Medical Device Consultant – Spezialistin für technische Dokumentation nach MDR

Nadine Pauli hat an der Hochschule in Ansbach den Bachelor of Engineering in Biomedizinischer Technik (Biomedical Engineering) abgelegt. In Ihren Praktika hat Nadine Pauli breit gefächerten Einblick in die Medizintechnik und deren Anforderungen erhalten. Ihr medizinisches Fachwissen vertiefte sie im klinischen Praktikum.

Während ihres Studiums wirkte Frau Pauli bei der Mechanikentwicklung und Qualitätssicherung für verschiedene Medizinprodukte mit.

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit fokussierte sie sich auf die Serienführung. Dies beinhaltete die Produktionsspezifikation, Medizinprodukteakte (Device Master Record – DMR), Stückliste, Fertigungsdokumentation sowie Verpackungsdesign.

Aktuell unterstützt Frau Pauli unsere Kunden bei der Umstellung von Produktakten Medical Device Klasse I oder Klasse IIa von MDD auf MDR. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Erfüllung der DIN EN ISO 7494-1 für dentale Behandlungsplätze. Ebenso ist Frau Pauli Ihre Ansprechpartnerin für die DIN EN ISO 17664-2 (Aufbereitung von Medizinprodukten) und zur DIN EN ISO 10993-1 (Biologischen Beurteilung von Medizinprodukten).

Nadine Pauli ist Ihre Spezialistin für technische Dokumentation nach MDR und Regulatory Projektmanagement am Standort Nürnberg in Bayern.

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Dr. Lukas Hofmann - Ihr Partner für die MDR Medizinprodukteverordnung

Medical Device Consultant – Spezialist für klinische Bewertung

Dr. Lukas Hofmann ist Ihr Spezialist für klinische Bewertung. Dr. Hofmann ist Biologe mit dem Schwerpunkt Neurobiologie und Neurowissenschaften. Nach seinem Bachelor of Science Biologie mit dem Schwerpunkt Tumorbiologie legte Dr. Hofmann bis 2014 den Master of Science Biologie, mit dem Schwerpunkt Humangenetik ab.

Bis 2018 folgte die Promotion an der neurologischen Klinik der Uniklinik Würzburg. Während dieser Zeit forschte Herr Dr. Hofmann hauptsächlich an Erkrankungen des peripheren Nervensystems im Zusammenhang mit neuropathischen Schmerzen. Zuletzt, bis 2021, war Dr. Hofmann als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) tätig.

Aktuell unterstützt Dr. Lukas Hofmann unsere Kunden bei klinischen Bewertungen für Klasse I, Klasse 2a und Klasse 2b Medizinprodukte. Hierbei arbeitet er nach den aktuellen Vorgaben der MEDDEV 2.7/1 Revision 4 der EU-Verordnung 2017/745 kurz MDR und den entsprechenden MDCG Guidances MDCG 2020-5; MDCG 2020-1; MDCG 2020-6. Sein Schwerpunkt liegt hierbei in der wissenschaftlichen Recherche zu “State of the Art”, sowie zur klinischen Wirksamkeit und Sicherheit im Rahmen von klinischen Bewertungen.

Dr. Hofmann ist Ihr Spezialist für klinische Wirksamkeit und Sicherheit in klinischen Bewertungen , Regulatory Projekt Management am Standort Nürnberg in Bayern.

PhD Thesis

The α-galactosidase A deficient mouse as a model for Fabry disease and the effect of Gb3 depositions on peripheral nociceptive ion channel function

Peer reviewed Journals, original articles

Hofmann L, Hose D, Grießhammer A, Blum R, Döring F, Dib Hajj S, Waxman S, Sommer C, Wischmeyer E, Üçeyler N
(2018). Characterization of small fiber pathology in a mouse model of Fabry disease. Elife . Oct 17;7pii: e39300. doi :
10.7554/eLife.39300.

Hofmann L, Karl F, Sommer C, Üçeyler N (2017). Affective andcognitive behavior in the alpha galactosidase A deficient mouse model of Fabry disease. PLoS One . 12, e0180601

Üçeyler N, Biko L, Hose D, Hofmann L , Sommer C (2016). Comprehensive and differential long term characterization of thealpha galactosidase A deficient mouse model of Fabry disease
focusing on the sensory system and pain development. Mol Pain.12.

Kreß L, Hofmann L, Klein TG, Klug K, Saffer N, Spitzel M, Bär F, Sommer C, Karl F, Üçeyler N (2021) Differential impact of keratinocytes and fibroblasts on nociceptor degeneration and sensitization in small fiber neuropathy Pain. 2021 Apr 1;162(4):1262-1272. doi: 10.1097/j.pain.0000000000002122.

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Los geht’s… Prüfungen alle vorbei, Abi in der Tasche, rein ins Auto und ab nach Kitzbühel! Gerade sind wir im Auto und haben noch ein wenig Strecke vor uns, eigentlich eine perfekte Möglichkeit mal alles wieder auf den neusten Stand zu bringen und die letzten Wochen Revue passieren zu lassen.

Nach dem internen Qualiwettkampf in Kienbaum vor knapp einem Monat standen noch vier Abiprüfungen an, die letzte davon war dann noch vorgestern. Bis dahin war der Plan neben dem Lernen natürlich noch fitter zu werden für die EM, speziell im Laufen. Leider hat genau das nicht geklappt und meine Vorbereitung lief nicht gerade perfekt. Nach dem Qualiwettkampf musste ich verletzungsbedingt ein paar Wochen Laufpause machen und anfangs auch ein wenig Abstriche auf dem Rad machen. Nicht gerade super einfach mit dem Gedanken an die EM im Hinterkopf. Aber Gesundheit geht immer vor und unter Schmerzen zu trainieren ist auf keinen Fall eine Lösung!
So fiel dann leider auch die Deutsche Meisterschaft Elite in Berlin im Rahmen der Finals für mich aus… Dank ARD/ZDF konnte ich aber trotzdem so halb dabei sein:)

Europameisterschaften Kitzbühel

Jetzt aber zurück zur EM! Klar, die Vorbereitung lief nicht top – aber hey ich freu mich auf den Wettkampf, ein cooles Event und mal wieder ein paar Leute zu sehen. Die Schwimmvorbereitung lief dafür richtig gut, hier geh ich auf jeden Fall mit gutem Gefühl an den Start. Das Radfahren wird sicher nicht zum Ausruhen, ein harter Anstieg und eine technische Abfahrt, das Ganze viermal und los geht’s zum Laufen. Das wird ehrlich gesagt eine Wundertüte, aber bis dort hin, let’s go!

