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Michelle Braun Triathlon-Blog: Deutsche Crossmeisterschaften – Quarantänerückblick

Als Leistungssportlerin und Studentin in den Semesterferien, ist die aktuelle Lage für mich nicht all zu sehr im Alltag zu spüren. Zwar fällt das Treffen mit Freunden leider flach und auch die Besuche bei den Großeltern beschränken sich auf Unterhaltungen über das Fenster und Einkäufe vorbeibringen, aber der Rest ist ähnlich. Vorallem seitdem ich kaum noch schwimme, denn so betreffen mich auch die Schwimmbandschließungen nur peripher. Das Lauf- und Radtraining kann ja zum Glück noch unverändert stattfinden.

Nun möchte ich die Zeit aber für ein paar Rückblicke auf unbeschwertere Zeiten nutzen. Vor drei Wochen fand in Sindelfingen die Deutsche Crosslauflaufmeisterschaft statt (wohl der einzige Wettkampf in nächster Zeit) bei der ich über die 5,5km in der U23 an den Start ging. Schon am Abend zuvor hatten mich Bilder der Strecke erreicht, sodass ich mich direkt auf eine Schlammschlacht einstellen konnte. Da es nach Sindelfingen ja nicht weit ist, reisten wir erst am Wettkampftag an. Die Strecke, welche über eine Liegewiese des dortigen Freibad führte, glich einem umgepflügtem Acker. Der Matsch war an manchen Stellen so tief, dass man regelrecht stecken blieb. Somit konnte man nicht wirklich von Laufen sprechen;) Für mich sind das allerdings verhältnismäßig gute Bedingungen, da ich eine sehr kaftvolle Läuferin bin und mir dadurch der tiefe Matsch nicht viel ausmacht. Dafür muss ich noch ein bisschen an meiner Laufökonomie arbeiten, um meine Offroadleistung auch auf der Straße und flachen Strecken zeigen zu können. Crossläufe machen mir generell viel Spaß und je schwerer desto besser für mich.

Soweit am Rand wie möglich

Ich teilte mir mein Rennen gut ein, die erste Runde erstmal etwas ruhiger, den Rythmus finden, dann das Tempo so gut wie möglich halten und in der letzten Runde alles zu geben. Am Anfang steckte ich etwas im Feld fest, konnte nicht frei laufen doch nach und nach arbeitete ich mich nach vorn. Ich fühlte mich die ganze Zeit gut und konnte auch noch etwas mit Köpfchen laufen um möglichst Energie zu sparen. Am Ende wurde ich Siebte mit einem akzeptablem Abstand zur Spitze. Damit bin ich sehr zufrieden, ich habe wieder ein gutes Gefühl beim Wettkampf und mein Training scheint langsam anzuschlagen. Mit dem Team konnten wir uns sogar die Silbermedaille erlaufen und mussten somit nicht mit leeren Händen wieder nach Hause fahren.

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Taliso Engel Schwimmblog: DMS 2. Bundesliga Süd

Am ersten Februarwochende fand die DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen) der 2. Bundesliga Süd in Freiburg statt.

Wir fuhren am Freitag mir 2 Mannschaften nach Freiburg. Es sollte sich herausstellen, dass sich die weite Anreise mit einer sehr langen Fahrt (und vollen Autobahnen am Freitagnachmittag) gelohnt hat. Unsere Jungsmannschaft konnte sich einen starken 7. Platz und somit den Klassenerhalt sichern und die Mädchen haben es sogar geschafft in die 1. Bundesliga aufzusteigen.

Als nächstes geht es für mich ins Ausdauertrainingslager nach Inzell, wo nicht nur Schwimmen, sondern auch Langlaufen auf dem Plan steht.
Ich freue mich schon darauf, da dieses Trainingslager immer sehr lustig ist, wir alle zusammen in großen Blockhütten wohnen und trotz der Anstrengung auch viel Spaß haben.

Ich werde Euch davon berichten.

Bis dann,

Euer Taliso

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Taliso Engel Schwimmblog: Beitrag im Sportkanal der Deutschen Welle

Hallo zusammen,

vor ein paar Wochen hat mich ein Filmteam der Deutschen Welle auf einem Wettkampf in Amsterdam begleitet und einen kurzen Beitrag über mich gedreht. Ihr könnt ihn euch hier ansehen:

https://m.dw.com/de/taliso-engel-ziel-paralympics-2020/av-51755988

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Taliso Engel Schwimmblog: DMSJ Landesfinale in Bayreuth und Para-Nachwuchssportler des Jahres

 

Hey,

am 30.11.19 und 1.12.19 fand in Bayreuth das landesfinale (Bayern) der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMSJ) statt. Dort wird von jeder Lage immer eine 4×100 m Staffel geschwommen. 

Ich bin nach meiner zweiwöchigen krankheitsbedingten Pause und der DKM in Remscheid wieder sehr gut ins Training reingekommen. Wodurch ich  mich im Vergleich zu vor zwei Wochen ziemlich steigern konnte.

