krawzow Schwimmblog: internationale Deutsche Meisterschaften in Berlin

Hallo Leute,

Vom 06.06.19 – 10.06.19 hatten wir unsere internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin. 

Die Quälerei in der Höhe hat sich definitiv gelohnt. Ganze vier Mal brach ich den Weltrekord: 

  • 100m Brust: 01:12:71
  • 200m Brust: 02:38:65
  • 50m Brust: 00:34:11
  • 50m Schmetterling: 00:29:46

Mit diesen tollen Ergebnissen haben wir zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet. Umso mehr freue ich mich. 

Nach dem Wettkampf habe ich erstmal 3 Tage Pause gemacht und meine Familie in Bamberg besucht. Nun geht es wieder los mit Training. 

Mein nächstes Trainingslager ist für zehn Tage Anfang Juli in Belek geplant. Da es dort Hammer geil ist, freue ich mich schon riesig drauf. 

Ich wünsche euch viele sonnige Tage. 

Bis bald,

Elena

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Elena Krawzow Schwimmblog: vierwöchiges Höhentrainingslager in den Bergen der Sierra Nevada

Hallo Leute,

das vierwöchige Höhentrainingslager liegt nun hinter mir.

Oft werde ich gefragt, warum müssen es immer mindestens 3-4 Wochen sein und warum in der Höhe? Nun in den Bergen der Sierra Nevada trainieren wir auf 2320m Höhe. Der Körper ist einem extremen Sauerstoffmangel ausgesetzt und muss dies kompensieren, in dem er mehr und größere rote Blutkörperchen bildet. Das braucht einfach diese lange Zeit, um sich an die Höhe anzupassen. Das Höhentraining ist sehr effektiv für die Verbesserung der Grundlagenausdauer, daher lohnt es sich sehr, die lange Zeit, Kraft und das Durchhaltevermögen zu investieren. 

Direkt nach dem Trainingslager ging es für mich zum Hoffest des Berliner Bürgermeisters.
Als Begleitung hatte ich meinen Manager Holger Drost und einen meiner wichtigsten Sponsoren, die Spielbank Berlin. Der Abend war sehr spannend. Ich konnte viele neue Leute kennenlernen und einige gute Kontakte knüpfen. Außerdem war es eine gut Gelegenheit sich herauszuputzen. 

Hier ein Bild von meinem Outfit:

Ich wünsche euch viele sonnige Tage. 

Bis bald,

Elena 

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Triathlonblog Simon Henseleit: Europameister!

Wie angekündigt hier noch der Blog über das Rennen am Sonntag. Anders als am Samstag startete ich hier nicht nur für mich, sondern für ein Team bestehend aus vier deutschen Athleten. Bei den nächsten Olympischen Spielen (Tokio 2020) ist das „Team Relay“ Format ebenfalls vertreten und das zu Recht, denn es ist sehr zuschauerfreundlich und immer äußerst spannend! Für diejenigen unter euch, welchen das Format noch unbekannt ist, hier ein kurzer Abriss.

Ein Team besteht aus vier Athleten – zwei Männer und zwei Frauen. Jeder Einzelne absolviert einen kurzen Triathlon, bestehend aus 300m schwimmen, sechs Kilometer Radfahren und abschließenden 1600m Laufen. Zuerst starten die Frauen (eine aus jedem Team) alle zusammen wie bei einem normalen Triathlon. Allerdings läuft die erste Frau dann nicht ins Ziel, sondern klatscht den ersten Mann des jeweiligen Teams ab, welcher daraufhin sein Rennen antritt. Danach folgt die zweite Frau, die wiederum auf den letzten Starter jedes Teams, den zweiten Mann, übergibt.

Es versprach also ein sehr spannendes Rennen zu werden! Meine Schwester Franca sollte die Staffel für Deutschland eröffnen, danach folgte Katharina Möller (im Einzelrennen Platz 15), dann Jonas Osterholt (Platz 22 Einzel) und ich hatte die Aufgabe, wenn möglich den Vorsprung zu verteidigen, oder noch ein paar Plätze gut zu machen. Von Anfang an lief alles nach Plan, alle drei Athleten vor mir konnten ihre beste Leistung abrufen und Deutschland befand sich bei jedem Wechsel mit an der Spitze.

