Back to Racing

Puh, geschafft! Das erste Race der Saison ist Geschichte. Wie schon bereits im letzten Blog angekündigt, fand am Samstag unser Swim&Run hier in Nürnberg statt. Nach ein paar ersten Tränen beim ein oder anderen Corona-Schnelltest vor der Schwimmhalle (diese Tests sind aber auch unangenehm;)) gings dann auch schon los. Erst einmal ein bisschen warm machen, Arme schwingen und mit dem Theraband ein wenig aktivieren, Badekappe und Schwimmbrille auf und los zum einschwimmen. Hier gibt es keine direkten Vorgaben was richtig oder falsch ist, jeder Athlet hat sein persönliches Programm vor dem Wettkampf und weiß, was er/sie braucht um gut aktiviert zu sein für das Rennen.

Für mich bedeutet das meistens ca. 1,5km ein wenig durchs Wasser baden, ganz gemütlich anfangen, Wassergefühl aufbauen und dann aber ganz wichtig: auf jeden Fall noch ein paar kurze Sprints und vielleicht ein bis zwei 50er in der angepeilten Wettkampfgeschwindigkeit schwimmen um nochmal Tempogefühl und Sicherheit zu bekommen. Dann sind es noch ca. 30min bis zum Start, Zeit für ein paar Bissen Riegel und ein paar Schlücke von einem süßen Getränk, ein paar Minuten noch runter kommen, entspannen und zugleich den Fokus aufrecht erhalten. Schon sind es kaum noch 10min bis zum Start und während wir gespannt die Rennen der Jungs verfolgen und eine Bestzeit nach der anderen fallen hören, werden die Arme ein letztes Mal geschwungen, vielleicht ein wenig gehüpft und los geht´s zum Startblock. Spätestens jetzt ist das Vorwettkampfgefühl wieder da, ein wenig Aufregung, Anspannung aber auch Vorfreude gleich loslegen zu dürfen.

Die 800m liefen richtig gut und so stand am Ende meine neue Bestzeit in 9:52 min.

5000m – 12,5 Runden auf der Bahn

Danach gings auch schon recht zügig zur Laufbahn, dort gabs dann in etwa das gleiche Programm. Ein wenig einlaufen, leichte Lockerung, Steigerungen, Jungs anfeuern und selber ab an die Startlinie. Nach den Abständen der Schwimmzeiten wird jetzt im Jagdstart losgelaufen und der Wettlauf gegen die Stoppuhr beginnt. Bei sieben Grad und starkem Wind auf jeden Fall keine leichte Aufgabe. Doch genau diese Herausforderungen machen den Sport ja auch aus. Dazu gehört nun einmal auch ein Rennen ohne Gruppe, in der man sich im Windschatten ein wenig ausruhen könnte oder einen Pacemaker. 5000m tun weh, so oder so;)

Am Ende stand aber auch hier eine neue Bestzeit: 17:52min.

EM Quali-Wettkampf in Kienbaum

Wie bereits im letzten Blog erwähnt, wurde der gleiche Test auch noch in Potsdam und Saarbrücken durchgeführt. Nach diesen Ergebnissen steht seit gestern Abend eine vorläufige Startliste für einen internen Wettkampf, bei dem die JEM Tickets vergeben werden. Die besten sieben Athleten des Tests in der Jugend/Junioren Klasse haben sich für diesen Quali-Wettkampf direkt qualifiziert. Mit Platz 3 in der Jugend/Junioren Wertung steht für mich somit der erste Triathlon der Saison fest.

Mit den Ergebnissen vom Wochenende bin ich auf jeden Fall super zufrieden. Vor allem beim Laufen steht zwar noch einiges an Arbeit und Kilometer an, aber nach meinen bisherigen Trainingsumfängen und der langen Verletzungspause im letzten Jahr kann ich auf jeden Fall zufrieden sein.

Also Daumen hoch und bis bald!

Bitte teilen:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*