Zum jetzigen Zeitpunkt weiß ich auch schon, dass meine Mannschaft und ich es als 4. ins Bundesfinale in Wuppertal am 25. und 26.1.2020 geschafft haben. 

Außerdem wurde ich vor ein paar Wochen zum Para-Nachwuchssportler des Jahres 2019 gewählt. Ich habe mich mega gefreut und es bedeutet mir sehr viel. Außerdem gibt mir das nochmal extra Motivation.

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Taliso Engel Schwimmblog: Deutsche Kurzbahn Meisterschaft in Remscheid

Hallo,

die DKM in Remscheid (15.-17.11.19) war für mich ein sehr anstrengender Wettkampf, da ich mal wieder zwei Wochen nicht trainieren konnte. Das lag daran, dass ich mich stark erkältet hatte. 
Trotzdem startete ich an diesem Wochenende 13 mal, wovon ich sogar 7 persönliche Bestzeiten, 4 deutsche Rekorde und 2 Europa Rekorde erzielen konnte.
Ich war sehr überrascht über diese Ergebnisse und freute mich sehr.

Foto: C.Engel

Mittlerweile habe ich mich wieder komplett auskuriert und bin nun auch wieder voll im Training.

Leider habe ich in der Schule gerade sehr viel Tests und Prüfungen, sodass ich mich hier etwas kürzer halte, da mir teilweise einfach die nötige Zeit fehlt.

Vor Weihnachten steht für mich auch noch ein Wettkampf auf dem Programm, es geht vom 12.-16.12. zum Swim Cup nach Amsterdam.
Ich werde Euch davon berichten!

Liebe Grüsse,

Taliso

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Taliso Engel Schwimmblog: WM London 2019 mit Weltmeistertitel

Foto: DBS/NPC Germany


Hey, 

seit zwei Wochen bin ich wieder aus London zurück und es ist sooo viel passiert seitdem…
Ich habe mich sehr gut erholt und gut in meine neue Schule eingelebt. Aber ich denke, zwei Wochen nach der WM wird es langsam mal Zeit, euch einiges zu erzählen.
Leider bin ich nicht früher dazugekommen, da ich durch meinen Weltmeistertitel zu vielen Interviews eingeladen wurde und mich auch erst in meiner neuen Schule einleben mußte. Sehr viel aufregende und neue Dinge…
Ich besuche nun in der Lothar-Von-Faber FOS die Leistungssportklasse im Gesundheitszweig. Dies gibt mir die Möglichkeit 2x pro Woche am Frühtraining teilzunehmen.

Foto: DBS/NPC Germany


Nachdem meine Vorbereitung auf Lanzarote durch meinen Schnupfen ja nicht wie geplant verlief, ging es dann immer noch verschnupft, nach London ins wunderschöne Aquatics Center, wo auch 2012 die Olympischen und Paralympischen Spiele stattfanden.
Dort begann ich nach 5 Tagen kompletter Pause wieder langsam ins Wasser zu gehen und wieder Wassergefühl zu bekommen. Meinen ersten Start (400m Kraul) haben wir dann lieber abgemeldet, da ich mir meine Kräfte für meine Hauptstrecke sparen musste. 
Am dritten Tag der WM startete ich dann das erste Mal. Die 100m Kraul waren erstaunlich gut und mit einer Zeit von 56,89 Sekunden fast 2 Sekunden Bestzeit.
Diese sehr gute Bestzeit beruhigte mich etwas und ich machte mir nicht mehr ganz so viele Sorgen.

Foto: DBS/NPC Germany



Einen Tag später schwamm ich dann über meine Hauptstrecke (100m Brust), im Vorlauf zeitgleich mit Firdavsbek Musabekov (UZB), einer Bestzeit (1:05,58) und einem Deutschen Rekord, als erster ins Finale.
Am Abend schaffte ich es dann meine beiden größten Konkurrenten sehr knapp zu besiegen und gewann mit einer erneuten Bestzeit (1:05,20) und einem überraschenden Endspurt auf den letzten Metern, absolut unerwartet GOLD!!!
Keiner hatte damit gerechnet und es war sowohl für mich, als auch für unser ganzes Team und meine Familie eine riesige Überraschung und wir haben uns alle sehr gefreut!
Ich hatte nicht viel Zeit zum Feiern, denn am nächsten Tag ging es sofort mit 200m Lagen weiter, welche für mich auch nicht ganz unwichtig waren. Allerdings fehlte mir morgens im Vorlauf ein bisschen die Kraft. Ich kam trotzdem noch knapp ins Finale und konnte dort eine neue Bestzeit und einen neuen deutschen Rekord aufstellen.
Die letzten zwei Tage, mit den Strecken 100m Schmetterling und 50m Freistil waren dann nicht mehr ganz so spektakulär, aber für mich sehr zufriedenstellend. Über die 50F gelang mir sogar auch noch eine Bestzeit.


Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken die mich so toll unterstützten, bei meinen Trainern für die guten Trainingspläne und die mentale Unterstützung und bei all den vielen Menschen für die ganzen lieben Glückwünsche!
Vorallem möchte ich mich beim GOLDENEN RING für den überraschenden und großartigen Empfang bei meiner Rückkehr aus London am Flughafen bedanken!