Auch Katharina Möller schickte mich an Position eins, zwar dicht gefolgt von Ungarn und GBR, ins Rennen. Im Schwimmen fühlte ich mich nicht so gut wie am Vortag, konnte das Tempo aber hoch halten. Kurz nach der Wende, musste ich den starken Schwimmer aus Ungarn noch vorbeiziehen lassen, allerdings konnten wir den Briten dadurch gleich im Wasser abschütteln. So fanden wir uns zu zweit auf dem Rad wieder und hatten knapp zehn Sekunden Vorsprung auf ein Trio (Portugal, GBR, Italien). Schon nach dem ersten Kilometer merkte ich, dass der Ungar nicht lange in der Führung fahren konnte und unsere drei Verfolger immer näher kamen. Ich vertraute auf meine Radstärke und attackierte den Ungarn, der daraufhin aus meinem Windschatten fiel und von den Verfolgern aufgesammelt wurde. Von den vieren arbeiteten der Brite und der Portugiese sehr gut zusammen und so musste ich einiges investieren um mir einen Vorsprung für die Laufstrecke herauszufahren. Mein Plan ging allerdings auf und ich stieg mit sieben Sekunden Vorsprung vom Rad. Mein zweiter Wechsel klappte ebenfalls sehr gut und so rannte ich, mit dem Wissen darum, dass ich gerade um eine Goldmedaille und den Europameistertitel kämpfte, von Anfang an so schnell ich konnte.

Von den Anfeuerungsrufen des Publikums getragen, flog ich über die Strecke und nach knapp einem Kilometer war ich mir langsam sicher, dass die Verfolger nicht näher kommen würden und wir wirklich gewinnen würden! Die letzten Meter im Zielkanal konnte ich dann schon genießen und es war ein Wahnsinns Gefühl, das Zielbanner hoch zu reißen und mit meinen Teamkollegen zu feiern!

Mit meinen zwei Rennen am Wochenende habe ich mich auch für den U23 NK1 Kader qualifiziert (leider knapp den Olympia Perspektivkader verpasst) und somit für die Bundeswehrsportfördergruppe empfohlen. Damit kann ich mich noch besser auf den Sport fokussieren, denn die nächsten Jahre wird einiges an Kosten für Elite Europa- und Weltcups auf mich zukommen. Die zwei dicht aufeinander folgenden Wettkämpfe waren allerdings brutal hart und so habe ich die letzten zwei Tage zur Erholung genutzt. Am Freitag geht es bereits weiter ins Trainingslager nach Ingolstadt. Dort bereite ich mich noch einmal gezielt auf die Deutsche Meisterschaft in Grimma vor (29./30.06.). Auf dem Weg dahin starte ich allerdings auch noch einmal in der 1. Triathlon Bundesliga in Düsseldorf (22.06) und hoffe dort meine erste Top10 Platzierung gegen die Erwachsenen zu holen.

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Taliso Engel Schwimmblog: DJM 2019 in Berlin



 

Hey,

vom 27.5.-1.6. war ich zusammen mit meiner Mannschaft aus Nürnberg bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin.

Ich startete dort über alle Bruststrecken (50m, 100m und 200m Brust).

Über 50m und 100m schaffte ich es ins Finale und belegte den 8.und den 6. Platz. 

Auf den 200m Brust schaffte ich es knapp eine Sekunde Bestzeit zu schwimmen. Allerdings reichte das auch nur für Platz 12 und somit nicht für‘s Finale.

Insgesamt bin ich halbwegs zufrieden mit dem Wettkampf, allerdings hätte auf allen Strecken noch ein bisschen mehr geben können. Jedoch konnte ich im Vorfeld auch nicht ganz soviel trainieren, da bei mir schon ein Teil der Realschulprüfungen anstand.

Ich habe außerdem jede Menge Erfahrungen auf meinem bisher größten olympischen Wettkampf gesammelt und einige coole Menschen kennengelernt.

Als nächstes bin ich dann bei der IDM in Berlin (6.-9. Juni), worauf ich mich schon sehr freue.

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Triathlonblog Simon Henseleit: JEM Weert Platz 7!

Was für ein Wochenende! Wie angekündigt fanden am Samstag und Sonntag die Europameisterschaften der Junioren und Elite in Weert (NL) statt. Wir reisten bereits am Mittwoch an, um uns optimal auf die Rennen vorzubereiten. Der erste Programmpunkt war am Donnerstag: die bike und swim-familiarization. Hier besichtigen alle Starter zusammen die Strecken und der Anlass eignet sich auch immer hervorragend, sich mit den anderen Athleten zu unterhalten und auszutauschen.

