Blog Archives

Michelle Braun Triathlon-Blog: Bundesliga-Rennen Tübingen und Grimma

Die nächsten beiden Punkte auf meinem Weg nach Rotterdam waren noch zwei Bundesligarennen für mein Team den TV Mengen: in Tübingen und Grimma. Beides Wettkämpfe, die ich aufgrund der Wettkampfstrecken sehr mag.

Tübingen ist sehr zuschauerfreundlich und immer gut besucht, das Schwimmen im Neckar ist begleitet von Anfeuerungsrufen vom Ufer und der Radkurs sehr schmal und fordert hohe Konzentration.

Schwimmen lief bei mir nicht so gut, eine andere Athletin schwamm ständig in mich rein und behinderte mich, sodass ich die erste Radgruppe verpasste. Doch die Gruppen fuhren zusammen und so stieg ich vorne vom Rad und verließ als Dritte die Wechselzone. Dann kam mein persönliches Highlight der Rennen, die bergige Laufstrecke durch Tübingens Innenstadt. Die Stimmung ist der Wahnsinn und man wird förmlich über die zahlreichen Anstiege getragen. Die Deutsche Triathlon-Bundesliga ist immer Top besetzt mit internationalen und nationalen Spitzenleuten. Beim Laufen merke ich, dass noch einige Arbeit vor mir liegt, um bei diesem Niveau mithalten zu können, so kam ich als 16. ins Ziel, womit ich jedoch sehr zufrieden bin.

Grimma ist ebenfalls durch das Stömungsschwimmen in der Mulde, den bergigen Radkurs und die kurvenreiche Laufstrecke ein anspruchsvoller Wettkampf der mir normal sehr liegt. Allerdings war ich die Tage vorher gesundheitlich angeschlagen und hatte deshalb keine optimale Vorbereitung. Zusätzlich ist mein Team in der Tabelle weiter unten angesiedelt und wir mussten so auf der rechten Seite des Flusses starten, was einen enormen Nachteil bedeutete, da hier die Gegenströmung am stärksten ist. Ich befand mich bereits nach 200 m mitten im Pulk, was mir normal nicht passiert, da ich zu den stärkeren Schwimmern gehöre. So landete ich nach in der dritten Radgruppe was für mich bedeute eine gute Platzierung war außer Reichweite, da dieses Rennen zusätzlich noch die Deutsche Meisterschaft der Elite und U23 ist, war diese Situation sehr ärgerlich. Meine Radgruppe arbeitete überhaupt nicht, sodass ich 20 km allein fuhr. Beim Laufen ging es dann nur noch um Schadensbegrenzung und den Abstand nach vorne möglichst klein zu halten. So wurde ich in einem schlechter besetztem Feld als in Tübingen 17. und 9. der Deutschen Meisterschaft.

Weiter geht es mit 14 Tagen Trainingslager in Kienbaum mit der Nationalmannschaft als Vorbereitung für Rotterdam.
Noch zwei Videoimpressionen der beiden Rennen:

Tübingen:

Grimma:

Getagged mit: , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Michelle Braun Triathlon-Blog: 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft und JWM-Qualifikation

Endlich! Nach sechs Jahren harter Arbeit und zahlreichen Rückschlägen, meine erste Medaille bei Deutschen Meisterschaften. Nachdem ich jahrelang Vierte wurde und knapp am Treppchen vorbeischrammte, durfte ich endlich oben stehen. Damit nicht genug, qualifizierte ich mich für meine ersten internationalen Meisterschaften, die Juniorenweltmeisterschaften in Rotterdam.

Aber von vorne erzählt: am letztem Juli-Wochenende fand meine letzte (ab nächstem Jahr bin ich dann schon U23) Deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren in Merzig statt. Geschwommen wurde in der Saar, also einem Fluss mit Strömung, was mir schon so manches Mal zum Verhängnis wurde. Doch ich platzierte mich gut und kam als Dritte aus dem Wasser. Es bildete sich an der Spitze mit mir eine Fünfergruppe auf dem Rad mit knappen Vorsprung von 30s auf die Verfolger. Es gelang uns, Dank hervorragender Zusammenarbeit, den Vorsprung immer weiter auszubauen und mit auf die Laufstrecke zu nehmen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt meinen dritten Wettkampf innerhalb einer Woche, was ich beim Laufen deutlich zu spüren bekam. Ich schaffte es nicht an den vorderen beiden Mädels dranzubleiben, sicherte mir aber meinen Vorsprung auf die Plätze hinter mir. Es reichte für meine erste Medaille und das WM- Ticket. Ich war überglücklich, dass es nach der Zeit der vielen Probleme und Rückschläge endlich wieder gut lief.

Am nächsten Tag stand dann noch eine Team-Relay an, bei dem ich mit einem weiteren Mädchen und zwei Jungs aus meinem Landesverband an den Start ging und nach einem super Rennen aller Beteiligten noch den zweiten Platz bei der Team-DM erreichte. Ein nahezu perfektes Wochenende. Jetzt heißt es noch gute Arbeit leisten in den kommenden Wochen bis zum 15. September, dem Großen Tag in Rotterdam.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Michelle Braun Triathlon-Blog: Weltcup in Tiszaujvaros

Am 20. Juli war es endlich soweit: Ich startete bei meinem ersten Weltcup. Der Wettkampfort war für mich nicht neu, denn ich bin bereits 2015 dort bei einem Junior-Europacup gestartet und jetzt, zwei Jahre später, kehrte ich für eine Teilnahme am Elite Weltcup zurück. Die Strecken waren identisch, also hatte ich schon ein wenig Erfahrung damit. Leider auch mit dem Ruf den Tiszaujvaros hat, nämlich eine der härtesten Schwimmstrecken zu bieten. Die erste Boje kommt bereits nach 100 m und das führt zu einer ziemlichen Schlägerei im Wasser. Außerdem sind drei Runden zu schwimmen, also immer wieder das gleiche Problem. Am Samstag war das Halbfinale, bei dem sich in zwei Vorläufen, die jeweils 15 Besten für das Finale am Sonntag qualifizieren konnten.