Foto: DC Fotografie


Bald geht es für mich wieder mit dem Training los und ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Hier hänge ich allen Interessierten noch ein paar links von Zeitungsberichten und Videos, wie z.B. von meinem Rennen zur Goldmedaille, an:
Finale 100B: https://youtu.be/kmEkzn1tZrE
Siegerehrung: https://www.youtube.com/watch?v=19Vk9P2XmiA&feature=share
Süddeutsche Zeitung: Verschnupfter Überraschungsweltmeister
Bayerischer Rundfunk: Weltmeister Taliso Engel zurück von der Para-Schwimm-WM
BSV: https://www.bsv-mittelfranken.de/artikel/para-schwimmen-wm-2019-london-gold-fuer-mittelfranken
ARD: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLThmYTRmMTExLTNkNGUtNGYxOS1iMDNlLTgwOTNmNzQ1M2M2Yw/para-schwimm-wm-dreifach-gold-fuer-deutschland
Frankenfernsehen: https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/oddset-sportkabine-mit-thomas-ziemer-und-taliso-engel/

Liebe Grüße,
Euer Taliso

Foto: DBS/NPC Germany
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Taliso Engel Schwimmblog: Ab gehts wieder nach Lanzarote 👍🏻

Hallo,

am 27.08. ging es für mich erneut für 10 Tage ins Trainingslager in den schönen Club La Santa auf Lanzarote. Erst mit dem Zug nach Frankfurt Flughafen und dann mit einem großen Teil der Gruppe weiter auf die Insel.
Dort haben wir wirklich ideale Trainingsbedingungen, zudem eine super Verpflegung und eine tolle Unterkunft, die sehr ruhig, direkt am Meer und einer Lagune liegt.

Leider habe ich mir in den letzten Tagen beim Training in Nürnberg einen heftigen Schnupfen zugezogen, der mich zu ein paar Tagen Pause gezwungen hat und mir den Flug leider nicht unbedingt angenehmer gestaltete.

In den ersten beiden Tagen habe ich nur am Landtraining teilgenommen, danach mit lockerem Training begonnen, dann war ich einen Tag wieder voll dabei und mußte danach leider feststellen, dass der Schnupfen sehr hartnäckig ist…deshalb schone ich mich weiterhin.

Am 06.09. geht es für die gesamte Nationalmannschaft des Paraschwimmen dann direkt von Lanzarote nach London, wo am 09.09. 19 die Weltmeisterschaften im legendären Aquatics Center beginnen.
Ich freue mich sehr auf London und die ’sagenumwobene‘ Schwimmhalle, vor allem weil es für mich nach Mexiko die erste wirkliche WM ist.
Für alle die es damals nicht mitbekommen haben:
2017 wurde die WM in Mexiko leider kurzfristig aufgrund des heftigen Erdbebens in Mexiko-City abgesagt, wir mußten schnell aus dem Höhentrainingslager in Mexiko abreisen und beim 2. Anlauf, einige Wochen später konnte ich aus schulischen Gründen leider nicht nochmal nach Mexiko reisen. Somit ist London für mich die erste ‚wirkliche‘ Weltmeisterschaft und ich freue mich sehr und bin extrem gespannt.

Ich werde Euch berichten!

Bis dann,

Euer Taliso

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Sportblog Simon Henseleit: Trainingslager Kienbaum

Das letzte Trainingslager der Saison ist Geschichte. Für die Junioren Weltmeisterschaftsvorbereitung ging es nach Kienbaum ins ehemalige Leistungszentrum der DDR. Die Trainingsbedingungen hier sind sehr gut und neben uns Triathleten waren noch viele andere Sportarten vor Ort. Schon ganz lustig wenn man dann mit Christoph Hartig und Gina Lückenkämper am Buffet steht!

Die 10 Tage verliefen auf jeden Fall nach Plan und und ich konnte noch ein paar richtig harte Einheiten absolvieren. Am meisten Spaß hat die gestrige Einheit gemacht: Minitriathlons. Insgesamt drei Triathlons mit 10min Pause dazwischen mit jeweils 200m schwimmen, 4km radfahren und 1-1,5km laufen. Diese Einheit ist sehr rennspezifisch und hilft dabei, sich noch einmal an alle drei Disziplinen am Stück zu gewöhnen und ein bisschen Selbstvertrauen zu tanken!

Auch wenn ich gerade ziemlich müde bin, blicke ich zuversichtlich auf das Rennen nächste Woche Freitag. Die Form stimmt und bis dahin werde ich mich auch noch erholen.

Die JWM in Lausanne ist das Highlight des Jahres und um 10 Uhr wird am Freitag den 30. August der Startschuss fallen. Drückt mir die Daumen und verfolgt das Rennen live unter:

triathlonlive.tv

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Taliso Engel Schwimmblog: Trainingslager auf Lanzarote

Hey,

am 21. Juli ging es für mich ins Trainingslager nach Lanzarote. Hier arbeiten wir nochmal viel an Technik, Starts und Wenden. Am 31. Juli fliege ich dann zurück nach Berlin, wo ich bei den Deutschen Meisterschaften 50m und 100m Brust schwimmen werde.