Am Abend fand dann noch das Wettkampf breefing statt, in welchem alle Information über Zeitabläufe, Strecken oder sonstigen Besonderheiten des Rennens präsentiert wurden. Im Grunde ist es aber sowieso immer das Gleiche aber zum Glück gab es Donuts für alle ;-).

Am Freitag wurde es dann bereits ernst für unsere Mädels. Wie bei den Jungs hatten sich vier Athletinnen für das Rennen qualifiziert und ich legte mein Training so, dass ich das Juniorinnen- und Eliterennen mitverfolgen konnte. Meine Schwester erreichte hier einen starken achten Platz! Am Samstag stieg dann meine Anspannung im Laufe des Vormittags an, denn der Start war erst um 16:00 Uhr und es wurde immer heißer. Es war meine erste internationale Meisterschaft und so wusste ich noch nicht genau, wie meine Konkurrenten in Form waren und wie meine Chancen standen. Mein Ziel war es auf jeden Fall unter die Top10 zu laufen und mir ein Ticket für die JWM in Lausanne zu sichern.

Nachdem ich dann aber am Wettkampfort angekommen war und die übliche Vorbereitung (einchecken, Anzugcheck, einlaufen etc.) beendet hatte, konnte ich mich noch einmal entspannen und auf das bevorstende Rennen konzentrieren. Um 15:50 startete dann der line up und wir reihten uns der Startnummer nach am Strand in unseren Startboxen auf.

Als das Startsignal ertönte, war ich sofort unterwegs und konnte mich gleich zu Beginn an die Spitze des Feldes setzten. Das ganze Schwimmen über konnte ich mich aus dem Geprügel heraushalten und so kam ich an Position sechs, mit nur knapp fünf Sekunden Rückstand auf den ersten Athleten, aus dem Wasser.

Die folgende Radstrecken war komplett flach und nach den ersten Metern merkte ich schnell, dass keiner besonderes Interesse hatte, Führungsarbeit zu leisten und so kam es auf eine Laufentscheidung, mit dem Großteil des Feldes, an. Ich schonte mich ebenfalls auf dem Rad und versuchte mich vorne in der Gruppe aufzuhalten, um nicht in Stürzte verwickelt zu werden und setzte mich schließlich in der letzten Radrunde an die Spitze, um mir eine gute Ausgangslage für das Laufen zu verschaffen.

Der Wechsel in die Laufschuhe klappte auch hervorragend und so ging ich mit einem kleinen Vorsprung auf die restlichen ca. 50 Mann auf die Laufstrecke.

Das Laufen war in der Hitze brutal hart und die Franzosen und Portugiesen legten gleich ein hartes Tempo vor, welchem ich nicht ganz folgen konnte. Von Kilometer zwei bis vier lief ich dann an Position sieben und versuchte zum sechsten Platz Kontakt herzustellen.

Ich war bereits komplett am Anschlag und es war unglaublich hart das Tempo zu halten, doch ich schaffte es schließlich den Spanier zu überholen. Doch auf den letzten 200m hörte ich wie sich von hinten noch ein Russe immer näher an mich heranarbeitete und ich versuchte ihn in einem langen Zielsprint abzuhängen. Leider verlor ich diesen am Ende um ein paar Hundertstel und so verpasste ich mit einem siebten Platz die Perspektivkaderquali (ein Bundeskader unter Olympiakader) haarscharf!

Dennoch bin ich mehr als zufrieden mit meinem Rennen und schaffte als bester Deutscher auch die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Lausanne! Außerdem durfte ich durch meine Leistung, am Sonntag in der Team Relay starten und dort gelang uns ein unfassbar starkes Rennen! Der Blog dazu folgt in Kürze:)

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Triathlonblog Simon Henseleit: Challenge Heilbronn Sprinttriathlon

Wie bereits angekündigt befand ich mich letzte Woche in Rabenberg im Trainingslager. Dort arbeitete ich zusammen mit dem Kader nochmal am Feinschliff für die bevorstehende Junioren Europameisterschaft in Weert. Das Wetter spielte zwar etwas verrückt und an zwei Tagen schneite es sogar, aber wir konnten unser Training trotzdem gut durchziehen. Vor allem auf mein Laufen bin ich sehr stolz, da ich das erste mal seit meinem Schienbeinüberlastungsbruch vor zwei Jahren, fünf Einheiten in einer Woche absolvieren konnte! Die Formkurve zeigt auf jeden Fall nach oben!