Bei ca. 40 Grad Außentemperatur und 30 Grad Wassertemperatur ging es dann um 15:35 Uhr los und auf ins Gemenge. Ich kam gut um die Bojen und konnte mich weitgehend ohne Schläge über die drei Runden retten. Leider verpasste ich den Anschluss an die erste Gruppe und befand mich in der zweiten. Die Mädels in meiner Gruppe gehörten zu den Favoritinnen und waren alle starke Läuferinnen, sodass sie kein Interesse hatten, am Rad zu arbeiten, so wurde der Rückstand immer größer. Auf der Laufrunde merkte ich deutlich den Unterschied zur Weltspitze und konnte nicht mitlaufen. Jedoch gelang es mir, mich gerade noch für das Finale am nächstem Tag zu qualifizieren.

Schon sehr glücklich über meine Finalteilnahme, die mehr war, als ich erwartet hatte, ging ich am Sonntag auf die gleiche Strecke. Wieder konnte ich mich beim Schwimmen weitesgehend aus dem Gedränge halten, verlor dadurch aber auch einige Plätze und befand mich nach dem Wechsel in einer großen Verfolgergrupppe. Wir konnten schnell zur Spitzengruppe aufschließen und es bildete sich ein großes Hauptfeld mit fast allen Athletinnen. Nach einem guten zweiten Wechsel, bei dem ich ganz vorne vom Rad stieg, musste ich leider wieder einige Konkurrentinnen ziehen lassen. Doch ich schaffte einen soliden Lauf und entschied noch den Schlusssprint für mich. Letztendlich wurde ich Zwanzigste, worüber ich sehr glücklich war und Top 20 bei einem so gut besetztem Weltcup hieß eine erfüllte Weltcupnorm und so die weitere Starterlaubnis bei solchen Rennen.

Top 20 in Tiszaujvaros ist dann nochmal etwas ganz Besonderes, da hier alle zwanzig Athletinnen geehrt werden und auf die Bühne dürfen. So gab es sogar eine Medaille als Andenken an meinen allerersten Weltcup.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Michelle Braun Triathlon-Blog: 2. Platz am Rothsee

Endlich hab ich das Abitur überstanden! Da ich noch freiwillig in die Nachprüfungen gegangen bin, musste ich noch einmal 2,5 Wochen mehr lernen als die anderen. Doch es hat sich gelohnt! Ich konnte mich von 1,6 auf 1,5 verbessern und bin damit sehr zufrieden.
Nach meinem guten Ergebnis in Kraichgau hat mich die Wettkampflust gepackt und ich habe beschlossen, mal bei einem „Heimrennen“ zu starten. Den Rothseetriathlon ist mit 1000 Startern in Franken nach der Challenge der wichtigste Wettkampf in der Region.

Für mich war es die erste olympische Distanz, die mit 1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10 km Laufen, mehr als doppelt so lang ist wie meine Standardstrecke. Zudem durfte ich kein Windschatten fahren, also Einzelzeitfahren, auch das hatte ich noch nie gemacht und die 10 km zum Abschluss bin ich auch noch nie in einem Wettkampf gelaufen.

Beim Schwimmen kam ich anfangs schlecht weg, zwar ohne Prügelei, aber ich fand keinen Wasserschatten und musste so die 1500 m alleine schwimmen. Anja Beranek, die letztes Jahr auf Hawaii als beste Deutsche den vierten Platz erreichte, kam kurz vor mir aus dem Wasser. Da ich den deutlich schnelleren Wechsel hatte, konnte ich sie einholen und ging mit ihr gleichzeitig auf die Radstrecke. Doch hier ist sie durch ihr Zeitfahrrad und den höheren Radumfängen deutlich im Vorteil. Sie nahm mir in dieser Disziplin 5 Minuten ab. Ich muss mich dafür aber sicher nicht schämen, denn wenn man ihre Radzeit auf Hawaii ansieht, nahm ihr der Drittplatzierte Patrick Lange auf den 180 km gerade einmal 23 Minuten ab. Laufen lief gut, obwohl ich zunächst noch ziemlich Respekt vor der langen Distanz hatte. Trotzdem hatte ich eine super Laufzeit, sogar schneller als die von Anja. Ich wurde zweite und bin sehr zufrieden mit dem Rennen, auch weil es meine erste Olympische Distanz war. Glückwunsch auch an meinen Trainingskollegen Frederik Funk, der einen sensationellen neuen Streckenrekord aufgestellt hat. Wirklich eine starke Leistung!
Danke auch an den Fotografen Salvatore Giurdanella, der mir die tollen Bilder zur Verfügung gestellt hat.

Ergebnisse:

http://rothsee-triathlon.r.mikatiming.de/2017/?pid=start

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Michelle Braun Triathlon-Blog: Top 10 in der Bundesliga und Weltcupqualifikation

Am 10.06 hieß es endlich wieder „Willkommen zur Triathlon Bundesliga“.