@reyemotion02

Am Freitag geht’s also los, das Format ist hier ein wenig anders als sonst. Dabei gibt es ein Halbfinale am Freitag und ein Finale am Samstag. Insgesamt gehen am Freitag 90 Athleten an den Start, aufgeteilt in 3 Startwellen, also jeweils 30 Athleten pro Start. Die besten 9 Athleten aus jedem Halbfinale qualifizieren sich dann direkt für das A-Finale am Samstag, die Übrigen Startplätze werden dann noch an die 3 Zeitschnellsten vergeben. So gibt es dann am Samstag ein A-Finale um Platz 1-30 und ein B-Finale um Platz 31-60. So wer bis hierhin noch dabei ist, das war’s erst einmal an Regeln, bleibt also nur noch das Rennen:)

Ich starte am Freitag im zweiten Halbfinale und darf mir als erste Starterin meine Position ganz frei auswählen. Da hab ich gleich mal die Qual der Wahl und wer mich kennt weiß natürlich wie gern und gut ich mich entscheiden kann…
Dann ab an die Startlinie und falls dann auch noch eine Qualifikation für das A-Finale rausspringt bin ich wirklich super happy!

Jetzt noch ca. 1h Fahrt und dann weck ich auch endlich mal meinen überall und immer schlafenden Bruder Simon auf.

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Hallo zusammen,

nun sind die Osterferien auch schon wieder vorbei. Das zweite Wochenende der Ferien habe ich in Magdeburg an einem Wettkampf verbracht. Dieses Mal habe ich mich die Woche davor etwas anders auf den Wettkampf vorbereitet und es lief auf jeden Fall wieder etwas besser, als vor zwei Wochen in Heidelberg.
Mit meiner Leistung über meine Hauptstrecke, den 100m Brust, bin ich mit einer Zeit von 1:04,90 auf jeden Fall auch zufriedener, als vor zwei Wochen. Mein letzter Start am Sonntag Abend sollten eigentlich 50m Freistil sein. Mein Trainer und ich hatten uns am Vormittag aber dazu entschieden, dass ich die 50m in Brust schwimme, damit wir mal wieder eine aktuelle Zeit haben. Mit der Zeit (28,82), was fast eine Sekunde Bestzeit ist, bin ich auch mehr als zufrieden.
Theoretisch wäre das sogar ein Weltrekord in meiner Startklasse (S13), aber nachdem ich die Zeit ja offiziell über 50m Kraul geschwommen bin zählt dieser nicht.

Am Montag ging es für mich dann gleich ins Funkhaus Nürnberg zu Flo Kerschner.
Wir haben zusammen eine neue Folge für den Podcast „Medaillentraum“ aufgenommen. Bis die Folge online ist, dauert es allerdings noch ein paar Wochen. Bis dahin könnt ihr euch aber, falls ihr es noch nicht gemacht hab, gerne den Podcast „Steilvorlage“ mit Dirk Feustel anhören. Dort bin ich in der 5. Folge dabei.

Den findet ihr ganz einfach entweder auf der Seite von Rund um Nürnberg:

https://rundumnbg.de/steilvorlage/5-taliso-engel/

oder auf Spotify:

oder auf allen anderen Plattformen, wo es Podcasts gibt.
Ich melde mich wieder, sobald es etwas neues spannendes gibt, oder der Podcast mit Flo Kerschner online ist.

Bis dann,
Euer Taliso

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Es ist endlich soweit und das monatelange Warten hat ein Ende: Das erste Rennen der Saison steht vor der Tür 😉 Nicht ganz ernst nehmen, natürlich bin ich heiß auf ein Rennen, aber so richtig Triathlon ist es dann am Wochenende doch noch nicht…

Dezentraler Kadertest (800m Swim + 5000m Lauf)

Im Frühjahr findet jedes Jahr eine Leistungsüberprüfung über 800m im Schwimmen und 5000m Laufen auf der Bahn statt. Teilnehmer sind meistens alle Nachwuchs- und Eliteathleten auf der Kurzdistanz in Deutschland. Der Test soll als Baseline für den Athleten selbst, aber auch als Vergleich zwischen den Athleten dienen. Offensichtlich fehlen hier ein paar wichtige Parameter wie Schwimmen im Freiwasser, das Radfahren und auch die Kombination Radfahren-Laufen, um den Test mit einem Triathlon zu vergleichen. Man sollte die Ergebnisse also für den weiteren Saisonverlauf nicht überbewerten. Es ist aber definitiv ein guter Indikator für die persönliche Entwicklung über die Jahre hinweg. Vor Corona hat der Wettkampf immer an einem zentralen Ort stattgefunden (Potsdam, Saarbrücken oder einmal auch schon in Nürnberg). Dieses Jahr wird er aber dezentral an den jeweiligen Bundesstützpunkten in Eigenregie durchgeführt. Man kann sich also leider nicht mit allen Athleten, sondern nur mit seiner eigenen Trainingsgruppe messen. Aber halb so schlimm, da wir inzwischen in Nürnberg einige konkurrenzfähige Athleten sind und uns sicher ein gutes Battle liefern werden!

Review 2016-2020

Dieses Jahr werde ich zum sechsten Mal am Test teilnehmen und ich habe mal ein bisschen in meiner Erinnerung gekramt. Die Zeiten stimmen höchstwahrscheinlich nicht auf die Sekunde, da es nie offizielle Ergebnislisten gibt, aber +/- 5sek ist denke ich alles korrekt. Zahlen konnte ich mir schon immer gut merken;)

  1. Potsdam 2016: Erstes Jahr Jugend A (16 Jahre alt), Swim: 9:29min & Run: 15:38min
  2. Potsdam 2017: 9:20min & 15:24min
  3. Saarbrücken 2018: 9:29min & im Laufen nicht gestartet (Verletzung)
  4. Nürnberg 2019: 9:31min & 15:40min (schlimmster Wettkampf meines Lebens, nach zwei Wochen ohne Training wegen Krankheit)
  5. Nürnberg 2020: 9:25min & 14:46min

In meinem nächsten Podcast, der hoffentlich noch vor Samstag rauskommt, gehe ich dann noch ein bisschen genauer auf die Hintergrundstories der Zeiten ein. Wen das also interessiert, sollte die nächste Folge der Muskelmeisterei nicht verpassen!