Das bestätigte gestern auch nochmal der Wettkampf, den ich aus dem Training heraus in Heilbronn gestartet bin. Hier wurde auf der Mitteldistanz die Deutsche Meisterschaft ausgetragen und ich startete für meinen Hauptsponsor „hep global“ auf der Sprintdistanz. Es war ein riesiges Event und allein die Wechselzone maß von Anfang bis Ende einen guten Kilometer. Im Vorfeld des Rennens war ich mir natürlich unsicher, ob ich eine gute Performance abliefern würde, da es auch gut hätte sein können, dass nach so einer harten Trainingswoche nicht mehr viel geht.

Um 9:30 Uhr ging es dann mit einem sogenannten „Rolling Start“ los. Dabei springen immer fünf Athleten gleichzeitig ins Wasser und im Abstand von fünf Sekunden, folgen dann die nächsten fünf Athleten und so weiter. Das wird oft bei Volkstriathlons angewendet, wenn es sehr viele Starter gibt und diese aus Platzgründen nicht alle gleichzeitig ins Wasser springen können. Da das Wasser sehr kalt war (offizielle Temperatur 16 Grad aber wahrscheinlich eher 14-15 Grad), galt für alle Neoprenpflicht.

Ich setzte mich gleich zu beginn der 500m an die Spitze und konnte das Wasser als Erster verlassen. Der lange weg zur und durch die Wechselzone kam mir ewig vor, aber so konnte ich mich noch einmal sammeln und gut auf den Wechsel konzentrieren. Die Radstrecke war relativ anspruchsvoll mit 250hm auf 18,5km und das war auch gut für mich, da Windschattenverbot galt und ich kein Zeitfahrrad besitze und auf dem Rennrad gefahren bin. Durch die wellige Strecke brachte die bessere Aerodynamik der Zeiträder keinen so großen Vorteil mehr und ich konnte mir beim Radfahren mit ca. 380W im Schnitt, einen guten Vorsprung herausfahren. Beim abschließenden 5km Lauf merkte ich die harte Trainingswoche dann doch, aber es waren so viele Zuschauer auf der Strecke, dass ich mich durchkämpfen und die Geschwindigkeit hochhalten konnte und dafür mit dem Sieg belohnt wurde. Das Podium wurde außerdem noch von meinen zwei Teamkollegen komplettiert und somit war der Tag auch für den Sponsor sehr erfolgreich.

Diese Woche wird noch etwas intensiver, bevor ich dann nächste Woche schon für die JEM in die Niederlanden fahre. Ich bin schon ziemlich gespannt, wie es dort zur Sache geht und hoffe, dass ich auf den Tag meine Leistung abrufen kann!

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Taliso Engel Schwimmblog: World Series in Glasgow

Hey

Nach meinen Trainingslager in Duisburg ging es für mich vom 25.-28.04.2019 nach Glasgow zu den World Series des Paraswimming.

Allgemein bin ich mit meinen Zeiten halbwegs zufrieden.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese Woche zusammen mit Elena Krawzow und einem Teil des deutschen Teams in Schottland sein zu dürfen.

Als nächstes geht es für mich Ende Mai zur Deutschen Jahrgangs Meisterschaft nach Berlin.

Jetzt hab ich allerdings erstmal sehr viel für die Schule zu tun, da ich bald meine mündlichen Realschul-Prüfungen habe.

Bis bald,

Euer Taliso

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Katrin Gottwald Schwimmblog: Veränderungen

Hallo,

Nach meinem Wettkampf in Stockholm war ich mal wieder für 3 Wochen zu Hause bei meinen Eltern und hatte unter anderem einen Präsenztag in Dachau von meiner Ausbildung. Ich konnte nach Stockholm 2 Wochen trainingsfrei machen und habe die Zeit sehr genossen.

Nächste Woche geht es für mich dann zurück nach Berlin aber mit dem Training habe zu Hause schon wieder begonnen. In Berlin gibt es jetzt für mich eine grundlegende Veränderung: Anfang Januar habe ich erfahren, das mein Trainer ab April zurück nach Dänemark in sein Heimatland geht und dort einen Job als Bundestrainer angenommen hat. Somit brauchte meine Trainingsgruppe einen neuen Trainer und der Deutsche Schwimmverband war sich lange nicht darüber einig, wer es werden soll. An unserem letzten Tag in Stockholm auf dem Wettkampf haben wir dann erfahren, wer ab jetzt unser neuer Trainer ist. Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit mit ihm und bin offen für viel Neues.