Da in Nürnberg über die Sommerferien leider die Schwimmhalle geschlossen ist, fahre ich im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften direkt nach Potsdam um dort zu trainieren.

Hier auf Lanzarote ist es wie jedes Mal sehr schön und das Wetter ist auch sehr angenehm.

Ich freue mich schon riesig auf die Deutschen Meisterschaften und ich werde euch natürlich auch davon berichten.

Liebe Grüße aus Lanzarote und schöne Sommerferien, falls ihr welche habt.

Euer Taliso 

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Taliso Engel Schwimmblog: Vereinsmeisterschaft 1.FCN Schwimmen + TSV Altenfurt

Nach meinem endlich bestandenen Realschulabschluss, hatte ich auch mal wieder einen kleinen Wettkampf 😉

Die Vereinsmeisterschaft des 1.FCN Schwimmens und TSV Altenfurts fand wie in jedem Jahr im Clubbad, dem Freibad des 1.FCN Schwimmen statt. Leider war das Wetter an diesem Wochenende ziemlich schlecht und es war sehr kalt im Freibad. 
Ein paar Tage vorher hat mich zudem noch ein Magen-Darm-Infekt leicht lahm gelegt.

Allerdings waren meine Zeiten für diese ganzen widrigen Umstände, trotzdem ganz zufriedenstellend.

Ich ging in allen vier 100m Strecken an den Start und schaffte es überall knapp an meine Bestzeiten ranzuschwimmen (naja außer über 100m Rücken).

Am 21. Juli geht es dann für mich nach Lanzarote ins Trainingslager.  Wovon ich euch natürlich auch berichten werde.

Bis dann

Euer Taliso 

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Triathlonblog Simon Henseleit: Deutscher Meister Junioren

Wie bereits angekündigt fand vergangenes Wochenende ein weiterer Saisonhöhepunkt im sächsischen Grimma statt – Die Deutschen Junioren Meisterschaften!

Da ich ja eine Woche zuvor noch in der 1. Bundesliga in Düsseldorf gestartet bin, fühlte ich mich bis einschließlich Freitag überhaupt nicht erholt und befürchtete schon, dass ich am Samstag überhaupt nicht frisch ins Rennen gehen würde. Doch zum Glück kam alles anders und der Plan meiner Trainer ging ein weiteres mal auf!

Doch zunächst einmal zum Freitag… Wie es Tradition ist, treffen sich alle Landesverbände vor dem Wettkampftag zur Länderparade. Hier werden ein paar Interviews geführt, die Favoriten des Rennens vorgestellt und abschließend gibt es noch wie bei vielen Triathlons die „Pasta-Party“. Da meine Schwester und ich, uns das Ticket für die JWM in Lausanne schon in Weert gesichert hatten, waren wir diesmal diejenigen, die interviewt und vorgestellt wurden. Für mich ein ganz neues Gefühl, da ich in den letzten Jahren nie zu den Favoriten gezählt habe und daher vor dem Rennen noch nie so im Fokus gestanden bin. So langsam stieg dann auch die Nervosität, da ich natürlich den Erwartungen gerecht werden und am Samstag meine beste Leistung zeigen wollte. Wie es hier immer so ist, macht man sich selbst am meisten Druck und vor allem weil ich die letzten Jahre sehr oft – verletzungsbedingt – nicht an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen konnte, hatte ich mit diesem Rennen auf jeden Fall auch noch eine Rechnung offen!

Bei einem kleinen Auftaktlauf am Samstag morgen, merkte ich dann schon, dass sich mein Körper nun vom Bundesligarennen vollständig erholt hatte und wieder bereit war, in den Wettkampfmodus zu schalten. Der Start war erst um 18:10 und so blieb noch viel Zeit sich zu entspannen, in Ruhe die Rennen der Jüngeren Jahrgänge zu verfolgen und dann mit den unmittelbaren Wettkampfvorbereitungen zu beginnen. Zum Schwimmstart in Grimma muss man wissen, dass es ein Wasserstart ist und man zur Boje gegen die leichte Strömung im Fluss anschwimmt. Es bringt einfach einen enormen Vorteil, sich ganz links im Wasser zu platzieren, denn an Ufernähe fließt die Strömung immer langsamer als in der Mitte eines Flusses und außerdem ist der Weg zur ersten Boje hier etwas kürzer. Ich hatte allerdings keine Lust mich um vordere Startplätze zu prügeln und schwamm lieber noch etwas länger ein und suchte mir dann eine ruhige Startposition in der Mitte des Flusses. Meine Taktik war, unbehelligt vom Geprügel einen guten Start zu erwischen und dann links ans Ufer zu ziehen und mich hinter den schnellsten Startern einzureihen. Als der Startschuss dann fiel, ging mein Plan auch teilweise auf. Allerdings hatte ich unterschätzt wie viel besser die Position links war und konnte mich so nicht ganz vorne, sondern ca. an Position 15 einreihen. Auf dem Rückweg wechselte ich direkt in die Mitte des Flusses, um möglichst viel Kraft durch die Strömung von hinten zu sparen und machte noch ein paar Meter gut. Ich stieg an Position neuen aus dem Wasser und konnte durch einen guten Wechsel, direkt an Position aufs Rad springen. Die folgende Radstrecke war relativ anspruchsvoll und durch ein paar Kurven, kleinere Berge und Wendepunkte profiliert. Hier wollte ich meine volle Stärke ausspielen, hielt mich von Anfang an viel vorne auf und trieb die circa. 12 Mann starke Spitzengruppe an.