Auf jeden Fall hoffe ich am Samstag auf ein bisschen Wettkampf Feeling! Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich der Test einfach wie ein hartes Training anfühlen wird. Dafür sind die Trainingsstätten einfach zu gewohnt und meine Konkurrenten, werden meine Kumpels sein, mit denen ich jeden Tag trainiere. Ich bin aber trotzdem mega gespannt was an dem Tag möglich sein wird und hoffe ich konnte euch auch ein bisschen heiß auf das Wochenende machen;)

Drückt mir die Daumen und habt einen guten Start in die Woche

Euer Simon

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Dr. Volker Klügl - Ihr Partner für die MDR MedizinprodukteverordnungUnternehmer und Inhaber

Dr. Klügl ist Diplom-Ingenieur Maschinenbau mit mehr als 28 Jahren Berufserfahrung, davon 23 Jahre in leitender Position. Durch seine langjährige Tätigkeit als Berater mit Schwerpunkt Projektmanagement ist er Ansprechpartner für das strategisch-konzeptionelle als auch operative Projektmanagement technisch komplexer Projekte. Seit 2005 ist er Unternehmer und Inhaber von ipp.

Promotion in Cardiff, Wales, 1992 Berufseinstieg im Maschinenbau. 2001 Wechsel in die Beratung mit Schwerpunkt Projektmanagement. Seit 2002 Fokussierung auf das Management von komplexen Projekten in der Medizintechnik. Über die Jahre an den zunehmenden regulatorischen Anforderungen an Klasse2b Medizinprodukte gewachsen.  Seit 2015 Fokussierung auf Change Management Projekte, die aus den aktuellen Herausforderungen aus Digitaler Produktakte, MDSAP, MDR ergeben.

Dr. Volker Klügl ist Ihr Spezialist für technische Dokumentation nach MDR, Regulatory Projektmanagement, Großprojekte, Prozessberatung MDR und Klinische Bewertungen nach MDR am Standort Nürnberg in Bayern.

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Interimsmanager

…ist Diplom-Ingenieur (FH) Technische Informatik und Spezialist für Projektmanagement für komplexe Produkte im Bereich Dentalmedizin mit über 15 Jahren Berufserfahrung als Berater und Interimsmanager.

Er verbindet hierbei einen guten Überblick mit tiefen Detailkenntnissen über den gesamten Produktentwicklungszyklus medizinischer Geräte, insbesondere der technischen Markteinführung. Er versteht sich speziell darauf, komplexe Sachverhalte schnell zu durchdringen, zu kondensieren und pragmatisch abzuarbeiten.

Darüber hinaus ist Herr Schön unser Spezialist für die pragmatische Umsetzung von Zulassungsanforderungen aus IEC 62304; EN 60601-1; MDSAP; STED; IMDRF oder 510K in die tägliche Projektarbeit.

Aktuell leitet Herr Schön ein Produktentwicklungsprojekt, dessen Produktakte bereits komplett auf MDR umgestellt ist.

Marco Schön ist Ihr Spezialist für technische Dokumentation nach MDR, Großprojekte und Prozessberatung nach MDR am Standort Ganderkesee in Niedersachsen. 

Marco Schön ist ipp. Certified Partner ( Hier mehr lesen->)

XING-Profil

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Sportler des Jahres 2019 mit Dr. Volker Klügel

Hallo Ihr Lieben,

Ich hänge leider etwas hinterher mit meiner Berichterstattung. Da wir aber alle in den kommenden Wochen zwangsweise mehr Zeit haben werden, berichte ich euch hier von einem Ereignis. Ein Ereignis, das mich sehr stolz gemacht hat.

Am 07.02.2020 wurde ich bei der Sportlerehrung der Stadt Nürnberg überraschend zum Sportler des Jahres 2019 gewählt. Es war für mich schon einige Wochen zuvor eine große Ehre, dass ich von den Sportredakteuren zum Sportler des Jahres gewählt wurde… Aber nun auch noch die Stadt bei der Sportlerehrung?!?

Besonders war auch, das in diesem Jahr sowohl der Sportler des Jahres, als auch die Sportlerin des Jahres vom 1.FCN Schwimmen kamen.
Sportlerin des Jahres wurde Lena Gottwald. Die im Jahr 2019 Weltmeisterin im Triathlon über die Olympische Distanz in der Altersklasse 20 (20-24 Jahre) in Lausanne wurde. Über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen ist Lena derzeit nicht zu schlagen. 

Zudem wurden vom 1.FCN Schwimmen noch Marcus Schattner und Claudia Stich für Ihre zahlreichen nationalen und internationalen Titel ausgezeichnet. Dies rundete das imposante Ergebnis der FCN Schwimmer und Triathleten ab. Das hat natürlich vor allem unseren Vorstand, Claus Swatosch, sehr stolz gemacht. Auf ihn wartete dann aber auch noch eine Überraschung am Abend der Sportlerehrung:
Nicht nur unsere Sportler wurden von Bürgermeister Dr. Gsell beglückwünscht. Auch Vorstand Claus Swatosch selbst erhielt eine große Ehre. Für seine langjährigen Verdienste um den Verein und den Schwimmsport in Nürnberg erhielt er die silberne Ehrennadel der Stadt. Damit hatte er allerdings überhaupt nicht gerechnet. Erst als Sportamtschef Oehmke die Laudatio verlas, wurde ihm klar, dass SportService und Bürgermeister erstmalig eine solche Ehrung bis zum Tag der Ehrung geheim gehalten haben.