Bis bald, Eure Kaddy


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Elena Krawzow Schwimmblog: Swim Cup Eindhoven und Worldcup in Glasgow

Hallo zusammen, 

Mal wieder sitze ich im Flieger und nutze die Zeit, um euch von den Neuigkeiten zu berichten.  In den letzten drei Wochen hatte ich zwei echt tolle Wettkämpfe.

Eindhoven:

Unerwartet gut liefen fast alle meine Starts, bei dem wie so oft top organisierten inklusiven Wettkampf in den Niederlanden. Wahnsinn…. DREI WELTREKORDE über 50m, 100m und 200m Brust, damit waren mein Trainer Phillip Semechin und ich sehr zufrieden. Besonders stolz war ich natürlich über den Rekord über die 100m Strecke, da dieser Rekord schon seit 2013 nicht geknackt wurde! Doch leider hatte ich diesen lang ersehnten Rekord nur  für zwei Wochen. Das 200m Rennen war auch besonders spannend, ich habe es als einzige paralympische Schwimmerin ins B Finale der olympischen Schwimmer geschafft.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Zuhause angekommen, gingen auch schon die Vorbereitungen für den Worldcup in Glasgow los. 

Glasgow:

Die 100m Freistil und 200m Lagen zu Beginn des Worldcups liefen eher schleppend an.  Einen Tag vor meinem Hauptrennen 100m Brust erfuhr ich, dass es eine neue Konkurentin in meiner Startklasse SB12 gibt.  Bei dem parallel laufenden Worldcup in Sao Paulo schwimmt die Brasilianerin noch im Vorlauf  einen neuen Weltrekord und im Finale nochmal schneller. Für mich war klar, morgen habe ich die Chance den Rekord wieder zurück holen. Was ich auch im Finale gemacht habe!!!

Am letzten Wettkampftag schaffte ich es endlich den deutschen Rekord über 50m Freistil für mich zu erobern, darüber freue ich mich auch sehr, da ich diese Strecke als Underdog gerne schwimme. 

Dazu ein paar Zahlen:

Alter WR: 1.16.22

Mein neuer WR: 1.15.02

Brasilianerin WR: 1.14.79

Mein neuer WR: 1.14.02

Glücklich geht es jetzt erstmal zurück nach Berlin, bevor es nächste Woche wieder heißt, Koffer packen für das vierwöchige Höhentrainingslager in der Sierra Nevada. 

Endlich gibt es auch Neuigkeiten wegen der verschobenen Weltmeisterschaft. Die WM2019 wird vom 09.9.2019-15.9.2019 in London statt finden. Ich freue mich sehr darüber, da ich gute Erinnerungen an das Becken in London habe. Bei den Paralympics 2012 in Londoner Aquatics Centre, gewann ich eine Silbermedaille über meine Hauptstrecke 100m Brust. 

Ach ja…. Letzte Woche wurde ein kleiner Beitrag  vom RBB Fernsehen  über mich gedreht. Falls ihr Lust habt, das Video findet ihr unter folgenden Link. 

https://m.facebook.com/watch/?v=2245460525714967&_rdr

Das sind doch viele gute Nachrichten….:) 

Das nächste mal berichte ich euch wieder nach dem quälenden Aufenthalt in der Höhe und den darauffolgenden deutschen Meisterschaften,  bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Ganz liebe Grüße

Eure Elena

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Triathlonblog Simon Henseleit: Trainingslager Toskana

Gestern ging für mich eines der erfolgreichsten Trainingslagern zu Ende. Schon zum sechsten Mal fuhr ich mit dem Bayernkader ins Trainingszentrum Poggio all`Agnello in die Toskana.

Die Umgebung ist mir dort inzwischen schon so vertraut, dass es sich fast wie nach Hause kommen anfühlt. Außerdem kenne ich hier wahrscheinlich schon mehr Radrunden, als bei mir zuhause im Allgäu! In der jetzigen Trainingsphase steht nochmal ein Grundlagenblock an. Das heißt, dass ich vermehrt längere Strecken und ruhiger als in der Wettkampfphase trainiere. Das ist im Laufe der Saison nicht zu vernachlässigen, da man ansonsten Gefahr läuft, im Übertraining zu landen.