Da sich mein letztjähriges Team entschlossen hat nur noch 2. Bundesliga zu starten, wechselte ich mein Zweitstartrecht und starte jetzt für den TV Mengen in der 1. Bundesliga. Daher fiel für mich der Startschuss um 19:00 Uhr im neuen roten Dress. Zuerst hatte ich große Probleme, da meine Brille komplett beschlagen war und ich sozusagen im Nebel schwimmen musste. Zum Glück fand ich ein schnelles Paar Füße, an dem ich mich orientieren konnte, da ich die Bojen erst erkannte als sie 2 m vor mir waren. Zu meiner Überraschung kam ich super aus dem Wasser und befand mich in der ersten Radgruppe mit einigen internationalen Größen wie Rachel Klamer (Vizeeuropameisterin 2015), Laura Lindemann (U 23 Weltmeisterin) und Lisa Norden der Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympiade in London 2012. Leider hatte niemand Interesse am Rad zu arbeiten, da alle sehr gute Läuferinnen sind. So fuhr die zweite Radgruppe kurz vor dem Wechsel auf, aber ich konnte mich gut positionieren, so dass ich die Wechselzone als Erste verließ. Die Favoritinnen liefen schnell vorbei, doch ich lieferte einen für mich guten Lauf ab und wurde am Ende 10. Ich bin überglücklich mit diesem Ergebnis, vor allem bei so starker nationaler und internationaler Konkurrenz.

Zudem konnte ich mit dieser Leistung die Europacupnorm der Elite erfüllen. Die DTU gibt jungen Sportlern beim Weltcup in Tiszaujvaros die Chance zu starten, wenn sie die Europacup-Qualifikation erfüllt haben. Da ich das hiermit erfüllt habe, werde ich mitgenommen. Ich darf meinen ersten Weltcup der Elite starten!!! Ich bin überglücklich und motiviert am 22./23.07 für Deutschland an den Start zu gehen.
Unten stehend noch der Link zu einem kurzen Hightlightvideo, auf dem man mich auch ab und zu erkennen kann.

http://www.triathlonbundesliga.de/home/events/kraichgau/highlight-videos.html

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Antonia Berger Schwimmblog: Bayerische offene Meisterschaft in Würzburg

Am Wochenende war ich auf meinem dritten Wettkampf in Folge, auf der bayerischen offenen Meisterschaft in Würzburg. Durch die Teilnahme an sehr vielen Finalläufen, hatte ich mit 19 Starts einen doch sehr anstrengenden Wettkampf. Besonders gefreut hat mich die Silber- und Bronzemedaille die ich mit der Staffel der SG Mittelfranken erreichen konnte. So jetzt noch ein paar Tage Schule, bis es am Sonntag nach Zypern ins Trainingslager geht !

Eure Toni

Getagged mit: , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Antonia Berger

Antonia Berger Schwimmblog: Meine Jahresplanung 2017

Hallo,

anbei meine aktuelle Jahresplanung. Schwimmen und Abschussprüfung- das wird spannend.

Meine Jahresplanung 2017

 

Hier zum Download: Jahresplanung Antonia Berger 2017

Viele Grüße

Antonia

 

Getagged mit: , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Antonia Berger

Michelle Braun Triathlon-Blog: Mannschaft des Jahres in Erlangen

Dieses Jahr wurde mir und meinem Bundesligateam die Chance geboten, Mannschaft des Jahres in der Stadt Erlangen zu werden. Wir wurden mit zwei anderen Mannschaften nominiert, da wir in der Saison 2015/16 in der ersten Bundesliga in der Gesamtwertung Dritter wurden. Dieses Ergebnis bedeutet auch der dritte Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Man darf hier nicht vergessen, dass wir in der ersten Bundesliga der Erwachsenen starten und alle bis auf eine Außnahme, nämlich Anne Haug, noch im Jugend- und Junioren- bzw. U23-Bereich starten. Außerdem sind wir eine der einzigen Mannschaften, die nicht eingekauft haben, d.h. für uns starten keine ausländischen Athletinnen, denn wir kommen ausschließlich aus Deutschland bzw. sogar aus Bayern.

Nun brauchen wir aber Ihre Hilfe um Mannschaft des Jahres zu werden. Mit Ihrer Stimme könnte sich der Traum erfüllen. Dafür müssen Sie einfach auf den unten stehenden Link klicken und für den TV 48 abstimmen. Vielen Dank schon mal. Wir haben harte Konkurrenz mit dem Handball-Bundesligisten und sind umso mehr auf Ihre Stimme angewiesen. Vielen Dank!

http://www.nordbayern.de/region/erlangen/wer-wird-erlangens-sportmannschaft-des-jahres-1.5672460?offset=3&isvote=1#ancTitle

Getagged mit: , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Michelle Braun Triathlon-Blog: Ingolstadt Cross Meet-IN

Letzten Samstag stand auch schon der erste Wettkampf der Saison an. Beim Ingolstadt Crossmeeting kann man zum ersten Mal seine Form überprüfen und sich auf die kommenden Crossläufe im Winter einstellen. Der Wettkampf ist also als Trainingswettkampf gedacht, das heißt, er wird aus vollem Training gelaufen und deshalb wird nicht davor weniger trainiert.
Passend zum Cross regnete es den ganzen Tag und weichte so die 1000 m-Runde über die Wiese ziemlich auf. So hieß es sich dreimal durch den Matsch über einige Anstiege, die ohne Spikes nicht zu bewältigen gewesen wären, quälen. Wir gingen zusammen mit den Frauen und Männern, sowie der weiblichen und männlichen U20 an den Start. Da ich im Training meinen Trainingsrückstand deutlich zu spüren bekommen hatte, ging ich die erste Runde viel zu langsam an und hatte dann große Schwierigkeiten, das Tempo zu erhöhen und wieder Boden nach vorne gut zu machen. Letztendlich konnte ich zumindest meine Altersklasse U20 gewinnen und mich auf die Bayerische und Deutsche Cross einstellen. Spaß gemacht hat es und ich kann mich jetzt weiter voll auf mein Training konzentrieren um bei den kommenden Läufen zufriedenstellendere Gesamtergebnisse zu erzielen.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Michelle Braun Triathlon-Blog: Lehrgang zum Saisonstart in Ingolstadt