Ich habe diesen Tag im Februar in total schöner Erinnerung und wollte Euch auf jeden Fall noch daran teilhaben lassen.

Zu den aktuellen Ereignissen rund um die vielen nicht so schönen Dinge, melde ich mich in den nächsten Tagen.

Bleibt gesund,

Euer Taliso

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Seit einer Woche bin ich zurück aus dem Trainingslager in Nürnberg und was soll ich sagen. Seitdem höre ich jeden Tag nur noch Corona, Corona und Corona… Als ich Mitte Januar nach Thailand geflogen bin, waren die Medien schon voll von einem Virus,. Ein Virus der sich in China auszubreiten begann. Ich nahm das eher beiläufig zur Kenntnis und dachte nicht groß darüber nach. Ich hab mir auch keine Gedanken gemacht, wie weit sich dieser ausbreiten könnte. Und welche Folgen das auch für mich haben könnte. Auch als ich Anfang Februar zurück nach Deutschland gekommen bin, waren noch kaum Auswirkungen spürbar. Nun informierte ich mich zwar schon einmal genauer welche Symptome man aufweisen würde. Auch wie schwerwiegend Corona als Krankheit wirklich wäre. Aber mein Alltag war dadurch nicht beeinträchtigt.

Die erste Auswirkung auf den Triathlonsport zeigte sich dann am 25. Februar, als das erste WTS (World Triathlon Series) Rennen in Abu Dhabi abgesagt wurde. Ich darf hier zwar noch nicht starten, allerdings hat es für viele Triathleten eine enorme Auswirkung. Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür und viele Athleten müssen sich noch qualifizieren. Ein WTS Rennen ist bei vielen Nationen eine Möglichkeit dafür. Es gibt insgesamt sowieso nur noch sehr wenige große Rennen vor den Spielen in Tokio.

Der nächste Punkt, hörte ich wieder in den Nachrichten. Ich nahm es nicht all zu ernst die sogenannten “Hamsterkäufe” in den Supermärkten! Am Donnerstag war ich einkaufen und das Klopapier war leer?! Ernsthaft? Auf Nachfrage hieß es nur, dass erst mit der nächsten Lieferung die Bestände wieder aufgefüllt werden. Die Mitarbeiterin meinte aber auch, dass das Klopapier dann am gleichen Tag wieder ausverkauft sein würde. Naja…

Zurück zum Sport

Mein erster Triathlon, auf den ich mich schon mega gefreut habe, wurde jetzt auch noch abgesagt (ein Europacup in Frankreich). Wie es aussieht, kann ich mein nächstes Trainingslager über Ostern auch in die Tonne treten… das wäre nämlich in der Toskana gewesen und vor allem in Norditalien haben sich ja jede Menge Leute mit Corona infiziert.

Nächste Woche steht auf jeden Fall der alljährliche Leistungstest der Deutschen Triathlon Union an (dieses Jahr in Bonn). Zum jetzigen Zeitpunkt ist zumindest dieser Wettkampf noch nicht abgesagt! Auch wenn es nur ein 800 Meter Schwimmen im Becken und anschließende 5000 Meter laufen sind. Ich freue mich schon zu sehen, wie die aktuelle Form ist und hoffe, zwei neue Bestzeiten aufstellen zu können.

Bis dahin: immer schön Händewaschen und cool bleiben!

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Marketing ABC

Maxime Cerulus Analysiert in seiner Master Thesis der Hochschule Furtwangen University die Marketingstrategien von kleinen Unternehmen und gibt wertvolle Ratschläge zur Umsetzung.

Abstract: In the past small/micro consultancies have neglected marketing due to many reasons, such as limited resources or success with one major client. This is why an in-depth analysis on this topic of interest was performed. Special areas of interest were, what services should be focused on, how to market them successfully and feasibly and what clients perceive as most important for the final selection of a consultancy. IPP a German micro consultancy was used as the focal point of the study, to answer these research questions.

Along with the secondary data obtained from the literature review, primary data was obtained by analysing marketing tools, consultancies and their clients in the German medical industry. A client survey with 49 participants from European medical companies, which covered a wide spectrum of clients, was conducted. Relevant statistical analyses were carried out to identify the significance of the results. Additional questionnaires with IPP employees and interviews with experts were conducted to supplement the data.

Results show that consultancies should focus on several service sectors, as well as offering industry content and trainings to their clients. They should also use several marketing tools and not solely rely on referral marketing. A list of tools was identified that can be implemented with a limited marketing budget. Examples are speaking/presenting and networking at events, content marketing and online marketing. These tools were found to help successfully find clients and build trust.

Consultancies should also develop as many relationships as possible with different clients and build on their knowledge in their field of business, as this will develop their reputation. These points should be focused on, instead of trying to offer too many services. If this is achieved, consultancies will improve their success in the final selection process carried out by clients.

It is important that consultancies are prepared to invest the necessary time and make marketing a whole company obsession. To achieve this, the starting point should involve consultancies assessing their situation and developing a marketing plan. This will help them identify all the necessary aspects to successfully market their services in a systematic format.

Eine allgemeine Version ohne Firmenspezifischen Daten finden Sie hier zum Download:

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Hallo zusammen! Die letzte Woche war endlich mal etwas ruhiger und ich konnte alle Dinge erledigen, die so in den letzten Tagen liegen geblieben sind. Training stand auch ganz schön viel auf dem Programm, aber ich schaffte es trotzdem, meinen 20. Geburtstag zu genießen! Am Samstag fliege ich dann auch schon nach Thailand für drei Wochen ins Trainingslager und dementsprechend wird die nächste Woche eine Entlastungswoche. In diesem Sinne: viel Erfolg beim Erledigen eurer Dinge!

Athlete Training the day before Superleague Malta 2019 (Photo by That Cameraman /Superleague Triathlon)
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Tests, Tests, Tests… durch die komplexe Leistungsdiagnostik muss man einfach jedes Jahr durch! Dafür gehts für mich und die anderen Nationalkaderathleten immer ab nach Leipzig ans IAT (Institut für angewandte Trainingswissenschaften). Hier wird jede Disziplin getestet und nebenbei werden noch alle nötigen medizinischen Checks durchgeführt.