So lag der Fokus neben längeren Radausfahrten auch auf Wechseltrainings. Das Koppeltraining am Ostersonntag war für mich auch definitiv die härteste Einheit! In einem Gewerbegebiet bauten unsere Trainer – professionell wie immer – eine Wechselzone mit Radständern und Pylonen auf.

Das Training bestand dann aus fünf Durchgängen, mit jeweils 1,5km hartem Radfahren und 500m schnellem Laufen. Außerdem waren ein paar extra Kurven eingebaut worden, um die häufigen Antritte im Sprinttriathlon zu simulieren. Ich war heilfroh als Roland uns noch eine Stunde zum lockeren ausfahren schickte und so das harte Training beendete.

Hier noch ein paar Zahlen der letzten zehn Tage:

Schwimmen: 38km // Radfahren: 690km // Laufen: 73km // Kraft: 3h

Vor allem mit dem Laufen bin ich sehr zufrieden, da das die stabilste Laufwoche seit meinem Schienbeinüberlastungsbruch vor zwei Jahren war. Ich denke hier bin ich auf einem guten Weg, mich Schritt für Schritt an größere Umfänge heranzutasten und auch langfristig gesehen, verletzungsfrei zu bleiben.

Diese Woche bin ich seit langem mal wieder zu Hause in Steingaden und genieße ein paar entspanntere Tage mit der Familie, bevor ich am Samstag nach Hilpoltstein fahre, um am Sonntag die bayerische Meisterschaft im Duathlon zu starten. Natürlich werde ich hier noch etwas müde von Trainingslager sein, aber der Wettkampf wird sowieso nur dem Trainingszweck dienen, um mich auf die Junioren Europameisterschafen am 31. Mai vorzubereiten.

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Katrin Gottwald Schwimmblog: Swim Open Stockholm

Hallo,

Nachdem in den letzten Wochen die Nordic Tour zuerst in Helsinki und dann in Bergen Station machte, fand der letzte Wettkampf dieser Tour letztes Wochenende in Stockholm statt. Auch ich bereitete mich in den letzten Wochen für das Swim Open Stockholm zusammen mit meiner Mannschaft vor.

Dort ging ich über die 50m, 100m und 200m Kraul an den Start. Leider konnte ich allerdings nicht die Leistung abrufen, die ich mir erhofft hatte. Im Vorfeld hab ich mich sehr gut gefühlt und auch das Wasser in Stockholm fühlte sich sehr schnell an. Deshalb ist es für mich noch ein bisschen unverständlich, warum meine Zeiten nicht so gut waren.

Seit heute Nacht bin ich nun das erste Mal seit fast 4 Monaten wieder zu Hause. Jetzt müssen meine Rennen von Stockholm erst einmal analysiert werden und dann heißt es weiterhin trainieren, trainieren, trainieren.

Aber jetzt genieße ich erstmal meine Zeit daheim und nächste Woche geht es auch für ein paar Tage in die Sonne in den Urlaub 🙂

Bis bald,

Eure Kaddy

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Taliso Engel Schwimmblog: Wieder voll im Training

Hallo,

Ich bin nun wieder voll im Training, habe in den letzten Tagen noch hier in Nürnberg 2 Einheiten pro Tag absolviert und freue mich nun auf ein Trainingslager in Duisburg.

Am Samstag geht es für mich per Zug nach Duisburg und von dort aus geht es dann direkt nach Glasgow zu den World Series. Ich bin sehr gespannt wie meine Ergebnisse dort ausfallen werden.

Ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden 😉

Bis dahin erstmal allen frohe Osterfeiertage!

Euer Taliso

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Katrin Gottwald Schwimmblog: Trainingslager Lanzarote

Hallo,

Seit Mittwoch bin ich nun wieder zurück in Berlin. Die beiden Wochen auf Lanzarote vergingen viel zu schnell, es tat sehr gut in der Sonne zu trainieren und mal Abwechslung zu haben. Das Training war sehr sehr anstrengend aber in der Sonne fällt das harte Training direkt viel leichter 🙂

Jetzt werden die letzten Vorbereitungen getroffen und ab nächster Woche beginnen wir auch zu tapern, in 3 Wochen ist unser Saisonhöhepunkt in Stockholm, wo die Qualifikation für die WM bevor steht.