In der dritten Runde wollte ich nach dem Wendepunkt eine Attacke fahren und die Gruppe so über den längsten Berg hinweg, etwas dezimieren. Es kam aber ganz anders, da ich durch eine kurze Unaufmerksamkeit und meine mal wieder sehr hohe Risikobereitschaft, am Wendepunkt wegrutschte und stürzte. Anstatt nach vorne Auszureißen, musste ich erst einmal meinen Lenker gerade biegen, kurz meine Wunden checken (bis auf ein paar Abschürfungen spürte ich allerdings noch nichts) und wieder aufs Fahrrad springen. Auf einmal fand ich mich 10 sek hinter der ersten Gruppe wieder und musste die Lücke so schnell wie möglich wieder schließen, denn es waren nur noch sieben Kilometer zu fahren. Hinzu kam dann auch noch, dass mein Schaltauge durch den Sturz gebrochen ist und ich nicht mehr schalten konnte. Zum Glück konnte ich die Gruppe aber relativ schnell wieder einholen und mich kurz im Windschatten ausruhen. Am Ende des Radfahrens fand ich dann nochmal die Kraft um eine Attacke zu fahren und das Feld so etwas auseinander zu ziehen. Dennoch kam es jetzt auf das Laufen an und fast alle Mitfavoriten befanden sich nach dem zweiten Wechsel direkt neben mir. Ich beschloss daraufhin, mein Heil in der Flucht zu suchen und das Rennen von Anfang an schnell zu gestalten. Nach den ersten 500 Metern hatte ich mir einen kleinen Vorsprung erarbeitet, doch ich konnte meine Verfolger nicht final abschütteln.

Die folgenden vier Laufrunden waren mit die härtesten fünf Kilometer meines Lebens und der Vorsprung schwankte immer zwischen 10 und 20 Metern. Ich griff bei jeder Verpflegungsstation nach so viel Wasser wie möglich, um den Körper zu kühlen und das Tempo hoch zu halten. Doch Eric Diener und Alex Kull blieben mir dicht auf den Fersen. Von außen betrachtet war es wahrscheinlich ein sehr spannendes Rennen und erst auf den letzten 400 Metern, konnte ich meinen Vorsprung in einem langen Zielsprint auf 5 Sekunden ausbauen. Als ich dann die Ziellinie überquerte, war ich überglücklich aber ich konnte den Augenblick kaum genießen, da ich völlig erschöpft war und die nächsten 15 Minuten nur am Boden liegen konnte und mir kühles Wasser über den Kopf schütten ließ.

Für mich war der Deutsche Meistertitel auf jeden Fall der größte Erfolg meiner bisherigen Karriere und auch wenn der Moderator meinte, dass der Titel bei den Europameisterschaften doch höher einzuordnen sei, bedeutet mir der nationale Titel mehr! Es war das letzte Mal, dass ich als Junior für den Bayerischen Triathlonverband an den Start gehen durfte und ich freue mich riesig, dass ich dem Verband und den Trainern, die mich durch all die Jahre mit den vielen Rückschlägen und Verletzungen, immer unterstützt und immer an mich geglaubt haben, endlich etwas zurückgeben konnte! Nun fängt ein neuer Abschnitt in meiner Karriere an und eigentlich geht es jetzt erst so richtig los. In den nächsten Jahren muss ich mich bei den Profis etablieren, viel Zeit mit Reisen, Trainingslagern und Wettkämpfen in aller Welt verbringen und Sponsoren finden, die mich dabei finanzieren. Hier auch ein großes Dankeschön an alle die mich bis hierher, an diesen Punkt gebracht haben. Dabei an erster Stelle natürlich meine Eltern, die seit Kleinauf immer an meiner Seite waren aber auch an meine ersten Sponsoren wie dieser Blog hier von ipp. Vielen Dank Volker Klügl für deine Unterstützung und die Möglichkeit meiner Repräsentation über den Blog auf deiner Homepage! Auch ein großes Dankeschön an meinen neuen Hauptsponsor „hep“, der mich zwar schon länger über das hep Bundesligateam aus Neckarsulm, aber nun auch individuell fördert. Mit dieser Solarinvestment-Firma kann ich mich wirklich sehr identifizieren und gerade in diesen Zeiten des Klimawandels, setzten sie genau auf die richtige Energie und diese ist wie die Farbe der Frima – grün!

In diesem Sinne tschau von meiner Seite! ich bin jetzt erst einmal ein paar Tage auf meinem letzten Bundesfreiwilligendienst-Seminar, bevor es weiter mit dem Training und den nächsten Wettkämpfen geht!