Am Wochenende über Allerheiligen war es so weit, der erste Lehrgang läutete offiziell die neue Saison ein. Freitag starteten wir gleich mit dem ersten Tempolauf der Saison. Durch meinen verzögerten Trainingseinstieg lief es leider noch nicht so gut. Besser ging es beim Schwimmen, auch wenn wir Samstag schon um 6:00 Uhr ins Wasser mussten. Danach gab es Frühstück, Krafttraining, Mittagessen, einen Lauf und erneut Athletik und Schwimmtraining. So wiederholte sich das Programm dann Sonntag und Montag. Für den Einstieg ging es gleich richtig los und ich war froh, die restlichen Herbstferien mit nur zwei Einheiten täglich zu Hause genießen zu können.

Getagged mit: , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Christopher Wesley – Hockey meets Projektmanagement: Hinrunde mit Umbruch

Vor der Saison: Nach Olympia ging es sehr schnell wieder in den Bundesligaalltag. Davor stand noch eine Woche Hockeycamp mit ca. 80 Kindern an. 5 Tage, 4 Übernachtungen im Zelt und Ganztagsbetreuung. Wir haben dies schon zum 8. Mal gemacht, es war wieder einmal sehr anstrengend, aber hat auch wieder sehr viel Spaß gemacht mit unserem Nachwuchs.

Kadersituation: Unser Kader hat sich (zum Glück) sehr verjüngt. Da wir nicht die finanziellen Mittel haben um uns mit Spielern aus anderen Vereinen zu verstärken, sind wir darauf angewiesen unseren Nachwuchs so auszubilden, dass sie uns in der Bundesliga helfen können. Anfang des Jahres kamen drei junge Spieler in den Erwachsenenbereich. Zudem hat unser Abwehrchef Max Müller seine Karriere zu dieser Saison beendet.

Saison: Als Fazit kann man sagen, dass wir uns die Konstanz fehlt. Durch den kleinen Umbruch ist das aber auch nicht sehr überraschend. Positiv kann man sagen, dass wir vereinzelt gezeigt haben, dass wir in der Lage sind in der Bundesliga mitzuhalten. Negativ, dass wir es nicht Konstant genug zeigen. Am Schluss stehen wir mit 5 Punkten auf dem Tabellenplatz 10, mit einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Bin mir sicher, dass wir in der Rückrunde noch die nötigen Punkte einfahren und nicht absteigen werden.

Ausblick: Wir haben jetzt eine Woche Pause und dann geht es schon in die Halle. Dort startet eine neue Hallensaison (Feld und Halle sind im Hockey zwei unterschiedliche Wettbewerbe). Auch hier wird es Ziel sein die 1. Bundesliga zu halten.

Privat: Ich habe seit 5 Wochen einen Job. Ich mache ein Trainee-Programm bei der Immowelt. Nachdem ich nicht weiß als was ich einmal arbeiten werde, ist es eine gute Möglichkeit in verschiedenste Bereiche in dem Unternehmen Einblick zu bekommen. Nach meiner Probezeit im März werde ich entscheiden, wie es mit Job und Nationalmannschaft weitergeht. Sicher ist aber dass ich noch für den NHTC in der Bundesliga spielen will!

Euer Wes

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Christopher Wesley

Michelle Braun Triathlon-Blog: Saisonpause und Trainingsbeginn

Nach dem Europacup ging es für mich in die ersehnte Saisonpause und somit auch in den Urlaub. Zuerst traditionell mit Freunden an den Gardasee, an einen Campingplatz in Torbole, zum Surfen. Leider hatten wir nicht viel Wind, dafür aber tolles Wetter. Anschließend ging es weiter nach Griechenland, auf die Insel Rhodos auf der Suche nach dem Wind. Hier hatten wir auch mehr Glück und konnten jeden Tag aufs Wasser. Als die Schule wieder losging war es halb so schlimm, da es für mich gleich wieder auf Klassenfahrt in die Toskana ging zusammen mit Katrin Gottwald. Wir hatten nochmal viele Chancen Sonne zu tanken und die wunderschönen Städte der Gegend zu erkunden wie Pisa, Florenz, Lucca und Cinque Terre.

Mein Trainingsbeginn verschob sich leider, da ich durch eine hartnäckige Sommererkältung gehandicapt war. Dafür geht der Ernst des Lebens in der Schule so richtig los und ich starte in mein finales Abijahr.