Der Ablauf

Los ging’s für mich am Donnerstag morgen im Labor. Die Messung des Gewichts ist hier natürlich immer besonders wichtig (unter uns Athleten) da daran dann der Watt/kg Wert, des nachfolgenden Radstufentests ermittelt wird. Hier gab es auch erst einmal nichts Aufregendes oder Neues, außer dass ich mal wieder knapp 2cm gewachsen bin. Keine Ahnung wo das noch hinführen soll…?! Aber ich hoffe das war’s jetzt erstmal mit dem Wachstum!

Schwimmen

Danach ging es ab in die Schwimmhalle für den ersten Test. Dieser besteht hauptsächlich aus 4*400m Stufen und wird immer auf der 50m Bahn geschwommen. Dazwischen wird natürlich immer Blut am Ohr abgezapft, um den Laktatwert zur jeweiligen Geschwindigkeit, zu ermitteln. Die Zeitvorgaben für die ersten drei Stufen variieren je nach Leistungsfähigkeiten der Athleten, aber der vierte 400er soll maximal schnell geschwommen werden. Neben den 400 Meter Stufen, wird auch einmal die Schnelligkeit über 50m getestet und hier konnte ich mit 27,0s eine ganz passable Zeit abliefern. An den anschließenden Stufentest ging ich mit geringer Erwartung heran. Kurz vor Silvester habe ich mir eine Erkältung eingefangen und die wurde ich bis diesen Montag einfach nicht los. Eine ganze Woche Trainingsausfall macht sich natürlich erst einmal bemerkbar. Allerdings lief es dafür ziemlich gut und mit einer Zeit von 4:38min auf die letzten 400 Meter, bin ich den Umständen entsprechend, sehr zufrieden.

Laufen

Der nächste Test fand am Nachmittag statt und war ganz ähnlich wie der Schwimmtest. Vier mal drei Kilometer auf dem Laufband standen auf dem Programm! Die Geschwindigkeiten: die erste Stufe bei 3:40min/km, dann 3:30min/km, 3:20min/km und die letzte Stufe in 3:10min/km. Hier soll man sich eigentlich nicht ausbelasten, sondern die letzte Stufe noch mit Reserve laufen können. Das reicht aus um die wichtigen Trainingsbereiche aus dem Test abzuleiten… Trotzdem war dieser Test deutlich anstrengender für mich, als der Schwimmtest am Morgen. Hier war mein Puls für die Geschwindigkeit immer viel zu hoch und meine Beine fühlten sich einfach nur schwer an! Die letzte Stufe sollte ich daher auch nur 2km laufen, da mein Puls schon bei 195bpm lag und mir die Krankheit offensichtlich noch ziemlich zu schaffen machte.

Rad fahren

Ähnlich erging es mir am Freitag beim Radtest. Hier wird ebenfalls ein Stufentest gefahren. Begonnen wird bei 130W und alle fünf Minuten der Widerstand um 30W erhöht. Durch die fünf Minuten pro Stufe dauert der Test recht lang und nach 51 Minuten, das bedeutet bei der 430W Stufe, war dann Schluss für mich und meine Beine verweigerten den weiteren Dienst. Eigentlich wird am Freitag auch immer noch ein kurzer und schneller Lauftest, zur Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme gelaufen, aber aufgrund meiner schlechten Verfassung, ließ ich diesen weg.

Das oberste Ziel ist jetzt, komplett gesund zu werden, um nächste Woche wieder gut trainieren zu können! Die Tests waren zwar nicht sehr aussagekräftig, aber ich hoffe einfach, dass ich auf einem guten Weg bin und die Tests ohne die Krankheit anders ausgesehen hätten. Am Sonntag nehme ich außerdem zusammen mit meinem Kumpel Julian Müller-Kühnle, der letztes Jahr in der Humanmedizin promovierte, unseren zweiten Podcast auf. Hier quatschen wir immer ein bisschen über verschiedene Sportarten, die Olympischen Spiele, oder aktuelle Ereignisse in meiner Karriere. Julian liefert dabei den wissenschaftlichen Input und ich versuche meine praktische Erfahrung beizusteuern;) Wenn ihr interessiert seid, schaut doch mal auf Spotify bei der “Muskelmeisterei” vorbei.

Am 25.01 geht es dann wieder in die Sonne und ich freue mich schon riesig auf das anstehende Trainingslager. The place to be: Thailand!

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Das erste mal auf Fuerteventura! Ich verstehe zwar bis heute nicht warum die Insel auch den Spitznamen „the Green Island“ trägt. Die Trainingsbedingungen dort sind aber optimal.

Wir waren acht Athleten aus Nürnberg und haben zusammen mit der österreichischen Nationalmannschaft trainiert. Mit den Özis ist die Stimmung eigentlich immer gut und so waren die letzten 14 Tage auf jeden Fall unterhaltsam.

Trotzdem kam das Training auch nicht zu kurz. Für das erste Trainingslager der neuen Saison hab ich ganz gut trainiert. Ich hab ein paar solide Einheiten gemacht. Der Fokus liegt – um diese Jahreszeit – natürlich eher auf der Grundlagenausdauer. So standen vor allem längere Radausfahrten, viel Athletik und Dehnung zur Verletzungsprophylaxe auf dem Programm.

In der ersten Woche erwischten wir denkbar das schlechteste Wetter für Fuerteventura und es regnete ab und zu. Das Ergebnis waren unendlich viele Regenbögen und mehr als eine nasse Dusche auf dem Rad. Ansonsten musste ich mich ganz schön umstellen, denn die Radausfahrten waren gar nicht so einfach zu planen. Es kam vor, dass wir für den Hinweg teilweise drei Stunden gebraucht haben. Auf dem Rückweg, dafür hatte man starken Rückenwind. Damit waren wir in einer Stunde zurück!

Am Ende habe ich mich aber auch gefreut wieder nach Hause zu kommen. Vier Wochen Grundausbildung und jetzt den 14 Tagen auf Fuerte, brauche ich erstmal etwas Ruhe vom Unterwegssein. Außerdem ist die Weihnachtszeit ziemlich an mir vorbeigezogen. Ich freue mich darauf vor Weihnachten noch ein bisschen Ruhe in den Alltag zu bekommen. Ich habe ja noch eine Woche Zeit und vielleicht komm ich noch rechtzeitig in Weihnachtsstimmung. Und vielleicht liegt zu Hause bei mir im Allgäu sogar Schnee!