Ich freu mich auf die kommenden Wochen, die Kilometer im Training werden weniger aber die Einheiten auch intensiver.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und bis bald,

Eure Kaddy

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Taliso Engel Schwimmblog: Die Erkältung hat mich :-(


Hallo an alle,

vor einer Woche bin ich voller Motivation aus dem Trainingslager nach Hause gekommen. Allerdings bin ich leider vor ein paar Tagen das erste Mal seit August wieder  krank geworden. Am Anfang war es nur ein kleiner Schnupfen, mittlerweile ist es eine stärkere Erkältung mit Fieber, welche mich daran hindert zu trainieren. Das ärgert mich ziemlich, vor allem, nachdem ich im Trainingslager echt gut trainiert und mich super gefühlt habe.
Ich hoffe, daß ich so bald wie möglich wieder fit bin und trainieren kann.

Bis dann,

Euer Taliso


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Triathlon-Blog Simon Henseleit: nationaler Leistungstest Nürnberg

Der nationale Leistungstest der deutschen Triathlon Union, ist jedes Jahr im Frühjahr und besteht aus 800m schwimmen und 5000m laufen. Dazwischen ist eine vier stündige Pause und so kommt wird beim Laufen mit den Abständen aus dem Schwimmen gestartet. Da ich ja erst am Dienstag eine zweiwöchige Trainingspause beenden konnte, wusste ich, dass der Test dieses Jahr ziemlich hart werden würde.

Meine Trainer gaben mir vor, das schwimmen langsam anzugehen und dann auf der Zweiten Hälfte das Tempo hochzuhalten. Den Umständen entsprechend lief es auch gut und ich konnte mit einer Zeit von 9:31min zumindest nicht ganz hinter meinen Erwartungen zurückzubleiben.

Das Wetter am Samstag war ziemlich windig und daher versprach der Lauf ziemlich taktisch zu werden. Ich startete als gesamt fünfzehnter (7. Junior) nach dem schwimmen mit 32sek Rückstand auf den Führenden. Mein Ziel war es, die Top 10 der Junioren zu halten um mich so für den Wettkampf in Saarbrücken am 06. April zu qualifizieren. Dort werden in einem Triathlon zwei Junioren-Europameisterschafts-Tickets für die zwei schnellsten Athleten vergeben.

Bereits nach dem ersten Kilometer (2:58min) merkte ich, dass die Krankheit mich um einiges zurückgeworfen hatte und dass das Tempo, des vor mir Laufenden Athleten, zu hoch für mich war. Ich versuchte so lange wie möglich im Einschätzen mitzulaufen aber müsste schließlich bei Kilometer drei abreißen lassen. Trotzdem verbesserte ich mich noch um vier Plätze und war mit der Laufzeit von 15:41min auch relativ zufrieden.

In den nächsten drei Wochen finde ich hoffentlich meinen Rythmus wieder und bin gesund in Saarbrücken, zur JEM Qualifikation, am Start!

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Taliso Engel Schwimmblog: Schwimm- und Langlauftrainingslager 2019

Hey,

in den Faschingsferien war ich wie auch schon die letzten Jahre mit meiner Mannschaft für eine Woche in Inzell zum Langlaufen (Skaten) und natürlich auch zum Schwimmen.

 Die ersten zwei Tage, an denen wir noch nicht in der Schwimmhalle waren, dachte ich, dass ich diese Woche niemals überlebe. Das Langlaufen und die Sprints in der Turnhalle waren solche ungewohnten Bewegungen und ich hatte einen schlimmen Muskelkater!

Am dritten Tag hat sich mein Körper langsam an die 7-8 Stunden Sport und die wenige Pause pro Tag gewöhnt.

Ab Montag waren wir dann morgens immer 3-4 Stunden skaten, am Nachmittag 2 Stunden in der Schwimmhalle und am Abend dann nochmal 2 Stunden in der Turnhalle und so ging das dann bis Freitag weiter.

Trotz der wenigen Freizeit war es eine unfassbar lustige und schöne Woche und ich freue mich schon riesig auf nächstes Jahr wenn wir wieder nach Inzell fahren!

Jetzt muss ich mich nach dieser Woche erstmal wieder an den ganz normalen Alltag mit Schule und Training gewöhnen.

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Paul Reither Schwimmblog: 1. Langbahn Wettkampf der Saison

Nach einem anstrengendem Trainingsauftakt mit Fokus auf den Ausdauerbereich gab es vergangenes Wochenende in Zürich für mich den ersten Wettkampf auf der 50 m Bahn.