Getagged mit: , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Werde ipp. Sportblogger und verdiene nebenbei 120 Euro im Monat

Folge den prominenten ipp. Sportbloggern  Rio Bronzemadailliengewinner im Hockey Christopher Wesley und IPC Weltmeisterin und Paralympics Schwimmerin Elena Krawzow:

  • Du wohnst in Nürnberg oder startest für einen Nürnberger Verein?
  • Du bist in deiner Disziplin in einem Bundeskader oder unter den besten 5 bayrischen Athleten? (offene Wertung)
  • Du hast dir für die nächsten Jahre viel vorgenommen und wenn alles gut läuft könnte sogar Olympia drin sein?
  • Du bist älter als 13 Jahre und deine Eltern erlauben Dir den Nebenjob?
  • Du betreibst eine der folgenden Sportarten?
    Schwimmen, Triathlon, Swimrun, Duathlon, Radsport, Rudern, Laufen

Wenn Du besondere Berufsziele in der Medizintechnik hast, lohnt sich eine Bewerbung auch dann, wenn Du die Kriterien nicht ganz erfüllst.

wesley-bei-ipp

Dr. Volker Klügl von ipp. (limks) mit Olympiasieger 2012 und Bronzegewinner Rio 2016 Christopher Wesley  – Foto: Emil Klügl

Leistung – Ziele – Erfolge:
Das sind auch die Kernwerte unserer Unternehmensberatung. Wir interessieren uns für deinen Werdegang, deine Wettkampftermine, deine Erfolge, deine Niederlagen, deine Emotionen, deinen Trainingsplan. Aktuelle Blogs: http://ipp-nbg.de/sponsoring

Interesse? Dann bewerbe Dich für den ipp. Blog!
Zur Beantragung der Förderung schicke uns eine E-Mail an vkluegl@ipp-nbg.com , aus der wir Eignung und Übereinstimmung mit den Förderkriterien entnehmen können.

Förderung:
Du erhältst von uns einen Minijob über 120,- Euro. Alle unsere Blogger schlagen wir auch für eine Förderung durch den Goldenen Ring vor. www.der-goldene-ring.com

Was muss man dafür tun?
Wir erwarten 2 bis 4 Blogartikel im Monat.  Bitte lass dich nicht von der Länge der aktuellen Artikel abschrecken.  Ganz kurz tut es auch und ist oft sogar besser. Bilder sind natürlich immer gut.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Aktuelles

Details zur Förderung leistungsorientierter Nürnberger Sportler

ipp. bietet als spezialisierte Unternehmensberatung Dienstleistungen im Bereich der Medizinprodukteentwicklung an. Seit 10 Jahren fördern wir Spitzensport. Seit 3 Jahren schreiben junge Sportler auf unserer Homepage über Ihr Sportleben als Sportblogger.

Seit der Saison 2016 / 2017 ist ipp. zusätzlich Mitglied im „Goldenen Ring“. Die Förderung durch den ipp. Blog wird ab September 2016 komplett mit den Förderzielen des Goldenen Rings Richtung Tokyo 2020 synchronisiert.

ipp. Blog:
Wir möchten hier Sportler ergänzend zum Goldenen Ring fördern oder Nachwuchssportler, die aufgrund Ihrer bisher gezeigten Leistungen ein öffentliches Interesse geweckt, eine Chance auf internationale Erfolge haben und bereit sind, Ihre Erlebnisse auf dem Weg dorthin, mit uns über einen Blog zu teilen.

Ziele ipp. Blog:

  • Heranführen an die Förderung im Goldenen Ring Blog mit Hintergrundinfos
  • Ergänzende Förderung
  • Heranführen der Sportler an das öffentliche Interesse
  • Hintergrundinformationen, Termine, Emotionen, Einblicke in das tägliche Leben eines Hochleistungssportlers für Interessierte
  • Ergänzung zu der Berichterstattung der Massenmedien

Förderung:
Die geförderten Sportler erhalten von ipp. ein Vertragsangebot über einen Minijob als Onlineredakteur über 120,- Euro im Monat. Der Minijob lässt sich gut mit den Zeitanforderungen des Leistungssports vereinbaren. Bei einer Aufnahme in die Förderung des Goldenen Rings bleibt der Vertrag bestehen und wird dann um die Förderung des Goldenen Rings ergänzt.

Die Sportler berichten über Interessantes aus Ihrem Sportalltag, wobei wir auch Themen vorgeben. Hierbei möchten wir die Sportler dazu anregen, sich Ziele zu setzen und zu planen, diese zu erreichen.

Förderkriterien:
Die Aufnahme neuer Blogger orientiert sich an den Kaderkriterien (Bundeskader), am Standort Nürnberg, am Potential für Goldener Ring, oder am Status Talent des Jahres des Team Nürnbergs.

Bei der Auswahl berücksichtigen wir weiterhin die Bereitschaft zur Öffentlichkeitsarbeit, unseren Bezug zur ausgeübten Sportart oder Interesse an einer Berufswahl in der Medizintechnik.

Bei Minderjährigen: Mindestalter 13 Jahre und Einverständnis der Erziehungsberechtigten

Hintergrundinfo: Ziele des Goldenen Rings www.der-goldene-ring.com :

  • Finanzielle Grundsicherung, so dass sich die Sportler voll und ganz auf ihre sportlichen Ziele konzentrieren können
  • Erhöhte Chancen, Nürnberger Sportler in den Deutschen Farben bei den Olympischen Spielen zu sehen
  • Bekanntheit Nürnberger Sportler aus olympischen Disziplinen bei Bürgern, Medien, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt ausschließlich über den Goldenen Ring. Selbstverständlich schlagen wir alle von uns geförderten Sportler auch dem Goldenen Ring zur Förderung vor.

Förderantrag:
Zur Beantragung der Förderung bitten wir um eine formlose E-Mail an vkluegl@ipp-nbg.com aus der wir Eignung und Übereinstimmung mit den Förderkriterien entnehmen können. Eine Aufnahme in die Förderung ist jederzeit möglich. Auch wenn alle Kriterien erfüllt sind, gibt es die Förderung nicht automatisch. Wir müssen immer auch unser Budget im Auge haben und den Sportler in seiner Persönlichkeit für geeignet halten.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Aktuelles

Christopher Wesley – Hockey meets Projektmanagement: Olympia Rio 2016

Olympische Spiele:

Nach 2012 durfte ich zum 2. Mal zu den Olympischen Spielen. Wie schon damals war es eine einzigartige Erfahrung, welche mit dem Gewinn der Bronze Medaille gekrönt wurde.