Hier noch ein paar Bilder aus den Süden:

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Nach viel zu kurzen Semesterferien ging es am 11. September wieder mit der Uni los, genauer gesagt mit dem Phantomkurs 2. Im dritten Semester hatte ich ja bereits den Phantomkurs 1 erfolgreich bestanden. Das bedeutet, ich bin für den letzten vorklinischen Kurs vor dem Physikum zugelassen.

Das erste mal kein Plastikkopf

Der Inhalt des Kurses brachte uns zum ersten Mal an einen echten Patienten. Zum Glück wurden wir aber nur aufeinander losgelassen. Die Aufgaben bestanden darin, eine Zahnschiene für einen Kommilitonen, genauer gesagt eine Äquilibrierungsschiene, herzustellen. Und zwar von Anamnese bis zum fertigem Endprodukt. Da es mir schon letztes Semester sehr gut gefallen hatte klinisch zu arbeiten, freute ich mich auf die Herausforderung. Der erste Schritt war die Anamnese. Hierbei wurde der Gesundheitszustand des Gebisses, sowie eventuelle muskuläre Beschwerden in Nacken- und Kopfbereich gecheckt. Für die Schiene musste ich anschließend die Abdrücke nehmen. Das stellte sich schon als erste Herausforderung dar. Herbert, unser Plastikphantomkopf, hatte sich nie über herabtropfendes Alginat, Würgereiz oder zu starken Zug beschwert. Ich musste genau auf die Hygiene und korrektes Arbeiten bei einem echten Patienten achten. Nach mehreren Anläufen klappte es dann aber ganz gut und die Abdrücke waren bereit für das Erstellen der Gipsmodelle.

Genauere persönliche Anpassung

Um die Bewegung des Unterkiefers aufzuzeichnen, benötigt man ein sogenanntes Stützstiftregistrat. Um so die genaue persönliche Relation des Kiefers im Gesicht zu bestimmen. Dabei wird eine Art lockere Zahnspang Dies ist nötig, um die Schiene im Zahntechniklabor perfekt für den Träger anzupassen. Erst nach diesem Schritt wird dann die eigentliche Schiene erstellt. Ziel ist es, das der Patient mit allen Backenzähnen Kontakt mit der Schiene hat. Beim Vorschieben des Unterkiefers sollte er jedoch nur Kontakt mit den Schneidezähnen haben. Und bei dem seitlichen Verschieben mit den Eckzähnen.

Feinheiten

Diese Voraussetztungen zu erfüllen ist nicht so einfach. Ich habe einige Stunden damit verbracht, die Schiene so einzuschleifen, dass sie passend war. Anschließend wird poliert, im Patientenmund eingepasst und erneut poliert. Circa 2 Wochen haben wir für den ganzen Prozess gebraucht, aber am Ende war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

fertige Äquilibrierungsschiene
Gipsmodell zum Erstellen der Schiene

Prüfungen und Noten

Da jeder praktische Kurs auch Theorie beinhaltet, gab es für jeden noch eine müdliche und eine schriftliche Abschlussprüfung. Und ein wissenschaftliches Referat zu meistern. Heute habe ich die Ergebnisse des Kurses erhalten. Ich kann mit besandenem Phantom 2 Kurs und gutem Gefühl, in das eigentliche vierte Semester starten.

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Foto: DBS/NPC Germany


Hey, 

seit zwei Wochen bin ich wieder aus London zurück und es ist sooo viel passiert seitdem…
Ich habe mich sehr gut erholt und gut in meine neue Schule eingelebt. Aber ich denke, zwei Wochen nach der WM wird es langsam mal Zeit, euch einiges zu erzählen.
Leider bin ich nicht früher dazugekommen, da ich durch meinen Weltmeistertitel zu vielen Interviews eingeladen wurde und mich auch erst in meiner neuen Schule einleben mußte. Sehr viel aufregende und neue Dinge…
Ich besuche nun in der Lothar-Von-Faber FOS die Leistungssportklasse im Gesundheitszweig. Dies gibt mir die Möglichkeit 2x pro Woche am Frühtraining teilzunehmen.

Foto: DBS/NPC Germany


Nachdem meine Vorbereitung auf Lanzarote durch meinen Schnupfen ja nicht wie geplant verlief, ging es dann immer noch verschnupft, nach London ins wunderschöne Aquatics Center, wo auch 2012 die Olympischen und Paralympischen Spiele stattfanden.
Dort begann ich nach 5 Tagen kompletter Pause wieder langsam ins Wasser zu gehen und wieder Wassergefühl zu bekommen. Meinen ersten Start (400m Kraul) haben wir dann lieber abgemeldet, da ich mir meine Kräfte für meine Hauptstrecke sparen musste. 
Am dritten Tag der WM startete ich dann das erste Mal. Die 100m Kraul waren erstaunlich gut und mit einer Zeit von 56,89 Sekunden fast 2 Sekunden Bestzeit.
Diese sehr gute Bestzeit beruhigte mich etwas und ich machte mir nicht mehr ganz so viele Sorgen.

Foto: DBS/NPC Germany



Einen Tag später schwamm ich dann über meine Hauptstrecke (100m Brust), im Vorlauf zeitgleich mit Firdavsbek Musabekov (UZB), einer Bestzeit (1:05,58) und einem Deutschen Rekord, als erster ins Finale.
Am Abend schaffte ich es dann meine beiden größten Konkurrenten sehr knapp zu besiegen und gewann mit einer erneuten Bestzeit (1:05,20) und einem überraschenden Endspurt auf den letzten Metern, absolut unerwartet GOLD!!!
Keiner hatte damit gerechnet und es war sowohl für mich, als auch für unser ganzes Team und meine Familie eine riesige Überraschung und wir haben uns alle sehr gefreut!
Ich hatte nicht viel Zeit zum Feiern, denn am nächsten Tag ging es sofort mit 200m Lagen weiter, welche für mich auch nicht ganz unwichtig waren. Allerdings fehlte mir morgens im Vorlauf ein bisschen die Kraft. Ich kam trotzdem noch knapp ins Finale und konnte dort eine neue Bestzeit und einen neuen deutschen Rekord aufstellen.
Die letzten zwei Tage, mit den Strecken 100m Schmetterling und 50m Freistil waren dann nicht mehr ganz so spektakulär, aber für mich sehr zufriedenstellend. Über die 50F gelang mir sogar auch noch eine Bestzeit.


Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken die mich so toll unterstützten, bei meinen Trainern für die guten Trainingspläne und die mentale Unterstützung und bei all den vielen Menschen für die ganzen lieben Glückwünsche!
Vorallem möchte ich mich beim GOLDENEN RING für den überraschenden und großartigen Empfang bei meiner Rückkehr aus London am Flughafen bedanken!

Foto: DC Fotografie


Bald geht es für mich wieder mit dem Training los und ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Hier hänge ich allen Interessierten noch ein paar links von Zeitungsberichten und Videos, wie z.B. von meinem Rennen zur Goldmedaille, an:
Finale 100B: https://youtu.be/kmEkzn1tZrE
Siegerehrung: https://www.youtube.com/watch?v=19Vk9P2XmiA&feature=share
Süddeutsche Zeitung: Verschnupfter Überraschungsweltmeister
Bayerischer Rundfunk: Weltmeister Taliso Engel zurück von der Para-Schwimm-WM
BSV: https://www.bsv-mittelfranken.de/artikel/para-schwimmen-wm-2019-london-gold-fuer-mittelfranken
ARD: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLThmYTRmMTExLTNkNGUtNGYxOS1iMDNlLTgwOTNmNzQ1M2M2Yw/para-schwimm-wm-dreifach-gold-fuer-deutschland
Frankenfernsehen: https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/oddset-sportkabine-mit-thomas-ziemer-und-taliso-engel/

Liebe Grüße,
Euer Taliso

Foto: DBS/NPC Germany
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Besser spät als nie! In letzter Zeit bin ich nicht zum Block schreiben gekommen, weil ich einfach zu viel unterwegs war. Nach der WM noch ein paar Tage Lausanne. Dann den Rest der Woche nach Hause ins Allgäu. Und jetzt endlich wieder in Nürnberg. Der Alltag kann also wieder beginnen und ich bin echt froh darüber, wieder den normalen Trainingsrhythmus aufzunehmen. Es stehen nämlich noch ein paar Rennen diese Saison an! Doch zuerst einmal zur Junioren WM in Lausanne vor zwei Wochen.

Wenn mir vor dem Rennen jemand mein späteres Ergebnis verraten hätte, wäre ich vermutlich sehr zufrieden gewesen. Dazu auch entspannt an den Start gegangen! Ich war sehr gut vorbereitet und das Training hätte in den letzten Wochen nicht besser laufen können. Auch beim Aufwärmen und Einschwimmen fühlte ich mich gut. Stand mit wohl dosierter Anspannung auf dem Startpantoon, bereit ins Wasser zu springen. Ich erwischte einen guten Start und erreichte ohne viel Geprügel die erste Boje.

Hier verlor ich zwar ein paar Plätze weil ich an einer Schnur hängen blieb. Sah aber bei meiner Orientierung nach vorne, dass ich noch Kontakt zur Spitze hatte. Ich stieg mit 23sek als 19. aus dem Wasser. Konnte mit einem guten Wechsel und einer schnellen ersten Radrunde, den Kontakt zur Spitzengruppe herstellen. Soweit so gut. Ich wusste, dass die Radstrecke es in sich haben würde. (Vier Radrunden mit jeweils einem Berg). Als guter Radfahrer würde mir das normalerweise auch in die Karten spielen. Aber bereits am ersten Berg merkte ich, dass ich heute nicht die besten Beine hatte. Oben an der Kuppe, spürte ich das Laktat sogar bis in die Armen kribbeln!

Die folgenden drei Radrunden waren mehr als zäh und die erste Gruppe wuchs auf 44 Mann an. Bald war klar es würde mal wieder eine Laufentscheidung geben. Nachdem ich auf dem Rad absolut nichts zu geben hatte, setzte ich auf einen guten Wechsel. Ich hoffte auf schnellere Beine beim Laufen. Mir gelang es auch, mich vor der Wechselzone gut zu platzieren und als erster auf die Laufstrecke zu gehen. Doch leider war ich auch hier von Anfang an ziemlich müde und kraftlos. Ich versteckte mich so gut es ging in der Führungsgruppe. Diese bei dem enorm starken Feld bis zu Kilometer zwei, aus 15 Athleten bestand.

Dann wurde das Tempo allerdings vom späteren Sieger Ricardo Batista erhöht und die Gruppe zeriss! Ich konnte dem Tempo ebenfalls nicht mehr folgen und lief auf Position zwölf weiter. Ich wusste, wenn ich in die Top 10 kommen würde, würde ich mich für den Perspektivkader qualifizieren. (Zweithöchster Nationalkader nach Olympiakalender). Somit hätte in den nächsten Jahren schonmal sicher eine Förderung der Sporthilfe.

Dadurch motiviert, kämpfte ich mich Platz für Platz nach vorne. Kämpfte auf den Letzten Metern genau um diesen Platz 10! Zum Glück konnte ich am Ende noch einmal alle Kräfte mobilisieren und mein Ziel erreichen! Völlig erschöpft musste ich mich im Ziel dann auch übergeben. Später im Hotel noch zweimal und am Abend merkte ich schon wie ich Halsweh und Schnupfen bekam… Wahrscheinlich war ich beim Rennen also schon angeschlagen. Mit dem zehnten Platz bin ich aber trotzdem mehr als zufrieden. Auch wenn ich durch die Krankheit leider die Team Relay am Sonntag nicht starten konnte.

Jetzt stehen die letzten Rennen der Saison an. Beginnend mit dem Kaiserstuhl-Triathlon am Sonntag bei Freiburg. Danach der Super League in Jersey und zum Abschluss noch zwei Elite Europacups in Alanya und Funchal!