Samstag früh startete das internationale Hi-Point Meeting in Zürich und für mich ein Wettkampf um zu sehen wo ich nach meinem Einstieg ins Training stehe. Der Wettkampf war eine „Nullmessung“ und somit kann mein Training jetzt besser auf mich abgestimmt werden. Durch meine langfristige Pause litt meine Ausdauer sehr und auch die Kraftumsetzung im Wasser fehlt noch etwas, so mein Trainer.

Der Wettkampf an sich lief sehr gut. Besonders meine Zeit auf 200m Kraul im Finale zeigt, dass das Training sich auszahlt und ich auf einem guten Weg zu meiner Bestzeit bin.

Außerdem hatte ich in der vergangenen Woche verschiedene Kraft-, Ausdauer- und Effizienztests in denen ich einige Zeiten und Gewichte verbessern konnte und im Schnitt sehr gut zu meiner vorherigen Leistung angeknüpft habe.

Am Mittwoch geht es dann ins Trainingslager auf das hoffentlich sonnige Gran Canaria.

Bis dahin liebe Grüße

Euer Paul

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Katrin Gottwald Schwimmblog: DMS und Antwerpen

Hallo,

2 Wettkämpfe liegen jetzt hinter mir, Anfang Februar die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Mainz und letztes Wochenende ein internationaler Wettkampf in Antwerpen.

Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften startete ich mit meinem Verein in der 2. Bundesliga. Ich war vorher krank, deshalb waren meine Zeiten nicht so schnell waren, wie ich es mir erhofft hatte. Aber es war sehr schön, meine alten Mannschaftskameraden wieder zu sehen 🙂

Letztes Wochenede war ich mit meiner Trainingsgruppe in Antwerpen auf einem internationalen Wettkampf. Auch dort lief es nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte, aber jetzt weiß ich, woran ich noch arbeiten muss.

Am 06. März geht es für 2 Wochen ins Trainingslager nach Lanzarote. Ich freue mich schon sehr darauf, endlich wieder in der Sonne zu trainieren. 🙂

Bis bald,

Eure Kaddy

Berlin *** Katrin Gottwald
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Sportblog Simon Henseleit: Bay. Crosslaufmeisterschaft Kemmern

Gestern fiel der Startschuss um 14:00 Uhr zu den Bayerischen Crosslaufmeisterschaften in Kemmern. Nachdem ich letztes Jahr aufgrund meiner Schienbeinverletzung nicht an den Start gehen konnte, war ich dieses Jahr umso motivierter meinen Titel aus dem Jahr 2017 zurückzuholen. Der Streckenverlauf war größtenteils flach und zum Glück war auch der Boden trocken. Es versprach also ein ziemlich schnelles Rennen zu werden!

Vor allem war ich gespannt wie ich mich gegen Crosslaufspezialisten wie Nick Jäger, der dieses Jahr bei den Junioren Europameisterschaften 9. würde, schlagen würde. Allerdings lief er in einer anderen Wertungsklasse, da ich ein Jahr jünger bin.

Als der Startschuss fiel konnte ich mich gleich gut vom Hauptfeld lösen und fand mich in einer sechs köpfigen Spitzengruppe wieder. Wie erwartet führte Nick Jäger zusammen mit meinem Kumpel und Triathlonkollegen Gabriel Allgayer das Feld an. Ich hielt mich am Ende der Gruppe auf aber wusste, dass das Tempo der älteren Spitzenläufern zu hoch für mich war und entschied mich schnell, mein eigenes Rennen zu laufen. Als in der zweiten Laufrunde (von drei) eine Attacke von Jäger gelaufen wurde, zerfiel die Spitzengruppe und ich hatte – abgesehen vom Führenden – nur noch drei Läufer vor mir. Ich merkte schnell, dass meine Beine noch einiges hergaben und so lief ich kontinuierlich an die auf Platz drei und vier liegenden Athleten heran. Als es in die letzte der drei Runden ging hatte ich die Lücke geschlossen und das Rennen um den dritten Platz der Gesamtwertung war eröffnet. Wir liefen eine halbe Runde auf gleicher Höhe doch dann verschärfte ein Läufer das Tempo und ich schaffte es nicht mehr ganz mitzuhalten. Am Ende wurde es für mich der vierte Platz und der Bayerische Meistertitel in der U20!

Diese Woche wird jetzt etwas entspannter, da ich am Freitag um 04:00 Uhr, zusammen mit dem Bayernkader, nach Mallorca fliege. Ich hoffe das Wetter lässt einige gute Trainingseinheiten und sonnige Kilometer im Pool zu!

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