Kurz nach der Siegerehrung im Hockeystadion

Kurz nach der Siegerehrung im Hockeystadion

Nach dem Erfolg 2012 mit der Goldmedaille waren die Erwartung an mich, an das Team natürlich groß. Wir hatten uns zwar „mehr“ vorgenommen als „nur“ die Bronzemedaille, aber bei den Olympischen Spiele teilnehmen zu dürfen und mit einer Medaille heimkehren zu dürfen ist eine fantastische Sache. Man wurde viel gefragt, ob es eine „Enttäuschung“ ist, aber da dann ich einfach nur sagen ich bin stolz auf das was wir erreicht haben!

Als (Hockey-) Athlet der Olympischen Spiele hat man wenig Zeit was von der Stadt zu sehen. Man kommt an, lernt das Olympische Dorf (da dürfen nur Trainer und Athleten rein) und saugt die ganze Olympia Stimmung auf, bereitet sich auf den Wettkampf vor, welcher sich über die ganze Zeit dort zieht. Einen Tag haben wir genutzt um an den Cristo hochzufahren und das war es dann auch schon mit dem Tourismus.

Das Olympische Dorf bei Nacht

Das Olympische Dorf bei Nacht

Cristo Redentor (Rio de Janeiro)

Cristo Redentor (Rio de Janeiro)

Gelebt haben wir auf 80 Quadratmetern zu 8 mit 3 Bädern und einem großen Balkon. Wir hatten 3 Bäder. Problematisch war nur das der Wasserdruck im 13. Stock (von 18.) nicht so hoch war. Das duschen ging nur in einem Bad richtig. Nach 3,5 Wochen ist man dann auch froh wieder zu hause zu sein :). Mein ewiger Zimmerkollege Tobias Hauke und ich hatten jedoch das Glück, dass wir die Ältesten in unserem Apartment waren und so durften wir das größte Zimmer beziehen. Das war wirklich doppelt so groß wie die anderen und wir hatten sogar einen „Schrank“. Die Darmscheibe wurde fast rund um die Uhr benutzt (wir hatten ja viel Zeit im Apartment).

Zimmer in unserem Apartment

Zimmer in unserem Apartment

Eins der Highlights bei den Olympischen Spielen ist natürlich die Eröffnungsfeier. Jeder der sie im Fernehen gesehen hat, hat wesentlich mehr gesehen als ich. Man fährt hin (1 Stunde), steht an, wartet bis man Einlaufen darf und dann geht man 15 min und schaut sich die Show an (Was man davon sieht). Wir „mussten“ jedoch nicht warten, da gleich heimfahren konnten. Dies hatte damit zu tuen, dass wir am nächsten Tag unser erstes Spiel hatten und somit früh ins Bett mussten. Dort einzulaufen ist eines der geilsten Gefühle bei den Spielen.

IMG_9590

Der Einmarsch, Zuschauer und vom Cristo

IMG_9592

Tobias Hauke – Nicolas Jacobi

Was steht in den kommenden Monaten an:

Ab Oktober werde ich ein Praktikum beginnen bei einer Firme welche Laser herstellt. Der Start in das Berufsleben hat also begonnen.

Jetzt steht erstmal Pause an, welche jedoch nicht lange dauert, weil die Bundesligasaison schon wieder vor der Tür steht. In 2,5 Wochen geht es wieder los und wir werden versuchen wieder einmal den Abstieg zu verhindern.

Das größere der 2 Hockeystadien

Das größere der 2 Hockeystadien

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Christopher Wesley

Plakatkampagne: Lassen Sie Nürnberger Olympia Träume wahr werden

Der Goldene Ring Nürnberg: Rabia, Tahir und Christopher vertreten gerade die Deutschen Farben bei den Olympischen Spielen in Rio, sind aber präsenter denn je in ihrer Heimatstadt Nürnberg: Gemeinsam mit Sportbürgermeister Gsell, Georg Sorger von der Stadtreklame und Christopher Dietz von Werk :b Events präsentierten wir heute das Plakatmotiv für unsere Crowdfunding-Kampagne. Schon ab 50 €/Jahr kann man Nürnberger Sportler auf Ihrem Weg zu den Olympischen Spielen mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen.

Lassen Sie Nürnberger Olympia Träume wahr werdenMit dabei ist natürlich ipp Sportblogger Christopher Wesley, der derzeit bei den Olympischen Spielen in Rio mit dem Hockey-Team um eine Medaille kämpft.