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Hallo,

am 27.08. ging es für mich erneut für 10 Tage ins Trainingslager in den schönen Club La Santa auf Lanzarote. Erst mit dem Zug nach Frankfurt Flughafen und dann mit einem großen Teil der Gruppe weiter auf die Insel.
Dort haben wir wirklich ideale Trainingsbedingungen. Zudem eine super Verpflegung und eine tolle Unterkunft, die sehr ruhig, direkt am Meer und einer Lagune liegt.

Leider habe ich mir in den letzten Tagen beim Training in Nürnberg einen heftigen Schnupfen zugezogen. Dieser hat mich zu ein paar Tagen Pause gezwungen und mir den Flug leider nicht unbedingt angenehmer gestaltete.

In den ersten beiden Tagen habe ich nur am Landtraining teilgenommen. Danach mit lockerem Training begonnen. Daraufhin war ich einen Tag wieder voll dabei. Musste danach leider feststellen, dass der Schnupfen sehr hartnäckig ist… Deshalb schone ich mich weiterhin.

Am 06.09. geht es für die gesamte Nationalmannschaft des Paraschwimmen dann direkt von Lanzarote nach London, wo am 09.09. 19 die Weltmeisterschaften im legendären Aquatics Center beginnen.
Ich freue mich sehr auf London und die ‘sagenumwobene’ Schwimmhalle. Vor allem weil es für mich nach Mexiko die erste wirkliche WM ist.
Für alle die es damals nicht mitbekommen haben:
2017 wurde die WM in Mexiko leider kurzfristig aufgrund des heftigen Erdbebens in Mexiko-City abgesagt. Wir mussten schnell aus dem Höhentrainingslager in Mexiko abreisen und beim 2. Anlauf, einige Wochen später konnte ich aus schulischen Gründen leider nicht nochmal nach Mexiko reisen. Somit ist London für mich die erste ‘wirkliche’ Weltmeisterschaft und ich freue mich sehr und bin extrem gespannt.

Ich werde Euch berichten!

Bis dann,

Euer Taliso

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Mit meinem Trainingskollegen Fabian aus NRW

Hey,
die zwei Wochen Trainingslager in Potsdam haben mir viel Spaß gemacht. Allerdings konnte ich einige Tage nur eingeschränkt trainieren, da ich Schulterprobleme hatte. Jetzt sind sie zum Glück wieder weg und ich kann ganz normal trainieren. Im Augenblick bin ich hier in Nürnberg jeden Tag auf der Suche nach dem Freibad mit der besten Wassertemperatur 🥶, da die 50m-Schwimmhallen im August ja leider alle geschlossen sind.

Aber am 27. August geht es dann wieder nach Lanzarote wo perfekte Trainingsbedingungen herrschen. 👍🏻

Ihr hört von mir,

Euer Taliso

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Das letzte Trainingslager der Saison ist Geschichte. Für die Junioren Weltmeisterschaftsvorbereitung ging es nach Kienbaum ins ehemalige Leistungszentrum der DDR. Die Trainingsbedingungen hier sind sehr gut und neben uns Triathleten waren noch viele andere Sportarten vor Ort. Schon ganz lustig wenn man dann mit Christoph Hartig und Gina Lückenkämper am Buffet steht!

Die 10 Tage verliefen auf jeden Fall nach Plan und und ich konnte noch ein paar richtig harte Einheiten absolvieren. Am meisten Spaß hat die gestrige Einheit gemacht: Minitriathlons. Insgesamt drei Triathlons mit 10min Pause dazwischen mit jeweils 200m schwimmen, 4km radfahren und 1-1,5km laufen. Diese Einheit ist sehr rennspezifisch und hilft dabei, sich noch einmal an alle drei Disziplinen am Stück zu gewöhnen und ein bisschen Selbstvertrauen zu tanken!

Auch wenn ich gerade ziemlich müde bin, blicke ich zuversichtlich auf das Rennen nächste Woche Freitag. Die Form stimmt und bis dahin werde ich mich auch noch erholen.

Die JWM in Lausanne ist das Highlight des Jahres und um 10 Uhr wird am Freitag den 30. August der Startschuss fallen. Drückt mir die Daumen und verfolgt das Rennen live unter:

triathlonlive.tv

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Bundestrainerin Paraschwimmen Ute Schinkitz mit Taliso Engel

Hey,

vom 1 .- 4. August fanden in Berlin die Deutschen Meisterschaften, “die Finals”, statt.

Ich startete dort als einziger paralympischer Schwimmer über meine Hauptstrecken 50m und 100m Brust. Außerdem hatte ich durch die Bundestrainerin aus dem Paralympischen Schwimmen, die mich netterweise begleitete, eine super Betreuung während der vier Wettkampftage.

Da ich direkt aus dem Trainingslager von Lanzarote kam, schwamm ich den Wettkampf quasi voll aus dem Training heraus. Mit meinen Zeiten, die nur sehr knapp über meinen Bestzeiten lagen, war ich mehr als zufrieden.

Ein tolles Erlebnis war für mich auch, dass ich in Berlin vom Team Deutschland zu einem Barbecue im Weekend Club direkt über den Dächern vom Alexanderplatz eingeladen war. Mit anderen Spitzensportlern aller Sparten konnten wir dort einen beeindruckenden Sommerabend auf der Dachterrasse erleben. (siehe Fotos)

Ich habe mich auch sehr darüber gefreut, einen alten Vereinskollegen wiederzutreffen.
Fabian Schwingenschlögl, der ja mittlerweile für die Neckarsulmer Schwimmunion startet, war auch mit von der Partie und konnte sogar Deutscher Meister über die 100B werden. Herzlichen Glückwunsch, Fabi!

Danach fuhr ich direkt von Berlin wieder ins Trainingslager nach Potsdam. Hier bin ich jetzt insgesamt 12 Tage und danach geht es nach fünf Wochen endlich mal wieder kurz nach Hause, worauf ich mich schon sehr freue.

Am 27.08. geht es für mich dann noch einmal für 10 Tage ins Trainingslager nach Lanzarote und von dort dann direkt nach London zur Weltmeisterschaft.

Ich werde Euch weiter auf dem Laufenden halten,

Euer Taliso

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