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Taliso Engel Schwimmblog: KLD in Leipzig

Hey,

am 20. und 21. Juni war ich bei der 2. KLD (Komplexe Leistungsdiagnostik) in Leipzig.
Dieses Mal waren Elena Krawzow und ich die einzigen Sportler, da sich unsere dritte Teamkollegin leider kurz davor verletzt hatte.

Es war auch wie beim letzten Mal, als wir im Januar in Leipzig waren, wieder sehr interessant und ich konnte mich bei vielen Test steigern.

Vielen Dank an die Experten vom IAT. Sie konnten mir sehr viele Tips zur Verbesserung meiner Starts, Wenden und Technik geben.

Mittlerweile haben auch meine schriftlichen Prüfungen begonnen.
Deutsch und Englisch habe ich schon hinter mir. Jetzt fehlen noch drei und dann hab ich es endlich geschafft.

Bis bald,
Euer Taliso 

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Triathlonblog Simon Henseleit: 1. Bundesliga Düsseldorf

Letzten Sonntag startete ich bei meinem ersten Bundesligarennen der Saison in Düsseldorf. Da der Startschuss genau in der Mittagshitze fiel, war es von vornherein klar, dass es eine Hitzeschlacht werden würde. Die Lokation war allerdings mehr als sehenswert! Geschwommen wurde im Medienhafen – perfekt für die Zuschauer – auf dem Rad wurden vier Runden mit ein paar technischen Kurven und einer Brückenpassage über den Rhein gefahren und auf dem abschließenden Lauf, standen zwei Runden auf leicht welligem Terrain auf dem Programm.

Das Ziel meines Teams (hep Team Neckarsulm) war ganz klar die Top10 als Mannschaft zu erreichen. Hier werden nach jedem Rennen die Platzziffern der besten vier (von fünf) Athleten aus jedem Team zusammengezählt und so die 16 Bundesligateams der Reihe nach sortiert. Ich hatte die Woche zuvor zwar etwas im Training herausgenommen, allerdings liegt der Fokus klar auf der Deutschen Junioren Meisterschaft diese Woche in Grimma. Daher ging ich nicht komplett frisch ins Rennen und wusste nicht so richtig, was dabei herauskommen würde.

Am Schwimmstart konnte ich mich dann nicht direkt vom Feld lösen und so landete ich mitten im Gewühl kämpfte mich um die vier Bojen und verlor dabei immer etwas an Zeit. Der Weg in die Wechselzone war allerdings so lang (ca. 400m), dass es hier bereits eine kleine Vorentscheidung gab, was die Radgruppen betrifft. Mit der fünften Wechselzeit konnte ich mir hier auch eine gute Ausgangsposition verschaffen und mich nach harten ersten Metern auf der Radstrecke in der ersten Verfolgergruppe wiederfinden. Hier fuhr ich zusammen mit Stars der Szene, wie Richard Murray, viel im Wind und versuchte mich dadurch in einer Sturzsicheren Position aufzuhalten. Bereits im Schwimmen hatten sich Max Schwetz und Justus Nieschlag abgesetzt und verwalteten ihren Vorsprung auf dem Rad. Meine persönliche Motivation war allerdings nicht sehr hoch die beiden einzuholen, da ich wusste, dass ich in einem direkten Laufduell unterlegen war. Mein Plan nicht zu viele Körner auf dem Rad zu lassen ging auch auf und so stieg ich dann als einer der ersten Verfolger vom Rad. Auf den ersten Laufmetern musste ich gleich einmal sieben Leute passieren lassen und so lief ich ein einsames Rennen auf Platz 10 und sicherte meinen Platz nur nach hinten ab. Durch die Hitze wurde es trotzdem ein brutal hartes Rennen uns im Ziel war ich völlig erschöpft und konnte mich kaum auf den Beinen halten. (Dementsprechend auch mein Zielinterview;)).

Mit dem Platz bin ich aber mehr als zufrieden und im Vergleich zu meiner besten Platzierung letztes Jahr (21) habe ich mich auch gut entwickelt. Unser sehr gutes Teamergebnis rundete den Tag ab und wir landeten gegen alle Erwartungen sogar auf Rang vier!! Wer sich das Rennen noch einmal ansehen will kann das unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=0BsLFLqQfDY

Diese Woche nutze ich jetzt voll und ganz zur Regeneration um mich auf die Deutsche Meisterschaft am Samstag zu konzentrieren. es ist mein letztes Jahr als Junior und somit meine letzte JDM und daher werde ich alles geben um den Titel für mich zu gewinnen!

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Taliso Engel Schwimmblog: Internationale Deutsche Meisterschaften in Berlin

Foto: Ralf Kuckuck, DBS Akademie


Hey,

vom 6,-9. Juni fand in Berlin die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) statt.

