Abi-Corona-Sport?

hey! Ich bin Franca Henseleit, 18 Jahre alt und wohne seit fünf Jahren in Nürnberg. Ich bin Leistungssportlerin im Triathlon, momentan bin ich noch Schülerin an der Bertolt-Brecht Schule, mache aber dieses Jahr mein Abitur und versuche das alles kombiniert mit Corona ein wenig auf die Reihe zu bekommen:)

Zuerst einmal bin ich sehr stolz, seit diesem Jahr Teil des ipp Sportbloggerteams zu sein und freu mich total hier ein paar Einblicke in mein Leben als Athletin/Schülerin/Schwester/Tochter/Freundin… geben zu dürfen.

Wie überall, hat auch Corona für mich einiges geändert, doch zuerst einmal zu den Basics. Seit 2016 wohne ich hier in Nürnberg und habe mich damals als 13-Jährige dazu entschlossen meinem großen Bruder (Simon Henseleit) ins Frankenland zu folgen und mein Zuhause im Allgäu nur noch als “Wochenend-” und “Ferienresidenz” zu nutzen. Ich wollte meinem großen Bruder, der schon zwei Jahre als Triathlet im Sportinternat lebte, nacheifern und fand mich ganz plötzlich in einer Großstadt, die nicht mehr viel gemeinsam hatte mit einem Dorf, in dem es fast mehr Kühe als Einwohner gibt. Vielleicht war das Ganze nicht bis zum Ende durchdacht von mir, schon mit 13 Jahren von zu Hause auszuziehen, doch es war einfach zu aufregend. Ein Teil der Familie war ja immer da, und außerdem stünde ich jetzt mit Sicherheit nicht genauso hier mit all meinen Erfahrungen und Erlebnissen der letzten Jahre. Auch wenn es meine Eltern wohl einige Nerven gekostet haben muss, mich eher widerwillig schon so früh gehen zu lassen, haben sie mich unterstützt und schon sind fast fünf Jahre Nürnberg vorbei. Für mein letztes Schuljahr bin ich aus dem Internat ausgezogen und wohne seit September zusammen mit drei anderen Triathleten aus meiner Trainingsgruppe in einer WG.

Jetzt stehe ich auf einmal vor dem Abitur und werde am 12. Mai meine erste Prüfung schreiben. Leider ist es momentan gar nicht so einfach weit in die Zukunft zu planen, sich über Wettkämpfe und Qualifikationen Gedanken zu machen, also lieber kleine Ziele setzen. Zur Zeit steht vor allem das Abitur an, wenigstens das ist relativ sicher und so versuche ich mich Tag für Tag am Training zu orientieren, Spaß am Sport zu haben und einfach glücklich darüber zu sein trotz Corona gesund zu sein und weiter trainieren zu dürfen. Natürlich müssen auch wir Abstriche machen, doch ich möchte mich auf keinen Fall beschweren. Unser traditionelles Ostertrainingslager in der Toskana findet natürlich nicht statt, dafür wird meine Trainingsgruppe hier ein paar Tage zusammen verbringen. Nebenbei werde ich versuchen die Pausenzeiten zwischen den zwei bis drei Einheiten am Tag auch ein wenig effektiv für die Abivorbereitung zu nutzen und mir sicher hin und wieder wünschen, dass ein Tag doch ruhig noch ein paar mehr Stunden haben könnte.

Jetzt steht aber erst einmal eine Schwimmeinheit morgens um 7 an:)

Stay tuned…

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