Über Ipp: Als Spezialist für Management-Dienstleistungen in der Medizintechnik führen wir Unternehmen bei der Umsetzung technisch komplexer Projekte zum Erfolg. In der Produktentwicklung liefern wir Ihnen für Ihre Entscheidungen Sicherheit und Transparenz und halten Ihnen als operativer Projektleiter den Rücken vom Tagesgeschäft frei. Sie haben Zeit für das Wesentliche und generieren Ihren Erfolg aus unserer Erfahrung aus 15 Jahren Projektmanagement und 5 Jahren Branchenkompetenz Medizintechnik im Interimsmanagement. Wir tun, was immer getan werden muss, um Ihr Projekt im Zeit- und Budgetrahmen abzuschließen. www.ipp-projektmanagement.de

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Aktuelles

Michelle Braun Triathlon-Blog: Europacup Tabor

Am Freitag ging es für mich zum letzten Wettkampf der Saison nach Tschechien. In Tabor waren mit mir knapp 60 weitere Athletinnen aus dreizehn Nationen am Start. Am Samstag Nachmittag ging es dann zur Streckenbesichtigung. Nach dem Schwimmen, im Lake Jordan, dem ältesten Stausee Europas, musste man gut 300 m bergauf zur Wechselzone laufen, danach folgte eine sehr anspruchsvolle Radstrecke mit einem technischen Teil in der Stadt und einigen Bergen im weiteren Verlauf. Auch die Laufstrecke war alles andere als flach, was mir allerdings zu gute kommt, genauso wie die schwierige Radstrecke.


Am Wettkampftag konnte ich mir zunächst aufgrund meiner guten ETU-Punkte, die ich mir durch die gute Platzierung in Kitzbühel erworben hatte, eine gute Startposition sichern. Leider verpasste ich dann durch meine Unkonzentriertheit den Anschluss an die erste Schwimmgruppe. So befand ich mich in der zahlenmäßig größeren zweiten Gruppe, wodurch ich mir das Umschwimmen der Bojen, sowie den sehr engen Schwimmausstieg erschwerte. Hatte ich am Vortag noch großen Respekt vor dem Weg in die Wechselzone, gelang mir dieses Hochlaufen sehr gut und auch der Wechsel zum Radfahren klappte sehr gut. So bildete ich mit ca. neun Athletinnen eine Verfolgergruppe auf die vier Führenden nach dem Schwimmen. Zwei Sporterinnen konnten unserem Tempo nicht folgen und mussten abreißen lassen.

Da die Führungsgruppe nicht gut zusammenarbeitete, gelang es uns dann, diese einzuholen und den Vorsprung auf die nächste Gruppe auf eine Minute auszubauen. Ich konnte mich vor dem Wechsel an die Spitze der 11-köpfigen Gruppe setzen und verließ nach einem guten Wechsel die Wechselzone als Dritte. Meine Beine waren leider nicht sehr frisch und ich konnte dadurch nicht mein volles Laufpotential ausschöpfen, trotz der für mich optimalen Streckenbedingungen.

Die drei Runden lief ich immer an Platz 5, musste mich dann aber am Ende noch aufgrund von Magenproblemen gegen die Drittplatzierte von Kitzbühel geschlagen geben. Trotz allem bin ich sehr zufrieden mit meinem sechsten Platz und kann jetzt entspannt in meine Saisonpause starten.

 

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Michelle Braun Triathlon-Blog: Deutsche Meisterschaften Nürnberg

Vom 22. – 24. Juli fanden die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren in Nürnberg statt. Es hat mich sehr gefreut, in meiner Heimatstadt starten zu können. Los ging es am Freitag mit der üblichen Länderparade, bei der jeder Landesverband aufgerufen wird und dann aufläuft. Die Bayern traditionell in Tracht. Anschließend ging es zur Pasta Party und früh ins Bett für den morgigen Wettkampf.
Die weiblichen Junioren gingen zusammen mit der Jugend A an den Start, sodass wir 70 Athletinnen im Startfeld waren. Vor uns waren schon die Jungs dran gewesen, bei denen einer meiner Kaderkollegen, Frederic Funk, sich den Deutschen Meistertitel sichern konnte.
Geschwommen wurde im großen Dutzenteich, der leider etwas algig war. Am Start stellte ich mich ganz nach rechts zu einer anderen Athletin, von der ich wusste, dass sie ungefähr mein Tempo schwimmt. Diese wählte jedoch leider genau eine Position vor einem Algenteppich. Dramatisch war dies allerdings nicht, denn nach 5 m konnte ich ganz normal schwimmen und kam gut um die erste und zweite Boje. Am Rückweg lag ich an dritter Stelle und konnte diesen Platz auch aus dem Wasser retten. Ein wenig zum Verhängnis wurde mir der lange Weg über 400 m in die Wechselzone, wobei ich meinen Rückstand aber durch einen schnellen Wechsel wieder wettmachen konnte. So befand ich mich in einer zehn Frauen starken Führungsgruppe, bei der jedoch nicht bei allen der Wille zur Führungsarbeit vorhanden war. Der technisch anspruchsvolle Kurs über das Messegelände und der Großen Straße führte trotzdem dazu, dass wir unseren Vorsprung auf die zweite Gruppe weiter ausbauen konnten. Nach einem nicht so guten Wechsel meinerseits, ging ich als Fünfte auf die Laufstrecke. Da in meiner Radgruppe alle starken Läuferinnen vertreten waren, war für mich an dem Tag leider nicht mehr viel drin und ich verlor taktisch unklug auch noch den Zielsprint gegen die letztjährige Deutsche Meisterin der Juniorinnen, so dass ich letztendlich Siebte wurde. Trotz allem ein zufriedenstellendes Ergebnis und ich weiß, dass ich nächstes Jahr noch härter an meiner Laufform arbeiten muss.
Das sollte es jedoch noch nicht gewesen sein. Am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag ging es noch einmal um den Deutschen Meistertitel im Team Relay. Zwei Jungs und zwei Mädchen bilden eine Mannschaft und absolvieren nacheinander einen Triathlon. Auf Grund der nicht optimalen Wasserbedingungen im Dutzenteich wurde erst eine 4 x 200 m Schwimmstaffel im Stadionbad absolviert. Nach einer Stunde Pause ging es dann im Jagdstart mit den Abständen vom Schwimmen für jeden Athleten zum 4,8 km Radfahren und 1,2 km Laufen mit der Übergabe an den nächsten Athleten seiner Mannschaft. Beim Schwimmen begann ich gleich als Startschwimmerin und verpatzte direkt den Start, konnte aber trotzdem fast zeitgleich mit Mecklenburg-Vorpommern an den zweiten Schwimmer übergeben. Dieser hielt meiner Position, aber wir mussten dann mit dem 3. und 4. Starter etwas Plätze hergeben. Somit ging ich erneut als erste Starterin der Staffel an sechster Position auf die Radstrecke. Vorne weg fuhr die Athletin aus Mecklenburg-Vorpommern, danach versuchte dann eine sechsköpfige Radgruppe, in der ich mich befand, den Abstand zu der vor uns fahrenden zuzufahren. Doch es bestand erneut kein großes Interesse der meisten anderen Fahrerinnen in der Verfolgungsgruppe Führungsarbeit zu leisten und so schafften wir es nicht, die Lücke nach vorne zu schließen. Nach einem guten Lauf übergab ich als vierte und legte somit das Schicksal in die Hände der anderen, die alle ein sensationelles Rennen ablieferten und wir uns damit den dritten Platz sichern konnten. Das zweite Team aus Bayern erreichte mit einigem Abstand zu uns den vierten Platz, worüber wir uns alle freuten.
Wie immer war die Deutsche Meisterschaft das Saison-Highlight und dieses Jahr war sie zusätzlich noch etwas ganz besonderes, weil sie hier in Nürnberg stattfand. Nun ist das Wettkampfjahr schon fast zu Ende für mich es steht nur noch der Europacup in Tabor aus und dann starte ich in die Saisonpause.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Michelle Braun