Ich bin allerdings erst am 7. Juni angereist, da ich in der vorherigen Woche schon wegen der DJM eine ganze Woche in der Schule gefehlt habe und nicht noch mehr fehlen wollte.
Am Samstag dem 8. Juni startete ich dann über 50m Kraul und 50m Brust. Auf beiden Strecken kam ich ins Finale. Mit den 50m Kraul bin ich sehr zufrieden, was man von den 50m Brust nicht umbedingt sagen kann, da es in Brust zur Zeit nicht so gut läuft – aber das ist nun mal so.
Am zweiten Tag schwamm ich 200m Lagen, 50m Schmetterling und 200 Brust.
Auch hier sind die Brust nicht wirklich erwähnenswert. Über die anderen beiden Strecken bin ich ins Finale gekommen. Mit den 50m Schmetterling bin ich auch wieder sehr zufrieden. Allerdings musste ich diese Strecke leider abmelden, weil ich meinen Zug sonst nicht erwischt hätte.
Über 200m Lagen knackte ich zum ersten mal die 2:20 (2:19,41). Mit dieser Zeit bin ich jetzt nicht mehr weit vom deutschen Rekord in meiner Startklasse entfernt, welcher bei 2:18,96 liegt.
Vor den Finals schwamm ich außerdem noch als Startschwimmer die 4*50m Kraul mixed Staffel und konnte mich hier nochmal um 0,1 Sekunden steigern (26,18).
Allgemein kann ich sagen, dass ich mit dem Wettkampf zufrieden bin, aber hoffe, dass ich Brust bis zur Deutschen Offenen und der WM wieder in den Griff bekomme.
Derzeit befinde ich mich für zwei Tage in Leipzig zur KLD, wovon ich euch auf jeden Fall noch berichten werde.
Danach liegt mein Fokus erstmal auf meinen schriftlichen Prüfungen die nach den Ferien (am 26. Juni) mit Deutsch beginnen.
Bis dahin wünsche ich euch noch schöne Ferien, sofern ihr überhaupt welche habt.

Euer Taliso

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Taliso Engel Schwimmblog: DJM 2019 in Berlin



 

Hey,

vom 27.5.-1.6. war ich zusammen mit meiner Mannschaft aus Nürnberg bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin.

Ich startete dort über alle Bruststrecken (50m, 100m und 200m Brust).

Über 50m und 100m schaffte ich es ins Finale und belegte den 8.und den 6. Platz. 

Auf den 200m Brust schaffte ich es knapp eine Sekunde Bestzeit zu schwimmen. Allerdings reichte das auch nur für Platz 12 und somit nicht für‘s Finale.

Insgesamt bin ich halbwegs zufrieden mit dem Wettkampf, allerdings hätte auf allen Strecken noch ein bisschen mehr geben können. Jedoch konnte ich im Vorfeld auch nicht ganz soviel trainieren, da bei mir schon ein Teil der Realschulprüfungen anstand.

Ich habe außerdem jede Menge Erfahrungen auf meinem bisher größten olympischen Wettkampf gesammelt und einige coole Menschen kennengelernt.

Als nächstes bin ich dann bei der IDM in Berlin (6.-9. Juni), worauf ich mich schon sehr freue.

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Taliso Engel Schwimmblog: World Series in Glasgow

Hey

Nach meinen Trainingslager in Duisburg ging es für mich vom 25.-28.04.2019 nach Glasgow zu den World Series des Paraswimming.

Allgemein bin ich mit meinen Zeiten halbwegs zufrieden.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese Woche zusammen mit Elena Krawzow und einem Teil des deutschen Teams in Schottland sein zu dürfen.

Als nächstes geht es für mich Ende Mai zur Deutschen Jahrgangs Meisterschaft nach Berlin.

Jetzt hab ich allerdings erstmal sehr viel für die Schule zu tun, da ich bald meine mündlichen Realschul-Prüfungen habe.

Bis bald,

Euer Taliso

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Taliso Engel Schwimmblog: Trainingslager in Duisburg

Hallo,

vom 19.-24.04. war ich im verkürzten Trainingslager in Duisburg. Verkürzt deshalb, da ich auch noch ein paar Tage der Ferien zu Hause nutzen wollte, um mich auf meine Prüfungen nach den Osterferien vorzubereiten.

Von Duisburg aus ging es dann am 24.04. direkt nach Glasgow zu den World Series, die vom 25.-28.04. stattfinden. Dort habe ich täglich 1-2 Starts und wenn es gut läuft hoffentlich auch ein paar Finalteilnahmen.

Von meinen Ergebnissen in Glasgow werde ich Euch berichten, wenn ich wieder zurück bin. Ich bin sehr gespannt, drückt mir die Daumen.

Euer Taliso

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Triathlonblog Simon Henseleit: Trainingslager Toskana

Gestern ging für mich eines der erfolgreichsten Trainingslagern zu Ende. Schon zum sechsten Mal fuhr ich mit dem Bayernkader ins Trainingszentrum Poggio all`Agnello in die Toskana.

Die Umgebung ist mir dort inzwischen schon so vertraut, dass es sich fast wie nach Hause kommen anfühlt. Außerdem kenne ich hier wahrscheinlich schon mehr Radrunden, als bei mir zuhause im Allgäu! In der jetzigen Trainingsphase steht nochmal ein Grundlagenblock an. Das heißt, dass ich vermehrt längere Strecken und ruhiger als in der Wettkampfphase trainiere. Das ist im Laufe der Saison nicht zu vernachlässigen, da man ansonsten Gefahr läuft, im Übertraining zu landen.