Verabschiedung Nürnberger Olympia-Teilnehmer nach Rio

Dr. Matthias Everding von der Stadtsparkasse Nürnberg hatte vor Sportfunktionären und Medien zu einer Talkrunde auf die Dachterrasse des Sparkassengebäudes in der Marienstraße eingeladen. Nürnbergs Doppel-Olympiasieger Max Müller bereicherte die sportliche Runde, die einen interessanten Aus- und Rückblick auf das größte Sportereignis der Welt gab.

Neben Tahir Gülec und Rabia Gülec (Taekwondo; Takewondo Özer) war natürlich auch unser Olympia-Teilnehmer Christopher Wesley (Hockey; NHTC) und Dr. Volker Klügl als Unterstützer des Goldenen Rings mit dabei.

Verabschiedung Sportler Olympia 2016

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Aktuelles

Christopher Wesley – Hockey meets Projektmanagement: Kurz vor Rio 2016

Eine letzte anstrengende Woche mit der Nationalmannschaft vor Rio liegt hinter mir.

Es ging am Sonntag los mit einem Essen bei Familie Kerner, bei der uns Frau Poletto bekocht hat. Ein sehr geselliger Abend mit leckerem Essen in Hamburg. Am nächsten Morgen waren wir noch zu einem Teambuilding Event in der Kunsthalle Hamburg eingeladen. Eine private kurze Führung mit anschließender Gruppenarbeit und Mittagessen war zu „erledigen“.

Anschließend ging es dann weiter zur Einkleidung nach Hanover. In eine Kaserne haben wir unsere Klamotten für die Olympischen Spiele bekommen. Sehr sehr viele Klamotten. Ein Großteil wurde dort gelassen, diese Sachen werden direkt in mein Zimmer im Olympischen Dorf gebracht.

Am Montag Abend sind wir dann spät nachts in Düsseldorf angekommen. Bevor das Düsseldorf Masters, ein 4 Nationenturnier mit Belgien, England, Holland und uns starten konnte fand am Mittwoch noch Verabschiedung vom OSP in Köln statt. Die Veranstaltung war eigentlich recht schon und für uns kurzgehalten, da wir am nächsten Tag unser 1. Spiel hatten. Jedoch standen wir lange im Stau auf dem Hinweg, so dass wir 2,5 Stunden für eine 30 min Strecke gebraucht haben. Der Rückweg lag auch noch bei 1,5 Stunden, was eigentlich schon alles in allem sehr nervig war. Trotz der ganzen Belastung konnten wir unsere Länderspiele erfolgreich bestreiten. 1:1 gegen England, 3:2 gegen Belgien und 3:2 gegen Erzrivale Holland waren die Ergebnisse. Dies bedeutete dann den Turniersieg und wir können mit Selbstvertrauen nach Rio fliegen. Wer Lust hat sich die Spiele anzuschauen findet hier was dazu:

http://sportdeutschland.tv/hockey

Also eine sehr anstrengende Woche liegt hinter mir. Jetzt werden ich noch ein wenig trainieren und mich erholen, so dass ich top fit nach Rio fliegen kann!

Ich werde mich erst wieder nach den Olympischen Spielen melden, da es sehr strenge Auflagen gibt was Das Veröffentlichen von Fotos, Videos, Blogs, ect. gibt und mir es nicht dadurch nicht möglich ist hier etwas zu veröffentlichen.

Euer Wes

 

IMG_9341

Kunsthalle Hamburg – mit unserer Doku „Ecke, Schuss – Gold“

IMG_9342

Kunsthalle Hamburg – Private Führung

IMG_9350

Einkleidung in Hanover

IMG_9351

Alle Klamotten mussten probiert werden

IMG_9354

Gepäck was direkt nach Rio geschickt wird

IMG_9378

Düsseldorf Masters – Siegerfoto

Getagged mit: , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Blog Christopher Wesley