So lag der Fokus neben längeren Radausfahrten auch auf Wechseltrainings. Das Koppeltraining am Ostersonntag war für mich auch definitiv die härteste Einheit! In einem Gewerbegebiet bauten unsere Trainer – professionell wie immer – eine Wechselzone mit Radständern und Pylonen auf.

Das Training bestand dann aus fünf Durchgängen, mit jeweils 1,5km hartem Radfahren und 500m schnellem Laufen. Außerdem waren ein paar extra Kurven eingebaut worden, um die häufigen Antritte im Sprinttriathlon zu simulieren. Ich war heilfroh als Roland uns noch eine Stunde zum lockeren ausfahren schickte und so das harte Training beendete.

Hier noch ein paar Zahlen der letzten zehn Tage:

Schwimmen: 38km // Radfahren: 690km // Laufen: 73km // Kraft: 3h

Vor allem mit dem Laufen bin ich sehr zufrieden, da das die stabilste Laufwoche seit meinem Schienbeinüberlastungsbruch vor zwei Jahren war. Ich denke hier bin ich auf einem guten Weg, mich Schritt für Schritt an größere Umfänge heranzutasten und auch langfristig gesehen, verletzungsfrei zu bleiben.

Diese Woche bin ich seit langem mal wieder zu Hause in Steingaden und genieße ein paar entspanntere Tage mit der Familie, bevor ich am Samstag nach Hilpoltstein fahre, um am Sonntag die bayerische Meisterschaft im Duathlon zu starten. Natürlich werde ich hier noch etwas müde von Trainingslager sein, aber der Wettkampf wird sowieso nur dem Trainingszweck dienen, um mich auf die Junioren Europameisterschafen am 31. Mai vorzubereiten.

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Taliso Engel Schwimmblog: Wieder voll im Training

Hallo,

Ich bin nun wieder voll im Training, habe in den letzten Tagen noch hier in Nürnberg 2 Einheiten pro Tag absolviert und freue mich nun auf ein Trainingslager in Duisburg.

Am Samstag geht es für mich per Zug nach Duisburg und von dort aus geht es dann direkt nach Glasgow zu den World Series. Ich bin sehr gespannt wie meine Ergebnisse dort ausfallen werden.

Ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden 😉

Bis dahin erstmal allen frohe Osterfeiertage!

Euer Taliso

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Triathlonblog Simon Henseleit: EM Quali Saarbrücken

Was für ein Rennen! Heute konnte ich mich mit einem zweiten Platz für die Junioren Europameisterschaft in Weert qualifizieren!

Ich fühlte mich vor dem Rennen schon ziemlich gut und das Ziel war natürlich auch unter die Top 2 zu kommen. Allerdings wusste ich, dass es mir die starke Konkurrenz nicht leicht machen würde. Der Startschuss fiel um 14:15 Uhr im 50m Schwimmbad am Triathlon Stützpunkt in Saarbrücken. Die 750m gingen mehr oder weniger schnell vorbei und ich sah schnell, dass ich in der Führungsgruppe mit dabei war. Nach 8:48min stieg ich dann aus dem Wasser und rannte zu meinem Rad in die Wechselzone. Auf der Sprintdistanz sind schnelle Wechsel das A und O und ich schaffte es an fünfter Position auf das Rad zu springen. Die erste Runde fuhr ich ziemlich hart an und schloss die 10sek Lücke zu den zwei Führenden. Die 18km lange Radstrecken teilte sich in 8 bergige und kurvige Runden auf und war sehr anspruchsvoll. Nach zwei Runden befand ich mich in einer fünf köpfigen Spitzengruppe und ich versuchte mich taktisch klug in der Gruppe zu verhalten. Das bedeutet für mich als stärkeren Radfahrer, die Kurven und Berge von vorne zu fahren um das Tempo zu bestimmen und den anderen möglichst weh zu tun. Mit einer Normalized Power von 355W gelang mir das glaube ich auch sehr gut und ich konnte einen sehr guten Läufer aus der Gruppe fahren.

Der Wechsel aufs Laufen gelang mir auch gut und ich lief als erster aus der Wechselzone. Schnell fiel noch ein weiterer Athlet zurück und ich lief mit zwei verbleibenden Athleten um zwei begehrte Tickets für die JEM.

Auf der letzten der zwei Laufrunden, konnte ich dann einer Attacke von Nick Ziegler mitgehen und so liefen wir zu Zweit um den Sieg. Den Zielsprint verlor ich dann zwar deutlich, doch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden!

Die nächsten zwei Wochen verbringe ich jetzt mit dem Bayernkader in der Toskana im Trainingslager und hoffe noch einmal eine solide Basis für die Wettkämpfe im Sommer legen zu können. Auf jeden Fall vielen Dank an Volker Klügl für die Unterstützung und ich hoffe natürlich Deutschland bei der EM in Weert am 01.06 würdig vertreten zu können.

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